Hochbauten für Spur 0

  • Moin Moin


    Hallo Husbert,


    ich habe bei meinen Bahnhof, die 4 Wände auch einzeln gebaut.


    Nur, habe ich den Eckpfosten nur an zwei Wänden eingefügt......bei den anderen zweien habe ich die Stützbalken bis nach außen geführt.


    Erkennt man auf diesen Fotos sehr gut :





    aber abgesehen davon, sind deine Bauwerke, absolute Spitzenklasse :thumbup:


    Weiterhin viel Bauspass......


    Bis die Tage


    Grüße


    Tom

    Grüße aus Nurfunxsiel :)


    Tom

  • Hallo Tom,
    habe ich auch schon gesehen mit dem Unterschied dass man bei Deiner Bauweise durch die Ausmauerung auf den zweiten Pfosten verzichten kann.
    Wenn mein GS erstmal verbrettert ist (innen und außen) sieht man keine Pfosten mehr.
    Die gleiche Bauweise hatte ich bei meinem ersten Versuch des Sülfelder Bahnhofs auch gewählt. Da geht es auch nicht anders.
    Danke für die Tipps.
    Gruß
    Husbert

  • Was macht man bei blödem Wetter? Man baut!
    Da das bestellte Holz für den Güterschuppen noch nicht eingetroffen ist ,entschloß ich mich was Neues anzufangen.
    Ich bin schon seit längerem auf der Suche nach einer kleinen Tanke aus den 50'ern. Das neue Gebäude von MB war mir zu groß (49 cm lang) und so mußte das Internet wiedermal herhalten. Da ich alter Thüringer auf meinen Bahnreisen auch Tankstellen in den N.BL aufgesucht habe ,fiel meine Wahl schnell auf eine der ehemaligen Minoltankstellen von denen es heute noch 4 gibt.
    Mein Modell ist ohne direktes Vorbild. Es hat die Abmessungen 19,5 breit , 25 cm lang und 11,5 cm hoch bis Oberkannte Dachumrandung. Die "Insel" ist 15,5 x 4 cm, die Stützpfeiler 10 x 10 mm, Das Gebäude 12 x 15 cm und 10 cm hoch.
    Die Zufahrt ist 6 cm breit, der Fußweg 2 cm. Ich hoffe ich habe nichts vergessen.
    Das ist für Spur 0 klein. Auf eine Reparaturhalle habe ich vorerst verzichtet.
    Die Tanke habe ich von den Abmessungen an ein TT-Modell angelehnt (WS-Lasercut Bausatz 239).
    Zum Einsatz kamen Addiemauerplatten, Evergreenprofile,PVC-Platten, klares Polystyrol und Pulverfarben von Artitec. Die typischen Plakate kopierte ich aus dem I-Net. Zubehör habe ich bestellt. Eine zweite Tanksäule,
    Regale, Ölkannen usw. Einen Gemischspender hatte ich noch von Addie und den zugehörigen Tankwagen von IXO konnte ich günstig ersteigern. Man glaubt ja kaum wie groß der Spread bei den Preisen sein kann.
    Es ist aber noch einiges an Ausstattung anzubringen. (Tankwart und Gehilfe, Kompressor und und und) Dieses sog. Kleinvieh macht immer eine Menge Mist und niemand hat bis jetzt das mal aufaddiert.
    Anm.: Der Ring für das Minolsymbol ist ein roter Dichtungsring mit einem "T" aus Profilen.
    Viel Spaß beim anschauen.
    Husbert

  • Hallo Husbert,


    da ich im bergischen Land groß geworden bin (Langenberg), kann ich mich an viele Gebäude (auch Wohnhäuser) erinnern, die verstärkte Eckbalken hatten.


    Dabei gab es sowohl doppelte Balken, wie auch Balken mit größerem Querschnitt in der Ecke. Somit bist Du vom "Vorbild" gar nicht soweit weg, auch wenn der doppelte Balken eher die Ausnahme war.
    Auch die Diagonalstreben in den Ecken gibt's mit oberem oder unterem Ende am Eckbalken, hauptsache es entsteht ein Dreieck.


    Ein besonderes Schmankerl sind die krummen und schiefen Balken, aber das ist im Modell nur mit Aussägen zu schaffen ;) - hat aber seinen eigenen Reiz.


    Gruß
    Matthias

  • Holla,
    neben einigen Korrekturarbeiten am Bahnhof habe ich Zeit gefunden für die Tanke noch eine kleine Reparaturhalle zu bauen.
    Als Besonderheit habe ich eine bewegliche Falttür gewählt wie sie in den 50zigern üblich war. An den Türenden habe ich jeweils Rundstäbe aus verkürzten Addiefallrohren angeklebt. In die Grundplatte ein Loch gebohrt und oben einen doppelten Sturz eingeklebt sodaß die Türen damit beweglich wurde. Somit sind 3 Stellungen möglich.
    Etwas Inneneinrichtung ist auch schon vorhanden. Nun da Engl Betonplatten anbietet werde ich solche auch für den Hof verwenden. Damit hat das ganze Ensemble die Abmessungen von 35 x35 cm . Sollte der Hinterhof auch noch ausgestaltet werden (Umfassungsmauer, Schrotthaufen usw.) wird das ganze wieder größer und hat dann schon Dioramacharakter.
    Mal schauen.
    Gruß an alle
    Husbert

  • Damit mein thread nicht so weit nach hinten rutscht und weil Modellbahn besser ist als fruchtlose Diskussionen ein sog. Teaser im berüchtigten Sommerloch.
    Wenn Euch das Bild irgendwie bekannt vorkommt habt Ihr recht. Mehr dazu nach den Sommerferien.
    Ein weiteres Bild zeigt eine Kopfsteinpflasterfolie für Dioramen von Tamiya. Sehr dünn und flexibel. Paßt für Spur 0. DIN A4.
    ArtikelNr. TA 87165


    Schönes heißes Wochenende und immer ein Flens im Kasten wünscht
    Husbert

  • Freunde des Flügelrades,



    warum habe ich diese schöne Tankstelle von Husbert nicht? Ich muß meine leider noch fertigbauen. Aber für alle, die auch so eine Tanstelle besitzen wollen und keine Vorstellung haben wie die meißten in EP III und viele in EP IV der TäTäRä aussahen, hier eine kleine Vorstellung zum Nachbauen. Für Tom Köf noch ein Tipp: hole dir die Leisten von KRICK ( Flugmodellbau ). Diese Leisten gibt es in allen möglichen Holzarten und Dicken. Der ganz große Vorteil gegenüber den Kieferleisten ist der, daß du keine Lebensadern siehst. Diese haben immer eine andere Farbe als das restliche Holz.




    Tankstelle bei Friedersdorf/ Kurmark



    Wagenheber bei Friedersdorf



    Garage bei Friedersdorf



    Tankstelle in Prenzlau/ Uckermark



    Großtankstelle in ????



    Tankstelle in Regenwalde Sep 2007



    Eure Betriebsleitung der
    Naugarder Kleinbahn



    meine hooompätzsch: http://naugarderkleinbahn.jimdo.com

  • In Ergänzung meiner Mail vom 3.7.2015 habe ich bei Artitec eine Minoltankstelle, allerdings in H0, gefunden. Mit ihrer schlichten Bauweise läßt sie sich vorzüglich mit Addie-Bauplatten - hier gelb - nachbauen. Die Wände können wahlweise in weiß oder gelb ausgeführt werden.
    Zapfsäulen liefert Epoke und Addie, das Minolschild muß man sich aus dem I-Net ausdrucken und verdoppeln. Türen ebenfalls von Addie. Fenster werden aus Evergreenprofilen gebaut und mit Klarfolie verglast.
    Angeregt durch das Bild werde ich für meine Tanke auch die großen DDR-typischen Leuchten anbauen.
    Man achte besonders auf die Pflasterung die in der Fahrspur sogar noch einen Gully aufweist was heute undenkbar wäre. Betonplatten gibt es bei Engl, Kopfsteinpflaster bei Vampisol.
    Auf der Artitec Shopseite sind weitere Varianten von Mineralölgesellschaften mit den dafür passenden Logos abgebildet. Somit ist für jeden Geschmack was dabei.
    Die empfohlenen Abmessungen sollten 25 x 20 x 11 (l x b x h) nicht unterschreiten. Dacheindeckung entweder mit Dachpappe oder ein flaches symmetrisches Zeltdach.


    Viel Spaß beim bauen wünscht
    Husbert

  • Danke Micha, bin ich doch vorbelastet da ich in Erfurt geboren bin und erst 1954 mit Muttern rübergemacht habe.
    Meinen Bahnvirus habe ich mir im Kinderwagen am Bahnhof-West geholt. Hier habe ich stundenlang im Kinderwagen gesessen und Muttern hat Gemüse für den Filius organisiert.
    Gruß
    Husbert

  • Es geht weiter mal mit etwas Neuem:
    ein kleiner bayerischer Würfel (hier Bahnhof Mühlhausen in Mittelfranken). Angeregt durch Jacques "Nesselwang" habe ich mit der Vorlage aus dem Buch "Bahnhöfe in Oberfranken" mir einen Kleinen ausgesucht.
    Maße in Spur 0: 37 x 18 x 21. Wie immer mit Innenleben das nach und nach ergänzt wird.
    Da es kein gescheites Foto von Mühlhausen (zugewachsen) gibt zeige ich hier ein Vergleichbares vom Bahnhof Massbach der ehem. Lauertalbahn. Meine Ausführung allerdings in Backstein mit Sandsteinlisenen. Genaugenommen ist dieser Bahnhof aus einem Würfel mit einem Agenturgebäude zusammengesetzt. Er gehört mit diesen Abmessungen zum Typbahnhof für Haltestellen laut Vorlage zum Typ D1
    Wird forgesetzt.
    Benutzte Materialien: 3 mm PVC, Addie Zubehör, Tapeten aus dem Netz, Stecktreppen von Schuckertz, div. Holzleisten, Plakafarben für Anstriche und Pulverfarben von Artitec.


    Meine anderen Projekte (Auerbach und Gasthaus) laufen nebenbei auf Sparflamme. Darüber wird zu ggb. Zeit weiter berichtet.
    Husbert

  • Vielen Dank an alle die einen Grünen spendiert haben!!!
    Um eine gestellte Frage zu beantworten: Ja, die projektierte Rangieranlage wird mlgw. 2015/2016 begonnen. Nix großes, 2 Bahnhofsgleise, 4 Abstellgleise und eine verdeckte Schwenkbühne auf der ganze Züge in den Fiddleyard verschoben werden können. (3 Abstellgleise) Maximal 4 Wagen. Die notwendigen Rangiermanöver muß ich erst noch zeichnerisch zu Papier bringen.
    Husbert

  • Aktueller Bauzustandsbericht:
    Das Dachgerüst wird diesmal nicht sichtbar werden, deshalb auch nur einen auf die Dachbedeckung (Schiefer für EG und GS) ausgelegten Unterbau.
    Der Güterschuppen mit Rampe entstand aus PVC und einer Bretterplatte von Evergreen sowie Holzleisten aus dem Flugzeugbau.
    Die Lackierung ist von Revell - sandfarben - flat. Der Inhalt reicht für mehrmaliges Spritzen.


    Im Netz habe ich doch noch ein freies Bild von Mühlhausen gefunden.
    Noch ist allerdings viel zu tun, der besagte "Kleinkram" wie Türen,Fenster,Schuppentore,Dachrinnen, bahntypische Accessoires und und und.
    Allein die Beschaffung solcher Teile ist zeitaufwendig und soll auch wirtschaftlich sein.
    Die Rampe erhält noch eine Sandsteinummauerung und für die Oberfläche Kopfsteinpflaster o.ä.
    Wird fortgesetzt.
    Husbert

  • Heute wurde am Gasthof weitergebaut und das Dach komplettiert.
    Das Gebäude wurde schon in der Vergangenheit von Oldie vorgestellt und besteht aus koloriertem Papier. Ohne voneinander zu wissen haben Jacques und ich das gleiche Gebäude für einen Umbau gebaut.
    Bei mir ist es ein Gasthof geworden der sich weitestgehend am H&S Modell angelehnt hat. Im Nachhinein würde ich sowas nicht wieder anfangen da eine Verbesserung des Papierbausatzes zuviele Probleme nach sich zogen.
    Die Maßstäblichkeit stimmte nicht und so blieb mir nichts anderes übrig als behutsam das eine oder andere Bauteil (Fenster und Türen) zu strecken. Von den 6 Gauben wurden letztendlich nur 2 verbaut.
    Um die Hausecken sauber darzustellen habe ich Ecklisenen aus Naturstein nachgebildet, der Anbau wurde komplett bis zum Fachwerk mit Mauerstein verkleidet und das Fachwerk mit Holzleisten ergänzt.
    Zum Schluß werden noch ein neuer Sockel aus Sandstein und 3 Treppenaufgänge angebracht. Ein Werbeausleger und div. Werbung (s. Moba-Tom) folgen. Hie und da noch etwas Trockenfarbe (Naßfarben verträgt der Bausatz überhaupt nicht) für die Patina.
    Wir fortgesetzt.
    Gruß
    Husbert

  • Wer keine Arbeit hat, macht sich welche. Unter diesem Motto habe ich ein neues Bauvorhaben begonnen. Angeregt durch SNM-Ausgabe 20 "Lomnickys Kleinbahnvariationen" hat mir die Häuserzeile am Anlagenrand gefallen und da ich noch PVC und Addieplatten hatte reifte in mir der Wunsch diese Komposition in etwa nachzubauen. Das Eckhaus hat eine Tiefe von 10cm und ist damit bestens für eine Hintergrundbebauung geeignet.
    Ein Hoftor und ein separater Eingang sind mit integriert. Als Besonderheit habe ich den Hauseingang tiefer gelegt damit an der Eingangswand auch ein Briefkasten hängen kann. Bauvorlage ist das Eckhaus von Stangl von dem ich mir die Maße holte.
    Gestern und heute habe ich mit den Fronten begonnen. Die Stürze und Fensterbänke sind von Juweela.
    Nach meinen Schätzungen kostet mich das Modell an Rohmaterial ca. 40 €. (4 Bauplatten , 7 7enster, 1 Tür ,1 halbe Auhagen grüne Bretterwand und eine halbe Platte Dachpfannen) Die Auschmückungen sind nicht enthalten.


    Wird fortgesetzt.
    Husbert

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