Dieseltankstelle für Bischofsheim

  • Und was ist mit der Zapfsäulentür??? :whistling: frage ich mich, die wolltest Du uns doch nicht vorenthalten oder?


    Tolle Arbeit Thomas, da es eine BW Tankstelle ist kannst Du auf die Dieselbeschriftung verzichten. Ein Rauchverbotsschild und ein Feuerlöscher wären so kleine Details die mir noch einfallen würden

    Beste Grüße aus dem Keller,


    Pat

  • Moin Thomas,


    gefällt mir sehr. Vielleicht sollte ich meine Teppichbahn doch auch mal mit dem einen oder anderen Detail verschönern ... 8)


    Was die Länge der Dachstützen betrifft: Fehlen da nicht sowieso noch die Sockel, damit die Stützen nicht das Wasser aus dem Boden aufsaugen? Vielleicht genügt ja eine Verlängerung aus feinem dunklen Schleifpapier als Teerpappe-Imitat ...

  • Hallo Dieseltanker


    Wie haltet Ihr es den mit der heute Vorschriftsmäßigen Auffangwanne unter


    dem Gleis der Tankanlage, soviel ich weiß wurden diese erst am Ende der Epoche 3


    eingeführt.


    Ich habe Mitte der 60er Jahre an den meisten Anlagen noch keine gesehen,


    oder durch mein Interesse an den Dampfloks nicht darauf geachtet.


    Gruß Hape

  • Bei Privatbahnen gab es teilweise bis in die frühen 90er Jahre keine Auffangwannen im Gleis!


    Bei meiner Epoche IV Anlage wird es im Hafenbahn-BW auch keine Wanne im Gleis geben.

  • Hallo Thomas,


    wie wäre es mit U-Eisen die Du von beiden Seiten an den Pfosten / Stützen anbringst. Kann man ja aus Kunststoff- oder Messingprofilen anfertigen.
    Dann kannst Du noch jeweils zwei Bolzen andeuten, die dann die Verankerung an den Stützen bilden.
    Gleichzeitig bekommst Du auch eine Längsaussteifung in deine Überdachung, halt dadurch das die U-Eisen ja normaler weise im Erdreich einbetoniert sind.
    Vielleicht ist das ja eine Lösung!


    Gruß vom Bau


    Achim

  • @Pat:
    Gut aufgepasst! Die Tür liegt noch da... kommt noch, ist in Arbeit! So wie die Beschilderung...


    @Eckard:
    Gebäude und kleine Szenen wie diese machen sich bestimmt gut auf Deiner Teppichbahn! Ich setze das Modell auf eine kleine Grundplatte, das geht doch für eine Teppichbahn auch!


    Die Idee mit dem Sockel hatte ich auch, aber verworfen... mein "kleiner" Denk- und Messfehler ist immerhin ca. 20 mm, zu hoch für einen Sockel. Ich habe da eine andere Variante, an der ich arbeite...


    @Achim:
    Dein Tipp ist gut und konstruktiv sicher richtig, eignet sich aber wegen der enormen Höhe, die fehlt, auch nicht wirklich (meiner Meinung nach)! Die fehlenden 20 mm entsprechen 90 cm .... das wären laaaange Laschen!


    Bei der Aussteifung hast Du (leider) recht! ;) Die Windkräfte werden alle im (nicht sichtbaren) Dachverband abgefangen ;) Danke für den fachmännischen Rat!


    Meine Idee werde ich mal bauen, dann schaun wir weiter!


    Gruß
    Thomas

  • Hallo Thomas.

    Da ich auch noch eine Tanke mit Überdachung einbauen will
    interessiert mich Dein Bericht sehr.
    Klasse Fotos, bitte auch vom späteren Endprodukt
    mit der Platzierung in/auf der Anlage. :thumbsup:

    Gruß Jörg

    .
    Alle sagten immer das geht nicht, dann kam jemand, der das nicht wusste, und hat es einfach gemacht!

  • Hallo Jörg,


    freut mich, dass Dir mein Projekt gefällt! Ich werde natürlich weiter berichten, aber mit dem Einbau in der Anlage wird`s wohl noch einige Zeit dauern.


    Die kleine Baustelle ist ja leider ins Stocken geraten, da die Überdachung zu niedrig gebaut wurde. Oh, oh, das gibt Ärger! Ich bin nur froh, dass ich damit nichts zu tun habe! Ich will jetzt keine Schuldzuweisungen machen, das bringt uns ja nicht weiter, aber die Pläne waren OK! ;)


    Jetzt kämpft der Zimmermann (sorry, Achim ;) ) noch um die Abnahme seiner Konstruktion. Einer seiner Mitarbeiter hatte ein Maß verdreht: die Stützen sollten 4,30 m lang werden, er hat sie aber auf 3,40 m abgelängt! ("3 Mal abgeschnitten und immer noch zu kurz!"). Er meinte, die Maßtoleranz des Zimmermanns wäre so groß, wie er einen Hammer weit werfen könne. Eine schwache Ausrede! Gut, dass der Architekt noch eine Idee hatte: die Stützen werden nun "unterfüttert", die Planung ist bereits geändert, die Handwerker sind beauftragt.


    Alle sind bemüht, die entstandene Verzögerung in Grenzen zu halten, daher werden die Arbeiten direkt am Wochenende ausgeführt. Ich werde weiter berichten!


    Gruß
    Thomas

  • Hallo,


    ich hab da mal ne Frage: der Bausatz von Lemsch enthält zwar eine Zapfsäule (mit Tür), aber keinen Zapfschlauch.


    Kann es sein, dass beim Vorbild dieses Modells die ganze Zapfmimik innerhalb der Säule untergebracht war? Also auch die Zapfpistole und der Schlauch?


    Fragt sich (und Euch)
    Thomas


    PS: Die Baustelle läuft noch... ;) der Architekt ist stinksauer, aber die Handwerker haben die Ruhe weg...

  • Es soll wohl einen abschließbaren "Schrank" darstellen, in dem das Tankgeschirr (Armaturen, Pumpe, Zapf- und Anzeigeeinheit) vandalensicher untergebracht ist.
    Ansonsten wären wohl nach außen sichtbare Armaturen nachgebildet worden.


    Anders sind die Addi-Bausätze, dort wurde eine herkömmliche Zapfsäule nachgebildet.
    https://ssl.webpack.de/addie-m…rtikeldetails.php?aid=811
    und
    https://ssl.webpack.de/addie-m…rtikeldetails.php?aid=812

  • Hallo,


    die Bauarbeiten sind nur langsam weiter gegangen. Aber als die Handwerker waren endlich kamen, waren sie fleißig. Oder sollte ich sagen „bemüht“? So richtig zufrieden kann man mit so einer Arbeit nun wirklich nicht sein… aber mal schön der Reihe nach:


    Nachdem bei einem Baustellenbesuch erhebliche Abweichungen von der Planung festgestellt wurde, hatte der Architekt kurzfristig die Planänderungen entwickelt und beauftragt. Die Maurerkolonne rückte auch am nächsten Morgen schon an, immerhin mit 2 Leuten (einer davon zum Aufpassen!).



    Die neuen Stützpfeiler waren schnell hochgemauert, etwas länger dauerten diese modernen Stiftfundamente, die der A. unbedingt haben wollte.
    „Das hab`n wir noch nie gemacht und es hat sich noch nie einer beschwert“, sagte der Vorarbeiter. Aber was soll man machen…



    Die 2 Wandscheiben im hinteren Bereich sollten aus Addie-Platten-Steinen entstehen Schon wieder so ne neumodische Idee vom A.! „Das ham wir noch nie so gemacht! Warum nehmen wir keine normalen Ziegel, wie immer?“. Aber was soll man machen… Der A. hat bestimmt noch nie ne Kelle in der Hand gehabt…




    Dann verputzen, wieder mit diesem neumodischen Zeugs aus Polen... naja, Hauptsache es hält! Kaum war alles erledigt, fielen auch schon die ersten Brocken wieder ab… ach, was heißt hier Brocken, ganze Putzflächen lagen an der Erde! Hätte man mal auf die Praktiker gehört…Der A. hat nix gemerkt oder es war ihm egal… er murmelte irgendwas von „Zeitdruck“! Was isn das? Maaaaahlzeit!



    Da die Bodenplatte des Tanks einerseits etwas tiefer liegen sollte als das umliegende Gelände, andererseits aber keiner im Vorfeld dran gedacht hat, wurde kurzerhand außen angefüllt. So sieht das schon etwas gefälliger aus, die Pfeiler sind nicht mehr so schmal und hoch…


    Dann kam der Zimmermann und hatte flugs die ganze Konstruktion auf den neuen Pfeilern verankert und gerichtet. Na also, geht doch!



    Es fehlen immer noch die Tür, die Schilder und andere Details.



    Dem A. ist`s egal, Hauptsache der Termin wurde gehalten. Die erste Diesellok kommt schließlich schon bald zur Betankung.


    Gruß
    Thomas

  • Hallo Jörg,


    die Pfeiler haben die Mauerer in klassischer Bauart hergestellt: erst ne Schnur gespannt, dann Stein auf Stein gemauert! ;)


    Nein, Spaß beiseite! Die Pfeiler bestehen aus einem gelaserten Mini-Bausatz von Zapf, bei dem 4 einzelne Teile zu einem Pfeiler zusammen gesteckt und geklebt werden. Hab ich mal in Hagen gekauft, 1 Euro je Pfeiler... Bilder könnte ich nachliefern.


    Gruß
    Thomas

  • so ist doch am Ende alles gut geworden :D , wenn ich Dir jetzt sage, meine Dieseltankstelle8Selbes :D Modell) steht im Freien :whistling: . Mir ist keine Vorbildtankstelle mit Überdachung bekannt.
    Wegen der Dämpfe vielleicht? Ich denke da kann Nafets sicher was zu sagen, wie das beim Orginal ist

    Beste Grüße aus dem Keller,


    Pat

  • Hallo Pat,


    Mir ist keine Vorbildtankstelle mit Überdachung bekannt.
    Wegen der Dämpfe vielleicht? Ich denke da kann Nafets sicher was zu sagen, wie das beim Orginal ist


    Ich denke eine Überdachung ist schon gegen Niederschlag gedacht.
    Zunächst einmal wäscht ja jeder Regen auch Ölreste mit in den Untergrund.
    Dann kann die Tankanlage im Winter nicht einschneien.
    Und schließlich schützt das Dach auch die Zapfsäule vor direkter Sonneneinstrahlung,


    Ergibt schon einen Sinn, meine ich.


    Diesen Baubericht finde ich rundherum gelungen, vom Humor bist zum Endergebnis! :thumbsup:


    Viele Grüße,


    Mathias

  • Wie schon einmal im Schnellenkamp Foum gezeigt, gibt es im Bereich der Deutschen Bundesbahn Dieseltankstellen mit Dach.
    Bhf Frankenberg / Eder

    Aufgenommen im Dezember 2009

    Die Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene.

    Carl Hilty ( 1833 - 1909 ) schweizer Staatsrechtler




    Beste Grüße aus Mittelhessen ;)

    Hans-Peter

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