Projekt G(K)rummhübel

  • Hallo Thomas,


    die Hartschaumplatten sind so genau zugeschnitten, dass sie straff in die vorher zusammen gebauten Rahmen passen. Sie wurden ohne Auflageleisten mit Holzkaltleim eingeklebt. Geschnitten habe ich sie mit dem Cuttermesser.
    Wenn sie richtig passgenau sitzen, bleiben sie auch gerade. Da sie bündig mit der oberen Kante des Rahmens abschließen sollen, habe ich zum einkleben die Rahmen auf gehobelte Bretter auf den Kopf gelegt, den Rahmen mit Leim eingestrichen und dann die Platten eingeschoben. Zum Schluss den verdrängten Leim abgewischt. Trockenzeit beachten, 2 Tage muss man da schon einplanen.


    Gruß
    Roland

  • Hallo,


    heute erfolgte die Abnahme der letzten Arbeiten im alten Jahr durch einen Reichsbahn-Gleisinspektor.


    Als erstes wurde die erste verlegte Weiche, vor allem ihr Anschluss an die Gleise geprüft. Der Gleisinspektor hat natürlich gleich eine Frage bezüglich der Anordnung der Schwellen. Vom Bauleiter der GSG erhält er dazu folgende Auskunft: "Wir erhielten projektgemäß vorgefertigte 9m-Gleisjoche für das Gleis 3. Da sich deren Schwellen mit den Schwellen des Gleises 2 und der Weiche ins Gehege kamen, wurde eine Standardschwelle an der Weiche und eine aus dem Gleisjoch ausgebaut und durch eine speziell angefertigte lange Schwelle ersetzt. Die noch fehlenden Gleisbefestigungen sind bestellt." Mit dieser Antwort gibt sich der Gleisinspektor zu frieden.


    Weiter geht die Inspektion gleich mit einer weiteren Frage: "Worum wurde hier eine Leitschiene eingebaut?" Antwort des Bauleiters:" Unmittelbar am Ende des Gleisbogens soll laut Projekt ein Gebäude errichtet werden. Und da hier in Zukunft vorwiegend die Wageneinheiten ins Gleis geschoben werden, hat diese Leitschiene dafür zu sorgen, dass keine Wagen im Bogen entgleisen und gegen das Gebäude geschoben werden."


    Inspektor: "Na da werden wir mal sehen, ob das Ende der Leitschiene fachgerecht ausgebildet ist!"


    Nach dessen Besichtigung ist der Inspektor mit der Ausführung einverstanden und wünscht den Bauleuten einen guten Rutsch ins Neue Jahr.


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland


    der allen hier mitlesenden ebenfalls ein gesundes neues Jahr wünscht.

  • Hallo,


    heute konnte nun das erste mal ein Güterzug in Grummhübel einfahren, und dieser ohne Güterzugbegleitwagen! Das ging nur deswegen, weil eine E 92 zum Einsatz kam, diese hat nämlich ein Abteil für den Güterzugbegleiter.


    Links am Rand steht schon mal das Schrankenwärterhäuschen. Der Straßenübergang wird dann auf dem nächsten Segment entstehen.



    Über die etwas ungewöhnliche Lok sind die Arbeiter schon etwas erstaunt. Hatten sie doch eine Dampflok erwartet.


    Jetzt konnte auch der Kran für die Montage weiterer Gleisjoche angeliefert werden.


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Hallo Freunde der "Elektrosauriere",


    die auf den Bildern zu sehende E 92 ist von Sauer.


    Der Antrieb erfolgt auf zwei Radsätze einer Lokhälfte mittels Glockenankermotor und Stirnradgetriebe. Beleuchtung ist vorgesehen, aber nicht eingebaut. Die Proportionen der Lok sind soweit stimmig. Der Maßstab ist 1:43,5.


    Am Modell fehlen die mittleren Sandkästen, einige Griffstangen und die Leisten über den seitlichen Klappen. Nicht korrekt sind die Isolatore unter den Pantographen, obwohl in den Dächern die richtigen Aufnahmen für die Isolatorstützen angeätzt sind.


    An der Lok werde ich zu einem späteren Zeitpunkt also einige Ergänzungen und Umbauten vornehmen, was ich dann auch in einem Bericht hier im Forum vorstellen werde.



    Für mich war beim Kauf dieser 41 cm langen Lok mit entscheident, dass deren Vorbild bereits Ende der 20er Jahre den schweren Güterzugdienst verlassen musste und dann meist nur noch vor kurzen Zügen auf den Nebenbahnen Schlesiens zum Einsatz kam. Damit ist sie für kleine Spur-0-Anlagen gut einsetzbar, sofern man sich entschließt, ihr auch Fahrleitung auf der Anlage zu spendieren.


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Hallo,


    in Grummhübel wurden heute nur "Tiefbauleistungen" erbracht.


    Das erste Segment mit den zwei Weichen wurde verkabelt und die Weichenantriebe Modell "Fahrradspeiche" eingebaut.


    Der folgende Test hat gezeigt, es funktioniert.


    Die zwei dünneren Kabel sind für die Beleuchtung, das gelbe und gelbgrüne sind der Fahrstrom, das orange Kabel ist für die Herzstückstromversorgung.



    Mit freundlichen Grüßen


    Roland
    Bauleitung Bahnhof Grummhübel

  • Hallo,


    seit zwei Tagen versuche ich die Weichenlaternenmiemik der Fa. Wenz zusammen zu bauen. Laut seiner Beschreibung ist diese Mechanik zum Teil unter der Modellbahnplatte anzubringen. Das ist aber nicht nötig, wenn man die Gleise auf einem maßstäblichen Schotterbett unterbringt. Ich habe dazu folgende Lösung gefunden:


    An einer Einzelschwelle, welche später als Verlängerung einer der Weichenschwellen dient, wurde ein Stück Polystyrol 2x20x20 mm angeklebt. Daran wird die gesamte Mechanik aufgebaut, lediglich der Stellbock kommt auf die Schwelle. Jetzt kann man die gesamte Mechanik bequem am Arbeitstisch montieren.


    Die Stellstange zur Weiche soll laut Beschreibung mittels Drähtchen, auf welchen kleine Ringe aufzulöten sind, am Mitnehmer des Gewichtes befestigt werden. Das habe ich mittels einer Metallstecknadel vereinfacht. Diese hat einen Durchmesser von ca. 0,61mm, also die Löcher mit einem 0,6mm Bohrer aufbohren und dann mit Gefühl die Stecknadel drehend durchschieben. Sie sitzt in der Gabel straff und im Loch des Mitnehmers des Gewichtes locker. Das überschüssige Stück der Stecknadel noch abkneifen, schon ist der Fall erledigt. Da die Stecknadel einen leicht abgerundeten Kopf hat, gleitet sie auch sehr leicht ohne zu haken an der Schwelle.


    Und dann kam noch das Ding mit dem Lötstift. Der eine Hebel ist mittels Lötstift zu befestigen. Meine ersten Versuche führten dazu, dass sich der Hebel nach anlöten des Lötstiftes nicht mehr bewegen ließ, obwohl ich Papier zwischen Messingplatte und Hebel gelegt hatte. Ein weiterer Versuch mit dazwischen gelegter Pappe funktionierte dann, aber dafür wackelte der Hebel dann wie ein Lämmerschwanz. Also, Lötnagel raus und durch eine M1-Schraube mit U-Scheibe und Mutter ersetzt. Die Mutter dann noch gegen zurückdrehen mit Sekundenkleber fixiert. Jetzt sitzt dieser Hebel gut und hat kein Spiel nach oben oder unten.


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Guten Morgen Roland,


    Ich befasse mich ebenfalls schon etliche Zeit mit Wenz Weichen (bayerische Rangierweiche) und dessen Antriebsgestänge. Wie Du bereits erläutert hasst, ist das Auflöten von diesen kleinen Ringe schon eine sehr knifflige Lötarbeit. Ich selber habe hiervon abgesehen, und drücke die Köpfe der bewegende Achsen schlicht flach. Abschließend wird der flache Drahtkopf in der Länge ein wenig reduziert, sodass er später, nach dem Lackieren, kaum noch ins Auge springt.


    Gruß,


    Jacques Timmermans


    P.S. Ich werde demnächst meine Befindungen und Verbesserungen an der Wenz´sche Zungenumstellmimiek vorstellen.

  • Hallo,


    es gibt wieder neues aus Grummhübel zu berichten.


    Nachdem die fummeligen Weichenstellböckchen zusammengebaut sind, konnten sie nun an den Weichen angebracht werden. Damit später kein "Sand ins Getriebe" kommen kann, wurde aus Polystyrolstreifen ein kleiner Kasten um die Mechanik gebaut.


    Die Fahrleitungsmeisterei Breslau hat die ersten beiden Fahrleitungsmaste angeliefert und aufgestellt.


    Jetzt konnte auch das vorher abgetragene Gebirge wieder aus Hartschaumplattenrestern aufgebaut werden. An den Außenkanten werden die Platten durch dünnes Sperrholz geschützt.


    Hier der Standort der Schrankenwärterbude. Um einen sicheren Zugang zum Gebäude zu bekommen, wurde im davor liegenden Straßengraben ein Rohr verlegt.


    Danach konnte der Graben in diesem Bereich wieder zugeschüttet werden. Die braune Spachtelmasse besteht aus: Bindemittel, Abtönpaste und Zellulosespachtel. Das Gemisch trocknet langsam und durch das Bindemittel hält es auf fast allen Untergründen.



    Hallo Jacques,
    Du machst mich neugierig, wie Du die Sache gelöst hast.


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland
    Bauleitung Bahnhof Grummhübel

  • Hallo,


    es gibt wieder Neuigkeiten aus Grummhübel zu berichten.


    Mit dem Bau des Bahnsteiges wurde begonnen. Die Einfassung besteht aus akurat behauenem Naturstein.



    Aufgefüllt ist er wieder mit Hartschaumplatten.

    Vor der Schrankenwärterbude gibt es eine Diskussion zur Ausführung des Zaunes. Die Zaunsäulen stehen bereits.

    Auch das erste Grün ist gewachsen (mit dem Begrasungsgerät gemacht, aber irgendwie wollen die Grashalme nicht so richtig stehen ;( )

    Auch am Ende des Bahnsteiges kommt ein Zaun hin, schließlich sollen die Fahrgäste später durch die Bahnsteigsperre zum Zug gelangen. Aber so richtig wird es wohl nicht klappen, denn ein Trampelpfad ist schon im Entstehen.

    Bevor der Bauleiter die Baustelle verlässt, wird noch ein kurzes Schwätzchen mit dem Schrankenwärter geführt.


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland
    Bauleitung Bahnhof Grummhübel

  • Das Gras sieht tatsächlich etwas schlapp aus :S
    Welches Begrasungsgerät nutzt du?
    Welchen Kleber? Ich nehme Tapetenkleister "extra stark" mit etwas Heilerde zum einfärben.
    Hast du den Erdungspol angeschlossen? Der sollte in dem feuchten Kleber stecken.
    Welche Fasern nutzt du? Ich habe gute Erfahrungen mit Noch gemacht.


    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

  • Hallo HdreiX,


    ich benutze ein Begrasungsgerät, welches ein Dioramabauer sich bauen ließ. Ich habe auch mal getestet, ob Strom ankommt, hat ganz schön gefunkt (bin auch mal an die Erde gekommen, war auch gut zu spüren X( ).


    Der Kleber ist von Vampisol und die Grasfasern sind von Heki.


    Der Kleber ist ziemlich dickflüssig, vielleicht sollte ich den mal etwas verdünnen, Wasser leitet bekanntlich. Habe auch Fasern von Noch da, damit kann ich auch mal Versuche machen.


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Wichtig ist das der Kleber keine Haut durch trocknen bildet, sonst fallen die Fasern um. Die müssen richtig in der Kleber reingeschossen werden können.
    Da das elektrische Feld mit dem Abstand abnimmt solltest du mit dem Begraser auf wenige cm an die Oberfläche rangehen.
    Schau mal hier: http://www.finescale.org/finescale.org/Begrasung.html


    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

  • Hallo Roland,


    wie schon beschrieben, muss der Kleber gut feucht, also nicht zähflüssig sein und darf während des Einschiessens der Grashalme nicht schon eine Haut bilden.


    Ich nehme eine mit normaler Abtönfarbe leicht bräunlich/gräulich/ocker eingematschte, gesiebte Blumenerde - Ponal - Wasser - Spülmittel - Mischung und trage diese unregelmässig dick, aber doch satt mit einem weichen Malerpinsel auf. Etwaige kleine Knubbel lasse ich. Danach mit offenem Sieb gemischtfarbige Grasfasern unterschiedlicher Länge auf die Pampe schiessen. Während des Begrasungsvorgangs bestimmt der Abstand des Siebes zum Untergrund, ob die Fasern punktuell wie gewünscht mehr oder weniger stehen. D. h. ich beginne z. B. mit 6 mm Länge Faser einer Farbe und fülle während des Begrasungsvorgangs ohne grossartig inne zu halten 3 mm Faser in einer anderen, aber dazu passenden Farbe nach... u. s. w. Auch die Fabrikate der Fasern dürfen/sollen unterschiedlich sein. Alles als einen Arbeitsgang betrachten, behandeln und flott durchziehen.


    O. k. - dann lasse ich das ganze Zeug mindestens 24 Std. gut durchtrocknen, damit auch die dicksten Knubbel zuverlässig trocken sind und bei dem was jetzt kommt nicht wieder davonschwimmen. Nun nehme ich eine fein stäubende Blumenspritze, eine leere Silit Bäng Flasche oder so ähnlichen Scheiss, fülle diese mit LEICHT bräunlich gefärbtem Ponal - Wasser - Spüli - Gemisch und lege einen Nebel über das bisherig Begraste. Unregelmässig, nicht durchgehend vollflächig, puktuell mehr oder weniger satt. Dann wiederhole ich o. a. Vorgang. Evtl. in kleineren Segmenten mehrmals.


    Daraus ergibt sich mit der Zeit und mit Geduld (Geduld ist für mich eine echte Übung, weil ich in solchen Angelegenheiten eher zur Ungeduld neige) eine lebendige aber doch homogene Graslandschaft, (keine Rasenlandschaft, das geht anders) auf welche dann der Niederwuchs, Bodendecker und Gestrüpp aufgebracht werden können, dann erst sind Büsche und Bäume dran.


    Hinweis: Die Farbe - Erde - Leim - Mischung ist wieder mal so eine spezielle Schweinepampenmischung von mir, welche aus keinem Kleidungsstück, aus keinem Teppich und sonstigen Bodenbelägen mehr raus- bzw. weggeht. Also - Umfeld gut abdecken und (nur) in Boxershorts o. ä. arbeiten.


    Anbei ein paar Beispielbilder, Qualität ist nicht besonders gut, nur damit man in etwa weis was ich meine.

  • Hallo Roland,


    das Thema elektrostatisches Begrasen ist ja immer so eine Sache ...


    Seinerzeit hatte ich mir während einer Bastelaktion auf einem FREMO-Treffen auch ein Gerät gebaut, welches dann aber nicht zu meiner Zufriedenheit funktionierte. ?( :(
    Dann habe ich mir bei der Fa. Maag-Flock das "Ero-Mini" für "einen schönen Batzen Euros" gegönnt. Mit diesem Gerät bin ich sehr zufrieden. :thumbsup:
    Aber es kommt wohl nicht nur auf die el. Spannung an, die das elektrostatische Feld erzeugt, sondern auch auf den verwendeten Kleber und die Luftfeuchtigkeit und, und, und, ...



    Auf meinem "Mustergleis" habe ich mal eine kleine Baustelle eingerichtet und die Randstreifen ein Wenig begrast :



    Hier kannst Du sehr gut den Aufbau erkennen. Die rechten Grasbüschel bestehen"nur" aus den 4,5mm und 6,0mm-Fasern, bei den linken Grasbüscheln habe ich noch eine "Lage" aufgesetzt ...


    Die gerade Fläche ist das Styrodur der Grund"platte", die zackelige Kannte ist beim Schneiden mit dem Cuttermesser entstanden.
    Die Grundfläche habe ich mit unverdünnter, olivbrauner Abtönfarbe getrichen und nach dem Trocknen mit fein gesiebter Gartenerde bestreut, so dass von dem Styrodur nichts mehr zu sehen ist.
    Die Erde habe ich mit meinem Schotterkleber fixiert und nach dem Trocknen Woodland "fine-turf" in verschiedenen braun und grün-Tönen eingestreut um Moos und Flechtenbewuchs darzustellen. Auch diese Schicht habe ich mit meinem Schotterkleber fixiert.


    Nachdem das alles mindestens 24 Stunden durchgetrocknet ist wird die erste "Lage" mit 0,5mm und1,0mm-Fasern aufgeschossen, aber nicht flächendeckend, wir wollen ja keinen englischen Rasen !
    Nachdem der Kleber gut getrocknet ist wird in diese kurzen Fasern die nächste "Lage" mit 2,0mm-Fasern eingeschossen. Auch dies sollte wieder sehr gut durchtrocknen.


    Als Nächstes wird in die 2,0mm-Fasern eine Mischung aus Fasern, der verschiedenen Hersteller, mit 4,5mm und 6,0mm Länge eingeschossen. Nun folgt wieder die Trockenfase von mindestens 24 Stunden.
    Und wo ich höheres Gras haben möchte, stupfe ich danach, punktuell, mit einem kleinen Borstenpinsel auf die Spitzen der langen Fasern den Kleber und schieße dieselbe Mischung, der Langen Fasern, ein zweites oder drittes Mal auf.


    Als Kleber verwende ich den wasserfesten Propellerleim "bindan P" unverdünnt :!:


    Die gesammte Szene sieht dann so aus :



    Viel Erfolg beim Begrasen und tschüß aus Leese


    Frank-Martin

    Gutes Werkzeug kann man(n) nur durch noch Besseres ersetzen !!! ;)

  • Hallo Frank-Martin, Robert und H3x,


    besten Dank für die guten Hinweise. Ich habe den heutigen Vormittag mit dem Begrasungsgerät verbracht und eure Tips mal versucht umzusetzen. Jetzt muss der ganze Spass erst einmal trocknen, dann werde ich die überschüssigen Grasfasern absaugen und mir das Ergebnis ansehen.
    Zumindest stehen die Fasern jetzt besser. Den Kleber habe ich etwas verdünnt und auch etwas dicker aufgetragen. Beim begrasen habe ich dann auch schon gehört, dass es ganz schön geknistert hat. Anfangs hatte ich die Gleise nicht abgedeckt, was ich aber schnell nachgeholt habe, als ich einen kleinen Stromschlag von ihnen erhalten hatte, obwohl es theoretisch keine elektrische Verbindung zu den Gleisen gab. :huh:


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Hallo,


    nach dem Absaugen der überschüssigen Grasfasern mit der Staubhexe, sieht das Gras schon mal besser aus.



    Und hier das hohe Gras, wo später mal der Sensenmann arbeiten soll.


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Hallo,


    in Grummhübel wird fleißig gearbeitet.


    Die Gleisbauer haben die ersten Gleise der Einfahrt eingeschottert. Nun soll es zur Abnahme kommen. Der Bahnbeamte ist nicht ganz zu frieden: "Da wächst doch schon Spontanvegetation, da ist wohl schlechter Unterbau eingebaut worden?"

    Naja, wenn er ersteinmal die gesamte Strecke abgelaufen ist.....

    Zum Glück für die Bauausführenden kommt der Planer angesaust und bringt die Zeichnungen für den Lokschuppen. Damit ist der Bahnbeamte erst einmal abgelenkt und die Spantanvegetation kann beseitigt werden. ;)


    Mit freundlichen Grüßen


    Roland
    Bauleitung Bahnhof Grummhübel

  • (...) die Spantanvegetation kann beseitigt werden.


    Hallo Rollo,


    obwohl ich als in allen Maßstäben (auch 1:1) völlig untalentierter Gärtner und Landschaftsbauer eigentlich schweigen müsste, wage ich es trotzdem: Mach es!


    Zum einen halte ich den Spontanbewuchs bei so nagelneuem Schotter für unwahrscheinlich. Zum anderen wäre das Gras wohl nicht so schnell schon so hoch und vor allem nicht so punktuell und gleichmäßig. Auf Bild 2 ist es besonders deutlich zu sehen: Im Vordergrund 3 gleiche Büschel in Reihe, dahinter, bei den Figuren, wieder 3 gleiche Büschel in Reihe, als hätte sie der Ziergärtner nach Schema 'F' extra so gesetzt.

  • Hallo Jörg,


    bin Deinem Rat gefolgt und habe einen Teil der Spontanvegetation entfernt, der Teil, welcher bleibt, wird später nachdem alles trocken ist, noch etwas bearbeitet. Auch der momentan neue Schotter wird noch etwas "gealtert".


    Futtergewinnung


    Da aber auch gelegentlich Gras als Futter gewonnen werden muss, wurde der Sensenmann außerhalb des Bahngeländes angesetzt.
    Als erstes wurde mit dem Elektrorasierer der Bereich der Wiese kurz gemäht, den der Sensenmann schon bearbeitet hat.
    Jetzt kommen die beiden Damen zum Einsatz, sie müssen das gehauene Gras auf Haufen rechen.
    Die Haufen haben ich wie folgt gemacht:
    Ein Stück Pralineneinpackpapier (ist auf einer Seite weiß, auf der anderen metallbeschichteten Seite rot) wird ein kleiner Haufen gefaltet.

    Dieser wird aufgeklebt und anschließend satt mit Leim eingestrichen.

    Dann kommen Grasfasern drauf, schön andrücken, sollen ja festkleben. Danach mit Spülmittelwassergemisch einsprühen.

    Verdünnten Leim auf das Ganze träufeln und noch paar Grasfasern aufdrücken.
    Dann sollte es so aussehen und hoffentlich auch halten.

    Die 3 Figuren mussten sich einer schmerzhaften OP untersiehen. Sie erhielten in einem Bein jeweils eine 0,5mm Bohrung, in welche ein Draht eingeklebt wurde. An ihrem Standort wurde dann auch ein Loch gebohrt und die Figuren dann mittels diesen Drahtes fest mit dem Untergrund verklebt.


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

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