Was gerade auf meinem Arbeitstisch liegt ...

  • Hallo Alfred anne Ruhr,


    mit Drehgestellen bin ich kein Experte, aber die (gleichen?!) habe ich schon einmal hier gekauft:

    Drehgestell

    Ich habe sie für Mindener... gehalten.

    Du hast Recht, aber nur in Bezug auf das letzte gezeigte Drehgestell - das ist eine Variante des Minden-Dorstfeld-Drehgestells und wurde so von Rivarossi hergestellt. Aber mir ging es um das sehr gut gemachte 3D-gedruckte Drehgestell darüber. Das stellt eine andere Bauform dar und aufgrund des Umstands, dass die Federn starr und nicht in Schaken oder Hebel gelagert sind, bin ich auf die Bauart neugierig - möchte noch was dazulernen.


    Freundlicher Gruß

    EsPe

  • Moinsen!

    das Druckergebnis macht auf den Bilder einen sehr guten Eindruck.

    Klasse!

    Der erste Eindruck mag gut sein, allerdings frage ich mich wie die Radsatzwellen samt Lagern montiert werden sollen. Einfach von unten einschieben schient bei der Konstruktion nicht zu funktionieren. :/


    Zweiter Punkt ist, dass die Drehgestelle scheinbar direkt auf der Druckplattform gedruckt wurden, was u.U. im Laufe der Zeit zu deutlichen Materialverspannungen führen könnte.

    Wenn der Wagen in 3 Metern Abstand an uns vorbei fährt sieht man eh nichts mehr. Die Details schon mal gar nicht. Weiter so!

    Da ist sie wieder, die 3m-Meter These ... :rolleyes:

    Fakt ist aber, dass auch ein besser detailliertes Drehgestell in 3m Entfernung gut aussieht, zusätzlich aber auch auch wenn es mal versehentlich aus der Nähe betrachtet wird.


    Gruß


    Thomas


    Betriebsleitung der Werkelburger-Industriebahn



    _____________________________________________________________________________________________________________________________________________


    Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart. (Noël Coward)

  • Ich freu mich schon heute über Eure super 3 D Drucke, die Ihr gemacht habt, Allso ran an den Rechner und los geht es.

    Ich bleib dabei, die Blenden sind super.

    Aus 3 m sieht man übrigens auch das Bremsgestänge nicht auch wenn es noch so toll gemacht ist.

  • Hallo Planet 189 und Mitdiskutanten,

    bei meiner Anlage gibt es so ziemlich keinen Punkt, den ich von 3 m Entfernung oder weiter entfern anschauen kann. Dazu ist meine Anlage bzw. mein Moba-Zimmer zu klein. So viel dazu bezogen auf meine Situation. Und ich bin mir ziemlich sicher, daß es einigen hier ähnlich geht.

    Es sollte doch jeder so machen, wie er es für richtig hält bzw. wie es für seine Verhältiisse passt.


    Viele Grüße
    Rüdiger

  • Hallo zusammen,


    um mal die unsäglichen Befindlichkeiten über die gezeigte Detaillierung eines Drehgestells zu unterbrechen zeige ich mal, was mich aktuell beschäftigt:


    Ein Freund möchte gerne einen kleinen Kranwagen haben, wie Märklin ihn früher im Programm hatte. Leider hat er lange erfolglos versucht, Vorbildunterlagen zu finden. Da er nichts finden konnte, wurden Fotos im Internet gesucht und überlegt, wie er zu sein Modell kommen könnte. Samstag Abend fragte er mich, ob ich ihm das Gehäuse zeichnen könne und ich sagte zu - Freunden hilft man, wenn man kann. Also drückte er mir ein H0-Kran-Oberwagengehäuse in die Hand und das nicht so sehr ansprechende Fernsehprogramm ermöglichte die Erstellung dieser 3D-Zeichnung:




    Natürlich sind im ersten Schritt alle Feinheiten des H0-Modells nun in doppelter Größe vorhanden - das sieht man an der Tiefe der Fensterhöhlen...


    Im nächsten Schritt wird es, wie ich meinen Freund kenne, einen Ausdruck in 1:45 geben und dann wird weiter konstruiert. Also, das gezeigte ist sicher noch nicht endgültig.


    Wie der Unterwagen und der Ausleger hergestellt werden, weiß ich noch nicht. Aber ich vermute, dass hier eine Messing-Konstruktion aus Ätzteilen entstehen wird. Aber davon wird dann der Erbauer selber berichten, sofern er das möchte.


    Freundlicher Gruß

    EsPe

    Spur 0 - was sonst?

    Edited 2 times, last by EsPe ().

  • Hallo Espe, der wird prima.


    Hier ist ein kleines Video. Der hier ist 1 32.


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  • Moin,


    wie der Unterwagen und der Ausleger aussehen könnten, kann man gut hier im Weinert Blätterkatalog erkennen.


    Die HO Maße einfach mit dem Factor 1,94 multiplizieren um diese für Spur 0 zu erhalten.


    Blätterkatalog


    Auch der Märklin Spur 1 Kran # 54991 könnte natürlich als Vorbild dienen. Meinen habe ich leider vor einiger Zeit verkauft, sonst könnte ich die Maße abgreifen.


    MfG

    Was nutzt eine gute Antwort, wenn sie nicht zur Frage passt :)

  • Hallo MaBo51,

    Moin,


    wie der Unterwagen und der Ausleger aussehen könnten, kann man gut hier im Weinert Blätterkatalog erkennen.

    Danke für den Link, zeigt er doch, was alles noch getan werden muss. Dass Märklin diesen Kran auch in Spur 1 gemacht hat, wusste ich nicht, aber die Bilder zeigen mir nur ein Blechmodell beinahe in TinPlate-Qualität, das noch weniger detailliert ist als das H0-Modell und deutlichere Abweichungen zum Vorbild hat.


    Freundlicher Gruß

    EsPe

  • Moin,


    ich habe auch ein DG in Konstruktion, MiSi BA 661, für den Hübner Remms. Ich bin Ingenieur in der Güterwageninstandhaltung und habe viele Jahre Lokomotiven in 1:1 3D konstruiert, kann mir somit, glaube ich, ein Urteil erlauben.


    Wäre es mir egal, wie ein Drehgestell aussieht, würde ich je nach Epoche direkt ein käufliches Diamond, Einheitsbauart oder 631 (Riva oder Schnelli) drunterknallen und mir Konstruktion und Druck sparen.


    Das gezeigte Drehgestell hat offenbar 1,8m Vorbildachsstand und ist den Öffnungen nach mindestens mit dem MiSi verwandt.


    Die 3D Konstruktion ist anspruchsvoll und gut gelungen, allerdings fallen mir vier Dinge auf:


    - geschraubte Gleitbacken:

    Sowas kenne ich von Loks und Tendern, bei Nachkriegsdrehgestellen geschweißt oder genietet. Aber grundsätzlich konstruktiv möglich.


    - die Achslager entsprechen keiner mir bekannten Bauart. Der Größe nach Rollenlager, aber mit Schmieröffnung eines Gleitlagers.


    - das Federgehänge kann so nicht funktionieren. Es braucht zwingend Laschen oder Schaken.


    - die Proportionen passen zu Schwerlastdrehgestellen aus der Montanindustrie, dort würde man die Rahmenausschnitte sicher deutlich kleiner machen. Das 661 ist optisch flacher.


    - Konstruktiv bin ich gespannt, wie der Radeinbau gelöst wird. Von außen gesteckte Lager, oder wie beim Vorbild von unten, oder geteilter Rahmen?


    Gruß,

    Schlußscheibe

  • Ich bastle gerade mal wieder einen neuen (festen) Kohleinsatz für die Tender der Lenz 55/56.


    Den Kunststoff-Einsatz mit dieser eckigen Kante kann man einfach abschrauben. Man könnte meinen, diese Kante wäre vorgesehen, weil unter dem Einsatz Bauteile der darunter sitzenden Platine sind. Dem ist aber nicht so. Ich nehme gerne ein Stück Kunststoff-Platte (in diesem Fall ein Stück einer alten CD Hülle) und klebe diese dann ein. Der Tender wird weniger voll mit Echtkohle beladen und wirkt meiner Meinung nach gefälliger.







  • Tach,


    ich baue gerade einen Holzverschlag für den Kiosk (SNM Bausatz Heftbeilage, der Verschlach, nicht der Kiosk, der ist von Joswood). Die Getränkekiste braucht noch leere Weinflaschen, erstmal tun es Bierflaschen :) Und natürlich Patina! Alles viel zu sauber, geradezu ekelhaft sauber...


  • Hallo,


    die E 91.3 hat heute das RAW verlassen um in den Betriebsdienst zu gehen.


    Ursprünglich hatte die Lok Pola-Hakenkupplungen, entstand das Modell doch in den 90er Jahren in Handarbeit. Nach Sichtung der vorhandenen Unterlagen wurde die neue Kupplungsaufnahme für die BRAWA-Schraubenkupplungen angefertigt und mittels M-0,6-Schrauben und kleiner Niete angebracht.


    Das Modell hat zwei Motore. Also hat jeder der Motore einen Decoder DH21A-3 und einen Stromspeicher SP16A-0 von Doehler&Haass erhalten. Beide Bauteile wurden mittels Klebeband an einem Kunststoffwinkel angebracht. Angeschlossen sind nur die Motore. Beleuchtung ging nicht, dazu hätte ich die vorhandenen Laternen nicht verwenden können und Geräusche werden nicht benötigt, die verbauten Motore klingen wie eine alte Straßenbahn.


    Der mir unbekannte Erbauer musste sehr gute Unterlagen zu dieser exotischen Lok gehabt haben. Viele der Teile sind in Handarbeit hergestellt, Niete sind zum Teil gedrückt und zum Teil eingesetzt. Der hölzerne Mittelwagen wurde graviert, deren zu öffnenden Schiebetüren aus mehren Lagen Blech hergestellt. Auch die Pantographen sind komplett aus Draht selbst gebaut.






    Die Messingschilder habe ich mir von KUSWA Modellbau anfertigen lassen und mit farblosem Lack aufgeklebt.


    Die Dachausrüstung wurde in den entsprechenden Vorbildfarben neu lackiert. Eigentlich müsste das gesamte Fahrwerk noch in Preußischrot lackiert werden, worauf ich aber verzichtet habe. Meiner Lok wurde das Fahrwerk bei einer Ausbesserung Ende der 20er Jahre neu gestrichen, und da war im RAW kein Preußischrot mehr vorhanden. ;)


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Hallo Roland

    ein tolles Modell. Danke für die Bilder und den Bericht. Wenn Du das Modell verkaufen willst, denke an mich ;) .

    Würde auch das Fahrwerk nicht in preußisch rot. :)

    Viele Grüße sendet Dir Felix

  • Hallo allerseits,


    Die E 91.3 besitze ich auch.

    Seit Längeren befindet sie sich zur Aufarbeitung bei einem Modellbahnfreund.

    Der Zustand der Lok ist ziemlich desolat. Mein Freund will nun das Gehäuse neu machen. Ich hoffe , das sich diese herrliche Lok in kürzester Zeit wieder bei mir ist.

    Ich kanns kaum erwarten.


    Viele Grüße aus Dresden Robby

  • Hallo Zusammen,


    in den Sommermonaten komme ich nicht so zum Modellbau, aber nach einem KH-Aufenthalt habe ich nun etwas Zeit gefunden. Weiter geht es mit den "aufwendigen" Fenstern des Zellenwagens. Das Klo-Fenster habe ich geöffnet dargestellt.


    44042269ew.jpg


    Die restlichen Zellenfenster werden unten transparent und oben klar sowie die Fenster in den Dienstabteilen komplett klar dargestellt. So ist es auf den Vorbildaufnahmen zu sehen.


    Bis bald.

    Norbert

  • Hallo,


    da ich heute Enkeltag habe, haben wir gemeinsam eine BR 64 zusammen gebaut.


    Auf den Einbau eines Decoders haben wir verzichtet. Dafür kann sie jede Menge Schreibstifte aufnehmen.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

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