V 60 von Lenz - ein paar Umbauten

  • Hallo,


    lang ist es her, dass an diesem Beitragsbaum weitergeschrieben wurde - meint sogar die Forensoftware, 680 Tage ist es her. Nun hole ich ihn mal aus seinem Dornröschenschlaf hervor.


    Kurz zur Erklärung: Nachdem „lok-schrauber“ / Ralf sich leider wieder der „kleinen Bahn“ hingewandt hat und seine grossartigen Sachen in Spur 0 abgeben hat, bin ich auf diesem Wege, neuer Eigentümer dieses Projektes der V-60 geworden.
    An dieser Stelle nochmals meinen herzlichsten Dank, Ralf!! Das ist eine klasse Arbeit, die ich von Dir übernommen habe!! Alle Achtung!!!


    Mit großem Interesse hatte ich diesen Beitragsbaum von Anfang an gelesen, da ich ein ähnliches Projekt begonnen hatte. Nicht mit einer Lenz V-60 sondern mit der SPRING V-60. (Dies Projekt wird noch etwas länger dauern, da hier mittlerweile - u.a. - die Antriebsfrage eine nicht unerhebliche Herausforderung darstellt, außerdem die Räder und und und … .)





    Nachdem das Lenz Konvolut eintraf, beschäftigte mich zunächst die Klärung des Antriebs. Ralf hatte hier schon verschiedene Überlegungen vorgestellt und letztlich auch umgesetzt –s. Beitrag 1 und 27 und




    Bei dieser Idee sind die Aufnahmen für die Kugellager - zur Abstützung der Welle – weggefallen. Bedingt durch die Motorattrappe brauchte ein zu verwendender Motor eine verhältnismäßig lange Motorwelle. Hier hätte sich eine Lagerung gut angeboten – aber weg ist weg. Als Ersatzteil gibt es das Getriebe leider nicht. Die Neuanfertigung wäre zu aufwendig geworden. Eine Möglichkeit, hätte ein neuer Motor mit 2mm Welle sein können. In der Baugröße 2224 von Faulhaber allerdings eine Sonderanfertigung mit entsprechendem Preis (ca. 140 – 160 €).


    Da der 2224 sowieso mein Wunschkanditat mit 4 Watt war und ist (zudem hatte ich ihn auch noch im Bestand) blieb nur der Weg zum Spezialisten. Der Weg lag sowieso an, da die Lok von ihm auch noch neue Radreifen aus Edelstahl erhalten sollte. Nach anfänglichem Kopfschütteln und mitleidigen Blick über meiner erneut kuriosen Baustelle (oder waren da noch andere Worte im Raum?) ;-))) wurde eine Lösung im Aw Gräler gezaubert!! Der Motor erhielt eine neue Motorhalterung und wurde dabei in der Höhe exakt dem Getriebezahnrad angepaßt.




    Die Motorwelle wurde mittels einer neuen Stahlwelle auf 2mm im Durchmesser erweitert womit die originale Schnecke wieder Verwendung fand. Diese Konstruktion hat sich in verschiedenen Tests - mit unterschiedlichsten Lastsituation - bereits bewährt. Für mein zukünftiges Betriebsdiorama mehr als ausreichend.
    Der erste Eindruck mit Motorattrappe ist auch stimmig.





    Die neuen Räder für diese feine Lok begeistern zudem. Sie wirken auf dem Bild wuchtiger als sie real mit einer Radbreite von 3,6 mm und einer Spurkranzhöhe von 1 mm, sind. Die Farbe der Radreifen täuscht auf den Bildern - sie sind stahlblank. Bei der Gelegenheit werden im Aw auch der Versatz Blindwelle / Radsätze passend eingestellt.





    Während des Aufenthaltes im Aw. juckte es mich schon mächtig in den Fingern am Gehäuse Hand-dran-anzulegen. Angesichts der noch auf der „Küchenplatte“ weilenden Köfs, schon etwas verrückt. Aber ein bisschen verrückt ist ja auch nicht schlimm – und so habe ich mich an einem Nachmittag hinreißen lassen, meiner „Neigung“ nach zu kommen: Die Türen des FH Hauses sollen sich später öffnen lassen …




    Was mir sonst noch so vorschwebt und somit in Ralf´s Pflichtenheft (Beitrag 1) aufgenommen ist und noch wird – davon werde ich zum Winter hin weiter berichten … .
    Nun geht dieses Projekt erst mal wieder ins Regal – ups, ist denn da noch Platz ;-))


    Herzliche Grüße


    Andreas

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