Eine T3 in Null - stößt eine kleine Lok auf großes Interesse?

  • Hallo T 3 Fans,


    mal eine ganz banale Frage: was würdet denn für eine T 3 in 1:45 oder 1:43,5 ausgeben wollen?


    Ich denke, den meisten hier dürfte klar sein, dass eine solche Lok rund 500-600 Euro kosten würde, käme sie von Lenz, MBW oder Brawa. Mehr aber auch nicht, denn eine BR64 kostet derzeit rund 725 Euro (je nach Anbieter) und die ist dann noch etwas aufwändiger in der Gestaltung. Hier ist wohl keiner, der glaubt, eine T3 zum Preis einer Köf zu bekommen...


    NB: Die Nichtverkäuflichkeit einer Pola T3, die man sich selbst zusammenbauen und supern muss, ist auch kein rechter Maßstab für die Akzeptanz der BR 89.7 an sich. Nicht jeder mag oder kann sich eine solche Lok zusammenbauen und billiger ist die dann alles in allem auch nicht, wenn man sie mit Metallsteuerung usw. supert.


    Gruß, Claus

  • Hallo Günter,


    wenn das Modell von der Ausführung Lenz Standard erfüllt wäre ich schon bereit 800 Euro dafür hin zu blättern.


    Unter dem wird es wohl nicht zu verwirklichen sein.


    Ich würde aber KM1 Standard bevorzugen Spur Null hängt da doch um einiges hinter her und dann könnte der Preis auch höher sein.


    Soweit mir bekannt, ist ja auch Wolfgang Mullner an dem Projekt dran und da darf man auf jedenfall ein sehr hohes technisches und von der


    Ausführung her Supermodell zu einem angemessenen Preis erwarten.


    Gruß


    Michael

  • Lasst euch mal von der größe der Lok nicht hinters Licht führen. Gerade die Zierlichkeit der T3 ist mit 500 Euro meines erachtens nicht aufzuwiegen. Realistisch sind da schon 700 bis 800 Euro - und auch angemessen.


    Auch ich würde mich über eine T3 freuen, wobei das bayerische Pendant, die R3/3, mir noch lieber wäre. Von den Proportionen finde ich dieses Maschinchen noch gelungener. 8o

  • Hallo zusammen,


    es ist ja in der Regel so, dass die kleinen Loks im Verhältnis zu den großen Loks " recht teuer" sind. Allerdings denke ich auch das man die Lok so um die 600 bis 900 Euronen realisieren könnte. Hierbei stellt sich natürlich die Frage der Stückzahl, dann entscheidet sich ob es lohnt in den Formenbau zu gehen, oder ob es ein Handarbeitsmodell wird. Dennoch denke ich, würde die Lok eine Menge Fans finden.


    ben: Du hast selbstverständlich recht, bayrische Loks haben ihren Reiz....Kiss kündigt die Gt 4/4 98.8 an...allerdings in Spur 1 (da kann man schwach werden)...beobachtet man aber die Entwicklung bei Kiss, dann hat es auch zuerst die 58 und 95 in 1 gegeben...die jetzt in 0 kommen. Die Gt 4/4 wäre sicherlich auch in 0 machbar. Hast Recht die R3/3 hat was!!! Tja es gibt ne Menge schöner Maschinen...


    MFG


    Michael

  • Moin Moin
    Für mich als Dampflok-Fan steht die T3 ganz oben auf meiner Wunschliste!Gerade für kleine Anlagen und kleine Bahnhöfe wäre Sie ideal.
    Ich hoffe das spätestens in Nürnberg von einem der grossen Hersteller diese Lok vieileicht als Neuheit angekündigt wird.


    Gruss
    Andreas

  • Der Ruf nach kleinen Tenderloks erinnert mich an die Eins, da wird er auch (zu Recht) regelmäßig angestimmt - und mittlerweile auch erhört. In Null wären übrigens die ELNA-Loks auch noch einer Betrachtung wert. Da gab es ja nicht nur die "große" ELNA 6, die jetzt (hoffentlich) in großer Kleinserie (oder kleiner Großserie) von Schnellenkamp umgesetzt wird, sondern auch kleinere Varianten. Und die passen auf so gut wie jede Nebenbahn, Werksgleis, etc. Nur die Qualität muss stimmen, auch beim Modell. Und da ist die Märklin-T3 nicht die schlechteste Vorlage. Aber die wurde meines Wissens auch noch von Papa Hübner konstruiert, zu dessen Zeiten freilich 3D-Druck noch nicht zur Debatte stand, feinmechanische Handwerkskunst dafür umso wichtiger war...


    Gruß, Hans

  • Ich würde auch gerne eine T3 (am liebsten von Lenz) kaufen.
    In H0 ist sie sehr verbreitet, seit Jahrzehnten schon, der Markt in Baugröße 0 ist garantiert auch da.


    Vom unternehmerischen Aufwand wäre es sicherlich auch gut machbar, neben einer normalen DB-Lok eine komplett lackierte, aber unbeschriftete Lok anzubieten.
    Das wäre dann ein zusätzlicher Kaufanreiz für Fans von Klein- und Werksbahnen. Beschilderungen könnte man sich selbst machen (je nach Aufwand) bzw. wäre das
    dann ein Job für Petau, Beckert, Moog usw..


    Über die Jahre wäre es dann dem Hersteller möglich, immer wieder verschiedene Varianten auf den Markt zu bringen, was die Verkaufszahlen erhöht und die Entwicklungskosten rentabel macht.


    Das solch eine Lok nicht so billig sein kann wie eine KÖF sollte uns allen klar sein.


    Und ein paar schöne kurze Personenwagen dazu wären auch nicht schlecht.


    Schönes Wochenende, Norbert

  • Hallo Günter


    Das mit dem Plaste Gestänge / Steuerung ist so nicht richtig Wolfgang ( spur0tuning ) biete speziell für die Poal/Maxi T 3 eine Top Steuerung an !!!!


    Und die T 3's die Du meinst müssen ja auch erst zusammengelötet werden und das bekommt nicht jeder hin .


    Denn mit etwas Geschick und dem richtigen Material bekommt man aus der Pola T 3 ein schönes Modell .
    Saarwalter hat es sehr schön vorgemacht hier nach zuschauen :


    saarwalter


    einfach auf Regelspur und dann auf die T 3 klicken



    Gruß
    Jürgen

    wer mich als Freund hat , braucht keine Feinde :D

    Edited 2 times, last by der noergler ().

  • Warum soll eine T3 denn teurer sein als eine BR 64? Die BR64 dürfte in der Summe mehr filigrane Bauteile haben (von der Steuerung einmal abgesehen - und die ist auch kein Hexenwerk!):



    In anderen Spurweiten ist eine T3 auch nicht teurer als eine BR 64, im Gegenteil. Daran habe ich mich orientiert, deshalb verstehe ich Äußerungen von 900 Euro nicht wirklich. Für 900 Euro in gemischter Kunststoff/Metall-Bauweise dürfte das Interesse jedenfalls gewaltig schrumpfen. Der Preis sollte auf jeden Fall unterhalb der BR 64 liegen, also maximal 700 Euro.


    Gruß, Claus

  • Hallo T3-Freunde,


    nachdem ja schon auf die T3 von Wolfgang Müllner (spur0tuning) hingewiesen wurde, möchte ich Euch ein paar Bilder seiner T3 in Messing im Maßstab 1:45 zeigen. Diese Lok soll als Etappenbausatz erscheinen und auch für Anfänger geeignet sein.


    So sieht sie derzeit aus:




    Ein paar Gussteile:




    Rauchkammertür zum Öffnen:




    Das Gestänge ist schon fertig, in Buseck war es zusehen. Hier die 3D-Zeichnung:




    Prototyp des Führerhauses, noch mit Pola-Kessel:




    Das letzte Bild zeigt sehr gut, worauf Wolfgang Müllner es angelegt hat: Alle Baugruppen sind im Maßstab 1:45 und somit kompatible zum sehr maßstäblichen Pola-/RaiMo-Modell! Also wer seiner Kunststoff-Lok ein Metall-Gestänge verpassen möchte: Bitte schön, dass von Müllner passt!


    Die Müllner-T3 kann entweder für Original-Kupplung oder für die elektrische NEM-Kupplung aus dem Hause Lenz gebaut werden.


    Wenn Euch das interessiert: Achtet mal auf die Veröffentlichungen von Wolfgang Müllner/spur0tuning (hier als DT1 angemeldet). Im WestModul-Forum gibt es auch Informationen über die T3.


    Freundlicher Gruß
    Stefan

  • Hey,
    ich habe eine EMA/Pola T3, mit Munz-Antrieb und Neusilber-Gestänge; Federpuffer, Schraubenkupplung und Petroleum-Lampen sind das einzig gekaufte Zubehör. Elektronik hat sie nicht, da ich Analogfahrer bin. Die Lok hat keine Beschriftung - kann mich nicht entscheiden ?( . Für diese recht spartanische Ausführung habe ich vor mehr als 5 Jahren schon ca. €400 hingelegt. Soviel mal von meiner Seite zum Preis.
    Wenn der Preis stimmt, würde ich mir auch noch eine weitere Maschine zulegen - sofern sie noch zu meinen Lebzeiten erscheint...

  • Hallo Stefan,

    Quote

    .... möchte ich Euch ein paar Bilder seiner T3 in Messing im Maßstab 1:45 zeigen. Diese Lok soll als Etappenbausatz erscheinen und auch für Anfänger geeignet sein.


    Eine Dampflok selber bauen ist nicht jedermanns Sache. Ich habe mal versucht einen BEMO Bausatz einer 4K in H0e zu fertigen und am Antriebsgestänge bin ich dann gescheitert! Mir flogen die Kleinteile, wie z.B. die Bolzen, aus der Pinzette! Ich war mehr unterm Tisch (Kleinteile suchen) als oberhalb. Ich habe es dann aufgegeben. BEMO schickte mir dann auf Wunsch eine neue Tüte Bolzen und dann hat ein begnadeter Bastler mir die Fahrwerke (bei der 4K alles x 4) zusammengebaut. Eine 4K kostete damals im Bausatz stolze 380,- € (neu ca. 700,- €).


    Bevor ich also dieses Baurisiko noch einmal eingehe, kaufe ich mir eine fertige T3 mit Sound und allem Schnickschnack (wenn es denn mal eine gibt) , da habe ich mehr von. Laß sie 500,- Euro kosten, egal, ich rauche schon seit vielen Jahren nicht mehr, da habe ich das Geld über!


    Aber wer bauen mag und ein Händchen dafür hat, bitte! Warum nicht?

    Gruß, Wolli ---> wünsche allen HP1 !

  • Hallo Thomas ( moba-tom)


    ich hatte das Glück eine schöne T 3 komplett aus Messing zu bekommen , warten lohnt sich manchmal :D



    stammt aus einen Vereins-Bausatzaktion.


    Gruß
    Jürgen

    wer mich als Freund hat , braucht keine Feinde :D

  • Hallo,


    um was ist denn eine T3 im Aufwand geringer als es die 64 war? es fehlen…


    - Vor- und Nachlaufräder
    - einige Kesseldetails


    Alles andere gibt es im Prinzip genauso: 3 Radsätze, Steuerung, Motor, Kupplungen, Elektronik, Lautsprecher etc.
    Zudem wird heute insgesamt filigraner und damit teurer konstruiert und die Konstruktion (und damit der Kostenaufwand) der 64 liegt doch schon einige Jahre zurück.


    Mein Tipp wäre daher ein Preis in der Nähe des heutige VK der 64.


    Pjotr

  • Hallo,


    Gestern Abend gab es eine T3 zu ersteigern. Ich habe diese leider nicht bekommen, aber das wird schon irgentmal schon.


    Die Lok hatte eine Steuerrung aus Kunststoff und ein Bausatz aus Metall kostet knapp 100 € und ferig m.E. um die 130 €. Falls ich die T3 mit knapp 400 € bekommen hätte und noch noch eine neue Steurung so wäre ich über 500 € gekommen. Ziemlich viel Geld.Oder ????


    Heute bin ich froh, das ich den Zuschlag für die T3 nicht bekommen habe.


    Viele Grüße Robby

  • Hallo Leute,
    ich brauche keine von Lenz oder MBW! :cursing:
    Ich warte auf den Etappenbausatz von Wolfgang. Wer aber ungeduldig ist, es gibt noch die Bausätze von Gebauer in Messing. 990 Euronen schwer und das richtige Modell zum Zusammenlöten. Adresse ist in der 1. Ausgabe der Arge-Zeitschrift. Einfach kaufen, auspacken, Vorbild studieren, löten und sich an dem Erfolg erfreuen, dass man noch alle zehn Fingern dran hat und eine tolle T3 auch in der Hand halten kann. Und man kann sich eine individuelle Kasten-T3 mit eigener Nummer machen. Wer sich nicht traut zu löten, es gibt welche, die machen es.


    Bis dann
    Marc

  • Hallo Kollegen.


    Einfach kaufen, auspacken, Vorbild studieren, löten und sich an dem Erfolg erfreuen, dass man noch alle zehn Fingern dran hat und eine tolle T3 auch in der Hand halten kann.


    Ich habe mir den Bausatz gegönnt und auch schon die ersten Erfahrungen mit dem Löten. Aber richtig ran getraut habe ich mich bisher noch nicht. Habe schon zweimal alle Bauteilbeutelchen auf dem Arbeitstisch ausgelegt. Aber dann ist mir immer "das Herz in die Hose gerutscht".


    -> So einfach ist der Zusammenbau dann doch nicht... .


    Gruß aus dem Süden,
    Bernd




    Schreibt mir ruhig bei Fragen und Anmerkungen. Ich bin meist recht umgänglich... :P

  • Hallo Bernd,
    einfach den Schweinhund besiegen und beginnen. Wenns in die Hose geht, was solls. Du hast doch schon bestimmt in deinem Leben mal ein 1000er versenkt! Davon geht die Welt nicht unter. Das Löten hat den Vorteil, du kannst es immer wieder abmachen und wieder versuchen, der MS-Bauatz wird dadurch nicht schlechter. Bei Plaste schon. :D


    Bis dann
    Marc

  • Vielen Dank für Deine Tipp´s, die wirklich Mut machen mit einer
    Bausatzmontage zu beginnen. Kannst Du vielleicht ein paar Bilder
    von Deinen "Löt-Machenschaften" zeigen, nachdem Du Deinen inneren
    Schweinehund überwunden hast? :thumbsup:
    Gruß Jürgen

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