Lenz V100.1 oder Lenz V100.2

  • Hallo Spur Null Freunde,


    da ich gerade zu Geld gekommen bin :D , würde ich mir gerne eine V100 von Lenz zulegen. (und so meinen Beitrag zum Gebäudeneubau der Firma Lenz leisten :thumbsup: )


    Da vor einigen Monaten nur die V100.1 erhältlich war, war eine Entscheidung leicht. Sofern ich den aktuellen Lenz Katalog noch im Kopf habe, ist die V100.1 eh ein Auslaufmodell. Ich glaube, ich hatte nur noch die stärkere V100.2 gefunden. Deshalb tendiere ich derzeit eher zur schwächeren V100.1. (halt die erste V100-Version auf Nebenbahnen und dank schwächeren Motoren auch kürze Züge 8) ) Natürlich mit der Option einer weiteren V100, in Form einer V100.2.


    Gibt es irgendeinen triftigen technischen für die neue V100? Sofern ich beide Versionen verglichen habe, sind sie technisch identisch, bis auf die optischen Bauartunterschiede.

  • Hallo sebisr !


    Schau doch mal auf der Homepage von Lenz nach.
    Dort steht, daß die letzte Auflage der V100.10 einige technische Änderungen zu den vorherigen Auflagen hat.
    Soweit ich weiß, entspricht damit die neueste Auflage der V100.10 technisch der neuen V100.20.


    Norbert

  • Hallo,


    du solltes dir dann die letzte Version der V100.1 holen und zwar die V100 1133.


    Die hat einige Verbesserungen zu den 3 Vorgängermodellen.


    siehe hier:


    "MoPf", so nennt mancher Automobilhersteller die Modell-Pflege eines Typs. Eine solche Modellpflege haben wir auch unserer V 100 spendiert:




    • neues Führerhaus mit geänderter seitlicher Fensteraufteilung und
    • neue verbesserte Formgebung der Frontfenster
    • matte Radsätze
    • neuer, noch leistungsfähigerer Motor
    • neuer Lautsprecher für noch originalgetreueren Klang


      Gruß Wolfgang

  • Hallo sebisr,


    das hast du genau richtig erkannt - die Technik ist bei beiden Loks gleich. Es sollte halt die überarbeitete V100.1 sein, ich hab sie selber, fährt wie eine eins!
    Da ich die Vorgängerversion aber nicht kenne kann ich nicht sagen ob die wirklich schlechter ist. Ich weiß aber dass bei der ersten Ausführung die Fenster nicht 100% dem Original entsprachen dass ist bei der 1133 geändert und das kann man ja dann mitnehmen.


    Grüße
    Patrik

    die Räder vom Zug dreh´n sich rundherum ,rundherum ,rundherum :thumbsup:

  • ... als ich die V100 kaufte, war die 212 nur eine Ankündigung, aber es war schon bekannt, dass keine 211 mehr kommen würde.


    So habe ich präventiv die V100.10 gekauft. Notfalls kann man sie wieder verkaufen oder gegen eine 212 tauschen. Es wird garantiert in ein paar Jahren Leute geben, die zähneknirschend eine 212 kaufen, weil es keine 211 mehr gibt.þ ;)


    Das Vorbild ist bei der Entscheidung nur bedingt hilfreich. Erstens hatten viele 211 in der zweiten Hälfte ihrer Existenz ebenfalls den stärkeren Motor der 212, zweitens fuhren in vielen BD und wiederum auch in manchen Bw beide Varianten gleichzeitig. Im hohen Norden waren 211 eher selten, in Bayern war sie bis zu den großen Ausmusterungswellen in der klaren Überzahl.


    Ein statistisches Detail erklärt die Tendenz der 212 zum Verkehr in Ballungsräumen und im Nahverkehr auf Hauptbahnen. So waren deutlich über die Hälfte der 212 wendezugfähig, aber nur etwa jede sechste 211. Auf Strecken, die ansonsten der 211 vorbehalten sind, kann man die 212 glaubhaft einsetzen, wenn schwere Züge in Doppeltraktion zu fahren sind. Einen Anlass dafür bieten an sonst bedeutungslosen Nebenbahnen z.B. Kasernen (vorzugsweise solche mit gepanzerten Einheiten) oder Schotterwerke.


    Nach der Anordnung der Bremsluftkupplungen stellen übrigens alle Lenz - Varianten Wendezugloks dar, auch wenn z.B. V100 1133 keine war.


    Ich finde die verbesserte V100 1133 von Lenz unbedingt empfehlenswert und werde sie irgendwann in die Epoche IV versetzen. Ich tendiere dabei zum Weglassen der Wendezugsteuerung, da man außer Umlaufen ja mit einem Personenzug sonst nicht viel anfangen kann.


    Gruß,
    Jan

  • Hallo zusammen,


    als Diesel-Fan tut es mir beinahe weh, wenn ich hier lese, dass die Lenz-V100-Varianten als V100.1 und V100.2 bezeichnet werden! Tatsächlich sind es V100.10 und V100.20 - als V100 hatten sie vierstellige Ordnungsnummern. Ach ja, bei der DB (und nicht bei Lenz) gab es auch noch die V100.23...


    V100.1 und V100.2 sind Bezeichnungen, die zur V100 der Deutschen Reichsbahn gehörten - da gab es die Unterbaureihen V100.0-1 und V100.2 - die Loks der Baureihe V100 der Deutschen Reichsbahn hatten dreistellige Ordnungsnummern und diese Loks gibt es nicht bei Lenz!


    Also bitte die richtige Bezeichnung verwenden - Lenz macht das doch auch!?!?!


    Doch zurück zu Deiner Frage: Ja, Du hast Recht, was die Unterscheidungen angeht. Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass das Modell der V100.20 vorbildgerecht etwas mehr als 4 mm länger ist als die V100.10. Mit der V100.10 der letzten Serie machst Du keinen Fehler - mein Tipp wäre: Kaufe beide! ;-)


    Freundlicher Gruß
    Stefan

  • Angesichts schon wieder schnell schwindender Lagerbestände bei den Händlern füge ich hinzu: Kaufe schnell. Mein Moba-Händler hat schon nur noch die V 100.20, die dafür wenigstens in der alten Epoche-III-Beschriftung mit dem "V".


    Gruß, Hans

  • Angesichts schon wieder schnell schwindender Lagerbestände bei den Händlern füge ich hinzu: Kaufe schnell. Mein Moba-Händler hat schon nur noch die V 100.20, die dafür wenigstens in der alten Epoche-III-Beschriftung mit dem "V".


    Gruß, Hans

    Dazu noch der Hinweis: die verbesserte V100.10 gibt es auch nur in Ep. III oder unlackiert. Ein Grund, warum ich sie trotz der falschen Epoche gekauft habe. Eine Umbeschriftung in eine Nürnberger oder Hofer Maschine ist für mich eh Pflicht; da kann als Basis auch eine Epoche III-Lok dienen.


    Mein mittelfristiger Beschaffungsplan hat keinen finanziellen Spielraum mehr, alle unbedingt für mein Vorbild nötigen Fahrzeuge sollen leider (!) dieses oder nächstes Jahr kommen oder sind schon erhältlich (280 und Fc/Ed von MBW, F-z und Sammp von Kiss, Rlmmp von Schnellenkamp, Schienenbus und Fc von Lenz, sollten sich da noch zeitlich oder finanziell unerwartete Spielräume auftun, könnte ich noch zwei 212er gebrauchen... was aber wiederum o.g. Waggons in Ganzzugstückzahlen erfordern würde...



    Gruß,
    Jan

  • Servus Jan,


    Du sprichst ein zentrales Problem an: Man hat durchaus endliche Finanzen und dann kommt wellenartig das, was man gerne hätte oder für das eigene Thema braucht. Bis man dann das Geld zusammengekratzt hat, sind angesichts der geringen Stückzahlen manche Modelle schon wieder ausverkauft. Mir fällt auf, dass manche Versionen auch nur ganz selten in Online-Auktionen angeboten werden. So kann man nach einer 216 in "V 160"-Beschriftung lange suchen, auch die erste Verion der BR 64 ist auf dem freien Markt praktisch nicht unterwegs. V60 mit "V": Fehlanzeige...
    Klar, da kommt jetzt die Stimme aus dem Off: "Bescheide Dich!" Das fiele leichter, wenn die Modelle nicht so gut gemacht wären... 8)


    Gruß, Hans


    P. S. Die BR86 steht jetzt mit 699 Euro auf der MBW-Seite. Ich hoffe sehr, dass der Preis so bleibt.

  • Hallo Zusammen, hallo Jan
    So ganz kann ich Deinem Posting aber nicht zustimmen: Ein Beispiel: das Bw Osnabrück war bis fast zum Schluss eine 211 Hochburg!
    Der Motortausch dürfte recht selten vorgekommen sein: Nicht umsonst ist der Motorvorbau der 212 länger als bei der 211: Man musste nämlich für den größeren Motor die Kühlung verstärken, was durch Einbau weiterer Kühllamellen geschah.
    In der Praxis war es eigentlich eher davon abhängig, wie gut das Getriebe "in Schuss" war. Bei einem gut instand gehaltenen Getriebe haben beide Versionen (fast) nichts stehen lassen!!! (Eigene Erfahrung...)
    Die Ausstattung der Bw war meist gemischt, was Lok mit/ohne Doppeltraktionssteuerung anging: Da kam es eben darauf an, was bespannt wurde:
    In Braunschweig pendelte z. B. jahrelang wegen fehlender 628 eine V100 mit nur einem Steuerwagen(!) zwischen Braunschweig und Salzgitter.Lebenstedt...
    Oder Osnabrück hatte immer 2 V100 gekuppelt bereit stehen, um einen Schrott - Ganzzug aus dem Osnabrücker Hafen in den Rbf zu ziehen.
    Ich für meinen Teil habe die V100 immer gerne gefahren - allerdings merkte man, das die Lok aus dem Betrieb gehen sollten: Die Pflege ließ immer mehr nach und die Störungen und Ausfälle häuften sich...
    Viele Grüße und ein Schönes Wochenende
    Thomas / BwLoehne1

    Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.(Ringelnatz) :thumbup:

    Edited once, last by BwLoehne1 ().

  • Hallo


    Danke für die Antworten.


    Wenn ich recht sehe hat die V100 1133 folgende Artikelnummer 40130-03.
    Wenn ja wird sie diese Woche gekauft.


    Eine weitere V100, diesmal die V100.20, wird wohl auch irgendwann kommen. Wahrscheinlich altrot und in Epoche IV Beschriftung. 1968 wurde auch nicht über Nacht alles EDV-gemäß beschriftet.


    Auf jeden Fall wäre es mein fünftes Spur 0 Triebfahrzeug in nur wenigen Monaten. :wacko: (Muss mich mal zügeln!)


    Nochmal vielen Dank für eure Hilfe


    viele modellbahngrüße
    sebisr

  • Auf jeden Fall wäre es mein fünftes Spur 0 Triebfahrzeug in nur wenigen Monaten. :wacko: (Muss mich mal zügeln!)


    Hihi... Willkommen im Club der Zügellosen :D:D:D


    Gruß, Hans

  • Hallo Sebisr,


    du hast recht, die V100 1133 hat Artikelnummer 40130-03.


    Ich habe sie auch, ne tolle Lok, vorallem der Sound.


    Viel Spaß damit und Gruß Wolfgang

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