Diggetalbahn in Westfalen - Bau

  • Hallo Tom,
    dein Getreidefeld ist ein ausgesprochen schönes Landschaftsdetail geworden - ein toller Blickfang auf der Anlage! Falls du allerdings mit dem Gedanken spielst, weitere Felder anzulegen, kannst du dir ausser einigen Euro auch noch einen Arbeitsgang sparen, nämlich das Umfärben von braun auf strohgelb. Denn wenn du statt des Kokosfaserbesens einen Reisstrohbesen nimmst, hast du schon "von Haus aus" die gewünschte Farbe. Diese Besen werden auch im Baumarkt angeboten und sind um einiges preiswerter als die Kokosbesen.
    Beste Grüsse
    Dieter

  • Hallo Null-Freunde!


    Mein Fachwerkhaus hat inzwischen Fensterläden erhalten und an den Dachrinnen hat der Klempner so lange herum gedengelt, bis sie in etwa das Format jener Dachrinnen von Real-Modell erhalten haben. Darüber hinaus hat das Gebäude mittlerweile seinen Platz auf der Anlage gefunden und drumherum ist ein schöner kleiner Bauerngarten gewachsen.


    Auch ansonsten hat sich im näheren Umfeld einiges getan: Der Bahnübergang hat Andreaskreuze samt Blinklichtanlage erhalten (Eigenbau aus Papier, Pappe, Fotokarton, 2mm Messingrohr, 0,8mm Messingdraht und 3mm LED). Das Fachwerkhaus, die Scheune und der Zaun stammen ebenfalls aus der eigenen Werkstatt. Die beiden Birken und die Eiche hat Schlesien-Modelle beigesteuert und die Wäscheleine habe ich in Buseck als Überraschungsneuheit bei Real-Modell erstanden. Des weiteren kamen folgende Materialien zum Einsatz: Figuren (Preiser), Katzen (Bachmann), Gartenbank (Bünning), Geländer (Weinert) und Landschaftsmaterialien von Noch, Heki, Busch, Silhouette, Woodland und Anita Dekor.


    An dieser Stelle lade ich Euch zu einem kleinen Ausflug ins idyllische Sauerland der 60er Jahre ein. Natürlich folgen auch hier wieder die obligatorischen Fotos...

















    So, ich ziehe mich jetzt wieder auf meine Gartenbank zurück und lausche dem Zirpen der Grillen und dem Zwitschern der Vögel. Vielleicht kommt ja gleich noch ein Zug vorbei gerumpelt... :rolleyes:


    Viele Grüße
    Tom

  • Hallo Tom,


    wie gewohnt: super gebaut!! Hast Du noch ein paar Infos zu den Andreaskreuzen für mich?


    Und dann frag ich mich noch, wie die Sauerländer das geschafft haben: die Baumstämme soo nah ans Gebäude zu legen! Oder lagen die schon da bevor die Birke gewachsen ist? Oder bevor das Haus gebaut wurde? ;)


    Gruß
    Thomas

  • Hallo Tom!


    ich mag Deine Diggetalbahn sehr, das weißt Du ja auch schon lange! :thumbup:
    Deine Anlage jedenfalls wird immer mehr zu einer richtig schönen, mit vielen Details ganz vorzüglich ausgestalteten Anlage. Ob Dein Bauernhaus mit Garten, das Schüttwerk oder das Bahnhofsglände. Man kann sich richtig besoffen gucken bei Dir auf dem Dachboden.
    Es muß Spaß machen auf der Anlage Betrieb zu machen und dabei immer wieder diese ganzen schönen Szenerien vor sich zu haben.


    Ich hoffe es kommt noch so einiges, ich schaue jedenfalls immer wieder gern hier bei Dir rein! :)

  • Hallo Freunde,


    JA es macht sehr viel Spass im Diggetal Betrieb zu machen - ich bin auch für jegliche Art von Bestechungsversuche (z.B. Bratwurst) empfänglich, sich daran zu beteiligen... :D :whistling:


    Den Brennholzvorrat für den nächsten Winter hat ein Schützenfreund geliefert - er ist Forstwirt! Daher ist er glücklicher Besitzer eines Unimogs mit Langholzschlepper. Und weil sein Knecht "ständig Rücken hat", wurde im letzten Jahr ein langer Greifarm am Unimog montiert. Jetzt ist's nicht mehr ganz so eine Asterei...


    How to build "ein Andreaskreuz":

    • Vorlage im Internet suchen, in passender Größe ausdrucken, auf Graupappe kleben und ausschneiden.
    • Für die Blinklichtanlage ein Stück Graupappe (22*17mm) ausschneiden und rot anmalen.
    • Darauf ein Stück weißes Papier (20*15mm) aufkleben.
    • Darauf ein Stück schwarzer Fotokarton (18*13mm) aufkleben.
    • Mittig ein Loch hinein bohren und die 3mm LED einkleben.
    • Als Mast benötigen wir ein 2mm Messingrohr von 90mm Länge - bei 35mm von oben werden zwei Löcher gebohrt.
    • Um ein Reststück Forex (3mm stark, 20mm breit) wird der 0,8mm Messingdraht gewickelt und passend abgelängt.
    • Der Messingdraht wird in die Löcher des Mastes eingesteckt und angelötet.
    • Achtung: den Mast nicht komplett zulöten denn dort muss noch mind. ein Kabel durchgeführt werden.
    • Ein Bein der LED um 90 Grad nach unten biegen, in den Mast einführen und an den Mast anlöten.
    • An das andere Bein das durch den Mast geführte Kabel anlöten und das Bein entsprechend kürzen.
    • Am Fussende des Mastes ein weiteres Kabel einführen und anlöten.
    • Es darf nicht vergessen werden einen Schutzwiderstand anzulöten.
    • Den Blinklichtschirm und das Andreaskreuz ausrichten und passend ankleben.
    • Anschließend mit schmalen Papierstreifen (ca. 1,5*8mm) die Befestigungsschellen imitieren.
    • Der Blendschirm besteht auch aus schwarzem Fotokarton.
    • Zum Schluss werden der Mast und alle Rückseiten mit Vallejo 70.885 Pastel Green gestrichen.

    Um das langsame An- und Abschwellen des Blinklichts darzustellen, habe ich noch die Blinkelektronik von Viessmann bestellt - leider ist sie noch nicht bei mir eingetroffen.



    Viel Spass beim Nachbauen wünscht
    Tom

  • Hallo Freunde des Modellbaus!


    Nachdem ich Euch den Bau meines Köf-Schuppens bereits gezeigt hatte, hat dieser nun auch seinen Platz auf der Anlage gefunden. Aber wie das so am Ende der Epoche III üblich war, konnte man dem Aus der kleinen Außenstelle schon fast entgegen blicken. Dementsprechend war es auch um den Pflegezustand nicht besonders gut gestellt und so nach und nach erobert sich die Natur ihr Territorium zurück. Dennoch ist die kleine Werkstatt nicht ganz verwaist und ein paar wackere Bahnmitarbeiter sind noch emsig mit der Instandhaltung von Fahrzeugen und Strecke beschäftigt. Schon fast aus alter Tradition zeige ich Euch ein paar Fotos aus dem Alltag im Diggetal...














    Ich wünsche Euch mit den "Sauerländer Impressionen" noch ein schönes Restwochenende.


    Viele Grüße
    Tom

  • Hallo Tom,


    Dein BW-Außenstellenaußengelände ist sehr idyllisch geworden. Der Sauerländer hat´s halt gerne gemütlich.
    Erkennbar ist auch schon die Epoche IV und V Folgenutzung als Schrebergarten. Plumpsklo und dann umgewidmete (Bier-) Tankanlage sind ja schon vorhanden


    Ich glaube, Du hast uns den Bau der schönen Wurstfabrikmauer unterschlagen. Kommt da noch ein Bericht?
    Die gefällt mir nämlich auch sehr gut.



    Viele Grüße


    Norbert

  • Hallo Zusammen,


    ich möchte mich bei allen für die zahlreichen positiven Kommentare bedanken!


    Norbert,


    ich habe Dir den Bau der Werksmauer von der Wurstwaren-Fabrik unterschlagen, weil das Ganze recht unspektakulär war und im Grunde dem Bau der Fabrikfassade gleicht: Pfeiler aus 10x10mm Kiefernleisten, Wände aus zwei Lagen Forex á 3mm und einer Lage Graupappe - das Ganze mit einem Ausdruck der Scalescene Backstein-Textur beklebt. Eine kleine Feierabend-Bastelei für zwischendurch - würde sich sicherlich auch im Fabrikskental gut machen...


    Da war die Löterei für die Maschendrahtzauntore, die Aufstiegsleiter und das Sicherungsgeländer für den großen Tank oder auch die kleinen Laternen deutlich aufwendiger... :S Von all dem wollte ich erst berichten, wenn der Rest der Fabrik fertig ist. Aber ehrlich gesagt, habe ich derzeit noch keine rechte Lust an dieser Baustelle weiter zu arbeiten, vielmehr reizt mich gerade das Werksgelände von Carl Kremer (auch Schrauben-Charlie genannt) wesentlich mehr. Mal sehen, wie und wo es als nächstes weiter geht...


    Viele Grüße
    Tom

  • Schraubenfabrik 1. Teil: eine Halle mit Shed-Dach


    Hallo Bastelfreunde,


    so langsam hat mich die Bastelwut gepackt und an diesem Wochenende bin ich mit der Werkhalle ein ganzes Stück voran gekommen. Als Basis dient genauso wie bei meinen anderen Gebäude-Selbstbauten eine 3mm starke Forex-Platte. Die Fensteröffnungen wurden mit dem Skalpell ausgeschnitten. Mit Graupappe und ein paar Streifen Trittschalldämmung wurde die Fassade etwas aufgelockert und strukturiert. Die Ausfachungen wurden mit der Acrylmasse von Stangel verputzt und alles bekam mit Dispersionsfarbe einen Grundanstrich.



    Die Fenster stammen von Scalescenes.com und wurde auf transparente Overhead-Folien gedruckt. Anschließend gab es innen eine Tapete aus Papier und Fotokarton.



    Nachdem das Dach ebenfalls mit Graupappe gedeckt wurde, habe ich mit den Asoa-Pigmenten erste Verwitterungsspuren aufgetragen.



    Die Profile für die Kranschiene wurde übrigens komplett aus grauem Fotokarton gefaltet.






    Es gibt noch viel zu tun, aber die Saison hat ja gerade erst begonnen... 8)


    Viele Grüße aus dem Sauerland
    Tom

  • Schraubenfabrik 2. Teil: ein Schornstein


    Hallo Null-Freunde!


    Was ist schon eine Fabrik ohne einen ansprechend großen Schornstein? Nichts - das war mir bei meiner Fabrikplanung von Anfang an klar. Also habe ich zahllose Bilder gesichtet um herauszufinden wie ein typisch westfälischer Schlot auszusehen hat. Im Grunde hatte ich doch von Beginn an ein klares Bild vor Augen denn damals waren sie so allgegenwärtig, dass man sie kaum noch wahrnahm. Aber heute sind diese riesigen Bauwerke aus Backstein so gut wie komplett aus dem Stadtbild verschwunden... Das nächste Problem ergab sich bei einer Marktanalyse: das einzige Modell welches meinen Vorstellungen entsprach kommt von Stangel und liegt leider weit außerhalb des zur Verfügung stehenden Etats.


    Auf meiner Suche nach einer Low-Budget-Lösung bin ich über den Papier-Bastelbogen von Clever-Models gestoßen, welchen Freund Norbert bereits vorgestellt hatte. Mich hatte er allerdings aufgrund des quadratischen Grundrisses nicht ganz überzeugen können. Da bleibt nur noch der komplette Selbstbau. Aber wie soll ich mit dem mir zur Verfügung stehenden Werkzeugpark ein sich konisch verjüngendes Objekt erstellen? Ich habe leider keinen Zugriff auf eine Drehbank. Doch dann kam meiner Phantasie Kollege Zufall zu Hilfe: als Basis für den Schlot dient nun ein altes Stuhlbein aus Kiefer! Der Rest ist ganz schnell erklärt:



    Nachdem die beiden Enden rechtwinklig abgesägt waren, konnte am schmalen (oberen) Ende mit dem Forstnerbohrer mittig ein 25mm-Loch eingebracht werden. Die Backstein-Texturen stammen wieder von Scalescenes.com und wurden in 4cm breiten Streifen aufgeklebt. Mit schwarzem Fotokarton wurden die Stahlringe angedeutet. Die senkrecht verlaufenden Stoßkanten der Papierstreifen habe ich mit einem Blitzableiter aus 0,8mm Draht kaschiert. Als Trittstufen für die Aufstiegsleiter habe ich 10mm Tackernägel in den Schlot geschossen. Damit diese einen gleichmäßigen Abstand zum Untergrund bekommen, wird ein Streifen 3mm Sperrholz untergelegt.


    Aus ein paar Sperrholzabschnitten aus der Restekiste hab ich noch schnell einen Sockel gebaut. Da meine Anlagensegmente transportabel bleiben sollen, musste einen Möglichkeit vorgesehen werden den Schornstein abnehmbar einzubauen. Dies habe ich über eine Befestigung mit M8-Schlossschraube und einer passenden Einschlagmutter realisiert.



    Abschließend gab's noch ein Farbfinish mit der Airbrushpistole.




    Unter'm Strich wieder ein Objekt praktisch zum Null-Tarif, denn die verwendeten Materialien befinden sich vermutlich in jeder durchschnittlichen Bastelwerkstatt.


    Viele Grüße aus dem Sauerland
    Tom

  • Hallo Tom,



    da ist Dir mal wieder ein richtiges Prachtstück gelungen. Der riecht nach "Industriekultur" und sieht aus, als hättest Du ihn geradewegs aus dem Freilichtmuseum (z.B. das in Hagen) "geklaut". Gibt es ein Vorbild?
    Vielleicht werde ich mich auch noch einmal an ein Rundholz wagen. Runde Stuhlbeine haben wir hier nicht. Aber es gibt ja genug andere runde Sachen. Vielleicht auch mal in Betonoptik? - Es muss ja für Epoche 3 oder 4 auch mal "jüngere" Schornsteine geben, die dann nicht geziegelmauert sind. Das würde die Sache erheblich vereinfachen.


    Deine Bautechnik ist auf jeden Fall wie immer sehr inspirierend.



    Viele Grüße


    Norbert

  • Hallo Zusammen!


    Ein konkretes Vorbild gibt es nicht - es handelt sich eher um die Summe aller Vorbild-Eindrücke kombiniert mit den zur Verfügung stehen den Materialien, Werkzeugen und meinem bescheidenen handwerklichen Geschick... Die Dimensionen hatte ich ja schon vorab mit dem Papiermodell getestet und die Gesamtproportionen harmonieren sehr gut mit den Fabrikgebäuden und der restlich Umgebung. Mit insgesamt 47cm überragt er alles andere um wenige Zentimeter ohne zu dominant zu wirken.


    Runde Stuhlbeine scheinen dieser Tage wohl zur Mangelware zu werden. Aber der nächste Sperrmüll kommt bestimmt - einfach mal die Augen aufhalten... In diesem Zusammenhang fällt mir ein, dass ich jetzt dem Dreibein in meinem Hobbyraum das Wackeln abgewöhnen muss - da muss jetzt wohl ein Kantholz Ersatz leisten...


    Mit schmunzeldem Gruß
    Tom

  • Hallo Null-Freunde,


    der unbestreitbare Vorteil beim Bau einer Modellbahn in Segmenten besteht in der Möglichkeit die Einzelteile "mal eben" in eine andere Umgebung mitzunehmen. Dies habe ich mir heute zunutze gemacht, denn die Frühlingssonne hat sich in diesen Tagen auch im Sauerland von ihrer allerbesten Seite gezeigt so dass unter diesen Bedingungen die Verlockung riesengroß war mal ein paar Outdoor-Fotos von Carl Krämers Schraubenmanufaktur zu schießen. Ich möchte Euch auch gar nicht lange auf die Folter spannen und gebe Euch einen Einblick in meine Bauaktivitäten der letzten Wochen.















    Fertig? Nein - da muss noch einiges auf dem Gelände von Schrauben-Charlie gemacht werden. Wie immer sind es diese vielen winzigen Kleinigkeiten die dem Ganzen Lebendigkeit einhauchen. Aber bis Buseck dauert es ja zum Glück nicht mehr allzu lange und dort wird sich sicherlich das ein oder andere Accessoire finden...


    Viele Grüße aus dem Sauerland
    Tom

  • Hallo Freunde der tollen Null!


    Eigentlich wollte ich diesen Beitrag in Heiko's Bergbau-Thread veröffentlichen. Aber da es sich hier streng genommen gar nicht um einen Berg sondern um eine Schlucht im Tal der Digge handelt, finde ich diesen Ort passender. :rolleyes: Die vorgestellte Methode zur Felsgestaltung ist jedoch universell anwendbar.


    Meine Geologiekenntnisse sind zwar nur rudimentär ausgeprägt, aber die letzte Eiszeit hat die sauerländer Berge in Form von Schichtgesteinen aufgetürmt. Im wesentlichen handelt es sich um Schiefer und Grauwacke welche an steilen Hängen wieder zutage treten. Genau dieses Erscheinungsbild wollte ich darstellen.


    Den Untergrund habe ich zunächst aus zahlreichen Styropor- und Styrodur-Resten zusammengestückelt.





    Darauf habe ich einen Überzug aus Moltofill aufgebracht. In das Ansetzwasser hatte ich zuvor ein wenig schwarze Abtönfarbe eingerührt, damit die Spachtelmasse bereits eine hellgraue Grundfärbung erhält. Kurz vor dem Abbinden habe ich dann mit diversen Stuckeisen eine gewisse Grundstruktur eingearbeitet. Am nächsten Tag war das Ganze noch nicht komplett durchgetrocknet und hatte somit genau die richtige Konsistenz um mit dem Stechbeitel die eigentliche Felsenstruktur herauszustemmen. Die dabei entstehenden kleineren und größeren Geröllbrocken wurden mit einem Pinsel zusammengekehrt und für spätere Zwecke aufgehoben.




    Nach diesen eher grobschlächtigen Aktivitäten habe ich verschiedene Grau-, Braun- und Schwarztöne stark verdünnt lasierend aufgetragen und sofort wieder mit einem nassen Schwamm abgewischt. Zwischen den einzelnen Durchgängen sollte man der Farbe etwas Zeit geben, damit die Pigmente in den Vertiefungen antrocknen können. Eine Beurteilung der Gesamtwirkung kann erst am nächsten Tag nach dem Durchtrocknen erfolgen. Um Moosspuren darzustellen, habe ich punktuell Gelbgrün von Vallejo aufgetragen und sofort mit viel Wasser großflächig verteilt. Abschließend wurden Highlights gesetzt, indem in der Drybrush-Technik ein wenig Weiß aufgraniert wurde.






    Anschließend habe ich bereits damit begonnen, die ersten Gräser und Bodendecker zu pflanzen. Ja, jetzt wird's wieder ziemlich grün und anstrengend, denn für die weitere Darstellung einer feucht-klammen Bachaue innerhalb der Schlucht werden noch zahlreiche Bäume und Sträucher benötigt. Mit anderen Worten: ich muss wieder Bäume bauen...






    Aber als nächstes erwartet mich die gleiche anstrengende Farborgie für das Bachbett - nur mit etwas anderen Farbnuancen. Und natürlich die typische Ufergestaltung - das ist aber einen eigenen Beitrag wert. :P


    Bis dahin, viele Grüße aus dem Sauerland
    Tom

  • Hallo Tom.


    Deine Schlucht mit dem Felsgestein ist dir bestens Gelungen, vor allen Dingen gefällt mir die farbliche Gestalltung deines Felsens. Das Ergebniß spricht wirklich für sich und man kann sagen das es die einzigen Materialen sind mit denen man eine vernünftige und realistische Landschaftsgestalltung herstellen kann. :thumbsup:


    Du schreibst, das du die Strukturen mit dem Stechbeitel herausgearbeitet hast , hattest du da beim bearbeiten ein Problem oder ging das sehr einfach.Wenn ich das bei Verwendung mit Moltofill versucht habe ging das meistens schief.Immer wieder Löcher eingestoßen oder es platzte zuviel Material ab. Ich versuche es jetzt gerade mal mit einem Gipsüberzug der doch sehr schnell antrocknet und ein bearbeiten der ersten groben Struckturen zulässt. Wenn ich am nächsten Tag weitermachen will , feuchte ich den Gips mit wasser an und man kann dann wieder etwas abschaben.


    Deine Erfahrung mit dem Moltifill würden mich mal sehr Interessieren.


    Gruß Hein

    Edited once, last by Hein ().

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