Diggetalbahn in Westfalen - Planung

  • Hallo Spur Null-Freunde!


    Bevor der Thread über die Planung meiner Diggetalbahn mitsamt den Resten des Schnellenkamp-Forums irgendwann im Nirvana verschwindet, möchte ich hiermit der Vollständigkeit halber die Anfänge meiner sauerländer Bimmelbahn ins neue Forum herüber retten. Auch wenn ich mich hierbei nur auf meine damaligen persönlichen Beiträge reduziere, bedanke ich mich an dieser Stelle nochmals für die zahlreichen Denkanstöße aller Leser.


    Dies ist ausschließlich der Planungs-Thread - einen Bau-Thread werde ich separat eröffnen. Nun aber viel Spaß mit den „ollen Kamellen“...



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    Nachdem ich im vergangenen Sommer (2011) mein erstes Null-Projekt „Spitzbodingen“ entwarf, wurde mir noch während des Voranschreitens des Dachausbaus klar, dass mir unter gewissen Kompromissen doch deutlich mehr Raum für meine neue Modellbahn zur Verfügung stehen würde. Anstelle auf lediglich drei Metern ein wenig vor- und zurück zu rangieren, reicht der Platz tatsächlich für eine richtige Null-Bahn! Aufgrund der beidseitigen Dachschrägen steht mir auf Höhe Schienenoberkante 100 cm plus 20 cm Hintergrundkulisse eine nutzbare Raumbreite von 230 cm zur Verfügung. Das ist zwar nicht üppig, aber mit R1 und R10-Übergangsbögen sollte eine 180-Grad-Kurve zur gegenüberliegenden Seite möglich sein ohne dass die Gleise ganz an den Hintergrund gequetscht werden...


    Das Thema war von vornherein klar: Nebenbahn in Westfalen 1960-1975. Endbahnhof mit Umsetzmöglichkeit und diversen Betriebsstellen, ein paar Meter „Paradestrecke“ durch einen Landschaftsteil enden nach einem Tunnelportal in einer Fiddleyard-Schublade. Ich sehe mich als Spiel- äähh nein Betriebsbahner und möchte explizit keine spezielle Vorbildsituation nachbauen. Das erlaubt mir einen viel größeren Spielraum für Gestaltung und Betrieb.


    Während der Gleisplanungsphase wurde mir mal wieder klar, dass ich um das Prinzip des Timesavers nicht drumherum kommen würde, schließlich bietet er auf kleiner Fläche mit wenig Materialaufwand ein Maximum an Betriebsamkeit. Als der Bahnhofsplan schon fast fertig war, bin ich bei meiner Suche nach weiteren Inspirationen auf die Pläne von Tom Tofte gestoßen und habe dabei festgestellt, dass ich eine weitere Variante seines Bahnhofs „Zwänge“ entwickelt hatte. Ein wenig „Feintuning“ hier und etwas „Längen- und Winkeloptimierung“ dort - und schon war mein Bahnhof „Attenhagen“ geboren! Inclusive Einfahrkurve entsprechen 540 cm Länge und 60 cm Tiefe (auf drei Segmenten von jeweils 180 cm Länge) genau meinen Vorstellungen. Die Rahmen bestehen aus 19 mm Tischlerplatte und haben eine Höhe von 15 cm, die Rückseite ist 35 cm hoch, damit eine 20 cm hohe Kulisse (Hartfaserplatte mit Wolkenhintergrund) angebracht werden kann. Der Wolkenhintergrund setzt sich nach oben durch an die Dachschrägen geschraubte Hartfaserplatten fort.


    Familie und Job fordern manchmal ihren Tribut, so dass ich meinem mir persönlich gesetzten Baufortschritt ziemlich hinterher hinke! Mehrere wochenlange Baupausen waren die Folge. Derzeit befinden sich die ersten drei Segmente mit dem Bahnhof im Rohbau, ein Zugbetrieb ist inzwischen möglich und die Weichenantriebe funktionieren - der erste Meilenstein ist geschafft!


    Damit der Bilderpolizist keine Krise bekommt und Ihr auf dem Plan überhaupt etwas erkennen könnt, habe ich den Gleisplan um 90 Grad gedreht:





    Vorn rechts befindet sich das Bahnsteiggleis, dahinter das Ladegleis. Rechts das Bahnsteiggebäude Lippramsdorf von Real-Modell. An der Vorderkante liegt die Kopf- und Seitenrampe und im Hintergrund ein Lagerhaus (nur eine Fassade mit Gleisüberdachung). Hinter der DKW befindet sich ein kleines Halbrelief-Stellwerk, links daneben ein Bahnübergang. Im Vordergrund wird noch ein trapezförmiges Segment angesetzt, auf welchem eine Möbelfabrik ihren Platz finden soll (Gleisanschluß für Anlieferung). Rückseitig hat die Möbelfabrik eine Rampe für die Fertigprodukte. Dieses Gleis endet nach einem weiteren Gleisübergang in einem kleinen Betriebsgelände für die in Attenhagen stationierte Köf (mit Köf-Schuppen). In der linken hinteren Ecke befindet sich die Wurstfabrik. Der Warenumschlag findet in einer befahrbaren Halle statt. Der Bogen zur gegenüberliegenden Seite wird auf einem rollbaren Segment errichtet, um an das dahinter liegende Fenster zu gelangen. Da dieses Segment den Titel „Brücke überspannt Bach“ tragen soll, wird es eine gewisse Tiefe (nicht Höhe) haben. Jenseits der Brücke wird die Landschaft sehr grün und landwirtschaftlich. Kurz vor dem Tunnel gibt es als weitere Betriebsstelle eine kleine Schotterverladeanlage, da die Ommi‘s von Kiss ja auch einer sinnvollen Betätigung zugeführt werden sollten...


    ...


    Obwohl man durch geringe Modultiefen häufig zu einer Gleisführung parallel zur Anlagenkante gezwungen wird, versuche ich dies soweit wie möglich zu verhindern. Das lockert das Gesamtbild deutlich auf. Ebenfalls wirken weit geschwungene Flexgleise deutlich harmonischer.


    Bei der Planung bin ich stundenlang mit dem Finger über den Plan gefahren um alle Betriebsabläufe vor meinem geistigen Auge zu visualisieren. Aber das ist kein Vergleich zu der Freude an jenem Tag als die Gleise endlich verlegt waren. Auch in diesem frühen Rohbaustadium macht diese Anlage schon einen RIESENSPASS!


    Das Verkehrsaufkommen wird sehr bescheiden ausfallen! Die Kapazitäten des Fiddleyards habe ich aber bewusst „größer“ dimensioniert damit zukünftige Fahrzeugerwerbungen nicht im Karton schlummern müssen. Eingangs schrieb ich, dass ich mir auch für den Betrieb einen größeren Spielraum als beim Vorbild einräume. Abwechslung beim Rollmaterial ist für mich das A&O. Am Bahnsteig findet die 64er mit drei Donnerbüchsen platz - der VT98 wird auch von mir sehnlichst erwartet, denn aufgrund meiner Kindheitserinnerungen versprüht für mich kaum ein anderes Fahrzeug mehr Eisenbahnfeeling!


    ...


    Mir geht es in erster Linie darum, eine bestimmte Stimmung zu erzeugen, das Flair jener Zeit einzufangen und zu konservieren, (m)ein (unbekümmertes) Kindheitsgefühl zurückzuholen als ich auf einer Anhöhe in Gleisnähe auf der Wiese saß als ab und zu ein Schienenbus vorbei knatterte oder eine Übergabe angerumpelt kam... *träum*


    ...


    Die Spannung steigt!


    Ich hatte heute Abend außerplanmäßig die Gelegenheit für einen Boxenstopp zuhause! Und da Euer Wunsch nach Fotos von meiner Baustelle recht groß zu sein scheint, habe ich die Gunst der Stunde genutzt....


    *Trommelwirbel an* Ich habe ganz schnell drauflos geknipst *Trommelwirbel aus* Die Lichtverhältnisse waren suboptimal, aber für einen ersten Eindruck reicht's.




    Blick von der Bahnhofseinfahrt aus



    V100 am Lagerhaus



    Oma Hildegard und Opa Herbert am Bahnsteig. Die Papierbögen sind Platzhalter für den Grundriss des Bahnhofgebäudes (Lippramsdorf von Real-Modell)



    Überblick vom Bahnsteig aus



    Gesamtansicht meines Eisenbahnzimmers



    Die Fachwerkkonstruktion des Lagerhauses ist das Bastelergebnis vom letzten Wochenende



    Die Kombizange hält derzeit alles in Position



    Der langerwartete Personenzug rollt in Attenhagen ein



    Der Bahnsteig ist für diesen Zug lang genug



    Ein kurzer Blick in den Untergrund offenbart den Rahmenaufbau



    Die BR64 macht sich auf den Rückweg in die Stadt



    Nochmal ein Gesamtüberblick



    Und zum Schluss ein Überblick in Gegenrichtung



    Viele Grüße aus dem Sauerland
    Tom

  • 10.000 Zeichen waren voll...



    ...


    Das Thema „Absturzsicherung“ ist bei mir bereits seit längerem adressiert. Allerdings ist das Bahnsteiggleis nicht mein Hauptsorgenkind sondern das Gleis welches irgendwann im Köfschuppen enden soll. Diese Situation wird durch das noch anzufertigende Möbelfabriksegment entschärft bzw. wird sich dort erneut ergeben. Dieses Segment wird den Treppenaufstieg teilweise überdecken. Ein Absturz an dieser Stelle bedeutet 3,5 Meter freier Fall und wäre somit vermutlich ein Totalschaden. Aber wie XXX schon schrieb, ist es eher eine „kreative Herausforderung“.


    Eine andere kreative Herausforderung habe ich offensichtlich bei der Erstellung des Raumnutzungskonzeptes erfolgreich gelöst. Der Spitzboden meines Hauses ist eigentlich nur ein Überbleibsel der Architektenleistung und war ursprünglich nur als Stauraum gedacht - die Stehhöhe war unerheblich. Der Höhenversatz von etwa 44 cm ist den versetzten Geschossebenen (zwei Stufen) der darunter befindlichen Etagen geschuldet. Im vergangenen Mai sah dieser Raum noch grausig aus. Erst nachdem Dachschrägen und Drempel verkleidet und der Laminatboden verlegt war, stellte sich eine gemütlich Atmosphäre ein. Der Absatz bietet sich nun wunderbar als Sitzgelegenheit an zentraler Stelle an. Das Arbeiten am hinteren Bereich des Bahnhofs erfolgt in der Tat i.d.R. kniend oder im Schneidersitz. Das Fiddleyard auf der gegenüberliegenden Seite werde ich vermutlich auch von meinem Sitzplatz aus bedienen können.


    Der Hintergrund war mal die Rückwand eines Kleiderschrankes und ist eine weiß beschichtete Hartfaserplatte. Mit einer Schaumstoffrolle habe ich Abtönfarbe in taubenblau aufgetragen und anschließend mit der Spraydose ein paar Schleierwolken aufgesprüht.


    Das Rollelement vor dem Fenster existiert noch nicht. Erst wenn die Segmente der gegenüberliegenden Seite stehen, kann ich dieses Teil millimetergenau bauen. Das wird noch ganz schön kniffelig! Da sich nichts verklemmen darf, wird es vermutlich einen trapezförmigen oder evtl. auch polygonen Grundriss bekommen. Die angrenzenden Segmente bekommen dann noch passende Gegenstücke/Kopfstücke. Zur Zeit habe ich nur ein provisorisches Brett angelegt auf dem die Gleise lose verlegt sind. So habe ich vorab schonmal ein längeres Ausziehgleis bzw. Abstellgleis.


    ...


    Ich hatte auch erst über eine Schwenk- oder Klappversion nachgedacht, aber unter meinen räumlichen Bedingungen (Dachschrägen und Treppenaufgang) wieder verworfen. Zum Öffnen des Fensters muss das Segment aus diesem Bereich komplett entfernt werden.


    Die Höhenverstellung meine Anlagenbeine habe ich ganz einfach gelöst. Ich habe Kanthölzer mit einem Querschnitt von etwa 40*60 mm lose in passende Aufnahmen der Modulecken gesteckt. Am unteren Ende habe ich senkrecht ein 10 mm Loch gebohrt und dorthinein eine 8 mm Einschlagmutter gesetzt. Als höhenverstellbarer Fuss verwende ich nun 8 mm Schlossschrauben. Es können auch entsprechende Möbelrollen eingeschraubt werden.


    ...


    Derweil noch drei weitere Fotos vom aktuellen Zustand des Bahnhofs.





    Viele Grüße aus dem Sauerland


    Tom

  • Hallo Tom,


    ich freue mich, dass nun auch Deine Diggetalbahn den Weg in dieses Forum gefunden hat.


    Obwohl schon bekannt, habe ich alles noch mal durchstudiert und ich bin immernoch sehr "angetan" von Konzept und Bildern und freue mich auf weitere Berichte über Baufortschritte. Ich werd´ mich dann mal dieses Jahr - wie auch früher in meiner Jugend an die Diggetalsperre setzen und darauf warten, dass der Schienenbus von Attenhagen nach Finnendrop oder Volpe rumpelt.


    Viele Grüße
    Norbert

  • Hallo Bau-Freunde!


    Mittlerweile ist es ja schon abzusehen, dass die "Neuheitenflut" in unseren heimischen Hallen ankommen wird. Für mich bedeutet dies, dass ich meine Strecke weiter ausbauen und vor allem einen Schattenbahnhof bauen muss, damit genügend Fahrzeug-Speicherkapazität zur Verfügung steht. Also habe ich mich daran gemacht, drei weitere Segmentkästen zusammen zu schrauben. Das Verbindungssegment zwischen neuer und alter Welt welches das Viadukt tragen soll, wird auch in den nächsten Tagen entstehen. Heute möchte ich Euch in erster Linie das FiddleYard vorstellen.


    Die Strecken-Segmente haben mit 60cm die gleiche Tiefe wie der Bahnhof Attenhagen und haben ebenso eine 20cm hohe Hintergrundkulisse. Da das FY keine Kulisse benötigt, habe ich die Tiefe auf 70cm erweitert. Das gibt mir zudem die Möglichkeit vom FY aus ein weiteres Abstellgleis hinter dem ersten Streckensegment zu platzieren.


    Die Länge das FY-Moduls beträgt 210cm, die Länge der darauf befindlichen Schiebebühne beträgt 150cm und genügt für den längsten einzusetzenden Zug. Jenseits der Schiebebühne befinden sich noch Umsetz- und Abstellgleise deren Länge auch für eine Schlepptenderlokomotive ausreichen sollte. Insgesamt stehen sieben Parallelgleise mit einem Gleismittenabstand von 10cm zur Verfügung. Die Horizontalverschiebung wird über Schubladen-Vollauszüge mit einem maximalen Auszug von 60cm realisiert.



    FiddleYard im "Ruhezustand"



    FiddleYard bei Maximalauszug


    Um die Schiebebühne im Parallelgleisabstand an den Gleisabgängen fixieren zu können, habe ich an beiden Ende eine Arretierung gebaut. Dazu waren folgende Materialien nötig: Messingrohr 6mm, Gewindestange M5, Hutmuttern M5, Muttern M5, Druckfedern, Maurerschnur aus Nylon, Aluprofil 8x10mm, Ösenschrauben, Lüsterklemmen. Am Rahmen habe ich nach oben federnde Stifte angebracht.



    Obere Ansicht vom "Federstift"


    Über einen Seilzug können die Stifte gegen die Federkraft nach unten gezogen werden. Der Seilzug wird über Ösenschrauben umgelenkt.



    Untere Ansicht vom "Federstift" mit Umlenkung des Seilzugs



    Die Hutmutter wird mit Federkraft in ein Loch im Aluprofil gedrückt und arretiert den Gleisabgang sehr genau.



    Die Seilzüge beider Arretierungen werden gemeinsam durch eine Schubstange von der Segmentvorderkante aus unter Zug gesetzt. Eine Justierung der Züge erfolgt mit einer Lüsterklemme.



    Hier sind die Segmente bereits an ihrem Bestimmungsort



    Als Gleise habe ich vorhandenes H0-Material recycled: Im Keller lagen noch zahllose Meter 2,5mm Flexgleis von Fleischmann/Roco. Die Schwellen wurden mit der Kreissäge mittig geteilt und anschließend mithilfe einer selbstgebauten Lehre mit Pattex festgeklebt. Die Enden habe ich nach altbewährter Methode auf Messingschrauben festgelötet.



    Hier bringt die Köf den ersten Waggon auf's "versteckte Abstellgleis"


    Viele Grüsse aus dem Sauerland
    Tom

  • Hallo Tom.
    Die Idee mit den alten H0 Gleisen ist Super. So findet der Kram jedenfalls Verwendung :thumbsup: :thumbsup:
    Gruß Hein

  • Hallo Forum!


    In den letzten Wochen hat sich im Diggetal einiges getan: mit den beiden neuen Modulen (Brücke und Fabrik) sind nunmehr die Rohbauarbeiten endlich abgeschlossen. Der Gleisbautrupp ist mittlerweile ebenfalls wieder abgerückt und der Fahrbetrieb zwischen dem Endbahnhof Attenhagen und der großen weiten Welt in Form des FiddleYards konnte aufgenommen werden.



    Vorne das trapezförmige Fabriksegment über dem Treppenaufgang. Im Hintergrund das rollbare Brückensegment vor dem Fenster.



    Hier ein Überblick über das gesamte Modellbahnzimmer.



    Das Brückensegment hat an der linken Seite ein abgeschrägtes Kopfstück erhalten, so dass dieses einfach und passgenau in Position geschoben werden kann. Anschliessend wird auf jeder Seite ein Holzdübel eingesteckt welcher dafür sorgt, dass das Segment nicht mehr verrückt werden kann.



    Mein gesamter bescheidener Fuhrpark hat sich im FiddleYard versammelt und ist bereit den Fahrbetrieb aufzunehmen.


    Somit sind die Bauarbeiten im Bereich Unterbau und Gleisbau abgeschlossen - ein Meilenstein ist geschafft!


    Viele Grüsse aus dem Sauerland
    Tom

  • Hallo Tom,


    ein schöner Raum mit einer wunderbaren Anlage! MAcht Spaß, Deine Fortschritte zu verfolgen... vor allem der (oder das?) Viadukt gefällt mir!
    Viel Spaß beim Fahren, ich hoffe, ich kann es Dir am Ende dieser Saison gleich tun!


    Gruß
    Thomas

  • Hallo Thomas,


    vielen Dank für die Blumen :rolleyes: , ich verfolge Deine Bauarbeiten auch mit grossem Interesse und lasse mich auch immer wieder davon inspirieren! Dann wünsche ich Dir, dass es nicht mehr lange dauern wird bis auch Du den Fahrbetrieb über die gesamte Strecke aufnehmen kannst...


    Anbei noch zwei Fotos vom Übergang zum Rollsegment.



    Betriebsposition



    Getrennt


    Viele Grüße
    Tom

  • Hallo Tom,
    meine Hochachtung für deinen Modellbau und besten Dank für die informativen Bauberichte sowie die ergänzenden Fotos während der vergangenen 6 Monate! Ich hoffe, dass wir dich noch eine ganze Weile beim weiteren Ausbau begleiten können.
    Viel Erfolg (und natürlich auch viel Spass) weiterhin!
    Beste Grüsse
    Dieter

  • Hallo Tom.
    Wenn Deine Ausgestalltung der Anlage auch so perfekt und toll ausgeführt wird können wir wohl noch auf sehr schöne Bilder und Berichte hoffen.Danke für deine Bilder und viel Spass beim weiterbau. :thumbsup: :thumbsup:
    Gruß Hein

  • Hallo Tom,


    erstmal Gratulation; Du hast unter den beengten Verhältnissen clevere und auch betrieblich interessante Lösungen geschaffen. Du wirst sicher eine Menge Spaß mit Deiner Diggetalbahn haben.
    Ich bin vor Jahren an der Herausforderung eines herausnehmbaren Bogenmoduls grandios gescheitert. Deshalb meine Frage: hast Du die Gleisenden an den Übergängen noch irgendwie zusätzlich fixiert? Ich könnte mir vorstellen, dass hier beim Öffnen/Schließen der Kurve evtl. Beschädigungen auftreten können. Vom Foto her sieht der Übergang übrigens super, nahezu unsichtbar aus.


    Liebe Grüße
    Michael

  • Hallo Michael,


    erstmal vielen Dank für das Kompliment!


    Bei den Segmentübergängen ist es ganz wichtig, dass bereits der Unterbau (bei mir aus Tischlerplatte) sehr präzise ausgeführt wird - kleinste Nachlässigkeiten potenzieren sich dann beim Gleisbau. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich diesbezüglich bei den beiden Segmentübergängen innerhalb des Bahnhofes etwas "geschlampt" habe - das sollte sich hier nicht wiederholen. Die Gleise habe ich lose aufgelegt, die Trennstellen mit Filzschreiber markiert und anschliessend mit der Trennscheibe geteilt. Im jeweils ersten Schwellenzwischenraum habe ich die Gleisprofile auf eine Messingschraube gelötet, sodass die Gleisenden bereits sehr robust befestigt sind und evtl. auftretende Materialspannungen durch Schwankung von Temperatur oder Luftfeuchtigkeit keinen Verzug bewirken sollten. Bevor ich mit dem Einschottern beginnen konnte, habe ich in den Segmentübergang einen Streifen Kunststofffolie eingeklemmt. Auf diese Weise kann der Schotter auf beiden Seiten bis exakt an den Rand aufgetragen und verleimt werden, ohne dass der Schotterkleber die beiden Segmente fest miteinander verbindet. :thumbsup: Nach dem Trocknen die Segmente einfach trennen und die Folie wieder entfernen - fertig! Ein perfekt getarnter Übergang!


    Viele Grüsse
    Tom

  • Hallo Tom,


    Habe erst seit gerade dein Projekt auf dem Radar. Passt wie die Faust aufs Auge.


    Nicht nur die Ausmasse sind ziemlich identisch, sondern auch die zwei Ebenen gibt es in meinem jetzigen Raum.


    Was ja noch im Bahnhof dank Lenz-Kupplung automatisch funktioniert, ist für mich beim FY die Frage. Hast du da eine Armverlängerung oder musst du dafür auf das Podest steigen?


    Ich habe dich abonniert.

  • Hallo Carsten,


    zunächst einmal muss ich sagen, dass mein Podest eine ideale Sitzhöhe hat und ich von dort aus die gesamte Anlage einsehen und bedienen kann - auch das FiddleYard! Ein manueller Eingriff ins FY ist im Normalfall überhaupt nicht nötig. Von meinem Sitzplatz aus drücke ich mit einer Hand den "Entriegelungsknopf" an der vorderen rechten Ecke des FY und mit der anderen Hand wird die Schiebebühne an die entsprechende Position geschoben - ein wenig ruckeln und beide Gleisabgänge sind arretiert. Ab- und Ankuppeln funktioniert dank Lenzkupplung wunderbar auch ohne Einsatz des "Fünf-Finger-Krans". Bei Bedarf kann ich allerdings auch weiter auf das Podest klettern...


    Auch ich verfolge Deinen Planungsthread und bin bereits auf die Umsetzung gespannt.


    Viele Grüße aus dem Sauerland
    Tom

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