Spur 0 auf 210x45 cm .... geht das?

  • Liebe Freundinnen und Freunde der gammeligen Güterverkehrsstelle,


    ja, "Krumme Fohre" ist voll in Betrieb und keineswegs dem "betriebswirtschaftlich optimalen Netz" der Bundesbahn zum Opfer gefallen. Nach 147 Tagen ist mal wieder Zeit für ein Update. Hier als Management Summary (Näheres demnächst in diesem Theater):



    Abb1 und 2: Das Hartsteinwerk "Beißauf & Granit" nimmt Form an - vorerst als pappiges Mockup auf Stelzen...noch prasselt kein Schotter in die bereitgestellten Transportgefäße...kommt aber noch...



    Abb. 3: Der Fdl von "Krumme Fohre" sitzt nun am längeren Hebel...immerhin darf er nun Ein- und Ausfahrsignal stellen...




    Abb. 4 - 7: ...na, das kennt Ihr ja schon...jedenfalls mehr oder weniger...


    Demnächst mehr aus der Bastelkiste!


    Bis bald in "Krumme Fohre"
    Alexander

  • Liebe Freundinnen und Freunde des entschleunigten Bastelns,


    nach geraumer Zeit blicken wir mal wieder nach „Krumme Fohre“.
    Das gleisarme Zonengrenzlandbahnhöfchen macht Fortschrittchen…genauso weit weg wie
    in den 70ern das Ende der Zonengrenze scheint, soweit weg scheint aber auch die
    Fertigstellung der Kleinstanlage…na mal seh´n…



    Abb 1: Gell...da schaugst! Oder so ähnlich. Die wirren Telegrafenleitungen sind übrigens Federstahldraht 0,1mm...


    Rrr…zong…! Mit Schwung zieht der Bahnhofsvorsteher den schweren Signalhebel nach unten.
    Draußen federn die Flügel des Ausfahrsignals nach oben. Ausfahrt steht! Die Weichen im Fahrweg
    liegen alle richtig. Die Schutzweiche auch und die Gleissperren sind aufgelegt.
    Davon hat sich unser Bahnbeamter natürlich vor der Ziehung (ach nee…das war was
    anderes) überzeugt. Und sonst hätte er die Fahrstraße ja auch gar nicht
    festlegen können. Der Bahnübergang? Ja, natürlich. Auch die Alois-Hirnschaller-Straße
    ist gesichert. Müde blinken die Warnleuchten vor sich hin. Wollen wir nur
    hoffen, dass die fränkischen Autofahrer das Signal auch ernst nehmen. Letzte Woche
    erst, da war doch so ein verrückter Mofafahrer…! Na egal. Der Bundesbahnbeamte
    besinnt sich auf seine Pflichten, rückt die Dienstkrawatte zurecht, wirft das
    Bundesbahnjacket über und tritt vor die Tür seines Dienstraumes…ach halt! Die
    Mütze! Wenn man davon nicht mal Haarausfall bekommt…wie auch immer. Voll des
    Amtes Würde blinzelt er in die Mittagssonne. Angekommene Reisende schwatzen vor
    dem Empfangsgebäude, aus dem Ort Kirchenglocken, irgendwo versucht jemand sein
    Auto zu starten. Unser Eisenbahner grüßt leutselig das Zugpersonal des
    mittäglichen Nahverkehrszuges (das hieß doch bisher Personenzug…immer diese
    Neuerungen) und stellt sich in Positur. Unter abblasen einer schwarzen Rauchfahne
    zerrt die V100 ungeduldig die beiden Umbauwagen aus dem Bahnhof. Der Zug
    verschwindet unter der Staatsstraßenbrücke und dann am Horizont. Ein leises
    Scheppern verkündet, dass das Ausfahrsignal wieder in die Haltstellung
    zurückgefallen ist. Zufrieden blickt unser Bahner auf sein kleines Reich. Gut…so
    ein richtiger, großer Bahnhof wär´ nicht schlecht. Vielleicht klappt´s demnächst
    mit der Beförderung. Eigentlich wär´ er ja jetzt auch mal dran. Andererseits. Das
    leben hier ist so schlecht nicht. Ruhig. Und man kennt sich. Guten Tag, Herr
    Meyer! Wie geht´s den Kindern? Und die Frau? Ach, schön! Grüßen Sie mal... So.
    Jetzt noch den Signalhebel wieder in die Ausgangsstellung bringen und dann
    gibt´s erstmal Mittag. Mal schau´n, was sie mir heute eingepackt hat…


    An dieser Stelle verlassen wir die Zonengrenzlandidylle und
    blicken auf die dahinterliegenden sicherungstechnischen Schandtaten. Alle
    Weichen sind nach wie vor handgestellt. In erster Linie deshalb, weil
    ortsfremdes Zugpersonal so auf den ersten Blick sehen kann, was es mit der
    Bedienhandlung anrichtet. Nur die Fahrstraßen (kommen noch) und die
    Hauptsignale (andere gibt´s nicht) werden zentral bedient. Unter finsteren
    Flüchen wurden zu diesem Zwecke zwei Signalhebel von H0fine zusammengefriemelt.
    Die Haptik ist super, der Zusammenbau…sagen wir mal, beim Zweiten läuft´s
    Aus anderer Quelle gibt es die Hebel auch schon vorkonfektioniert, was für Menschen,
    die mit Sekundenkleber auf Kriegsfuß stehen, vielleicht empfehlenswert ist. Der
    Hebel (übrigens sogar mit funktionierender Sperrklinke) bedient einen simplen
    Umschalter, der dann das Signal. In „Krumme Fohre“ wird es auch eine
    Abhängigkeit von Weichen, Gleissperren (ok…noch ist keine da) und Signalen
    geben. Davon aber später mehr…Auch am anderen Ende der Eisenbahnanlagen regt
    sich neues Leben.



    Abb 2: Da ist er ja...unser Bahnhofsvorsteher. Immer nur lächeln und winken, winken...


    Abb 3: Von vorne sieht das so aus...gleich verschwindet er wieder in der Amtsstube..


    Abb 4: ...und so von oben...jetzt hören wir aber auf damit...https://forum.spurnull-magazin.de/[/img



    Abb 5: ...überschaubar ist die Hebelbank...die Weichen müssen bei Wind und Wetter draußen gestellt werden...


    Abb 6: ...vor dem Anbraten der Leitungen sah die fliegende Verdrahtung so aus...lieber weggucken...

  • Liebe Freundinnen und Freunde des entschleunigten Bastelns,


    nach geraumer Zeit blicken wir mal wieder nach „Krumme Fohre“.
    Das gleisarme Zonengrenzlandbahnhöfchen macht Fortschrittchen…genauso weit weg wie
    in den 70ern das Ende der Zonengrenze scheint, soweit weg scheint aber auch die
    Fertigstellung der Kleinstanlage…na mal seh´n…



    Abb 1: Gell...da schaugst! Oder so ähnlich. Die wirren Telegrafenleitungen sind übrigens Federstahldraht 0,1mm...


    Rrr…zong…! Mit Schwung zieht der Bahnhofsvorsteher den schweren Signalhebel nach unten.
    Draußen federn die Flügel des Ausfahrsignals nach oben. Ausfahrt steht! Die Weichen im Fahrweg
    liegen alle richtig. Die Schutzweiche auch und die Gleissperren sind aufgelegt.
    Davon hat sich unser Bahnbeamter natürlich vor der Ziehung (ach nee…das war was
    anderes) überzeugt. Und sonst hätte er die Fahrstraße ja auch gar nicht
    festlegen können. Der Bahnübergang? Ja, natürlich. Auch die Alois-Hirnschaller-Straße
    ist gesichert. Müde blinken die Warnleuchten vor sich hin. Wollen wir nur
    hoffen, dass die fränkischen Autofahrer das Signal auch ernst nehmen. Letzte Woche
    erst, da war doch so ein verrückter Mofafahrer…! Na egal. Der Bundesbahnbeamte
    besinnt sich auf seine Pflichten, rückt die Dienstkrawatte zurecht, wirft das
    Bundesbahnjacket über und tritt vor die Tür seines Dienstraumes…ach halt! Die
    Mütze! Wenn man davon nicht mal Haarausfall bekommt…wie auch immer. Voll des
    Amtes Würde blinzelt er in die Mittagssonne. Angekommene Reisende schwatzen vor
    dem Empfangsgebäude, aus dem Ort Kirchenglocken, irgendwo versucht jemand sein
    Auto zu starten. Unser Eisenbahner grüßt leutselig das Zugpersonal des
    mittäglichen Nahverkehrszuges (das hieß doch bisher Personenzug…immer diese
    Neuerungen) und stellt sich in Positur. Unter abblasen einer schwarzen Rauchfahne
    zerrt die V100 ungeduldig die beiden Umbauwagen aus dem Bahnhof. Der Zug
    verschwindet unter der Staatsstraßenbrücke und dann am Horizont. Ein leises
    Scheppern verkündet, dass das Ausfahrsignal wieder in die Haltstellung
    zurückgefallen ist. Zufrieden blickt unser Bahner auf sein kleines Reich. Gut…so
    ein richtiger, großer Bahnhof wär´ nicht schlecht. Vielleicht klappt´s demnächst
    mit der Beförderung. Eigentlich wär´ er ja jetzt auch mal dran. Andererseits. Das
    leben hier ist so schlecht nicht. Ruhig. Und man kennt sich. Guten Tag, Herr
    Meyer! Wie geht´s den Kindern? Und die Frau? Ach, schön! Grüßen Sie mal... So.
    Jetzt noch den Signalhebel wieder in die Ausgangsstellung bringen und dann
    gibt´s erstmal Mittag. Mal schau´n, was sie mir heute eingepackt hat…


    An dieser Stelle verlassen wir die Zonengrenzlandidylle und
    blicken auf die dahinterliegenden sicherungstechnischen Schandtaten. Alle
    Weichen sind nach wie vor handgestellt. In erster Linie deshalb, weil
    ortsfremdes Zugpersonal so auf den ersten Blick sehen kann, was es mit der
    Bedienhandlung anrichtet. Nur die Fahrstraßen (kommen noch) und die
    Hauptsignale (andere gibt´s nicht) werden zentral bedient. Unter finsteren
    Flüchen wurden zu diesem Zwecke zwei Signalhebel von H0fine zusammengefriemelt.
    Die Haptik ist super, der Zusammenbau…sagen wir mal, beim Zweiten läuft´s

  • ...Fortsetzung vom verstümmelten Teil 1...

    Wuuuuschhhh…rumms….öcho…öcho…immer dieser Husten. Bei der Staubwolke auch kein Wunder.
    So noch zwei Wagen und dann sind die ersten drei voll. Staub. Das Gepolter der Schottersteine in den leeren
    Wagen. Gesund ist das nicht. Na ja. Dafür gibt´s in Krumme Fohre ja ansonsten
    jede Menge frische Luft. Der Lademeister streicht seine blaue Schürze glatt und
    stemmt die Arme in die Seiten. „Beißauf&Granit“. Eine Traditionsfirma. Das
    Gestein aus dem Kaltenholzacher Steinbruch findet man überall auf den Strecken
    der Bahn und auch im Straßenbau. Da kann man schon stolz sein. Wenn nur das
    Anschlussgleis länger wäre. Dann bekäme man sechs statt drei Wagen auf einmal
    unter den Verladebunker. Würde die Arbeit erleichtern. Der Zug müsste nicht
    mehr getrennt werden und… eh wurscht. Hauptsache bald ist Feierabend. Dann noch
    auf ein Bier in die Wirtschaft. Mal sehen wer da ist… Wo bleibt eigentlich die
    Rangierlok? Erst mal hinsetzen…


    Das weitere Verladegeschäft überlassen wir mal den Profis.
    Der Verladebunker ist übrigens erst halb fertig, denn funktionieren soll er ja
    auch noch. Nächste Folge dann… Entstanden ist der architektonische Schandfleck
    übrigens aus einer stabilen Pappkiste, die ursprünglich der Aufnahme von
    handgeschöpftem Schreibpapier und ebensolcher Briefumschläge diente und zu
    diesem Zwecke einen sinnreichen Klapparatismus besitzt. Der wird bei der
    Befüllung mit Gesteinsmaterial hilfreich sein und wurde deshalb umbastelt.
    Briefe schreibt ja eh´ keiner mehr, das Briefpapier passt nicht ins Whatsapp,
    also raus damit. Löcher gebohrt. Leisten gesägt und eingesetzt (staatlich
    geprüfte Statiker verhüllen nun angstvoll ihre Häupter), Fassade mit
    Nutbrettchen verkleidet, ordentlich Schmutzfarben darauf verteilt, dann mittels
    selbst gecutterter Schablone (argghhh, nie wieder) beschriftet und erstmal
    hingestellt.



    Abb 7: ...man sollte immer eine Rückfallebene haben...auch als Lademeister...und wenn´s nur ein alter Schulstuhl ist...



    Abb 8: ...nein...Öl wurde keins gefunden in KF...dafür war die Bohrung wohl nicht tief genug...



    Abb 9: ...die beiden besten Frenude des Bastlers auf einem Bild - Holzleim und Cutter - bitte lächeln!



    Abb 10: Abrakadabra...schon isser auf. Da passt was rein an Gestein...




    Abb 11: ...von oben...mal wieder...


    Soweit, so gut. Über die signaltechnischen Verfeinerungen demnächst mehr in diesem Theater. Mal sehen, wen von den oberfränkischen Protagonisten wir demnächst treffen. So. Und nun muss ich mich erst mal von der Forensoftware erholen...;-) Uff...


    Beste Grüße und bis bald in "Krumme Fohre"!
    Alexander

  • Liebe Freundinnen und Freunde der oberfrängischen (sic!) Idylle,


    vielen Dank für die gnädige Bewertung meiner bastlerischen Minderleistungen ;)
    Reinhold: Was nun die Signalhebel angeht. Auf dem Foto ist die Gesamtkonstruktion hoffentlich gut zu erkennen. Der bewegliche Mitnehmer der zur Bedienung des Schalters dient, kann sicher auch über einen Winkelhebel irgendwelche mechanischen Zug- und Schubkatastrophen auslösen. Einbringung eines Loches mittels geeignetem Geräts vorausgesetzt. Probiert habe ich das aber nicht... Try on vour own risk!




    Bis bald in "Krumme Fohre"!
    Alexander

  • Hallo Alexander,


    danke für deine Antwort! Nach dem Foto müsste es möglich sein, ein Stellseil lotrecht oder etwas schräg am Schalter vorbei zu führen. Ich werde im Rahmen meines Projektes St. Andreasberg berichten.


    Nochmal zu deinem Silo: Wenn mein Augenmaß mich nicht täuscht, passten gut und gerne 10kg Schotter hinein, wenn nicht mehr. Da machen die Stützen wegen der fehlenden Aussteifung (Kreuzverbände und/oder Rahmen) schnell dicke Backen! Schüttgutbunker haben deshalb meistens einen ziemlich massiven Unterbau aus Stahlbeton!


    Gruß,
    Reinhold

  • Hallo Alexander,


    also erstmal: Deinen Trööt verfolge ich schon lange mit Interesse und Freude, weil die "Krumme Fohre" insgesamt ein sehr schönes, ideenreiches und gut ausgeführtes Projekt ist.


    Indessen - das mit den "Stelzen" unter dem Steinbunker - ??? - ich weis nicht so recht. Es gibt Situationen, da habe ich etwas vor dem geistigen Auge was ich auch baue - stimmt dann aber irgendwie doch nicht. So z. B. bei den Kranschienen in meinem Werk. In echt wäre der ganze Mist bei der ersten Belastung wahrscheinlich zusammengebrochen und hier im Forum bin ich darauf aufmerksam gemacht worden. Ich habe das geändert. Siehe Bilder "vorher - nachher".


    So denke ich, dass es den Bunker zerlegt - jedenfalls in echt würde das so sein - wenn er befüllt wird. In dem Fall blase ich in Reinhold´s Horn und empfehle entweder massive Verstrebungen aus Stahl, auch die Stützen selbst sollten massiver ausgeführt werden, oder soliden Betonunterbau mit entsprechend dicker Wandstärke.


    Ansonsten noch viel Spass mit deiner schönen Anlage ...

  • Liebe Freundinnen und Freunde der Arbeitssicherheit,


    alle statischen Bedenken sind natürlich vollauf berechtigt...aber fertig ist das Gebäude ja auch noch gar nicht. In der Realität gab es allerdings schon recht ähnlich spillrige Konstrukte. Z.B. in Ludwigsstadt, s. dort:


    https://frankenwaldbahn.de.tl/Ludwigsstadt-_-Lehesten.htm


    oder auch anderswo...


    http://muldental-history.de/in…bsen-am-13-dezember-1964/


    https://www.entlang-der-gleise…n/Uebergabe-04-018-HP.jpg




    ...bei der Bildersuche fiel mir ein, woran mich der Hochbunker erinnert... Die wackligen Kampfmaschinen aus Star Wars! Jetzt wissen wir endlich wo George Lucas die Inspiration her hatte ;) die Geschichte von Star Wars muss neu geschrieben werden...


    Bis bald in "Krumme Fohre"!
    Alexander

  • Hallo Alexander,
    vielen, vielen Dank für Deine so lesens- und sehenswerten Beiträge, für mich zeigen diese Deine Bastellebendigkeit, macht mir Freude!


    Zum Hochbunker:
    Hier ein Beispiel aus meiner Umgebung, Kanalhafen Münster, ich denke, super Vorbildanregung:
    http://wikimapia.org/1080500/de/Elefant



    Und hier ist es umgekehrt im Vergleich zu den Kampfrobotern:
    Die Natur stand als Vorbild zur Verfügung, Bionik, smile....


    Zur Statik:
    Zwei Deiner Vorbildaifnahmen zeigen aus meiner Sicht keine Bunker, sondern nur Verteilvorkehrungen, das Schüttgut wird direkt aus dem Fließband, bzw. der Lore weiter in den Waggon geleitet. Das sind aus meiner Sicht "überschaubare" Lasten.


    Zu dem Bild der Frankenwaldbahn, Lehesten, ja, macht den Eindruck eines Bunkers, deutlich zu sehen die Diagonal-Streben in der Ebene " senkrecht" zum Gleis.


    Ich denke, Du könntest Deinem Bunker deutlich mehr Holzaussteifungen / Balken im Sinner einer Verstärkung geben.
    Besonders die vier äusseren Eckbereiche.


    Grüße, Stefan


    Oder wenn wir schon bei Starwars / Starrail sind, eventuell hat das Schüttgut in Krumme-Föhre ja negative Masse, smile

  • Liebe Freundinnen und Freunde des rollenden Materials,


    herzlichen Dank für gute Ratschläge und sachdienliche Hinweise...über das Schicksal des Schotterbunkers werde ich euch auf dem Laufenden halten. Zum Dank und damit ihr glaubt, dass in "Krumme Fohre" auch was fährt, folgt der erste "Krumme Fohre"-Kurzfilm. Die Dokumentation einer kurzen Rangierfahrt hat knapp den Goldenen Gummibaum in der Kategorie "Filme, fast so schlimm wie Opas Urlaubsvideo aus Rimini" des Internationalen Kurzfilmfestivals in Neunkirchen hinterm Wald verpasst, aber ist gleichwohl künstlerisch wertvoll... ;)


    ...drauf klicken, dann sollte ein Film draus werden...viel Spaß!


    Bis bald in "Krumme Fohre"!
    Alexander

  • Liebe Bastelnden und Planenden,


    Staub und Moder bedeckt diesen Thread...aber nicht "Krumme Fohre"! Da geht´s weiter. Wer wissen will wie, muss in die Betriebsabteilung wechseln. Siehe hier . Wer darauf keine Lust hat, klickt einfach auf das Bild und hat dann ein verwackeltes Filmchen vor sich...(selber schuld)...



    Bis bald in "Krumme Fohre" und bleibt gesund!


    Alexander

  • Hallo Alexander,


    du machst dich zwar rar, aber immer wenn du was postest ist es eine grosse Freude dein Werk anzusehen. Du bist wirklich der langsamste Langsambastler den ich kenne ^^ , das hat was für sich. Ich verfolge deinen Tröööt von Anfang an und finde das was du auf dieser Minifläche machst einfach toll.


    Übrigens: Bei mir in Schwarzenberg am Wald gibt es auch eine kleine Brauerei, leider nicht sichtbar vom Bhf. aus, weil sie hinter der Burg und dem grossen Rathaus angesiedelt ist. In Anlehnung an deinen Werbespruch "... juckt es dich im Ohre, trink Bier aus Krumme Fohre ..." hat sich mein immer etwas angetüdelter Brauereibesitzer für seine Brauerei auch einen Werbespruch ausgedacht (so ein Nachmacher, Abkupferer) der da lautet: "Ist dir mal am Bobbers kalt, trink Bier aus Schwarzenberg am Wald". PROST!

    Gruss
    Robert
    BTB0e+0

    Edited once, last by BTB0e+0 ().

  • Liebe Freundinnen und Freunde der bastlerischen Untaten in KF,


    vielen Dank für viele freundliche Worte! Mit den zwei Strängen ist´s etwas anstr(ä)ngend (sic!), deshalb darf ich euch auf den Betriebsstrang verweisen, da geht´s weiter...


    Und Uwe...nein, das sind keine 210 cm mehr! So hatte Krumme Fohre mal vor Jahren (10 oder so?!) als Mini-Inglenook angefangen. Dann kam ein Umzug von Raum A nach Raum B und plötzlich waren es 560 cm, oder so, ich muss mal nachmessen.


    Und so geht´s weiter:


    Bleibt gesund und bis bald in "Krumme Fohre"!
    Alexander

  • Hallo Alexander,
    deine bastlerischen Untaten sind zum einen sehr unterhaltsam und zum anderen sehr ansehnlich. Das Ausprobieren und wieder Verwerfen gefällt mir. Nicht jeder hat den Mut, etwas einmal Gebautes wieder abzureißen oder umzubauen.
    Deine Anlage hat Atmosphäre und Deine Berichte sowieso. Daraus kann ich auch für meine Baustelle viel ableiten.
    Viel Spaß weiterhin.
    Viele Grüße aus Hamburg.
    Jan Giese

    Viele Grüße aus Hamburg
    Jan

  • Liebe Freundinnen und Freunde der Soap-Opera „Krumme Fohre“,



    wer „R“ sagt, muss auch „B“ sagen…wer rangiert , muss auch basteln. Muss? Nee…darf
    natürlich. Und so werdet Ihr wiederum Zeugen eines weiteren Kapitels der schier
    endlosen Geschichte des pfröhlichen (sic!) Pfuschens in KF. Der Hauptgüterverkehrskunde
    in KF ist ja bekanntermaßen das Porzellanwerk von Kgl. Tettau. Anfangs musste
    ein kurzes Anschlussgleis reichen (ältere Leser erinnern sich noch an die 210 cm
    Urform von KF) das sich das Werk mit der Brauerei Leikeim teilen musste. Dann
    gab´s immerhin ein eigenes mehr als doppelt so langes Gleis, die Nachfrage nach
    Sammeltassen aus KF entwickelt sich aber stürmisch (wir sind ja um 1970
    unterwegs, da haben die Chinesen noch nicht die Gesamtindustrieproduktion der
    Welt übernommen) und so wurden Rufe nach einer adäquaten Erweiterung des
    Anschlusses laut (habt ihr sie gehört?). Des einen Glück, des andern Unglück: Das
    aus vorigen Folgen bekannte Hartsteinwerk der Herren Beißauf&Granit geriet
    ins Wanken…das Gebäude wurde abgerissen, das Gleis 6 stand plötzlich neuen
    Nutzungen zur Verfügung. In ungeahnter Dynamik verlegte die Bundesbahndirektion
    Nürnberg - nach dem Austausch von 376 Schriftstücken zwischen den beteiligten
    Dienststellen und 35 Sitzungen vieler Verantwortlicher – die öffentliche
    Ladestraße von Gleis 3 nach Gleis 6, wodurch letzteres einer sinnreichen
    Nutzung zugeführt wurde und ersteres dem Privatanschluss Kgl. Tettau
    einverleibt werden konnte. Nun können Gleis 3 und 4
    getrennte Rollen übernehmen: Auf dem neuen
    Anschlussgleis werden Fertigprodukte in gedeckte Güterwagen verladen und in die
    weite Welt (wir erinnern uns: das Klappgleis!) versandt, auf dass das
    Zonengrenzland blühe. Dafür entsteht eine neue großzügige Verladerampe (die
    alte geht auf den Müll). In Gleis 4 werden vorwiegend Grund- und Rohstoffe der
    Porzellanherstellung in dafür geeigneten Schüttgut- oder Staubgutwagen
    angelandet. Dieses Gleis wird einbetoniert um die Befahrbarkeit mit
    Straßenfahrzeugen aller Art zu gewährleisten. Zusätzliche Lagerkapazitäten
    sollen durch den Abriss des ehemaligen Brauereigebäudes und die Umnutzung der Reste
    des Hartsteinwerks geschaffen werden. Volles Programm. Na dann. Also geht´s
    los:



    ...wir erinnern uns...so sah´s mal aus am Nordende von "Krumme Fohre"...gleich nicht mehr...



    ...so soll es nicht bleiben...unterm Pflaster liegt der Strand? Nee, das Styrodur!...erste Ansätze zur Rampenbildung sind zu erkennen...


    http://[/img


    ...und der alte Spiegeltrick kommt auch mal wieder zum Tragen...



    ...der Übergang zm Spiegel ist noch nicht gelöst...dafür ein Blick in die penibel Planfeststellungsunterlage...




    ...da fehlt doch noch was...?...und ja...die Einbetonierung wird noch nachbehandelt ;-)



    ...eben! Gefunden auf müllhaufen.de! Ein Dach...und wieder mal statisch zweifelhaft...


    ...Problem erkannt...Gefahr gebannt...darauf erst einmal ein Bier. Prost!...



    ...und nun: Teile und herrsche! Das Hartsteinwerk soll zwei Lagerschuppen werden...welches Werkzeug wählen wir? Ähhh...




    ...natürlich! Filigranstes Uhrmacherwerkzeug muss her! Und schon sieht man links und rechts, je einen Hartsteinhalbling dahinsinken...




    ...aber ganz ehrlich...sieht noch nicht sehr überzeugend aus...grübel?!



    ...dafür hat das Dach an Stabilität gewonnen...geht doch!...


    Bis bald in „Krumme Fohre“ und bleibt gesund!


    Alexander

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