Modell Stückzahlen Rollmaterial

  • ...na ja, ich schätze mal NBL könnte auch "National Baseball League" heißen. Wenn die wütend sind, benutzen die dort auch immer gerne das "F"-Wort.


    Sonst fällt mir dazu jetzt nichts anderes ein.
    Es ist auch schon spät..., gut Nacht :sleeping: ,
    Georg

  • Ich weiß schon warum ich mal auswandere. Irgendwie hatte ich immer den Context "Bahn und Forum" im Kopf und musste immer an ein N-Bahn-Forum denken.


    Vielleicht liegt es aber auch daran das das Thema NBL und ABL bei mir schon aus'n Kopf ist.


    Weiß auch nicht, Danke jedenfalls
    Stefan

  • Hallo Namensvetter,


    Vielleicht liegt es aber auch daran das das Thema NBL und ABL bei mir schon aus'n Kopf ist.


    ABL??? Ich nehme an, Du meinst GBL? ;-)












    GBL = Gebrauchte Bundesländer


    So, genug ge"talkt"! :-D Lasst uns wieder zum Hobby kommen...


    Freundlicher Gruß an alle Spur 0er, egal ob Ost- oder West-Liebhaber
    Stefan

  • ich kann da natürlich nur für mich reden (schreiben), aber ich bin beim Erwerb von neuem "Rollmaterial" eher zurückhaltend. Das liegt einerseits daran, dass ich mich auf Dieselbetrieb der späten Epoche III, frühen Epoche IV beschränkt habe, andererseits aber auch daran, dass der zur Verfügung stehende Platz im Maßstab 1:45 einfach begrenzt ist. Ich hätte mir wirklich gern die V221 gekauft, sie ist eigentlich meine Lieblingslok, aber sie paßt nicht zu meinem norddeutschen Nebenbahnthema. Auch die V 80 finde ich toll, ich kann dem Kaufdrang aber widerstehen. Mit V100 in beiden Motorisierungen, der V60 und einer Köf bin ich themenmäßig absolut zufrieden. Irgendwann werde ich mir noch den Schienenbus leisten, aber das hat Zeit. Bei der V200 von MBW konnte ich allerdings nicht nein sagen. Wie auch immer, wenn ich das mal so ausdrücken darf: ich bin gesättigt! Wie heißt es doch bei Spur 0 so schön: weniger ist mehr! Und vermutlich bin ich mit dieser Einstellung nicht allein. Meint jedenfalls Oli S.

  • Guten Morgen, gut ich habe noch ein paar Tage Zeit bis es zurück nach China geht. Aber die will ich mal nutzen um im berühmtesten oder erfolgreichsten Forum mit zu diskutieren, wann kann man das schon bei einem 20 Stunden Tag, den man damit verbringt Modellbahnen herzustellen. Danach sich eine Ohrfeige bei einigen abzuholen ist auch dafür kein guter Lohn. Viele Hersteller halten Dicht, sagen nur das nötigste oder es kommt gar keine Info. Wir sind da etwas redseeliger und ist auch verkehrt, so wie MBW immer interpretiert wird. Nun Gut, ist eben ein Manko, vielleicht ?! Aber jedenfalls immer was los, sobald wir auftauchen.


    Nun zum Thema. Wenn Aussagen wie einige sie von sich geben, sich breit machen, dann ist man mit Kunststoffmodellen, wie ein anderer Hersteller bereits bekannt gibt und einige werden folgen, das kann ich hier bereits mitteilen, damit sind aber nicht wir gemeint, tatsächlich in der falschen Nische gelandet.


    Man mag es, ist mir zu groß, passt nicht zum Thema und überhaupt, nicht mehr lesen. Es gibt doch mehr schöne Modelle bei der Bahn als die Nebenbahn. In keiner anderen Spurweite, auch nicht in den größeren spielt das Verhältnis der Modelle, zu den zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten eine Rolle. Die würden sich freuen das es die V 200 die V 80 und E 03 und bald eine BR 44 gibt und wissen es gibt sie nur jetzt und auch die letzte wird irgendwann verkauft sein. Ich trete hier auch nicht als Verkäufer auf. Nein wir sind sie ja alle los. Das ist jetzt nicht mit Schadenfreude zu betrachten, denn was haben wir von Händlern, die danach sagen, liegt nur hier rum. Das hätten sie nach der V 200.1 und der 200.0 bereits sagen können. Und überhaupt herrscht beim Händler auch die Nachhaltigkeit, den Kunden damit dienen zu können, der sich erst nach ein oder zwei Jahren dazu entschliesst zur Spur 0 zu wechseln und danach fragt. Dann kann er bedient werden.


    Machen wir uns doch nichts vor, wie viele Händler sind bei EBAY vertreten die sich gegenseitig unterbieten ? Und warum ? Im wahrsten Sinne ist dies Marketing und Werbung, denn die meisten haben viel mehr unter Preis anzubieten als MBW Artikel, das ist deren Konzept. Werbung subventioniert. Das machen wir aber nicht länger mit. Dann liegen die Modelle eben länger bei uns als in dieser verrückten Bucht. Das Netz, ja das Netz macht der Modellbahn mehr Schwierigkeiten als der örtliche Händler der den normalen UVP haben möchte, denn der ordert vernünftig, verkauft sein Produkt und hat eine Beziehung zu seinem Kunden. Wer dann Auf Grund der Aussage; bei EBAY aber günstiger gesehen, ihn in Stich lässt, wegen ein paar EURO, weiß nicht was er dabei gewonnen hat. Ich kaufe nie einen PKW im Netz, immer vor Ort bei meinem Händler, der mich immer gut berät und dafür sorgt das ich sein Kunde bin. Nicht ein Anonymer der nach Nummer bedient und beliefert wird. Das ist ein erklärtes Ziel das wir anstreben. Man braucht halt seine Zeit und Erfahrung um die schwarzen Schafe, die uns geschädigt haben, auszusortieren. Niemals wird oder gab es eine V 200.1 eine V 200.0 und eine V 80 günstiger als jetzt. Auch nicht nach UvP. Und alle Modelle sind endlich.


    Um es zusammen zu schnüren, keiner muss kaufen. Aber macht die Modelle die ihr nicht mögt oder nicht zu kaufen wagt runter. Es steckt viel eigenes Kapital, ( Keine Bank bei uns ), viel Schweiß und viel Herzblut, in allem und bei jedem anderen Hersteller auch, nur man erkennt es Zuhause vor dem PC nicht oder will es gar nicht wissen. Es ist nicht fair. Lasst uns unser Geschäft, das wir nicht nur zum Geld verdienen uns ausgesucht haben, sondern weil auch wir eine Beziehung zur Bahn oder Modellbahn haben. In diesem Sinne auf ein friedliches Miteinander. Gruß Frank ;)

  • Danke!
    Danke Frank, mehr kann man eigentlich nicht zu dem Thema sagen. Ich habe mich in der letzten Zeit sehr oft darüber geärgert, dass ich ein Lokmodell trotz sofortiger Bestellung bei meinem Händler nach der Ankündigung durch den Hersteller nicht bekommen habe. Bereits ein Tag nach dem Erscheinen konnte man dieses Modell dann schon in der Bucht kaufen bei diversen Händlern, hauptsächlich ansässig im südlichen Bereich unserer Republik. Ich habe nun einmal das Pech, im Norden zu wohnen und hier ist die Anzahl der Nuller anscheinend nicht so hoch. Wenn dann z.B. Vereinskollegen die Lok bereits hatten, ohne vorbestellt zu haben, hat mich das schon gewurmt. Trotzdem habe ich meinem Wunsch nicht nachgegeben und so lange gewartet, bis ich die freudige Nachricht von meinem Händler bekam, dass ich meine Lok jetzt abholen kann. Dieses werde ich auch in Zukunft so beibehalten; denn nur so habe ich auch in Zukunft einen Ansprechpartner vor Ort.


    Gruß aus Ostfriesland,
    Elso

  • Hallo Elso,


    ich kann Dich sehr gut verstehen. Dies auch, weil auch ich in Ostfriesland wohne. Mit den Vorbestellungen ist es bald wie bei einem Windhundrennen oder einer Lotterie.

  • Hallo liebe Spur 0er,ich habe die vielen Beiträge mit Interesse gelesen. Wie bekommt man unterschiedliche Interessenslage unter einen Hut? Sicherlich kann man nicht everybody’s darling sein, aber …


    Da sind die Hersteller, die …


    … bemüht sind es möglichst vielen Spur 0-Freunden recht zu machen


    … wirtschaftlich planen, produzieren und letztlich die Absatzzahlen realisieren müssen


    Da sind die Spur 0-Freunde, die


    … über unterschiedliche Budgets zur Verfügung haben


    … unterschiedliche Epochen und Anlagenthemen (Groß- / Neben- / Rangierbahn) realisieren möchten


    … Dampf, Diesel und / oder Volt im Blut haben


    … Messing oder Mischbauweise lieben


    … Spielen oder Sammeln möchten


    … sich an dem Modell als Ganzes oder an der feinsten Detaillierung freuen


    Beim Überraschungsei waren es nur drei Wünsche auf einmal.


    Was würde ich als Hersteller machen? Erinnere mich gerade an die jährliche Modellwahl in der MIBA, bei der auch mal Fragen zum Hobby gestellt werden – gleichzeitig mit Gewinnspiel. Was passiert mit diesen Daten?


    Ich denke wir haben hier ein tolles Forum mit vielen interessierten aber auch konstruktiv kritischen Teilnehmern – das müsste doch zu wuppen sein.


    Wenn jeder der namhaften Hersteller mal 3 – 5 Modelle als Preis zur Verfügung stellt, sollte auch für den Letzten Motivation genug dabei sein einmal 10 Minuten für eine Marktbefragung zu investieren, die das gefühlte Wachstumssegment Spur 0 mal näher beleuchtet.


    Insbesondere die Einschätzung …


    … des Marktvolumens (Budget) pro Jahr gestaffelt nach Lokmodellen, Wagen, Gebäude, Landschaftsgestaltung und sonstiges Zubehör


    … Epochenauswahl


    … Themenauswahl


    … bisher vorhandene Modelle


    … je 2 Wunschmodelle (Lok, Personenwagen, Güterwagen) für die ich in den nächsten 12 Monaten Geld ausgeben würde


    … Wie teuer darf ein Lokmodell sein? Wie lange würde ich darauf warten und sparen?


    Nur mal so ein paar spontane Gedanken – da müssen evtl. auch mal Profis ran.


    Die Busecker Spur 0-Tage wären bei der großen Resonanz aus nah und fern auch eine erste gute Gelegenheit.


    Etwas unternehmerisches Risiko bleibt allerdings.


    Bin gespannt und wünsche uns allen viel Spaß bei einem tollen Hobby – egal aus welchem Motiv. Vor allem wünsche ich den Herstellern Mut und ein glückliches Händchen.



    Viele Grüße - alles wir gut



    Bernd

  • Ach Frank,


    Stattliche 2.000st V200.0 und V200.1 hast du schon verkauft; ich bin sicher das die Lenz V36 diese stückzahlen nicht erreicht hat.
    Und von Andreas Krug ( KM1 ) weiss ich dass die "grossen" ( 01,44,50 usw ) sich besser verkaufen als die nebenbahnmaschinen
    obwohl keiner platz dafür hast.........Auf meine anlage fahren jedoch beide.


    Beste grüsse aus Holland, Ruud

  • Ich habe noch nie Spurnull-Material im Internet gekauft. Sondern stets bei Händlern, die in der Region auch Steuern bezahlen, damit Kommunen voranbringen und auch das Modellbahnhobby befördern. Natürlich habe ich auch das Glück der geographischen Lage. Rund 15 Kilometer zu Karlheinz Stümpfle (KS-Modellbahn), 15 Kilometer zu Addie-Modellbahn und im 15 Kilometer entfernten Bingen gibt es noch den Lokladen Lippert. Alle drei sind in einem unschlagbar: Nämlich in ihrer Nähe zum Kunden. Als freier Journalist wusste ich nach einem Schlaganfall und einem epileptischem Anfall im vergangenen Jahr nicht, wie es finanziell weiter gehen würde. In solch einer Situation geraten auch bereits bestellte Modelle in den Hintergrund. So auch bereits bei Herrn Kleinhanß (Addie-Modell) bestellte Modelle. Doch anstatt die Modelle an andere Kunden weiter zu verkaufen, hat Herr Kleinhanß sie für mich über Monate zurückgehalten, ohne dabei zu wissen, ob ich sie überhaupt je kaufen kann. Das ist für mich Kundendienst, ja mehr noch - die Modelle irgendwann einmal in der Hand gehalten zu haben, hat sicherlich die Heilung forciert. Josef Nürnberg

  • Hallo Josef,


    danke für deinen Beitrag,erstens finde ich es super,dass es dir gesundheitlich wieder so gut geht, dass du dein Leben und die Moba genießen kannst. Hierbei sollte uns allen klar werden, dass sich unser Leben schlagartig verändern kann und dann hat man wirkliche Probleme.


    Dir und allen anderen hier erstmal alles Gute und erfreuen wir uns am Leben!


    Dazu möchte ich beitragen, dass ich auch (fast) ausschließlich im Handel kaufe, ich kann deine Ansichten nur teilen. Man hat eben einen Ansprechpartner vor Ort.Gut die eine oder andere Lok hab ich bei ebay bekommen, weil sie eben dort angeboten wurde..Modelle die es heute nicht mehr im Handel gibt.


    Deine Händler sind eben auch noch Kaufmänner/frauen der alten Schule und wissen, dass du ja aus gesundheitlichen Gründen andere Probleme hattest, dass zeigt eben auch Menschlichkeit!


    Bernd


    man kann in deinem Beitag schön sehen, mit was sich ein Hersteller alles befassen muss. Eben alle diese Überlegungen treten dann in den Vordergrund. Ich denke eine gute Nähe zum Kunden ist hier sehr wichtig, gerade weil das Hobby so vielschichtig ist.


    @Ruud


    ja da hast du Recht, die großen Lokomotiven verkaufen sich immer besser! Weil Kunde mehr Lok fürs Geld bekommt, dass ist in allen Spurweiten so. Auch meine erste 1 Lok wird die 50er...danach geh ich aber auf kleiner Maschinen 93, 94,91 eben weil das schon ordentliche Größen sind. Die 50er ist eben auch typisch für die Nebenbahn, ich denke daher auch eine Wiederauflage der Lok, zumal dies auch auf andere Baureihen übertragen wird wie die Br 70.


    Genießen wir unsere Hobby...und das Frühjahr lädt uns zum verweilen in der Natur ein, hier kann man wieder eine Menge Anregungen sammeln für den Landschaftsbau usw.


    MFG


    Michael

    Edited once, last by Michael Marcus ().

  • Hallo.


    Der Erfolg von ALDI, LIDL und Co. beruht auf dem raschen Umschlag von Waren aus einem begrenzten Sortiment mit möglichst geringen Kosten für Personal und Ladenlokal.
    Die in diesem Thread geäußerten (angenehmen) Erfahrungen mit manchen Fachhändlern beruhen dagegen auf einem völlig anderen Geschäftsmodell, das Hingabe und auch eine Menge Eigenkapital erfordert.


    Allein um jeden derzeit (oder in jüngerer Vergangenheit) lieferbaren Artikel der Fa. Lenz für Neukunden oder Nachzügler vorrätig zu haben, zudem auch Schienen und Weichen in etwas größeren Mengen sofort liefern zu können, ist ein Warenbestand von ca. 15.000 € (VK) erforderlich. Verderben bei Aldi ein paar Gurken, ist der Verlust erträglich. Werden hingegen bei einer Zweitauflage einer Lok Fehler korrigiert, sind bislang unverkaufte Exemplare für den Handel schon ein Problem.


    Für den Hersteller ist es schön, wenn er seine gesamte Produktionsmenge innerhalb weniger Tage im Handelskanal unterbringt und abrechnet. Für den Handel hingegen ist es ein Problem, wenn durch rasch in den Foren auftauchende Hinweise auf "Unzulänglichkeiten" einer Neuheit der Abverkauf nur noch schleppend erfolgt. Geschieht dies mit einigen Produkten nacheinander, wird der Handel vorsichtiger ordern und der Hersteller erhält auf diese Weise seine Rückmeldung.


    Lenz hat vor 10 Jahren Spur 0 - Modelle in Großserientechnik eingeführt und dabei zugleich das in allen Baugrößen am meisten verbreitete Thema unterstützt: DB - Epoche 3. Als einziger Anbieter konnte Lenz zudem die am besten geeigneten Vorbilder wählen, bei denen Kunststoffformen zumindest in Teilen mehrfach nutzbar und die Modelle nicht zu groß sind.


    Ganz ohne Zweifel gibt es noch eine Menge nicht umgesetzter Vorbilder und nicht berücksichtigter Anpassungen auf Epochen und Bahnverwaltungen. Aber es ist fraglich, ob ein Händler, dessen Kunden mehrheitlich DB/Epoche 3 kaufen, in nennenswertem Umfang Epoche II/IV/V oder DR-Modelle auf Lager nehmen wird, darauf hoffend, dass sich bei ihm dafür allmählich ein Kundenstamm entwickelt. Und die Hersteller hören auf die Händler, denn das sind ihre Kunden. Was sie nicht bestellen, wird auch zum Problem des Herstellers.


    Allein rund 50 V 200 bei Ebay zeigen, dass der Hersteller seine Loks zwar verkauft hat, aber ein endgültiger Besitzer für viele Loks noch nicht gefunden wurde. Die geplante Zurückhaltung von MBW und die aktuelle Zurückhaltung von Brawa sind wohl ein deutlicher Hinweis, dass Spur 0 eben nicht ein Markt ist, in dem ausreichend Kaufkraft gleich für mehrere Anbieter vorhanden ist, die nur mit Auflagen > 1000 je Modell wirtschaftlich produzieren können.


    Die Linz/Villach-Neuheiten von Lenz werden durch Mehrfachnutzung der Formen diese Zahl hoffentlich deutlich überschreiten.


    Pjotr

  • Hallo Spur 0 Freunde,


    in der ganzen Diskussion über Verkaufszahlen und den Absatz von Fahrzeugen sollte man als erstes jeden Vergleich zwischem Spur 1 und Spur 0 außen vor lassen, denn zu unterschiedlich sind die Interessen und Schwerpunkte in den beiden Spurweiten.


    Bleibt man dann mal bei der Spur 0, dann muß man feststellen, dass der sicherlich größte Teil der Spur 0er fahren will und dabei beschränkt er sich in den meisten Fällen auf das Thema Nebenbahn, weil er in Sachen Nebenbahn auch bei sich zu Hause noch etwas darstellen und fahren kann. Entsprechend sucht er sehr viel mehr nach Fahrzeugen, die zu diesem Thema passen, und dabei wurde er in den letzten Jahren mit viel Geschick gerade von der Firma Lenz mit neuen Fahrzeugen bedient. Herr Lenz hat diesen Schwerpunkt bei der Spur 0 erkannt und gerade der Erfolg des Schienenbusses mit dem man selbst auf der kleinsten Anlage pendeln kann, beweist, dass es sich lohnt den Markt zu analysieren.


    Dieser Markt ist auch noch lange nicht gesättigt. Es fehlt noch eine Vielzahl an nebenbahntauglichen Fahrzeugen, die bei geschickter Auswahl sowohl für verschiedene Epochen als auch für den Bereich der ehemaligen Bundesbahn und die DR Ost geeignet sind und folglich auch in einer ordentlichen Stückzahl ihre Käufer finden werden. Damit könnten die Hersteller, Händler und auch die Spur 0 Freunde leben. Dosiert man dann die Zahl der ausgelieferten Neuheiten noch entsprechend, dann müssten eigentlich alle Beteiligten rundum zufrieden sein. Müsste man zumindest meinen!


    Viele Grüße
    Hans - diesel007

  • Hallo,


    auch ich als NEU Nuller stelle mir in der ganzen Zeit immer wieder Fragen zu Herstellern und Modellen.
    Wundere mich oft darüber wie einige Artikel z.B. von MBW quasi vor irgend einem Verkauf schon sagen wir mal nicht ganz so schön geredet werden,andere vom Namhaften Hersteller nur in den Himmel gehoben werden.
    Wie gesagt,ich (wir) werden "nur" die günstigeren Kunststoff/Metall Zugpferde kaufen und für mich wäre es sehr schade wenn sich Hr.Elze und sein Team da zurück ziehen würde.
    Mir kommt es teilweise sehr Monopol vor,meine Meinung.
    In der kurzen Zeit habe ich auch feststellen müssen,wenn Du was haben möchtest ,gleich bestellen und warten ob Du vielleicht bei der Lieferung dabei bist.
    Mhh.... bin da vielleicht durch anderes Hobby etwas verwöhnt evtl. auch durch frühere Eisenbahn Erfahrungen.
    Es ist wie auch in meinem Geschäft, durch das ewige " geiz ist geil" geht sehr viel kaputt ,leider.
    Fachhandel ist für mich auch immer der erste Ansprechpartner.
    Nur eins noch,Preise werden def. bei allen Herstellern Produkten gefeilscht,auch wenn dies nicht so aussieht.
    In der Hoffnung auch weiterhin MBW und wie jetzt den Breuer Motorwagen von Brawa kaufen zu können, hoffe ich das es immer wieder weitere schöne Artikel besagter Hersteller gibt,denn das sind genau die die ich mir "leisten" will.
    Gruß
    Thomas


  • Wundere mich oft darüber wie einige Artikel z.B. von MBW quasi vor irgend einem Verkauf schon sagen wir mal nicht ganz so schön geredet werden,andere vom Namhaften Hersteller nur in den Himmel gehoben werden.


    .. und ich wundere mich bei solchen Texten auch immer.
    Bei MBW wird nicht mehr gejammert als bei z.B. Lenz oder Kiss. Beispiele von Lenz: V 100 mit falschen Front- und Seitenfenster, Köf ohne Auspuff, "verklebte" rote Donnerbüchsen, Sound V 160, Weichen, usw, Kiss ist auch nicht ohne.
    Es wird, meiner Meinung nach, keiner nieder gemacht, oder andere nur in den Himmel gehoben.
    Also, am besten ganz entspannt mit solchen Beiträgen leben. Oder/und sich einfach an den produzierten Modellen erfreuen.


    Gruß Rainer

  • ..... wenn man etwas sucht, findet man auch immer etwas über das man(n) meckern kann, egal ob dies ein Messingmodell oder ein Kunststoffmodell ist. Wenn wirklich eine Lok zu 100 % dem Original entspricht, wird sie wohl unbezahlbar sein. Bei einer Lok unter 1000,- € muss man halt einige Abstriche machen, aber nicht beim Fahrverhalten, wenn jetzt eine Kleinigkeit beim Aussehen fehlt, da gibt es doch Möglichkeiten dies zu behen.


    Gruß


    Jürgen

    -------------------------------------------------------------------------------------------------
    Auch unterwegs in den Spurweiten 1 und H0

  • Ist es wirklich die Modellauswahl? . . .


    Welchen Vorteil habe ich eigentlich, eine Vorbestellung abzugeben? Nur die Sicherheit der frühen Lieferung. In letzter Zeit kam aber dann nach der Erstauslieferung der „Prototypen“ oft genug die Zweitausführung daher. Taugliche Drehgestelle, nachgebesserte Weichen oder kippelnde oder krumme Chassis lassen grüßen :rolleyes: . Das hat immer mehr Kunden verunsichert.


    Also ein hausgemachtes Problem, das nicht einem (!!) Hersteller zuzuordnen ist.


    Wie kann ich da wieder Vertrauen schaffen und auch gleichzeitig zu ausreichenden Vorbestellungen kommen? Was haltet ihr von folgender Variante:


    Der Hersteller überlegt sich, wie viele Vorbestellungen er zu einem Modell benötigt, dass er zu einem vernünftigem (aber kostendeckenden) Preis anbietet. Z. B. (!!) 450 Modelle zu einem Preis von 559,00 EUR. Dann bietet er dieses Modell zu eben diesem „Vorbestellpreis“ mit (!) Vorbestellschluss an.


    Kommen bis dahin nicht genug Bestellungen zusammen. Stornieren! Oder mutig sein. Dann ein paar Modelle mehr produzieren, die auch später nachbestellt werden können. Diese kosten dann eben auch mehr, z.B. 619,00 EUR. Nur muss ich diesen Preis auch anschließend halten. Das die Modelle einer guten Endkontrolle unterliegen sollten, ist natürlich Voraussetzung.


    Hier wird dann ein echter Vorteil einer Vorbestellung sichtbar. Sollten nicht ausreichend Modelle zusammenkommen, fällt die Bestellung automatisch weg. Das ist ein transparentes System bei dem der Kunde auch nicht irgendwelche Luftbestellungen offen hat . . .


    Ach ja, wenn ich als Hersteller gleichzeitig Epoche III und IV anbiete, dann habe ich auch gleich eine große Startmenge . . . ;) ;)


    VG, Moritz


    Was denkt ihr? Feuer frei . . .

    Weniger ist (nicht) mehr ;) - schwer müssen sie sein - Stahlbahn Ep. V und drumherum...

  • Dass wir hier alle diskutieren, liegt doch eigentlich darin begründet, dass Bernd Lenz mit bezahlbaren Produkten auf den Markt gekommen ist. Bei mir hing der Wechsel zur Spur 0 dann letztlich an der Ankündigung von Kiss, die 6-achsigen Schwerlastwagen zu bauen. Hiermit kann ich mit bezahlbaren Modellen ein Industriethema angehen (es ist eben doch nicht jeder „Nebenbahner“ ;) ).


    Ich habe bei Kiss eine sehr große Anzahl der Schwerlastwagen vorbestellt und zu einem fairen Vorbestellpreis bekommen. Die Kritikpunkte, die bei Auslieferung vorhanden waren, waren nicht nötig, konnten aber mit vertretbarem Aufwand beseitigt werden. Hier hat sich in Summe die Vorbestellung für mich gelohnt :P .


    Die Rückkehr zu reinen Messingmodellen kann ich nicht nachvollziehen, aber natürlich akzeptieren :!: Mitgehen, werde ich sie als Betriebsbahner aber nicht.


    Andere freuen sich dann aber sicher auf sehr hochwertige Modelle. Das sei ihnen auch gegönnt :thumbsup: .
    Nur wird sich damit die Spur 0 nicht weiter verbreiten. Alle Umsteiger zur Spur 0 die ich kenne, sind nur über die Bezahlbarkeit der Modelle dazu gekommen. Vielleicht mag ja später mal der eine oder andere ins Hochpreissegment wechseln . . . Wäre doch schön für alle!!
    Ich möchte hier sehr deutlich machen, es geht nicht um eine „Geiz ist geil-Mentalität“. Es ist auch völlig egal, wie (m) ein persönliches Budget aussieht.


    Der Einstieg muss bezahlbar bleiben! Nur darin liegt die Zukunft!! Auch für das Hochpreissegment. . .


    Denkt Moritz und kauft nun die letzten 6-Achser in EP IV auf, die noch zu bekommen sind . . .


    Sonnige Grüße, Moritz


    Und weiter geht´s . . .

    Weniger ist (nicht) mehr ;) - schwer müssen sie sein - Stahlbahn Ep. V und drumherum...

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