[Regelspur DB] RiPoLi: Dresden - Eigenbau aus Resingussteilen / Basis Pola

  • Hier ein weiter Beitrag von mir zum Thema Fahrzeug-(Selbst-)bau aus dem Schnellenkamp-Forum.
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    Es gab bei mir auch einen Dresden vor Petau und Lenz!


    Das Gehäuse stammt von Heiner Thomas vom Spur 0 MEC Niederrhein. Heiner hat
    damals Pola-Gehäuse (G10/G20) zersägt, neu zusammengefügt und ergänzt und
    daraus ein Urmodell für Seitenwand und Front gemacht. Es handelt sich dabei
    um einen Dresden der Verbandsbauart.



    Diese Resin-Gehäuse wurde dann mit einem Polystyrol-Boden, einem
    Balsaholzdach und einem Messingfahrgestell ergänzt (damit ist das Modell
    natürlich eindeutig geeignet, in Gesellschaft von Messing-, Kunststoff-
    und Holzmodellen eingesetzt zu werden).


    Das Fahrgestell ist aus Messing-U-Profilen zusammengelötet. Achshalter und
    Radlager stammen von einem Pola-Fahrwerk (umgebaut auf 3-Punkt-Lagerung),
    ergänzt um ein paar Kleinteile (die, die in der Seitenansicht auffallen,
    außer für das Foto sehe ich den Wagen in der Regel nicht von unten).


    Für das Dach (Korbbogen) sägte ich einige Spanten in der richtigen Form,
    reihte diese auf 2 Rundhölzer als Führung und bog dann ein (nasses)
    Balsaholzbrettchen darüber. Nach dem Trocknen wurde das Ganze mit einer
    dünnen Schicht PU-Harz bestrichen,damit die Oberfläche unempfindlich
    wird.


    Sicher gibts auch bei diesem Wagen einige Kompromisse, aber er wirkt
    stimmig und der Vergleich unten mit dem Lenz-Wagen zeigt, das er sich,
    obwohl mit einfachen Mitteln gebaut, nicht zu verstecken braucht.


    Natürlich dauert der Bau des Wagens etwas länger, wie das Auspacken eines
    Lenz-Wagens, aber die Freude daran hält auch länger.


    Entschuldigt die schlechte Qualität, die Bilder sind auf die Schnelle (mit
    Blitz und schlechter Ausleuchtung) gemacht.




  • Hallo Jürgen,


    wie ist das Problem der Türen gelöst worden? Denn die sind ja beim Vorbild 2000mm breit, die Türen des RaiMo G20 entsprechen aber nur einer Türbreite von 1550mm. Ansonsten: Dank für die Anregung!

  • Hallo Wofgang,


    ich muss ehrlich zugeben, ich habe nie auf die Türbreite geachtet, geschweige denn den Wagen vermessen.


    Ich muss zu Hause einmal nachmessen, kann mir aber vorstellen, das Heiner Thomas sich damals die Mühe gemacht hat, ein neues Urmodell zu bauen. Wenn ich mit die Fotos so anschauen, ist die Ansicht stimmig.


    Gebe dir Bescheid, sobald ich die Tür vermessen habe.

  • Hallo Wolfgang,


    ich hatte dich ganz vergessen.


    Die Türbreite beim Eigenbau-Dresden ist 44,6 (ca.2000 mm). Heiner Thomas hat also auch hier entsprechend geändert.

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