Brawa Rangiertraktor

  • Hallo Michael,


    anbei die Fahrt über ein 8 cm langes Stück Papier auf einer Gleisseite. Der Sound stottert dann bei mir auch.


    https://www.dropbox.com/s/4wee…C%2018%2046%2024.mov?dl=0


    Ich meine mich zu erinnern, dass das auch bei Brawa Vorführungen dann so war, weil der Sound nur nachrangig gepuffert wird. Fahren hat Vorrang. Komisch ist eben nur, dass beim Hochnehmen oder Kippen kein Speicher wirkt, sofort alles aus. Ob das so sein kann/ soll, weiss ich im Moment auch nicht.
    Habe mich heute auch nochmal lange mit beiden Lokotraktoren beschäftigt. Im Augenblick sieht es wieder vielversprechend aus.


    Nervig nur, wenn es dann anderentags wieder nur stottert.


    Guten Silvesterabend.

  • Hallo Michael
    deine schöne Probiererei und Tüftelei in allen Ehren, aber ich glaube wirklich, dass wir/manche hier von unterschiedlichen Puffer-Versionen sprechen.
    Denn ich habe spaßeshalber mal deine Daten in meinen wirklich optimal(st):) fahrenden Breuer eingegeben - grauenhaftes Ergebnis; wie auch Matthias/Zahn es beschreibt.
    Gerade die Einstellung der CV361 scheint da ein ganz zentraler Punkt zu sein. Habe ganz geschwind wieder alles zurückgesetzt.
    Schade ist nur, dass nach meinen langen Diskussionen mit BRAWA und auch mit D&H so richtig keiner mehr weiß, was da eigentlich vor sich geht. Alles ist darauf programmiert aus Kostengründen einen schnellen Austausch zu machen, ohne zu fragen, was eigentlich dahinter steckt.
    Auch hier im Kleinen so etwas wie die "Wegwerfgesellschaft" in 1:45. Also im Trend der Zeit.
    Und damit alles, alles Gute für das neue Jahr und weiterhin (trotzdem - oder gerade deswegen) viel Freude und Zufriedenheit bei und mit unserem schönen Hobby.
    Beste Grüße
    Hendrik

  • Habe meinen nach rund einem halben Jahr aus seiner Ruhe geholt. Vor der Pause lief er einwandfrei. Heute im Stand sofort das Motorengeräusch, aber fahren nur mit Stottern. Die Standzeit ist ihm nicht bekommen. Meine Lenz Loks laufen alle einwandfrei trotz genau so langer Standzeit. Da werde ich wohl mal Inspektion machen müssen.
    Viele grüsse und einen guten Rutsch
    Dieter

  • Tja, Dieter,


    erinnert mich an die Kiss Ludmilla, die viele Jahre genervt hat, bis es dann die Totaloperation gegeben hat. Antrieb, Motor, alles neu. Erst damit war von normalem Fahren die Rede....


    Wenn Du die CV 7 ausliest, wird die Version angezeigt. Bei mir ist es bei beiden Traktoren die Version 1, bei Minicooper vermute ich das auch.


    Daher dann in CV 361 den Wert 10 eingeben. Davor CV 28 auf 3 und CV 29, je nachdem, ob kurze od. lange Adresse auf 10 oder 42 einstellen.


    Die anderen Werte stehen ja weiter unten bei Minicoopers Beiträgen. Aber die CV 361 scheint für frühe Maschinchen irgenwie schon wichtig zu sein. Wenn Du einen Reset machst, wird die CV 361 nämlich wieder auf 0 gestellt, was das Stottern erzeugt.


    Viel Erfolg und Silvestergrüße an den Bodensee


    Nur meine unmaßgebliche Meinung

  • Hallo zusammen,
    habe einen aus der ersten Serie. Das Programmieren war teilweise erfolgreich. Er läuft wieder allerdings mit dem Problem dass er es im Rangiergang nicht über das noch nicht polarisierte Herzstück schafft. Mit Vollgas schafft er das allerdings, ober ohne Sound. Da er vorher im Schneckengang alles gemeistert hatte was ich so an Unzulänglichkeiten auf meiner Teststrecke hatte probiere ich gerade noch was anderes aus. Vor meinem Anlagenumbau stand er immer auf seinem Werksgelände wurde da auch nur sporadisch bewegt. Allerdings war er immer mit Spannung versorgt auch ohne Betrieb. Ich lasse ihn gerade mal für eine halbe Stunde auf der eingeschalteten Anlage stehen. Vielleicht war der Kondensator tief entleert. Ein Versuch ist es wert. Werde berichten.
    Übrigens sollte er stromlose Gleise nicht mehr verkraften kein Problem, ich baue für den Traktor einen kleinen Anschluss mit Wagendrehscheibe ohne Weichen da dürfte es keine Problem mehr geben.
    Die paar Wagen die es da zu verschieben gibt schafft er allemal.
    Viele Grüße
    Dieter

  • deine schöne Probiererei und Tüftelei in allen Ehren, aber ich glaube wirklich, dass wir/manche hier von unterschiedlichen Puffer-Versionen sprechen.


    Das vermute ich auch Hendrik, (siehe Antwort 100).


    Schade ist nur, dass nach meinen langen Diskussionen mit BRAWA und auch mit D&H so richtig keiner mehr weiß, was da eigentlich vor sich geht. Alles ist darauf programmiert aus Kostengründen einen schnellen Austausch zu machen, ohne zu fragen, was eigentlich dahinter steckt.


    Ebenfalls volle Zustimmung, das ist es, was mich an der Geschichte am meisten ärgert. Der lästige Kunde wird mit dem allernötigsten abgefrühstückt.


    Er läuft wieder allerdings mit dem Problem dass er es im Rangiergang nicht über das noch nicht polarisierte Herzstück schafft.


    Setze die CV 991 doch mal auf den Wert 255 Dieter, das ist die maximale Pufferzeit, die die Kondensatoren zu leisten vermögen.

  • Hallo zusammen,
    eingeschaltet lassen hat nichts gebracht. Allerdings je mehr ich mit dem Breuer auch mit angehängten Wagen hin und her gefahren bin, um so besser läuft er. Er läuft jetzt fast ruckfrei im Schneckengang.
    Nur der Sound ist noch nicht immer rund. Wahrscheinlich muss ich doch bei Gelegenheit die Kontaktfedern nachspannen. Wird schon schiefgehen.
    Michael ja das war auch meine Idee habe den Wert wieder auf 255 gesetzt, nur er kommt nicht im Normalgang über das Herzstück. Das braucht er aber auch nicht, da ich alle Herzstücke polarisiere,
    gibt es dann keine Probleme mehr, sofern er überhaupt noch über eine Weiche muss.
    Viele Grüße
    Dieter

  • Hallo,


    melde mich auch noch mal.


    Meiner fährt mit den Einstellungen immer noch seht gut, auch in Fahrstuffe 1 Okay.
    Stelle ich 361 wieder auf 0, geht das Stottern sofort wieder los. Also bleibt 361 auf 10.
    Allerdings sind meine Speicher hinüber, Papiertest, seitliches anheben, sofort aus.


    Da ich aber alle Weichen Polarisiert habe, auch da jetzt kein Problem.


    Werde aber in nächster Zeit mal die Kondensatoren erneuern.


    Gruß Jürgen

  • Ein gesundes Neues an die Breuer Gemeinde!


    Wie ich ja schon im Beitrag 92 schrieb, habe ich mit meinem Breuer auch etwas in die Tinte gegriffen. Ich habe ihn also mal zerlegt, die beiden mittleren Trittstufen herausgezogen, dann lässt sich das Gehäuse vorsichtig abnehmen. Aber wirklich vorsichtig, denn hier sind 2 dünne Kabel für die innenbeleuchtung angelötet! Die Platine liegt nur in einer Arretierung auf; hier müssen dann 2 Kabel der Stromzufürhung und zum Motor abgelötet werden. Bei meinem Breuer waren diese Lötstellen ein wahrer Graus, daher gehörten die soweiso erneuert. Dann lässt sich die Platine nebst Gehäuse entfernen, den Decoder habe ich vorher abgezogen bei Seite gelegt. Dann noch 4 Schrauben lösen, die den Deckel der Motorhalterung halten. Das schaut dann so aus:


    Der verbaute Motor ist eher was für ein billiges Batteriespielzeug, läuft schwer und macht ohne Sound einen Höllenlärm nach meinem Geschmack. Ausserdem sitzt eine Schnecke mit recht starker Steigung und für europäische Verhältnisse links steigend auf der Motorwelle und auf der anderen Seite ein Schwungmässchen, welches bei dem schwergängigen Motor ohne jede Wirkung sein dürfte. Das Getriebe ist eher einfach gemacht mit Zahnrädern Modul 0,4; hier greift die Schnecke in ein kombiniertes Kegel/Stirnzahnrad. Die beiden Kabel der Stromabnahme weisen Knicke und blanke Stellen auf, sprich hier schaut schon ab und an die Kupferseele durch !!


    Was lag dann näher als der Sache auf den Grund zu gehen; zuerst die Kettennachbildungen abgezogen, die Bodenplatte aus Kunststoff abgeschraubt und von oben durch die Motorhalterung sanft nach unten rausgedrückt. Das geht etwas schwer, da die Enden der Platte jeweils die Radstromabnehmer tragen und stramm im Gussrahmen sitzen. Aber mit etewas Gefühl geht auch das ohne Probleme:




    Jetzt ist es erst möglich, die Achsler nebst Achse rauzunehmen und zu ergründen, warum die Federung auf der Getriebeseite fast ohne Wirkung ist. Dabei habe ich verscheidene Grate entfernt und den beiden Wippen an der Getriebeseite etwas Platz in der Bodenplatte verschafft durch Abschaben von etwas Material. Ganz nebenbei mussten beide Stromabnahmekabel erneuert werden, da sie sogar völlig durchgescheuert und geknickt sind:





    Das spricht nicht für eine solide Fertigung und Kriechströme dürften auch für das miserable Fahrverhalten verantwortlich sein, so meine Annahme. Nun da der Kleine schon zerlegt ist, nebenbei bemerkt waren alle Zahnräder knochentrocken ohne jedes Tröpfchen Öl, habe ich mich kurzerhand entschlossen ein neues herz, sprich einen neuen Motor einzubauen. Ein passender Faulhaber 1717 012S mit Schwungmasse wurde angefertigt und eine Schnecke mit weniger Steigung und europäisch rechts steigend gesucht (Fleischmann H0). Nun ist es nicht gerade einfach den Motor zu befestigen, das mal vorab, hier ing nur einkleben mit 2-Komponenten Kleber nebst 2mm Einlagen an den Seiten zur Ausrichtung. Gut ausgerichtet und das Zahnspiel Schnecke - Kegelzahnrad beachtet wurde der kleine Kraftprotz eingeklebt, die Bodenplatte weider aufgesteckt und verschraubt (das ungefähr 5x bis eine merkliche Federwirkung der achsfederungen an allen 4 Rädern vorhanden war...), alles gut aber sparsam geschmiert (!!!) und den Deckel wieder aufgeschraubt. Dann die Kabel sauber angelötet, weas bei den dünnen Dingern schon eine Fummelei ist ;( aber es geht; Decoder wieder rein und zusammengebaut.




    Beim ersten Fahrversuch mit neuem Herz fällt gleich ein sehr weicher und seeeehr leiser Lauf auf 8o 8o 8o die Soundaussetzer haben sich gebessert sind aber noch vorhanden :cursing:. Der Lauf ansich ist aber wesentlich besser, der kleine Kerl bleibt nichteinmal bei langsamster Fahrt über eine komplexe Weichenstrasse stehen.


    https://youtu.be/qHp112Co0fc
    Dann das ganze mal mit Sound, nachdem ich die Federkontakte des Lautsprechers im Gehäuse sanft nachgebogen haben. Diesse drücken auf 2 Kontaktflächen auf der Platine und sind meiner Auffassung nach auch mit für die Soundaussetzer vorhanden. Dann der Testlauf mit Sound über 2 nicht polarisierte Herzstücke der Kreuzung:


    https://youtu.be/Q68f5BGjdXk
    Hier bin ich auch nach Programmierung der Werte von minicooper noch immer der Meinung, dass ganze 2 Farad Speicherkondensatoren eine bessere Wikrung haben müssten. Hier stimmt noch etwas in der Programmierung nicht. Nimmt man den Breuer einseitig vom Gleis, setzt sofort der Sound aus und die Räder laufen minimal nach, aber eher durch die Schwungmasse als die Speicher.


    Ansonsten läuft der kleine Zwerg jetzt wunderbar aber die Soundaussetzer sind nach wie vor, wenn auch wesentlich weniger vorhanden. Der ganze Umbau hat sich insweit schon vollkommen gelohnt aus meiner Sicht aber die Soundaussetzer können auch durchaus wegen der Kontaktprobleme Lautsprecher/Platine kommen. Hier sind unsere Digitalspezialisten noch weiterhin gefragt ....
    So, und nun wie immer: Bilder rechts anklicken und per Grafik anzeigen nach belieben vergrössern....
    Ist auch alles nicht so komliziert wie es aussieht, den ganzen Umbau habe ich gestern Mittag, also letztes Jahr :D angefangen und heute Vormittag noch im leicht unbrauchbaren Zustand beendet :wacko: ;( :P
    Viele Grüsse und nur Mut, auch das Ding wird irgendwann vernünftig fahren,
    Dirk

  • Liebe Spur0-Freunde,
    so ist das Teil ein einziges Ärgernis.
    Ich bin auch voll Freude an die CVs gegangen und, tatsächlich, ein kurzer Erfolg. Aber es funktioniert einfach nicht, wie der Lokomotor mal am Anfang war. Auf einem einzelnen Stück Flexgleis kann ich hin- und herfahren (und der Sound ist wirklich nett), aber auf der Anlage ist es eine einzige Katastrophe. Ich habe jetzt 50mal das Neustartgeräusch ertragen - jetzt kommt er wieder ins Regal.


    Sagt mal, macht es wohl Sinn, dem schlecht angelegten Geld noch gutes hinterher zu werfen? Soll man sich eine neue Platine bestellen? 2 Farad Stromspeicher sind wirklich eine Menge - damit sollte das Teil doch wirklich so lange fahren, dass man überall Prellböcke braucht. (Bei mir reicht schon eine Lenz-Weiche, die ein klitzekleines 3D-Gebirge darstellt. Schon isser aus.)
    Hat einer von Euch einen Schimmer, ob das Problem überhaupt auf der großen Platine liegt? Oder gibt es Datenaustauschfehler mit dem Decoder? Ist der Sound auf dem D&H-Decoder oder sind die SUSI-Eigenschaften auf der großen Platine?


    Sind alle Breuer, die einen Brawa-Werksaustausch gemacht haben, bis heute fehlerfrei?
    Geht der Tausch wohl 2019 immer noch? Ist ja eigentlich ein seit Auslieferung vorliegender Systemfehler. Aber die Gewährleistung ist ja schon lange um...


    Traurige Grüße in die Runde, ich fahre jetzt eine Rangierrunde mit meiner 64er - damals konnten die noch alles: Modell + Motor/Getriebe + Decoder + Sound,
    Arnold

  • Hallo Arnold/arnico
    ich hatte mal einen Traktor mit super Fahreigenschaften.
    Dann versagte vor 2 Jahren der ElKo.
    Nach vielen telefonischen Diskussionen mit D&H und dem BRAWA Service überzeugte man mich, dass ich die Reparatur nicht selbst machen sollte.
    Also tat BRAWA seinen Dienst. Und ich bekam den Traktor mit denselben exzellenten Fahreigenschaften wieder zurück.
    Das war vor 2 Jahren. Und ist auch heute noch so.
    Letztlich musst du aber selbst entscheiden.
    Viele Grüße
    Hendrik

  • Nochmal Breuer,
    habe gerade mal bei D+H bischen gelsen und auch nochmal bei Brawa. Zunächst sollte man den Decoder updaten - was auch geht, da man sich den entsprechenden Programmer bei D+H ausleihen kann!! 8o Dort hat man inzischwn mehrfach an der Firmware des im breuer verbauten SD18A nachgebessert oder geändert.
    Die andere Geschichte habe ich eben bei Brawa gelesen, also für die mit dem Breuer wohl allgemein ausgelieferte Firmware 1 des SD18A:



    CV 990 - Pufferladezeit und CV991 Entladezeit. Habe ich mal ausgelesen, in der logischen CV991 als Entladezeit steht ab Werk 70 drin, habe ich durch 255 ersetzt und siehe da, zumindest sind die Aussetzer wesentlich weniger geworden. Aber noch immer nicht das was ich bei ganzen 2 Farad Kapazität der 2 Elkos erwate oder anders ausgedrückt sind das 2.000.000 µF ....
    Die Änderung vorgenommen und der kleine Berl läuft ohne jedes ruckeln ohne Sound über gut 10cm Papier aber sobald der Sound an ist läuft er genauso über das Papier nur ist sofort der Sound weg - Progammierung des Decoders oder eine Sicherheitseinstellung ab Werk?Ich bin immer noch der Ansicht, dass sich das noch ergründen lässt bei dem Breuerlein ^^


    Gruss, Dirk

  • Ach, man weiß heute gar nicht, was die da so auf dem board mit DC-DC-Hochtakten so anstellen. Möglich wär's.
    Ich weiß nur, dass die am Anfang mal 30cm Strecke ohne elektrischen Kontakt hingekriegt hatten. Bei welcher Geschwindigkeit weiß ich nicht mehr - kann sein, dass der auf eine mittlere Geschwindigkeit runtergeregelt hatte.

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