Lkw auf der Modellbahn

  • Hallo 0 Fans. Heute geht es mal nicht um Schienengebundene Fahrzeuge. Heute sind die, mit den Gummirädern drann. Es wird ja immer soviel berichtet über Verbesserungen an Loks und Wagen. Da kommen die Fahrzeuge die sich nicht bewegen immer etwas zu kurz, obwohl sie ja doch entscheidend zum Gesamtbild einer Anlage beitragen. Heute habe ich mir mal einen Mercedes Lkw, damals bekannt unter dem Namen " Tausendfüssler" vorgenommen. Der stand ja schon ewige Zeiten auf einer Straße auf dem oberen Anlagenteil. Jetzt habe ich ihn mal ein bischen angepasst. Da die Straße an der der Lkw steht, eine leichte Rechtskurve hat, mussten natürlich die Räder entsprechend leicht eingeschlagen werden, damit das Ganze nicht so statisch wirkt. Da beim Vorbild ja hier die beiden vorderen Achsen gelenkt werden, war das garnicht so einfach, da der Lenkeinschlag bei beiden Achsen ja identisch sein sollte. Da der Lkw ja noch recht neu ist, habe ich nur das Fahrwerk etwas patiniert. Was immer wieder vernachlässigt wird, sind die technischen Verbindungen von der Zugmaschine zum Anhänger, sprich Schlauch für die Druckluftbremse und das Kabel für die Beleuchtung. Beides habe ich jetzt nachgebildet und da man den Lkw vom Anlagenrand von der Seite sieht machen sich diese kleinen Veränderungen sehr positiv bemerkbar.


    Nun viel Spaß bei den Bilder und ein schönes Wochenende Gruß Micha :)





  • Guten Abend Micha,


    sehr gut gemacht, besonders der Schlauch und das Kabel vom LKW zum Anhänger. Damals gab es tatsächlich nur eine Luftleitung vom LKW zum Hänger; sie diente gleichzeitig als Vorrats-und Steuerleitung. Widersprechen möchte ich dir aber mit dem identischen Lenkeinschlag. Da die 2. Vorderachse einen kleineren Kreisbogen beschreibt, als die vordere, muß der Lenkeinschlag größer sein. Bei der leichten Kurve, die dein (Modell-)LKW befährt, ist das praktisch nicht sichtbar; erst wenn es aber ans Rangieren mit Volleinschlag der Lenkung geht, werden die Unterschiede sichtbar.


    Viele Grüsse


    Michael

  • Hallo Namensvetter. Das Problem mit dem Lenkeinschlag war mir bekannt. Das hatte etwas mit der Lenkgeometrie zu tun. Aber wie du schon sagst, kam das bei dem geringen Lenkeinschlag noch nicht zumTragen.


    Gruß Micha :)

  • Hallo, Ihr beiden,


    die Lenkgeometrie nach Ackermann ist ganz simpel:


    1. Man verlängere gedanklich die Hinterachse und die beiden Vorderachsen,
    2. alle drei Verlängerungen der Achsen müssen sich in einem Punkt schneiden,
    und so folgt daraus, daß die erste Vorderachse stärker eingeschlagen sein muß, als die zweite!


    So, nun haben wir aber vorne keine Drehschemel wie bei den Hängern, wir brauchen vorne also statt 2 nunmehr 4 Verlängerungen, nämlich eine durch jedes Rad, wodurch sich je Vorderrad ein individueller Lenkeinschlag ergibt. So viel zur Theorie. In der Praxis gibt es wegen der besseren Seitenführung die sogenannte Anti-Ackermann-Lenkung mit stärkerem Lenkeinschlag am kurvenäußeren Rad ...


    Viele Grüße


    Rolf

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