Moritz von der BTB auf Reise

  • Moin Robert


    Auf Grund Farbe und Haut... äh, Oberflächenzustand wäre Schienenfrosch ;) oder ähnliches zutreffender.


    Als Leukoplastbomber wurde der Borgward Lloyd PL 300 bezeichnet.


    Gruß Ralph

    Wenn die Klügeren immer nachgeben, regieren irgendwann die Dummen die Welt...

  • Moin Robert,


    da hast du mal wieder hervorragend "gefreelanct".


    Mir gefälllt deine Draisine sehr !


    Bekommt das Fahrzeug noch Licht ?

    Bleib(t) gesund !


    Viele Grüße aus der Hildesheimer Börde


    Martin


    Feld- und Waldbahnmodelle 1:45, 0e, 16,5 mm

    DelTang R/C-Funkloks

  • Der zeitgenössische Spitzname des Heinkel Kabinenroller war Schlagloch- Suchgerät.


    Und nicht zu vergessen, wenn auch viel früher gebaut der Hanomag 2/10, bekannt als Kommisbrot und aufgrund des mittigen Scheinwerfers gern mit Motorrädern verwechselt: Ein Kilo Blech, ein Kilo Lack – und fertig ist der Hanomag!

  • @Ralph (errel), Hallo Mobahner,


    kürzlich hatte ich berichtet, dass ich in CZ ein Eismobil in der Spielzeugramschabteilung für umgerechnet 3.50 € erstanden habe. Was nun aus dem Eismobil alles entstanden ist: Eine Fressbude und ein Schienen LKW. Hier ein Überblick in Bildern. Ganz fertig im Detail ist das alles noch nicht, aber so im Groben schon. Tja, so kann man aus dreifuffzich auch noch was machen.


    @Ralph

    Hast recht. Der Schienen LKW war schon sehr quick and dirty lackiert. Auf Deinen Zaunpfahlwink hin habe ich den Lack nochmal verschliffen und besser lackiert.


    Ausserdem möchte ich auf meiner Moba weder Politisches noch Religiöses noch Ähnliches (ein Kirchlein auf dem Mobahintergrund macht für mich noch keine Aussage und wird von mir lediglich als landschafts- bzw. ortszugehöriges Element betrachtet). Was einstmals in vergangenen Berichten über die Draisine, den Director Robert der BTB und seinem Kollegen aus Twer in Russland als harmlose und g´spasige Geschichte niedergeschrieben wurde kann – jedenfalls für mich – kein Thema auf meiner Moba mehr sein. Angesichts des Ernstes der Lage habe ich das Schild „Partnerstadt TWER“ und das Wappen von der Draisine entfernt.

  • Moin Robert


    Die Lackierung sieht schon sehr viel besser aus. Und ja, auch ich schaue gerne mal spurweitendübergreifend auf diverse Zubehörartikel ob ihrer Verwendbarkeit.

    Wozu Zaunpfähle nicht alles nutze sind...Ich habe gehört, dass es einige ganz verwegene geben soll, die daran tatsächlich zaunähnliche Dinge befestigen. Verrückt.


    Gruß Ralph

    Wenn die Klügeren immer nachgeben, regieren irgendwann die Dummen die Welt...

  • Hallo Mobahner,


    … schlimmer geht´s (n)immer. Neues zur „Schienenwanze“:


    Was macht der Wanzenfahrer wenn er rückwärts fahren muss? In Schwarzenberg a. W. gibt´s zwar eine Drehscheibe, aber in Bad Tiefenthal nur eine Segmentdrehscheibe, in den Unterwegsbahnhöfen und in Porstendorf gar keine. Extra Drehvorrichtungen wollte man wegen dieses einen Schienen LKW´s auch nicht bauen (Kosten) … so!


    Nach überreichlicher Analyse, Denkvorgängen, viel Gehirnquark und Diskussionen mit siebeng´scheiten sog. Fachleuten ist folgende Resolution gefasst und ausgeführt worden:

    • Die Wanze bekommt auch „nach hinten“ eine Dreilichtspitzensignalbeleuchtung
    • Aus div. altbrauchbaren Resten wird ein Begleitanhänger gebaut, welcher ständig für den Fall der Rückwärtsfahrt aus Sicherheitsgründen mitzuführen ist (altes Wagendrehgestell, Plastikreste, Büroklammern, Farbe, Sekundenkleber und selbstverständlich Rührstäbchen)
    • Auf dem „Rückwärtsfahrbegleitanhänger“ hat sich der extra dafür abgestellte Meiers Schorsch mit seinem altmodischen Walkie Talkie zu plazieren, um bei Rückwärtsfahrt dem Fahrer entsprechende „Instructiones and Advices“ zu geben
    • Ein Geländer für den Meiers Schorsch wurde speziell für ihn an der rückwärtigen Stirnseite des Anhängers angebracht damit er sich festhalten kann und nicht `runterfällt. Ein altmodischer aber warmer Parka wird ihm von der Direction der BTB kostenlos zur Verfügung gestellt (auch für den privaten Gebrauch).


    Somit sind m. W. alle bastlerischen und vor allen Dingen sicherheitsrelevanten Bedingungen erfüllt und die „Schienenwanze“ darf und kann nun auch rückwärts fahren.


    P.S. Wahrscheinlich hat das Anfertigen dieses Berichts länger gedauert als wie den Anhänger zusammenzunageln – und – hier darf ausnahmsweise wirklich mal von einem Anhänger gesprochen werden. Es gibt ja bestimmte Kreise, welche Eisenbahnwagen als Anhänger bezeichnen … brrrrrrrrr!



    https://youtu.be/T38A2nKwJdk

  • Moin Robert,


    da hättest du dem Meiers Schorsch aber auch noch eine Sitzgelegenheit gönnen können.


    Ansonsten finde ich deine Idee prima !!! :thumbup:

    Bleib(t) gesund !


    Viele Grüße aus der Hildesheimer Börde


    Martin


    Feld- und Waldbahnmodelle 1:45, 0e, 16,5 mm

    DelTang R/C-Funkloks

  • ... da hättest du dem Meiers Schorsch aber auch noch eine Sitzgelegenheit gönnen können ... :thumbup:

    Moin


    Schorsch dann so: "Genau. Dann aber auch ein Dach. Und ein Frontfenster. Mit Scheibenwischer. Und eine Wand mit Tür. Eine Heizung wäre auch nicht schlecht. Und eine kleine Klimaanlage für den Sommer. Praktisch wäre auch ein Hilfsantrieb." Äh, ja...


    Gruß Ralph

    Wenn die Klügeren immer nachgeben, regieren irgendwann die Dummen die Welt...

  • Also das geht so schon mal gar nicht!

    Der Meier Schosch kann sich ja nur mit einer Hand festhalten, weil er mit der anderen das altmodische Walkie Talkie am Ohr hat und das ist viel zu gefährlich. Wenn die Wanze jetzt eine Vollbremsung macht, fliegt der arme Schorsch mit Sicherheit auffe Fresse, das geht gar nicht.

    Da muss sich die Bahnverwaltung was besseres überlegen, so wie Errel es schon beschrieben hat.

    Viele Grüße aus dem kalten Norden

    Meinhard,
    der wohl immer noch nördlichste Nuller Deutschlands

  • Hi,


    alles gut gemeint von Euch aber:


    Der Meiers Schorsch ist erstens ein wettergegerbter harter Hund und will diese Verwöhnartikel garnicht haben. Zweitens ist er zwar von der BTB für diesen Job extra "abgeordnet worden", hat sich aber eher freiwillig dafür gemeldet um endlich Luft um die Nase zu haben. Er freut sich über den warmen Parka, das Freiheitsgefühl und den festen Halt am einfachen aber stabilen Geländer - und mehr als "die linke Hand" braucht er nicht um Halt zu finden, weil er es gelernt hat auch auf schwankendem Boden stabil zu stehen. Angst uffe Fresse zu fallen hat er auch nicht weil - dann steht er halt wieder auf, leckt seine Wunden und fängt wieder an.

    Gruss
    Robert
    BTB0e+0

    Edited once, last by BTB0e+0 ().

  • Moin Robert,


    ich wusste nicht, dass der Kerl so hart im nehmen ist, dann soll es so sein !

    Bleib(t) gesund !


    Viele Grüße aus der Hildesheimer Börde


    Martin


    Feld- und Waldbahnmodelle 1:45, 0e, 16,5 mm

    DelTang R/C-Funkloks

  • Hallo Kreisfahrer,


    ... und das ist in keiner Weise abfällig gemeint. ich habe ja irgendwann mit einem "klitzekleinen" Diorama angefangen, welches sich mit der Zeit zu einer raumfüllenden "an der Wand lang Anlage" entwickelt hat. Ich habe immer von Punk zu Punkt - also von nach - gebaut und nie einen Kreisverkehr im Sinn gehabt. Deshalb konnte ich auch den Weg "zuerst war die Landschaft da" verfolgen und ein entsprechendes hügeliges Gelände anlegen worin ich dann die Moba nach Geländeverlauf eingebettet habe - also wie "in echt". Somit haben sich aber auch Geländehöhenunterschiede von bis zu 50 cm ergeben, welche im Rahmen der rel. langen Fahrstrecken mit bis max. 2,7% - i.d.R. eher 2,0% - leicht zu bewältigen sind.


    Aber: In letzter Zeit taucht der Wunsch auf, auch mal "was kreisen zu lassen" und entspannt dabei zuzuschauen. Wie aber soll ich, ohne in die homogene und schlüssige Landschaftsgestaltung gravierend einzugreifen, so etwas realisieren? Bisher habe ich da noch keine Idee aber vielleicht kennt von Euch jemand das Geheimnis der sog. "eierlegenden Wollmilchsau". Vielleicht hat jemand eine Idee oder ich sehe den Wald vor lauter Bäumen nicht - kann auch sein. Ich bin gespannt .


    Der Höhenunterschied Schwarzenberg a. W. - Porstendorf beträgt ca. 25 cm und von Porstendorf Bad Tiefenthal = Schattenbahnhof nochmal ca. 25 cm. Wohlgemerkt Schmalspur 0e. Die räumliche Entfernung zwischen Schwarzenberg a. W. - Porstendorf beträgt ca. 250 cm.

  • Moin Robert


    Der Höhenunterschied ist gar nicht mal das Problem. Der Radius, der erforderlich ist, um von Schwarzenberg nach links abzubiegen, dagegen schon. Ebenso natürlich die betrieblich sinnvolle Einfädelung in Porstendorf. Die einzige Möglichkeit sehe ich in einer "provisorischen" Strecke zwischen Schwarzenberg Industrie (am Fuße der Steilstrecke die Weiche durch eine DKW ersetzen), um dann gerade in Richtung Porstendorf zu fahren (dabei natürlich den Zugang zum BW zu erschweren und in Höhe des kurzen dreischienigen Abschnittes anzukommen...

    Baulich nicht einfach, zudem mit mangelnder Zugänglichkeit behaftet... Auch wenn ich den Wunsch nach Kreisverkehr und dem "mal eben in Ruhe den fahrenden Zügen zusehen" Wunsch durchaus nachvollziehen kann, sehe ich die Umsetzung doch kritisch.


    Gruß Ralph

    Wenn die Klügeren immer nachgeben, regieren irgendwann die Dummen die Welt...

  • Hoi Robert


    Ja um eine venünftige Einfädelung bei den beiden Bahnhöfen kommst du nicht herum..trotzdem eine kleine ketzerische Idee: Da der Kreisverkehr ja spielerisch eine ander Funktion hat als der Punkt zu Punkt Verkehr nach Fahrplan mit Wagenladungskarten, könnte man sich ja auch überlegen, einfach eine Steilstrecke mit ungestalteter Verbindungs-Trasse (so quasi im off) zur realisieren, die dann halt einfach nur in Rtg Schwarzenberg -> Porstendorf befahren werden kann.

    Gruss Barni

  • Hoi zäme


    Noch ein erklärender Nachgang. Eine Modellbahnanlage ist ja immer eine Nachbildung der Wirklichkeit. Wir versuchen, auf beschränktem Platz den Eindruck einer Wirklichkeit zu erzeugen; das ist gerade die Kunst beim Anlagenbau. Niemand stört sich beispielsweise daran, dass das in Schwarzenberg angekommene Ladegut wieder per Hand nach Porstendorf verschoben wird für den erneuten vorbildgerechten Transport. In Natura wäre eine zweite Streckenverbindung zwischen S und P ohnehin unsinnig. Selbst wenn es bei den richtigen Bahnen Streckenteile gibt, die man theoretisch im Kreis befahren könnte, wird das in realis niemand tun, wozu auch. Wer Kreisverkehr möchte, muss sich einfach bemühen, die Illusion von Strecke zu kreieren. Ausserdem gibt es in Echt auch weder Schattenbahnhöfe noch Fiddle-Yards....damit sind auch diese Kniffe lediglich für die Illusionserzeugung wichtig....so wie im Theater


    Gruss Barni

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