Welches Ladegut fahrt Ihr gerade

  • Hallo Forum,


    Danke für euer Interesse. Zum Abschluss der Bastelei noch mal die Turbine
    oder was auch immer, in der Endlackierung mit den alufarbenen Rädern vorne.
    Nun wäre noch eine Sicherung am Wagen zu überlegen. :whistling:



    Sieht immerhin schwer aus meine ich. 8o


    Gruß Dieter

  • Moin Dieter


    Geilomat


    Schön mit Fantasie und Geschick etwas echt cooles zusammengefrickelt was ne Menge hermacht!


    Genau mein Ding und es sieht verdammt schwer aus


    Micha

  • Lieber Dieter,
    liebe Mit-0er,




    wer Rundkörper Vorbild gerecht transportieren will, wie du, Dieter auf deinem Bild, der sollte sich solche Lager passend zum Ladegut bauen, wie Ihr sie unten sehen könnt. Ein Paar würde völlig genügen. Vielleicht, lieber Dieter, kann dir die Aufnahme helfen. Solltest du noch Fragen zur Konstruktion haben, bitte PN, danke. Natürlich genügt für dich die Auflage ohne Drehschemel. Den braucht man nur bei frei- und selbsttragenden Teilen, wie z. B. einer Chemiekolonne. Doch solche Dinge werden oft nur per LKW transportiert. UNd wenn doch die Bahn das übernimmt, wie z. B. durch die Firma Felbermayr, gibt es für kleinere Durchmesser sogenannte Seitenträgerbrücken, an denen dann die Auflagen befestigt werden können. Natürlich musst du an den Enden das Ladegut noch gegen verschieben kreuzweise mit Ketten oder Zurrbändern sichern.

    Bei dem Modell hier handelt es sich um ein Erstlingswerk von ca. 1997/98. Die beiden Stummel (Schrauben) rechts und links der Lager diesen der Verzurrung zum Niederhalten und zur Sicherung der Ladung auf den Lagern. Heute würde ich das anders machen. Aber man darf sich ja entwickeln und sollte sich seiner Anfänge nicht schämen. Sie zeigen die Entwicklung die man macht, wenn man offen für konstruktiove Kritik ist und auch sein Werk selbst selbstkritisch betrachtet.


    Da du das Teil aber unten auf einen Doppel-T-träger aufgebaut hast, würde ein kreuzweise Verzurrung an den Enden und zwei Ketten, die beidseitig an der Ladefläche z. b. in Zurrösen (kann man mit Splinten darstellen) eingehängt sind, sichern. Das würde genügen. Ich hoffe, ich konnte dir helfen.


    Herzlichst
    Peter Weigel

  • Guten Tag in die Runde,


    nach all der schwerlastigen Betriebsamkeit auf euren Gleisanlagen biete ich ländliche Idylle mit lebendem Ladegut:



    Während der Bahnspediteur mit seiner Tagesfuhre auf dem Weg nach Mühlenhagen ist, erreicht Bauer Hamann mit seiner Wiebke gerade die Freiladezone. Der Viehwagen steht schon bereit und die bereits verladenen "Fahrgäste" warten muhend/mampfend auf Wiebke. Heute wurden auch frische Kohle und frischer Diesel geliefert.


    Bis auf die Figuren und den Trecker sind alle Modelle Ergebnis lustvoller Bastelarbeit aus natürlichen Materialien. Aus einem alten "Italiener" entstand der Viehwagen und auf OSM-Fahrgestellen von Schnellenkamp basieren die Selbstbauten Kohle- und Kesselwagen.


    Ebenso ländliche wie freundliche Grüße aus Mühlenhagen (Tornesch)


    Hannah Josephine


    Post scriptum:
    Da auf den Aufbau der Segmente im Garten bis auf Weiteres verzichtet werden muß- dank an Petrus - stellte ich die Ladeszene provisorisch auf dem Balkontisch dar. Hoffentlich hattet Ihr trotzdem Spaß.

  • Guten Abend Hannah Josephine,


    ich genieße es nach einem harten Arbeitsalltag so richtig die ländliche Idylle im Bf Mühlenhagen zu betrachten. 8o


    Tut echt gut & vielen Dank dafür :rolleyes:


    Bahn & Landwirtschaft ist immer ein interessantes Thema. :thumbup:


    Eine kleine Anregung; beim Viehtransport in Vieh- oder G-Wagen beim Vorbild kenne ich sog. "Vorsatzgitter" die aus Holz gefertigt worden sind.


    Schau mal hier beim Beitrag 20 von unserem Forumsmitglied "frankdigi" …


    Ladegüter - selbst gebaut


    Freundlich grüßt


    der


    Richtprellbock :whistling:


  • Guten Abend Dieter,


    ich empfehle die Ladung selbst mit Holzkeilen gegen das verrutschen auf dem Tiefladewagen zu sichern und zusätzlich zwei Spanngute anzubringen die das Ladegut (mit Spannung) mit dem Tiefladewagen verbinden.


    Freundlich grüßt der


    Richtprellbock :whistling:

  • Für den Muttertag wurde für einen raschen Transport von Hochprozentigem eine einfache Ladeeinrichtung aus Plexiglas gebaut. Die Behälter sind Chinaware.
    Mutter hats gefallen. Das nächste mal muss es wohl schon ein Blockzug werden.
    Diesen Beitrag bitte mit einem Augenzwinkern sehen.


    Gruss Luca

  • beim Viehtransport in Vieh- oder G-Wagen beim Vorbild kenne ich sog. "Vorsatzgitter" die aus Holz gefertigt worden sind.


    Guten Tag Richtprellbock,


    meine Version kam zustande, weil ich freien Blick auf die Fahrgäste haben wollte. Ist doch schade, teure Rindviehfiguren hinter Vorsatzgittern oder halbverschlossenen Türen zu verbergen, was eigentlich korrekt wäre. Ist halt einer der unumgänglichen Modellbau-Kompromisse.


    Höchstes Lob ist mir, dass ich zu deiner Entspannung beitragen konnte. 8)


    Schönes Wochenende und freundliche Grüße aus Tornesch - äh Mühlenhagen -


    Hannah Josephine

  • Hallo in die Runde,


    als ich neulich in einem Rangierbahnhof lustwandelte, schlug die Motivklingel meiner Digiknipse an. 8o


    Eine Lademaßüberschreitung wollte - u n b e d i n g t - auf den Chip ... ^^







    dann schaun mer mal, wohin denn die Reise geht ... 8) aha, "Außergewöhnliche Sendung" mit Ablauf- und Abstoßverbot nach Dillingen (Saar)



    Bitte mal jemand im Modell mit einem Kbs-Wagen nachgestalten und uns hier im Forum vorzeigen :D :D :D


    Daaanke!


    Freundlich grüßt euer


    Richtprellbock :whistling:

  • Hallo zusammen,


    :pinch:


    ich muss mich bei der Sendungsrichtung korrigieren.


    Wie auf dem Hauptzettel zu sehen und zu lesen ist, kommt die Sendung von der Dillinger Hütte an der Saar und läuft nach Bremen (ArcelorMittal-Stahlwerk).


    @ Dirk,
    vielen Dank für deinen grünen Punkt & den Hinweis.


    Freundlich grüßt der


    Rpb :whistling:

  • Hallo Ladegutfreunde,


    ich verfolge seit geraumer Zeit diesen interessanten Beitragsbaum, bin aber bislang nur mit „unsichtbarem“ Ladegut bei meinem Rangierspiel gefahren. Aktuell bin ich, angeregt durch den Bericht im SNM, dabei Wagen- und Frachtkarten zu erstellen und mein Rangierspiel (bislang mit Würfeln) zu optimieren - nichts ist so beständig wie der Wandel. Wichtig war für mich einmal ein Konzept mit Abläufen (Zugbildung, Verteilung auf Anschließer, Frachtgütern, Personenverkehr auch als PmG...) aufzuschreiben und durchzuspielen. Hierzu aber an anderer Stelle demnächst mehr.


    Kurz zur aktuellen Lage:
    Zwischenzeitlich ist auch mein kleines angedeutetes Zementwerk zum Westf. Güter- u. Kühl-Kontor gewandelt worden, so dass auch für die Otmm, Ommi und Kds neue Frachtaufträge gefunden werden mussten.


    > mit den Kds werden zu/von diversen Anschließern Zement, Sägemehl, Mehl transportiert
    > die Ommi liefern Kohle zur Bekohlungsanlage
    > die Otmm sollen Getreide zur Mühle liefern - hier wären natürlich die Ktmm 65 von Lenz ideal aber es sollen die vorhandenen 3 Otmm verwendet werden


    Ich habe davon gehört, dass Otmm auch mit Abdeckplane zum Transport von feuchtigkeitsempfindlichen Gütern verwendet wurden. Leider finde ich aktuell keine brauchbaren Bilder. Kann mich jemand von euch hierzu aufschlauen oder mit Bildern unterstützen?


    Danke!


    Schönen Abend


    Bernd

  • Hallo,


    letztens habe ich recht günstig eine Ehlenbeck Köf II als sehr schlecht gebauten Bausatz bekommen, zum Herrichten zu schlecht, zum Hinrichten zu schade. also Metallachsen samt Faulhaberantrieb entfernt (da fällt mir schon was für ein), aus der Ersatzteilkiste Rivarossi Tenderräder geholt untergeklebt, Lok farblich ausgebessert, sie sah wirklich schlimm aus, matt mit dem Pinsel drüber, fertig.
    Vor ein paar Monaten hatte ich bei ebay einen Transportwagen für Kleinloks samt Kramer-KLV11 funktionsfähig ersteigert. Der Transportwagen war bis heute arbeitslos, aber hat nun eine neue Aufgabe .... Eine Fuhre Edelschrott für Layritz in Penzberg.


    Gruß
    Olaf

  • Hallo Olaf,



    letztens habe ich recht günstig eine Ehlenbeck Köf II als sehr schlecht gebauten Bausatz bekommen, ...


    Danke für die Idee, so kann man eine nicht mehr adäquate Kleinlok weiter "nutzen"!


    Aber: Du schreibst, dass das eine Ehlenbeck-Köf sei. Ich habe mir das Bild angesehen und festgestellt, dass die Lok keine Regenrinnen hat und dass das Dach ungleichmäßigt gewölbt ist, so als wenn es nicht aus Messing wäre. Auch das Nietenbild passt nicht zur Ehlenbeck-Köf. Ist die Lok aus Messing oder aus Weißmetall? Wenn sie aus Messing ist, dann ist es wohl eine Ehlenbeck´sche. Wenn sie aber aus Weißmetall ist, dann dürfte der Hersteller der Spur-0-MEC Moers, heute Spur-0-MEC Niederrhein e.V., gewesen sein. Da gab es mal einen Weißmetallbausatz einer Köf II zu günstigem Kurs...


    Freundliche Grüße
    EsPe

  • Hallo EsPe,


    wie ich schon schrieb - eine Ehlenbeck-Köf - aus Messing, wie die linke am Wagen. Die Nieten stimmen überein (beim Fertigmodell sind die Nieten feiner, dafür Pufferbohlen und Grundplatte massiver, das Modell wurde bestimmt zwischendurch überarbeitet), die Mörser ist dann doch grober geschnitzt, kannst ja mal vergleichen, letztens lief eine Auktion der Weißmetallköf bei ebay aus. Das Dach wird der Bastler bestimmt auch versemmelt und ein neues nachgebogen haben, auch das Signalhorn war um 90 Grad verdreht ausgelötet, Als Auspuff eine Pfeife und was weiß ich was das Teil unter dem vorderen Spitzenlicht darstellen soll, auf jeden Fall kein Überdruckventil fürs Kühlwasser. Sie ist als Köf 6350 Bw Bremen beschriftet, wer weiß ob das stimmt, weiß nur, dass sie auf jeden Fall über 10 Jahre vor ihrer Ausmusterung in Trier stationiert war.


    Gruss
    Olaf

    Der Mensch hat die Atombombe erfunden, keine Maus war je so dumm und baute eine Mausefalle !

  • Hallo,


    mit freundlicher Genehmigung von Frank Minten, darf ich hier das Bild seines Transportes von sächsischen Bierfässern einstellen.

    Der Bau ist im Arge-Forum unter "Fahrzeugbau Frank Minten" zu finden.



    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Hallo Roland,
    nur, um das richtig zu stellen:
    Der Modellbahn-Kollege heisst Frank Minten.
    Im übrigen ein begnadeter Modellbahner, der auch Auftragsarbeiten durchführt.


    Heiner

  • Nach all den einfallsreichen, eindrücklichen, coolen und teilweise phantastischen Ladegütern komme ich jetzt mit meinen bescheidenen unauffälligen Alltagsbeladungen.


    In diesem Strang Meine ziemlich schmalspurige Modellbahn-Philosophie habe ich beschrieben, welche Anlieger/Kunden meine Anlage hat und welche Frachten da zu transportieren sind. Nichts wirklich Aufregendes.



    Ein kurzer Güterzug zwischen Schluft und Schlufterhütte. Die beiden erstenWagen mit Kohle und Formsand sind eindeutig für die Schlufter Eisenhütte bestimmt . Ihre Reise ist gleich zuende. Der Bettgestellwagen mit der Bretterladung wiederum ist gerade erst in Schluft eingereiht worden, denn dort befindet sich das Siebertaler Sägewerk. Die Torfballenladung des letzten Wagens ist in Sieber Reichsbahn von einem Regelspurwagen umgeladen worden und geht vermutlich nach Oderteich zum Baustoffhändler Koch.



    Der Baustoffhändler Koch in Oderteich bezieht eine Menge unterschiedlicher Waren per Bahn: Hausbrandkohle, Düngetorf, Zement, Dachpappe, Ziegelsteine, Balken und Bretter.



    In der Realität hat St. Andreasberg erst nach dem Kriege eine Kanalisation erhalten. In der BAE-Fiktion ist das auf den Sommer 1936 vorgezogen. Bevor es losgeht, müssen große Mengen Kanalisationsrohre herangeschafft werden. Die kleinen aus Gusseisen kommen aus Schlufterhütte an der BAE, die großen aus Beton aus dem Betonwerk Wernigerode. Mehrere Niederbordwagen pendeln zwischen Wenigerode und St. Andreasberg in einem zweitägigen Umlauf, so dass jeden Tag Rohre in St-Andreasberg ankommen.



    Dieses Bild (eine ältere Aufnahme, als die Ts5 noch ihre Reichsbahnnummer hatte) kann man nicht an jedem Betriebstag machen, sondern nur dann, wenn die Tagesförderung der Grube Charlotte Elise so hoch ist, dass zusätzlich zum Nahgüterzug ein Ganzgüterzug nur für den Schwerspat gefahren werden muss.



    Bei allen O-Wagenladungen handelt es sich um selbstgebastelte Ladungseinsätze, die am Verladeort eingesetzt und am Zielort herausgenommen werden. Kein Wagen fährt mit seiner Fracht hin und her. Hier ist das Ladungseinsätze-Depot des Fiddleyards Braunlage. Die Bretterladungen aus dem Sägewerk in Schluft sind hier angekommen, der Wagenrepartiteur muss sie vor dem nächsten Betriebstag wieder nach Schluft bringen.


    Die Zugmannschaften sehen also, dass in ihren Güterwagen tatsächlich die Ladungen sind, die auf der Frachtkarte stehen und haben daher das Gefühl, wirklich etwas zu transportieren. Zur Komplettierung der Illusion gehört auch der Rücklauf als Leerwagen.


    Schönes Wochenende


    Gruß


    Otto

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