Welches Ladegut fahrt Ihr gerade

  • Hallo Matthias,


    Danke für den Hinweis zu den UIC-Verladerichtlinien.


    Solche Richtlinien werden bekanntlich regelmäßig aktualisiert. Betreffend des Transportes von Radsätzen ist die Aktualisierung wohl 2011 erfolgt.


    Schaut man bei Google unter "Radsatz Transport" "Bilder" nach, sieht die Sache ganz anders aus.


    Da wir wohl fast alle in den früheren Epoche bauen, ist diese Richtlinie schon sehr interessant, dürfte aber für die meisten von uns, nicht zutreffen.


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Hallo Forum,


    ich fahre eine Ladung LKW-Altreifen auf einem Omm55. Die Reifen hab' ich bei Peter Weigl gekauft.


    Ciao


    der NNullguggi

  • Hallo Rollo,


    die RIV Beladevorschriften Anlage II von 1963 mit den für Dich zutreffenden Ausführungen in § 44 Radsätze:


    1. Die Radsätze über den Endachsen des Wagens müssen mit ihren Achsen in Wagenlängsrichtung gelagert sein; für die anderen ist auch Querverladung zulässig.
    4. Radsätze können auch auf Gestellen verladen werden, wobei die Spurkränze nicht auf dem Wagenboden aufliegen dürfen.


    Dies galt nach meinen Kenntnissen auch für einzelne Achsen in Wagenmitte - die Interpretation des 1. Satzes dürfte aber schon damals hin und wieder durchaus für Diskussionen gesorgt haben. Deine Verladung müsste also vorbildgerecht für die Epoche 3 sein. Eine zusätzliche Sicherung durch Ketten oder Draht war allerdings nicht vorgeschrieben, aber auch nicht ausgeschlossen.


    Eckhard

  • Hi Mobahner,


    bis jetzt transportiert die BTB: Beton, Schwerter ... nein - ähhhh natürlich Pflugscharen, Rindviecher und Kabelrollen. Da der spezielle Schwerlastwagen noch nicht fertig ist wird Trudhilde Pf. aus Schw. a.W. vorläufig als raumfüllender Beförderungsfall mit Sondermassen im Salonwagen transportiert.

  • Hallo verehrte Lademeister,


    ich habe mir zwei Eurotrain / Hübner Fal 167 zu Fal 171 umgebaut, neu lackiert und beschriftet.
    Natürlich wollte ich die Wagen nicht leer fahren lassen und habe mir aus Kartonteilen einen Ladeeinsatz gebastelt.
    Als Kohleersatz habe ich Kunststoffgranulat (PA6 mit 30% Glasfaser) genommen, welches ich noch rumliegen hatte.
    Offensichtlich hatte ich davon etwas zuviel, denn die Wagen sind nun sehr voll ...
    Aber das musste so sein, um beim Blick von oben den Eindruck zu erwecken, der Wagen wäre tatsächlich komplett befüllt, keine Lücken und Spalte vom Einsatz an den Seiten sollten erkennbar sein, denn der Lade - Innenraum ist ja "bauchig" und ein tiefer eingelegter, dünnerer Ladeeinsatz hätte diesen Fake schnell überführt.
    Eigentlich hätte ich gerne die Wirtschaft ein wenig angekurbelt, sowie mir Arbeit erspart und passende Ladeeinsätze gekauft, aber leider gibt es hierzu nichts auf dem Markt. :(


    Ich möchte als Nächstes auch noch einen Remms 665 (Eurotrain) mit interessantem Ladegut beladen.
    Dazu habe mir zunächst Drahtrollen vorgestellt, finde aber auch hier keinen Lieferanten.
    Der Ladeboden misst 288 x 62 mm, der Wagen verträgt im Original 45 bis 55 Tonnen und soll komplett mit Drahtrollen vollgeladen werden. Hat jemand einen Tipp?
    Alternativ wäre auch eine Ladung mit Stahl- oder Alu- Halbzeugen, Blechteilen (Spundwände, o.ä.) denkbar ...


    Grüße aus`m Allgäu
    Norbert

  • Hallo Norbert,


    Dein Fal 167 darf 56t zuladen. Er sieht momentan recht voll aus. Der Farbe nach hast Du ihn mit Steinkohle beladen. Wenn Du die Ladung mattierst und etwas bräunlich machst, wird daraus Braunkohle, welche leichter als Steinkohle ist. Dann könnte die Lademenge optisch stimmiger sein.


    Hallo Eckard,


    danke für Deine Info, jetzt kann ich mit Elan die noch vorhandenen nicht mehr zeitgemäßen Lokradsätze zu Transportgut verarbeiten, ohne zu befürchten, dass da was nicht stimmt. 8o


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Moin miteinander!


    Heute machte eine bemerkenswerte Fuhre Halt an meinem kleinen Bahnhof.



    Ich danke meiner Kollegin, der Eisenbahnliebhaberin Anna für den Aston Martin und insbesondere für die Idee zu diesem Bild.
    :)
    Das Bild ist auf "der Baustelle" aufgenommen. Der Schuppen und die Rampe sind zunächst Papp-Dummys, um Größenverhältnisse und Proportionen abschätzen zu können.


    Viele Grüße, Matthias

    Edited once, last by Zahn ().

  • Moin Moin zusammen,


    für meine F-z 120 (ex Ommi 51) von Kiss habe ich Naturgleisschotter (Basalt) in maßstäblicher Körnung verwendet. Die 5 Mulden wurden mit ca. 166g Ladung versehen. Der Packungsinhalt von 500gr reicht je nach Füllhöhe für
    drei Muldenkippwagen und kostet bei Heki mit der Art.Nr. 3251 wenig "Schotter" :thumbup:


    Viele Grüße
    Johannes



  • Hallo zusammen,


    neben dem üblichen Ladegut wollte ich mal was anderes auf meine Bahn bringen. Da ich DR-Bahner (Ep. III/IV) bin und natürlich die alten Modelleisenbahn in und auswendig kenne, habe ich mich an einen Beitrag aus dem Jahrgang '79 erinnert und losgelegt. Hier ist das Ergebnis:




    (Ja, ich weiß, die Bilder sind wieder zu klein, irgendwas funktioniert nicht so, wie ich es will und ich bin natürlich zu blöd 8| ... aber besser bekomme ich es im Moment nicht hin. Deshalb: Vergesst das mit dem Meckern, ich werde nicht darauf reagieren.)


    Die Ladung ist nicht ganz vorbildgerecht, weil ich kein Neues Deutschland zur Hand hatte. So habe ich auf meine lokale Fellbacher Zeitung zurückgegriffen. Ich glaube aber, dem VEB Sekundärrohstoffe ist es egal. Und für alle, die etwas Ähnliches nachbauen wollen: Ich habe ca. 1 Woche daran gesessen, zuerst schmale Streifen zu schneiden, diese zunächst mehrfach aufeinander zu kleben, dann in Scheibchen zu schneiden und diese wiederrum zu Paketen zu kleben. Anschließend wurde noch Zwirn drum rum geklebt. Und dann wurden die Pakete fein säuberlich auf einen Sperrholzeinsatz geklebt. Der Aufwand hat sich aber gelohnt. :rolleyes:


    Ich denke, dass im Original bestimmt noch ein Netz über die Ladung gespannt sein müsste (Ladungssicherung?), andererseits dürften die Pakete schwer genug sein, um bei max. 80 km/h nicht vom Wagen geweht zu werden. Und ich fahre auf einer Nebenbahn, da war die Geschwindigkeit eh' geringer.


    So, das war's mal wieder. Beste Grüße,
    Michael

  • Hallo und alles gute für das neue Jahr,


    das für mich schon wieder mit einem super Bericht aus Franken begann, nämlich aus Arnoldsreuth. Und weil es mir die Franken angetan haben (ich war mal in Ebern in Ausbildung, eine klasse Zeit...), habe ich über die Feiertage und die Tage davor genutzt. Hier habe ich schon mal eine erste Wagenladung mit Faserholz vorgestellt im Beitrag 1364:


    https://forum.spurnull-magazin…ch-liegt-664/index69.html


    Der Wagen ist mittlerweile umbeschriftet, und zwei weitere Wagen konnten nun auch mit Faserholz beladen werden. Das hat weiland der Schneider Schorsch schon abfahren müssen, was für ziemliches Gegrantel nicht nur mit seinem Heizer, sondern allen mehr oder weniger mit dem Schorsch in Berührung kommenden Zeitgenossen gesorgt hat (und bei mir für gute Laune). Also, hier sind sie, drei Schachteln mit Faserholz aus Thüringen, bestimmt für die Papierfabrik im fränkischen Herzogenaurach:




    Meine beste Lebenspartnerin findet die Ladung zwar langweilig ("Die sehen alle gleich aus. Da kann auch mal was quer liegen, nicht so ordentlich.." - mein Hinweis auf einzuhaltende Vorschriften hat da wenig geholfen), aber wenn die Fuhre angekommen ist, kommt halt eine andere Ladung rauf... :sleeping:


    Bis dahin viele Grüße aus, nein, nicht aus Thüringen, auch nicht aus Franken, sondern Fellbach,
    Michael

  • Hallo Michael,


    Dir noch alles Gute für 2019 und Danke für das mir zuteil gewordene "gefällt mir".

    Eine schöne Fracht hast Du da erstellt, ..........


    ..........oba der Schneida Schoasch hedd di Fua mieddsanehma grodwechs oglehnd
    und waasd a worum: Dsan easchdn wäa da selbich goa niemols auf su an Breussnhobl
    as wi di "Dedrei" übahaubd easchd nauf gschdieng und dsan dsweidn hädd a di drei
    Schächdala a nuch grodwech afoch schdeh glossn, wall sa bluss "halmi vull" senn.
    Mei lieba, wos a desweng den Lodemaasda dadsülld hedd, hedd i fei ned mid ohöan
    möng ! Insofean an schöna Gruus aus Arnoldsreuth voran Schneida Schoasch und
    seinara "Geedeedswamollviaviadl"



    Herzliche Grüße nach Fellbach
    Arnold
    (weder verwandt noch verschwägert mit dem legendären Schneider Schorsch und auch
    keinesfalls so grantig wie derselbe :) )

  • Ich erlaube mir zu übersetzen:


    .... aber der Georg Schneider hätte so eine Ladung einfach abgelehnt und weißt du auch warum: Erstens wäre er selbst niemals auf so eine preußische Maschine wie diese T 3 hinaufgestiegen und zweitens hätte er die drei offenen Wagen einfach stehen gelassen, weil diese nur halb voll beladen sind. Mein Lieber, du hättest nicht mit anhören wollen, was er deshalb dem Lademeister erzählt hätte. Deshalb einen schönen Gruß aus Arnoldsreuth vom Schneider Georg und seiner Gt 2 x 4/4.


    Arnold Des wor mohl widda kestlich zu lesn, die frängisch Gschreibls. Ma sied sich am zwelftn, abba da hob ich a so a dedrei dabei.


    Ach ja, und hier das, was ich gerade nicht als Ladegut fahre, weil es in der Vitrine/ im Regal steht:




    ----------
    Gruß aus Hof


    Peter 8)


    Das Neueste aus dem und über das AW Krögelstein kann man hier finden. Galeriebilder gibt es auch.
    Über die Entstehung meiner kleinen Spur 0 Welt berichte ich in einem weiteren Thread.

    Edited once, last by pekay ().

  • Hi Alle, hi SOMEC,


    danke Peter für die Translation für Nichtfranken. Durchaus sollte Mundart wieder hie und da gepflegt werden. Der Trend geht deutschlandweit ja auch wieder dahin. Natürlich kann und braucht das nicht jeder zu verstehen, dafür gibt´s ja dann die gemeinsame "Deutsche Sprache".


    @SOMEC
    Nur weil einer Mundart nicht versteht muss er aber nicht gleich von "Pseudo Eingeborenen" sprechen, das finde ich schon sehr arrogant und herablassend. Pass nur auf dass du nicht aus Versehen mal die Begriffe "Neger", "Indio" oder "Eskimo" in den Mund nimmst - immer schön politisch korrekt bleiben. Das will die Masse doch heutzutage so, oder wie?


    Aussädem is des Obäfränggische suu eifach, dass des sugoo a Nämbärchä wäi iech väschdäid, gell!!!

  • Mein lieber Schneider Schorsch,


    ich kann ja leider nicht deinen Dialekt, deshalb probier ich es erst gar nicht. Aber es war wieder köstlich... :rolleyes:


    Was aber deinen Kommentar angeht, so muss ich sagen, die Wagen müssen ja erst mal bis zur Landesgrenze kommen. Und erst ab da (also dem Bahnhof, auf dem ein Lokwechsel stattfindet) kommen die von Dir geliebten bayerischen Maschinen zum Einsatz. Bis dahin muss sich halt so ein Preißnhobl mit der Beförderung abmühen. Wobei so 'ne 96 schon toll ist...


    Das du die Schachteln aber wegen unzureichender Beladung stehen lassen willst... also nee, des geht fei gor net, nie un nimmer, sagradie… Der Kosak Willy war auch ein Franke und hat es immer sehr genau genommen, und der hat im HP 1 Nr. genau beschrieben, wie man die Wagen belädt. Na gut, ich werde ich den Wagen noch eine Lage Holz spendieren, beim Omm 52 habe ich eine umlaufende Reihe Holz als Begrenzung, da geht das problemlos. Und bei den beiden anderen Wagen kommt auch noch eine Lage drauf... Aber wenn du dich dann immer noch weigerst, gibt's Ärger, weil auch der Fränkische Bote braucht Papier aus Herzogenaurach. Und für Bierfilze bracht's auch Papier.


    In diesem Sinne viele Grüße nach Franken,
    Michael

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