Ordnung beim Anlagenbau.Der Arbeitsplatz.

  • Hallo Miteinander.


    Nach einem Jahr Umgang mit der Spur Null haben sich bei mir doch andere Arbeitsmethoden und Arbeitsweisen eingebürgert.Nachdem ich meine Anlagenhöhe auf 1,15 m angehoben hatte stellte ich im laufe des Jahres fest das die Arbeitshöhe sehr angenehm ist. Mein alter Arbeitsplatz wurde eigentlich garnicht mehr genutzt,ständig werkelte ich auf dem Anlagentisch herum.Hinzu kam das dort auch keine ordentliche Beleuchtung vorhanden war und von Ordnung konnte man erst garnicht reden.Den Gedanken , den Arbeitsplatz mal schön fertig zu machen hatte ich schon länger vor.Letzten Sonntag war es dann soweit. Zuerst sah es mal so aus.

    Die alte Arbeitsplatte wurde gelassen und eine neue 35 cm höher aufgebracht.Den Zwischenraum nutzte ich für zwei Schubladen wo ich mehr Stauraum schaffen konnte.Da mir eigentlich die Loks nur bei meiner Brücke runterfallen wollte ich jetzt auch eine Lokliege einbauen um Wartungsarbeiten durchzuführen.Um den Strom an die Lok zu bekommen nahm ich den Bericht von Minicooper auf ,der mal im letzten Jahr einen sehr einfachen Stromspender für die Wartungsarbeiten vorgestellt hatte.Im Januar hatte ich mal meine Köf verprogramiert und ich wollte das kleine Problem eigentlich mit Oliver am Telefon abarbeiten.Oliver sagte, dann stell die Köf mal aufs Programiergleis ......... was ist das denn , ich habe garkeins auf der Anlage !!!!!! Also so ein Gleis sollte auch gleich mit auf den Arbeitstisch.Ich brachte beides in einer Schublade unter.

    Die Lokliege ist mit Schaumstoff ausgekleidet der Zwischenraum ist 7 cm breit und gute 60 cm lang.

    In der zweiten Schublade sind jetzt alle Farben untergebracht sowie Pinsel Klebstoff ect. ect.Wenn alles nach gebrauch wieder dahinkommt sollte ich eigentlich alles wieder griffbereit haben.

    Auf der Arbeitsplatte sind nun die Kleinmaschinen aufgestellt und das ganze Werkzeug was man so ständig braucht und griffbereit sein sollte.

    Nun werde ich mir von einem Bekannten noch einen Barhocker besorgen und dann kann man auch mal im sitzen am Arbeitsplatz verweilen.

    Nächste Woche kann es mit den ersten Arbeiten am neuen Platz losgehen, mal sehen ob ich alles schnell finde was man so braucht.Ich hätte bestimmt in den letzten 12 Monaten ein Gebäude mehr hergestellt wenn ich nicht ständig nach Werkzeug gesucht hätte.


    Schönes Wochenende , wir haben Schützenfest im Ort , da ruht die Modellbahn.


    Gruß Hein

    Edited once, last by Hein ().

  • Moin Hein,


    das nenne ich mal einen Arbeitsplatz - viel Fläche zum werkeln, alles griffbereit was man so braucht und eine schöne Ordnung allüberall! Dazu handwerklich noch schön umgesetzt - was will man mehr! :thumbup: Interessant wäre es zu sehen, wie das ganze nach den ersten Arbeitseinsätzen aussieht... ;)
    Ich habe in meinem Keller leider keinen Platz für einen Arbeitstisch, gewerkelt wird am Esstisch im Wohnzimmer. Mal schauen wie lange die frühere Verlobte das noch toleriert... Ein großer Nachteil von der Esstischlösung ist auch, dass ich nach meinen Bauaktionen immer "reinen Tisch" machen muss. :S


    Viel Spaß beim Schützenfest und schieß bloß den Vogel nicht ab, sonst wird's teuer...


    Gruß, Dirk.

  • Hallo Hein,



    sieht klasse aus, ist bestimmt auch klasse - mit der nötigen Aufräumdisziplin auch während der Arbeit.


    Woll´n wir mal so sagen: bei mir auf dem Basteltisch besteht ein sehr starkes Gefälle Richtung Bild 1 von Deinem Beitrag.
    Und dann geht es auch noch viel weiter...


    Die Welt neigt halt rein physikalisch zu größtmöglicher Unordnung.



    Viele Grüße


    Norbert

  • was heißt hier arbeitsplatz, ich nenne meinen "arbeitsplatz" atelier,
    und mein wohnzimmer "lebenswerkstatt",
    zur zeit schreinere ich auf der terasse,
    es geht doch nichts über selbstgeschaffene lebensräume, öhm, und spur null anlagen...


    zu moba-tom und alex, sehr sympathisch, kann ich mich gut wiederfinden...


    ...und wie war das noch, energie bleibt immer erhalten, aber die energie, die zur verfügung steht, um geordnete zustände zu erhalten, nimmt im gesamtuniversum ab, entropie


    irgendwie bin ich entropie experte...


    nur so mal rausgeplaudert, ich wünsche allen noch einen schönen sommerlichrn abend,
    stefan / merzbahn

  • Tach Hein,
    da hast Du Dir einen schönen Arbeitsplatz geschaffen. Ich habe in meinem Spielzimmer leider ,oder soll ich sagen, zum Glück, keinen Platz zum Werkeln. ich muß immer über den Hof in mein "Werkstättle". Das hat aber den Vorteil, daß der entstehend "Dreck" sich nicht auf die Anlage legt. Eine Frage sei mir gestattet, was willst Du mit "EINEM" Baarhocker, da mußt Du ja immer stehen, weil das gute Stück sicherlich von "Herrn Drottel" belegt ist!
    Und denk dran: die Ehre eines Schützenkönig hält nur ein Jahr an. Das viele Geld, daß diese "EHRE" kostet, ist in Eisenbahnspielsachen viel Langfristiger angelegt!
    Gruß Heiko

  • Hallo Spur Nuller.


    Erstmal möchte ich mich Bedanken für die netten Antworten und Bedankungen in diesem Beitrag.Wie ich feststellen konnte ist das Problem Ordnung nicht alleine eins von mir und es betriftt wohl fast alle Modellbahnkollegen.Schön zu wissen das man damit nicht alleine ist.Wegen meiner momentanen knappen Zeit an diesem Wochenende werde ich auf die Antworten erst in der nächsten Woche mich melden. Ich kann da vieles schreiben 8) .


    Heute habe ich erstmal meinen neuen Arbeitstisch eingeweiht, zuerst mochte ich garnicht wegen der Ordentlichkeit beginnen.Aber seis drum , es musste ja was gemacht werden.Es wurden erstmal die langfristig aufgeschobenen Wartungsarbeiten an den Loks durchgeführt.Putzen sauber machen reinigen.Und siehe da, ein Problem bei meiner 64 wurde behoben.Kein Ruckeln und stottern mehr.Auch das kleine Laufproblem bei meiner neuen V20 konnet ich
    ( Jürgen gab mir noch einige Tipps ) ausgemerzt werden.Ansonste habe ich noch einige Lenz Kupplungen im Wagenpark eingebaut damit die endlich mal auf der Anlage mitgenommen werden können.


    Ich muß schon sagen, Ordnung ist das halbe Modellbahnerleben.Ich stelle mal ein Video ein wo man sehen kann das alles gut läuft.


    http://youtu.be/KlQL_9O7iwQ


    Gut Schuß wünscht Hein

  • Da ich die Kamera für andere Fotoaufgaben ohnehin im Anschlag hatte, möchte ich euch, liebe Mitlesern, eine kleine Impression von meinem Arbeitstisch nicht vorenthalten. Das ganze Arbeitsblatt hat eine Breite von etwa 3,20 Metern bei einer Tiefe von einem Meter. Dies ist völlig ausreichend für zwei geräumige Arbeitsplätze nebeneinander. An linken Teil werden hautsächlich alle Bastelarbeiten in all seine Facetten ausgeführt, während an der rechte Seit fast ausschließlich Malarbeiten durchgeführt werden. Die Schubladen links und rechts fassen für die spezifische Arbeitsaufgaben das passende Werkzeug und ein Teil des Farbsortiment.







    Viele Grüße aus Belgien,


    Jacques Timmermans

  • Hallo Jacques,
    Hein wird es mir sicherlich verzeihen, daß ich in seinem Beitragsbaum eine Frage an Dich stelle.


    Kannst Du etwas genaueres über die Beleuchtung über Deinem Arbeitstisch sagen. Das sieht so aus, als ob da sehr gutes Licht auf die Arbeitsfläche kommt.
    Gruß aus dem Schwarzwald
    Heiko Stöckmeyer

  • Moin Hein,


    hier darf meine Regierung nich reingucken, da kommt den gleich: siehste, guck dier die Bilder an, das sieht doch hübsch und ordentlich aus.
    Ich hab bis jetzt alles gefunden, was ich gesucht habe, da ich weiß (ok, nich immer), wo was liegt. Meine Ausrede ist immer, hab kein Platz
    oder so, wer Aufräumt ist zu faul zum suchen. Aber Du hast recht, der innere Schweinehund... ich kämpfe, ich geb nicht auf, versprochen.


    Gruß Rainer

  • Guten Abend Heico,


    Erstmals muss ich erwähnen, dass die Aufnahme bei Tageslicht entstanden ist; die Beleuchtung oberhalb den Arbeitstisch war auf dem Moment ausgeschaltet.


    Zu die Tischbeleuchtung kann ich noch erwähnen, das ich in ein Blechprofil etwa 11 Lampenfassungen, ähnlich wie für die Starter bei einer TL Leuchte (GU 10) verwendet werden, montiert habe.
    Das Blechprofil habe ich zweckentfremdet; es stammt aus der Deckenbau, und ist bei herkömmliche Baumärkte zu bekommen. Als Lampe habe ich Energiesparlampen mit 13 W Leistung verwendet, welche genau so hell wie einer Glühlampe mit etwa 60 bis 75 W brennt, wie zum Beispiel:
    http://www.ebay.de/itm/Lampe-Energiespar-GU10-Reflector-/280790205513?pt=DE_Möbel_Wohnen_Beleuchtung&hash=item4160668449



    Viele Grüße aus Belgien,


    Jacques Timmermans

  • Hallo Hein,
    Hochachtung vor deiner Aufräum-Orgie, aber - Hand auf's Herz - mich würde jetzt doch mal interessieren, ob du selbst diesen Umbau deiner Kellerwerkstatt zu einem veritablen Atelier vorgenommen hast oder ob du auf die professionelle Beratung eines Innenarchitekten zurückgreifen konntest? Kleiner Scherz! Frage - wie lange war dein Mitarbeiter Drottel mit der Aktion "Ordnung am Arbeitsplatz" beschäftigt? Die beiden letzten Fotos lassen eigentlich darauf schliessen, dass es schon ziemlich spät gewesen sein muss ... Übrigens finde ich es schade, dass du bei der Gelegenheit die Orient-Teppiche entsorgt hast - für mich waren sie immer so etwas wie eine Gedankenverbindung zu Agatha Christie's "Mord im Orient-Express".
    Dir eine gute Woche und beste Grüsse
    Dieter

  • Um Euch einen zuverlässigen Unterschiedzwischen Tages- und Kunstlicht Erleuchtung zu verdeutlichen, habe ich ergänzendnoch zwei Aufnahmen gemacht. Die erste Aufnahme zeigt der Tischbeleuchtung mit
    eingeschaltetem Raumbeleuchtung, während die Zweite die Situation mitausgeschaltetem Raumbeleuchtung offenbart.









    Viele Grüße aus dem nächtlichen Belgien,



    Jacques Timmermans

  • Ich (und meine Frau :D ) würde mir wünschen, dass ich auch mal einen solchen Sinn für Ordnung hätte. Ich muss gestehen, mir mir herrscht eher das Motto "nur ein Genie beherrscht das Chaos".


    Daher meine Hochachtung für diesen Arbeitsplatz.


    Grüße


    Lars

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