E18 aus Messing von Wilhelm Nischler

  • Wer kannte den Modellbauer Wilhelm Nischler, aus St. Wolfgang ?

    Ich habe in Giessen eine handgefetige E 18 aus Messing im Massstab 1/45 erworben.Jetzt habe ich die Lok zerlegt um einen Digitaldekoder einzubauen.

    Dabei ist auf dem Fahrzeugboden im Inneren der Name eingeritzt, als (Hersteller) Wilhelm Nischler. Hat vielleicht jemand Unterlagen oder Hinweise zu dieser Lok?

    Das ganze Fahrwerk ist mit allen Ausgleichshebeln voll funktionsfähig.Als Räder sind vermutlich ältere Hellerräder verwendet.Nach Ausbau des Bühlermotors habe ich die Lok ohne Gehäuse mal von meiner T3 auf der Anlage ziehen lassen.Absolut geräuschlos und gleichmäßig. Werde einen passenden Glockenankermotor und neueste Digitaltechnik einbauen.Aber die "Detaillierung" nur geringfügig verbessern.Ich berichte dann wieder

  • Hallo Herr Schulz,


    leider kann ich nicht weiterhelfen. Aber hier im Forum gab es schon eine ähnliche Anfrage zu einer unbekannten E18. Könnte vielleicht aus derselben Werkstatt stammen?


    Unbekannte E18


    Prinzipiell gab es in Spur 0 schon immer begnadete Modellbauer, die Lok in winzigen Stückzahlen an befreundete Kollegen abgegeben haben und deren Werke über viele Umwege nun wieder auftauchen.


    Schönen Gruß

    Andreas

  • Hallo Andrej

    Der Schalter war für die Umschaltung Schiene/Oberleitung. Der wird nach der Digitalisierung dann nicht mehr erforderlich!

  • Hallo Andreas,

    vielen Dank für den Hinweis auf diese Lok. Dies scheint aus der gleichen Quelle wie meine zu sein. Fahrwerk und Antrieb sehen sehr gleich aus.

    So ein Zufall.Danke

    Grüße aus Berlin, Michael

  • Nun habe ich mich zunächst mit dem Antrieb beschäftigt.Dazu habe ich den alten Bühlermotor ausgebaut.Dieser war in Fahrtrichtung seitlich versetzt so eingebaut,dass ein Ritzel das große Zahnrad antrieb.Das machte erheblich Geräusche.Ich habe heute mal meinen kompletten Bestand an Getriebemotoren durchschaut und einen Maxon-Getriebemotor mit passender Abgangsdrehzahl gefunden.Auf den Fotos sieht man das Ergebnis.Da der große Lenzdekoder zur Zeit nicht lieferbar ist,habe ich einen alten ESU Loksound verwendet,bei dem die Geräuschelektronik vermutlich defekt ist,Ein wenig programmiert und nun sehr gute Langsamfahreigenschaften und wesentlich weniger Antriebsgeräusche erreicht.

    Die Verkabelung ist erst einmal provisorisch,da ja noch Beleuchtung usw. eingebaut wird.

    Ich bin sehr zufrieden mit den Fahreigenschaften.

    Den ursprünglichen Umschalter für Ober-und Gleisstrom habe ich auch ausgebaut


  • Hallo Michael!


    Deine Lok gefällt mir langsam auch sehr gut.

    Was ich allerdings ändern würde wäre, ich würde von vorne herein einen ESU Loksound 5 Decoder verbauen.

    Diese sind am Markt erhältlich und bei der Programmierung hast Du unendliche Möglichkeiten.

    Ich beschäftige mich derzeit mit dem Umbau einer Lenz- Köf nach einem Umbaubericht hier im Forum und dort hinein kommt auch ein ESU-Loksound- Decoder, derzeit warte ich noch auf den Energiespeicher.

    Ich bin nämlich bei meiner DR- Köf mit dem klang der Hupe/ des Horn unzufrieden, da sich der Klang wohl nicht ändern lässt, muss ich eben Hand anlegen.


    Dann allen noch eine schöne Woche, Andrej.

  • OFF Topic:


    Hallo Andrej,


    ich würde auch immer ESU vorziehen. Wenn ich Dich richtig verstanden habe, baust Du einen ESU Decoder in eine Lenz Köf II. Das Soundfile von ESU ist fehlerhaft und hat in der Soundabfolge beim Beschleunigen einen Fehler in Form eines "Peaks". Ich habe eine korrigierte Version, bei Interesse bitte eine PN schreiben. Alle anderen natürlich auch.


    Hallo Michael,


    ich verfolge Deinen Umbaubericht mit großem Interesse! Für mich eine der schönsten E-Loks! Kennst Du die Einmess-Option bei ESU Decodern? Die liefert fast immer ein brauchbares Ergebnis, wo meist nur noch minimale Einstellungen nötig sind.

  • Einen Geräuschdekoder werde ich wohl nicht einbauen, da bei Streckengeschwindigkeit das Summen der großen Zahnräder nicht ganz verschwindet. Außerdem möchte ich keine Finescale Lok daraus bauen, wie ich Eingangs bereits geschrieben habe.

    Jetzt sind erstmal wieder wichtigere Arbeiten angesagt.


    Grüße aus Berlin,

    Michael Schulz

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