Fahrtreffen in Kisdorf

  • Hallo,


    unserer Erfahrung nach sind 4 Stunden Aufbauzeit eine sportliche Leistung. Hut ab... .


    Wir bei der Spur 0 Modulgruppe Südwest liegen bei kleinerer Anlage schon bei ~5 Stunden bis die ersten Probefahrten starten können. Aber man muss sich zwischendurch ja auch mal die neuesten Neuigkeiten erzählen... :) . Ich werde im kommenden April mal genau auf die Uhr schauen.


    Gruß aus dem Süden,

    Bernd

    Schreibt mir ruhig bei Fragen und Anmerkungen. Ich bin meist recht umgänglich... :P

  • Moin,


    meiner Ansicht nach ist die Anzahl der Arbeitskräfte nicht von der Hand zu weisen.

    Weiterhin ist es in Hannover so, dass auch Teilnehmer bis zu 600km und mehr auf sich nehmen, um an unseren Treffen teilnehmen zu können.


    Nur wenn Teilnehmer aus der Region mit Modulen an Schlüsselpositionen erst vier Stunden nach anderen zum Aufbau auftauchen, dann brauch man sich nicht über lange Aufbauzeiten wundern.


    Ich finde die Anlage gigantisch.

    Gratulation.


    Gruß Hans-Christian

    Planer aus Hannover

  • Moin


    Wenn jemand ohne sehr, sehr triftigen Grund 4 Stunden zu spät käme, dann wäre es das mit der Teilnahme in Zukunft. Dauerhaft, Wenn die gesamte Truppe die Schlafmützigkeit eines EInzelnen aubaden muss, dann gibt es dafür null Verständnis. Ausschluss. Ausdiemaus. Bei 6 h Anfahrt und Aufbaubeginn um 7.00 morgens ist der Tag vorher der Anfahrtstag.


    Hier ein paar Erfahrungen: Sabbeln, schnacken, labern ist der gefährlichste und allgegenwärtige Killer für gute Aufbauzeiten. Deswegen gibt es einen Antreiber und zusätzlich BBBs. Das sind Boosterbereichsbeautragte. Jeder Boosterbereich ist ein Team, der BBB sorgt dafür, dass in dem Bereich alle Aufgaben erledigt werden, dafür gibt es eine Liste mit Aufgaben, die abgehakt werden müssen, bis es funzt. Der BBB kann jedem, der grad nix zu tun hat, Aufgaben zuweisen, sehr freundlich natürlich. Ohne ein bisschen Zack kann ein Aufbau stundenlang dahindümpeln. sehr frustrierend. Hatten wir auch schon. Aber wenn alle motiviert sind und die Aufgaben verteilt sind, dann klappt das. Der Job der BBBs wechselt, so kann jeder am eigenen Leib erfahren, wie Rumstehen und Sabbeln die Spielzeit verkürzt. Trägt zur Motivation bei.


    Außerdem machen wir in unregelmäßigen Abständen Workshops, wo alle Schritte nochmal erklärt werden. Eigene Module aufbauen ist einfach, aber nur der allererste Schritt. Mechanische Übergänge checken, Verkabelung und Verpolung checken, Booster Strom, Synchronisation, Trennstellen sauber verkabeln, X-Bus, Stolperkabel vermeiden und abdecken, etc. müssen auch sein. Das müssen alle wissen.

  • Moin zusammen,


    Im Prinzip läuft es bei uns ähnlich ab.

    Wir haben in Hannover unterschiedliche Teams. Team Planung, Abteilung Technik und Team Kommunikation(Telefonanlage).


    Funktioniert soweit einwandfrei. Und ich finde, dass ein Aufbau von knapp 100m Anlagenlänge mit 15 Personen in 6h auch schon sportlich ist. Kleinere Probleme kann und wird es immer geben.


    Luft nach oben ist immer. Klar hat jeder Organisator bzw. das Planungsteam immer eine Idealvorstellung vor Augen, die aber nicht immer erreicht werden kann.


    Ich freue mich jedesmal auf das Aufbauen und die Zusammenarbeit mit allen.


    Von daher sage ich: Respekt für eure Leistung.


    Lieben Gruß

    Hans-Christian

  • Moin,

    vielen Dank für die Videos von Sönke und Wolli, alles prima eingefangen und kurzweilig! So bekam man einen Eindruck von der gewaltigen Streckenlänge! meine Bewunderung gilt aber auch den Eisenbahnfreunden Kisdorf und Kölln-Reisiek, für den gigantischen Aufbau! Unvorstellbar wie man weit über 100 Module in so kurzer Zeit transportiert und aufbaut. Auch die vielen Fahrzeuge müssen schonend transportiert werden. Das funktioniert nur, wenn 2 Vereine eng miteinander kooperieren. Da müssen alle Teiln. am Tag X gesund zur Verfügung stehen! Das gilt aber auch für die anderen Clubs, die so ein Wochenend- Fahrtreffen veranstalten!


    Schöne Grüße


    Reinhard

  • Moin

    Ein weiterer gewichtiger Grund für Verzögerungen beim Aufbau ist schlampige Technik. Das meint die Verkabelung, Buchsen und Stecker von Modulen. Das muss alles sehr sorgfältig ohne kalte Lötstellen, ohne Pfusch, ohne zu dünne Kabel ausgeführt werden. Die Verbindungskabel müssen von sehr guter Qualität sein. Das kostet zwar ein ganzes Stück mehr als irgendwelche dünnen billig Puppenhaus-Kabel und Stecker, aber das macht sich mehr als bezahlt. Es soll ja Leute geben (angeblich), die kein Problem damit haben, mehrere 100 oder 1000 € für Loks und Wagen auszugeben und dann jammern wenn ein gutes Kabel mal ein paar Euro mehr kostet.


    Das gleiche gilt für X-Bus Kabel und Stecker, die Kabel für die Booster Synchronisation und die 230 V Kabel sowieso. Wir haben für den Verein Kabel und Stecker aus der Veranstaltungstechnik gekauft, trittfest mit Buchsen und Steckern mit Stahlummantelung, und Bühnenkabel. Dazu große rutschfeste Gummimatten, wenn mal Kabel nicht unter den Modulen verlegt werden können. Dass das nötig ist, haben wir teilweise auf die harte Tour gelernt.


    Die Fehlersuche nach einem losen Kabel in einem Stecker oder einer gelösten Lötstelle. Irgendwo unter einem Modul ist extrem zeitraubend. Wer kein Jedi Ritter am Lötkolben ist, der kann Modellbahnkollegen im Verein um Rat und Hilfe fragen, wenn es um den Modulbau geht.

  • Hallo in die Runde,


    ich war auch dabei in Kisdorf, wie man auf Wollis Beitrag sehen kann, war sogar noch Zeit für ein Käffchen ^^ ! Aber im Ernst, die meisten von uns waren so richtig heiß auf dieses Fahrwochenende. Ich für meinen Teil bin bis auf wenige Rest-Kilometer am Vortag angereist und nicht wenige Teilnehmer haben am Samstag auf das Abendessen beim Griechen verzichtet, um die Öffnungszeit der Halle auszunutzen und lieber Betrieb zu machen.

    Es war einfach Klasse und ich freue mich schon auf das nächste Mal!


    Viele Grüße

    Günther

    Nicht jeder Bindfaden taugt zur Verlängerungsschnur :)

  • 'Besser spät als nie' 😅


    Wer mag kann sich noch ein paar Fotos vom Fahrtreffen in Kisdorf ansehen. Die Größe der Anlage sollte ganz gut zu erkennen sein.

    Wenn man bedenkt, dass die Gesamtstrecke von rund 214 Meter größtenteils aus mehrgleisigen Modulen zusammengebaut wurde, sollten locker mehr als 500 Schienenmeter befahrbar gewesen sein. Obwohl ich Rangierfahrten sehr mag, hat die Strecke ihren großen Reiz. Denn akustisch ist sie durch nichts zu ersetzen 😊 .


    Foto-Galerie EFKR-Website


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