Bahnhof "Werkelburg-Linden" ... ein Segment-Bahnhof Spurweite 0e

  • N'Abend zusammen,


    der Bahnhof "Werkelburg-Linden" hat seine Feuertaufe während der NuSSA 2013 erfolgreich bestanden. Allerdings zunächst einmal lediglich im Rohbau. :S
    Nun sind die Ziele für dieses Jahr noch einige, wenige Nacharbeiten (hauptsächlich den Gleisbau betreffend) zu erledigen, vor allem aber die Ausgestaltung ein gutes Stück voran zu bringen. Der Fahrzeug-Bau wird also etwas kürzer treten müssen und auch andere Projekte haben vorläufig erst mal Pause ...



    Hier mal zwei Bilder vom Bauzustand kurz vor der NuSSA:







    Die Gesamtlänge beträgt 4 Meter, aufgeteilt auf vier Segmente 100x50cm. Auf dem Foto fehlen allerdings die Anschlusssegmente die den Bahnhof auf einen Gesamtlänge von 7 Metern bringen. In diesem Zustand ist er auch für Modul-Treffen geeignet, da die jeweiligen End-Segment genormte Übergänge aufweisen.


    Auf dem rechten Segment (auf dem ersten Bild unten zu sehen) befindet sich neben der Ausfädelung noch ein Abstellgleis. Hier war ursprünglich eine Ladestelle vorgesehen, im Laufe der "dynamischen Planung" :D aber jetzt einer kleinen Lokstation gewichen ist. Die Ausgestaltung dieses Segmentes soll den Anfang meines Berichtes über den Fortgang der Arbeiten an meinem Bahnhof bilden. Es ist geplant diesen Bericht in unregelmäßigen Schritten immer dann zu ergänzen wenn es Neuigkeiten gibt.


    Also, fangen wir mit der Lokstation an:
    Um meinen Bahnangestellten das Ausschlacken der Dampfloks zu erleichtern habe ich heute dieses (ehemalige) Abstellgleis um eine Schlackegrube erweitert. Dazu wurde ein Teil des Gleises heraus getrennt und ein entsprechender Ausschnitt in die Grundplatte eingebracht. Die Schlackegrube selber ist aus 3mm Polystyrol gebaut und mit Zieglemauerwerk von Bünnig verkleidet. Die beiden Träger sind aus Messing-Profilen gebaut und mit dem Gleisprofil verlötet.


    So ist zur Zeit der Stand der Dinge:





    Und auch gleich die erste "Stellprobe" mit Personal:





    In den nächsten Tagen soll dann die Grube noch lackiert und endgültig eingepasst werden, im Anschluss wird dann der Lokschuppen "installiert".




    Gruß


    Thomas



    Betriebsleitung der Werkelburger-Industriebahn



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    Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart. (Noël Coward)

  • Hallo Thomas,


    fein fein...


    Wenn ich mal soweit wäre


    Gruß von der Terrasse
    Dirk

  • N'Abend,


    die Schlackegrube ist heute weitgehend "fertig" gestellt worden. Es handelt sich dabei um einen Zwischenstand, die endgültige Farbgebung und Gestaltung erfolgt natürlich erst im eingebauten Zustand im Zuge der Landschaftsgestaltung. Aber ich denke das bisherige Ergebnis ist auch schon vorzeigbar ...


    Neben der Farbgebung (mit Pulverfarbe, Pinsel und Airbrush) hatte ich noch genügend Zeit um auch die Randsteine zu setzen. Diese habe ich aus PS 1,5mm geschnitten, jede Platte 12x6mm. Vor dem Aufkleben wurden noch die Ecken und Kanten mit 400er Schleifpapier verrundet. Die Lackierung erfolgte mit dem Pinsel in zementgrau. In die noch feuchte Farbe habe ich etwas Gipspulver rieseln lassen* um den Steinen etwas Struktur zu geben. Nach dem Trocknen wurde dann alles nochmal mit Pulverfarbe "abgepudert" ...


    Das Treppengeländer ist aus 0,8mm Messingdraht gebogen, für die Schlacke-Nachbildung habe ich verschiedene dunkle Pulverfarben mit feiner Echtkohle vermischt. Hier muss natürlich noch ordentlich "nachgelegt" werden, aber alles zu seiner Zeit. Zunächst wollte ich erstmal die Wirkung testen ...



    So, nun aber die Fotos:







    Die (zur Zeit nicht verbauten) Träger habe ich mit Instant Rust behandelt, nach dem Trocknen bekommen diese noch eine leichte Farbbehandlung und dann kann die Grube eingebaut werden. Nächste Baustelle ist dann der Lokschuppen. 8)




    Gruß


    Thomas




    * Die Idee in die Feuchte Farbe Gipspulver zu rieseln stammt nicht von mir, sondern von[url='http://www.artdetail.de/modellbau/pages/start.php'] H.J. Lüers. :thumbup:


    Betriebsleitung der Werkelburger-Industriebahn



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    Edited once, last by Werkelburger ().

  • hallo thomas,
    danke für die bilder deines tollen bauprojektes, die beste schlackegrube, die ich je gesehen habe, die lösung mit der schräge unter den gleisen und dem seitlichen freiraum zum säubern gefällt mir sehr gut. es ist auch zum ersten mal, dass ich diese bauart sehe. wenn ich auch mal eine bauen sollte sicher genau so...
    jetzt zu deinem hinweis mit dem gipspulver zur verbesserung der mauerstruktur.
    jaque le plat beschreibt eine ähnliche vorgehensweise in seinem buch "gruß aus ferbach", in anhang b, seite 151.
    er nennt diese die englische technik, ich zitiere:
    "eine interessante farbbehandlungsvariante besteht im tönen von ziegelsteinen in englischer technik. der kniff an dieser methode: graphitpulver und talk wird auf eine frisch ziegelfarben lackierte und noch nicht getrocknete fläche aufgepudert. diese technik läßt spuren von kalkablagerungen und ausschitzungen des gebrannten tones unter dem späteren finish erscheinen. "
    dazu ein entsprechendes photo mit allen phasen der mauerbearbeitung. erst nach dem von mir zitierten schritt erfolgen das sichtbarmachen der fugen mit weißer deckfarbe und gegebenenfalls absetzen einzelner steine in einer anderen farbe.
    ich selbst habe dies noch nicht ausprobiert, kann mir sehr gut vorstellen, daß besonders gelaserte mauerstrukturen lebendiger wirken.
    grüße, stefan

  • Hallo zusammen,


    ... die beste schlackegrube, die ich je gesehen habe, ...

    Ui, Danke schön! :S


    Bei Ziegelmauerwerk habe ich die "Gipspulver-Methode" noch nicht ausprobiert und ehrlich gesagt klingt es auch recht aufwändig, selbst wenn die Wirkung überzeugte. Das Problem welches ich sehe ist die Steine so mit (ausreichend) Farbe zu versehen ohne die Fugen mit zu lackieren, denn sonst bliebe ja auch hier das Pulver kleben ... aber kommt sicherlich auf einen Versuch an.


    Zu meiner Lokstation gehört natürlich auch ein Wasserkran. Da ich aber nicht die "Ideal-Standard"-Ausführung haben wollte, habe ich mich für den Wasserturm "Berge" von Artdetail entschieden. Dieser stand im Original ebenfalls an einer Schmalspurstrecke und passt von den Abmessungen her ideal zu meinem Vorhaben.


    Hier ist er mal komplett zu sehen:





    Hier mal der Rohrflansch im Detail:





    Und hier die Tür samt Vorhängeschloß:





    Der Rohrflansch ist mit Schrauben(-imitaten) und Muttern M0,6 bestückt, das Vorhängeschloss ist ein Gussteil von M.Ziegeler, die Scharnierbänder stammen von Real-Modell. Und natürlich fehlt am Wasserturm noch die komplette Patinierung sowie an einigen Stellen auch noch etwas Basislack ... ;)




    Gruß


    Thomas


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  • Hallo zusammen,


    ein paar Fortschritte ... ;)


    Die Entschlackungsgrube ist nun eingebaut, die ersten Gleise sind eingeschottert und der Wasserturm wurde mit der Airbrush bearbeitet, damit man ihm sein Alter auch ein wenig ansieht. Auf den Fotos noch nicht zu erkennen, da noch nicht angeschlossen, ist die installierte Beleuchtung im Geräteraum.












    Gruß


    Thomas



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  • Hallo .


    Es ist eigentlich Schade, das ein sehr schöner Baubericht mal wieder schnell untergeht und kaum Beachtung findet . Hier hat Tohmas eine wirklich tolle Arbeit vorgestellt die Ihm sehr gelungen ist. :thumbsup:


    Aber das kippeln von irgendwelchen Güterwagen scheint ja wichtiger zu sein. ?(


    Naja , man wundert sich schon momentan. :S


    ein Nachdenklicher


    Hein

  • Hallo Thomas,


    die Schmalspur ist ja eigentlich nicht so mein Ding, aber die Bastelarbeiten die du uns hier zeigst sind wirklich klasse! Vielen Dank dafür. :thumbsup: Und darüberhinaus können deine Gebäude auch gut als Anregung für Regelspurbauten dienen bzw. den modellbahnerischen Horizont erweitern: so eine Konstruktion wie den von dir umgesetzten Wasserturm habe ich noch nie gesehen. Schönes Gebäude mit bestechenden Details.


    Die Schlackengrube gefällt mir besonders gut - wie dem einen oder anderen Vorschreiber auch - da hast du dir eine tolle Lösung ausgedacht!


    Wie ich sehe hat sich Drottel - oder vielleicht sein Zwillingsbruder - auch zur Begutachtung deiner Schlackengrube eingefunden. Pass bloß auf, dass er deine ganze Arbeit nicht mit einem Forkenstreich zunichte macht... ;)


    Wünsche dir auch weiter viel Spaß beim Basteln und freue mich auf weitere Berichte!


    Gruß, Dirk.

  • N'Abend zusammen,


    das Wetter war heute durchwachsen und so hatte ich Zeit an der Lokstation weiter zu bauen ...


    Um die Loks bekohlen zu können sollte eine entsprechende Bühne gebaut werden. Damit das hinauf wuchten der Kohlekörbe/-hunte erleichtert wird, habe ich dem ganzen Ensemble gleich noch einen kleinen Kran spendiert. Dieser entstand im Eigenbau unter Zuhilfenahme eines Weißmetall-Bausatzes von Mike Post Model Works. Der Sockel ist aus Resinplatten in Betonstruktur (Bergischer Modellbau) gebaut, die Bedienerplattform und alles andere ist aus Messingprofilen (weitgehend Reste) zusammen gelötet. Das Riffelblech für die Plattform stammt von Moog.


    Damit die Bekohlung auch mit Brennstoff versorgt und die Lokschlacke ordnungsgemäß abtransportiert werden kann, habe ich gestern zudem noch einen Feldbahnanschluß installiert. ;)









    Und hier mal ein kleines Detail am Rande: Ein selbst gebastelter Besen. :)




    Der Lokschuppen wird wohl noch etwas dauern, befürchte ich ... :whistling:


    Hein: Zunächst Danke für dein positives Feedback. Was die Resonanz angeht so gebe ich dir Recht, aber was solls? Bisher hat noch keiner etwas davon gesagt, dass es langweilig ist oder stört und wenn es nur Wenige interessiert habe ich auch kein Problem damit. Das Ziel ist es andere an meiner Bauweise teilhaben zu lassen und eventuell den ein oder anderen Tipp weiterzugeben. Wer Fragen hat möchte diese bitte stellen, wenn man es lässt kann man bekanntlich keine Antwort bekommen. ;)




    Gruß


    Thomas




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  • Hallo Thomas,


    eine geringe Resonanz kann ich in diesem Beitrag nicht feststellen. Bisher über 1.300 Zugriffe, 10 positive Bewertungen und zahlreiche Danke-Klicks sprechen doch für sich! Das sind gute Werte für einen Baubericht, die besten gibts "natürlich" bei den bekannten Laberthemen... da kann sich schließlich jeder mit einbringen.


    Mich für persönlich ist Dein Beitrag ein absolutes Highlight des Forums: topp Modellbau, gut beschrieben und fotografiert und (bisher) nicht mit endlosen Danksagungen zerpflückt.
    Traurige Ausnahme: mein OT-Beitrag hier.... sorry!


    Ich freue mich auf die Fortsetzung Deines Berichtes, Thomas, macht Spaß den Beitrag zu verfolgen!


    Gruß
    Thomas

  • Hallo Thomas,


    nochmal GANZ GROSSES LOB .............. sieht super aus. :thumbsup:


    diese Platten mit der Betonstruktur, hast Du diese auf Gärung geschitten?? wenn ja, wie?? ?(


    Gruß Dirk

  • Hallo Leute,


    zunächst mal ein ganz herzliches "Danke schön" für vielen positiven Kommentare! Da kann man jetzt wirklich nicht mehr von verhaltener Resonanz sprechen ... ;)


    Dirk: Auch du seist bedankt! Irgendwie habe ich wohl geahnt, dass diese Frage kommen würde und vorsichtshalber ein Foto gemacht.
    Die Einzelteile sind quasi auf Gehrung geschnitten, richtig gesagt angefast. Ich habe dazu einen 45°-Fräser verwendet (der 60er war irgendwie nicht auffindbar :whistling: ), allerdings kann man damit allein die Seitenteile natürlich nicht rechtwinklig ausrichten. Diese Aufgabe übernimmt eine Nut (auf dem linken Seitenteil zu erkennen).





    Der Grund warum ich den Fasenwinkel eigentlich zu groß gewählt habe ist im Grunde ganz einfach: So entsteht ein Art "Rinne" in der sich überschüssiger Kleber (Ruderer 530) sammeln kann, ohne dass er nach außen quillt oder verhindert dass die Seitenteile bündig aneinander liegen.


    Hier sind mal die Einzelteile zu sehen:





    Die eigentlich Klebung erfolgt also mit Hilfe der eingefrästen Nut und nicht über die Fase. ;)
    Auf dem Foto ist auch der eigentliche Sockel des Krans zu sehen, ein Stück 18mm-Kupferrohr, welches auf Länge gesägt und im oberen Bereich auf das Maß des Kran-Fußes abgedreht wurde




    Gruß


    Thomas


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  • Da war wieder das Problem der mir fehlenden Fräse


    Aber nun weiß ich in welche Richtung ich denken muss ...


    Gruß Dirk

  • N'Abend zusammen!


    Es gibt wieder was Neues zu berichten:
    Zunächst einmal hat die Feldbahn der WIB Zuwachs bekommen und zwar in Form einer LKM Ns1 in Ursprungsausführung mit Karbid- bzw. Petroleumlaternen. Das Modell ist im 3D-Druck entstanden und bei Shapeways erhältlich, ich hab es eigentlich mehr durch Zufall dort entdeckt. Da sie vorläufig als Deko fungiert, ist sie zur Zeit zwar rollfähig aber nicht motorisiert. Die Lore stammt von Petau und zusammen mit der Ns1 ist somit der Kohlenachschub für die Schmalspurbahn gesichert ... :thumbup:





    An der Bekolungsbühne wurden noch Konsolen angelötet und die Plattform mit Holzleisten belegt. Die Lackierung in resada-grün wird wohl einem dunkleren Farbton weichen müssen, so ganz zufrieden bin ich damit nämlich nicht. Um Platz für die (noch zu bauende) Aufstiegsleiter der Plattform zu schaffen habe ich den Anschluss des Wasserturms nach links verlegt, zusammen mit dem Kohlenbansen auf der rechten Seite ergibt sich so ein in meinen Augen recht stimmiges Ensemble:





    Ein bisschen "gegärtnert" habe ich auch und so ist jetzt hinter dem Gleisstummel der Feldbahn ein Stück eines eingezäunten Garten-Grundstücks zu sehen, auf dem der Natur aber weitgehend freien lauf gelassen wird ... ;)
    Der Maschendrahtzaun stammt ebenfalls von Petau.









    Gruß


    Thomas


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  • N'Abend zusammen,


    in den letzten Tagen habe ich etwas an der Landschaftsgestaltung weiter gearbeitet, so sine dzum Beispiel zwischenzeitlich die Gleise des ersten Segments zu 98% eingeschottert. Da aber noch nicht alle bestellten Materialien eingetroffen sind, habe ich mich daran gemacht einen kleinen Eye-Catcher zu platzieren: Eine (schon länger) abgestellte Feldbahn-Dampflok.


    Das Modell der O&K-Maschine stammt vom Feldbahnmuseum Freiland , ist aber zur Zeit wohl nicht mehr erhältlich. Ich habe den Bausatz gebraucht, in bereits teilmontiertem Zustand erworben und wollte die Lok ursprünglich mal motorisieren ... fand dann aber die Idee mit der abgestellten Maschine zu reizvoll. :whistling:


    Das ehemals durchgehende Feldbahngleis ist weitgehend zurückgebaut und wird nur noch zur Anlieferung der Lokkohle genutzt. Auf dem verbliebenen Gleisstummel (hinter dem Wasserturm) steht nun die Dampflok und harrt der Dinge die da kommen mögen ...







    Die Führerstandrückwand mal etwas größer:





    Die Farbgebung der Lok war eine echte Herausforderung, hatte ich doch das Bild vor meinem geistigen Auge aber absolut keine Ahnung wie dies zu bewerkstelligen ist. Also einfach versuchen ...
    Nach dem grundieren ist die Lok zunächst in einer MIschung aus orange, ocker und hellbraun gespritzt worden, um danach dünn mit einer grau/schwarzen "Brühe" übergenebelt zu werden. Die Rostflecken sind durch auftupfen von Rostfarbe (Vallejo) entstanden, wobei ich in die noch feuchte Farbe Pulverfarbe (ASOA) eingearbeitet habe. Im ersten Durchgang die hellen Töne, danach immer dunkler werdend. Zwischen den einzelnen Arbeitsgängen habe ich immer eine Trockenzeit von 24 Stunden verstreichen lassen.




    Gruß


    Thomas


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  • Guten Abend,


    da ja heute das Wetter zum basteln einlud, habe ich mich daran gemacht die Bekohlungsbühne zu vervollständigen.
    Bisher fehlte noch der Aufstieg, diesen habe ich heute Vormittag aus diversen Messing-Profilen gelötet. Gegen Mittag sah es dann so aus:





    Die ursprüngliche Lackierung ist schon an einigen Stellen abgeschliffen, da es nachträglich ein paar Änderungen gab. Die Ketten sind einseitig angelötet und am anderen Ende in einen kleinen Haken (MS-Draht 0,3mm) eingehängt.


    Um die Treppenstufen gleichmäßig einlöten zu können habe ich mir eine kleine Lehre aus Pertinax gebaut, die zu einen den richtigen Abstand festlegt und zum anderen den richtigen Winkel der Stufe. Beide Treppen haben einen Winkel von 60°, es handelt sich dabei um sogenannte Treppenleitern wie sind im gewerblichen Bereich häufig zu finden sind.


    Nach gründlichem entfetten und säubern, sowie anschließender Grundierung wurde nun alles in blaugrau gespritzt. Der Farbton passt in meinen Augen deutlich besser, mir gefällt es jedenfalls ... :P





    Das Kranseil muss noch nochmal gerichtet werden und natürlich sieht alles noch viel zu "sauber" aus ...
    Hier mal aus der anderen Richtung aufgenommen, der Kohlebansen ist weitgehend fertig gestellt:





    Das solls erstmal wieder gewesen sein ... ich hoffe es gefällt! ;)




    Gruß


    Thomas


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  • Hallo Thomas,


    keine Kommentare?? das sieht nach Sprachlosigkeit der Leser aus. Ich durfte das geschaffene ja gestern im Original sehen...


    Modellbau auf allerhöstem Niveau :thumbsup:


    das kann anstecken..........................


    übrigens habe ich der kleinen Dampflok wohl doch zu tief in Die Augen gesehen, war gestern noch auf der HENKESeite , natürlich nur aus reiner Neugier :D


    Gruss Dirk

  • Hallo Thomas,


    und wie es gefällt!!! Man kann sich bei Dir so manchen Tipp holen. Mit dem Rost mache ich es genauso. Da kann man wunderbar das blühen des Rostes und auch verschiedene Stadien des rostens darstellen. Das ist schon Modellbau auf höherem Niveau was Du uns hier zeigst und ich hoffe wir sehen von Dir noch einiges.


    Gruß aus Sachsen


    Klaus

  • Hallo Leute,


    mal wieder ein kleines Update ... ;)


    Damit das Personal Betriebsstoffe wie Öle und Fette, seine Werkzeuge und was man sonst noch braucht ordentlich verstauen kann, ist die Lokstation um einen kleinen Lagerschuppen ergänzt worden.


    Noch fehlt das Fundament und die Dacheindeckung, aber ich denke er sieht auch so schon ganz ansehnlich aus:





    Gebaut wurde der Schuppen aus 4mm Sperrholz, die Dachbalken sind aus 3mm Abachi-Holz entstanden. Den Fenstersturz und die Fensterbank habe ich aus einzelnen Ziegeln (von Juweela) angefertigt, welche mit Sekundenkleber fixiert wurden. Im Anschluß habe ich die Fugen dann mit Acryl-Paste von Stangel verfüllt. Die Putzstruktur wird durch Quarzsand erzeugt, welcher in die noch feuchte (dunkelgraue) Grundfarbe eingestreut wurde. Es erfolgte ein Farbgebung in einem hellen beige, mit Pulverfarbe wurde das Gebäude im Anschluss dann auf "alt" getrimmt.


    Hier mal Tür und Fenster aus der Nähe, auch das Fundament ist hier schon zu sehen:





    Die Tür ist aus 1mm starken Holzleisten gebaut, die Scharniere entstanden aus Messingblech-Streifen. Nach dem Beizen der Holzteile erfolgte auch hier eine Behandlung mit Pulverfarbe, sowie etwas "Instant Rust" für die Scharniere.


    Jetzt noch ein paar Details anbringen und dann kann der Schuppen seinen Platz finden. ;)




    Gruß


    Thomas


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  • Hallo Thomas,


    das ist doch mal wieder eine Glanzleistung und gleichzeitig eine Anregung , wozu ich meinen neuesten(vom Gebäude her ähnlichen) Bausatz nutzen kann.


    Übrigens, Schöne Grüße an den "Kampfbastler" von Herrn Lüers



    Gruß Dirk

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