Büttenwarder

  • Tolle Idee Marco,

    die hatte ich auch schon, aber da bei mir im Schrank ein Bogen verläuft ist das, zumindest bei mir, nicht durchführbar. Wenn man ein Fiddle Yard im Schrank unterbringen will, müsste er auch mindestens 1 Meter lang sein um drei kleine GW (G10 o.ä.) darin verschieben zu können...


    ABER: Ich arbeite an einer Konstruktion, die es mir ermöglicht eine Art Aufzug im Bogen zu installieren das ich darin kurze Züge wechseln kann.

  • Bilanz nach einem Monat Bautätigkeit


    Es ist schnell vorwärts gegangen in Oxstedt!

    Der Holzunterbau ist komplett fertig, und die Gleise werden gerade verlegt. Kleine Feinjustierungen bezüglich der Streckenführung sind da allerdings noch zu machen. Die kleine Erweiterung im Bereich der Holzverladung wird gerade ausgestaltet (siehe Bild).


    Fazit: Ich bin mit meiner Bautätigkeit dem ursprünglichen Zeitplan gut sieben Wochen voraus was wohl hauptsächlich dem schlechten Wetter, welches Außenaktivitäten verhindert hat, geschuldet ist.


  • Und wieder ein kleiner Zwischenbericht aus Oxstedt


    Der finale Gleisplan für den linken Anlagenteil ist fertig und die Gleise sind bereits zum Teil eingeschottert. Beide Anlagenteile sind miteinander durch einen R2 Halbbogen verbunden (siehe #18). Als nächstes folgt der herausnehmbare Halbbogen am Raumeingang, damit ich auch mal die Loks ausgiebig im Dauerlauf auf die Strecke schicken kann.


  • Hier mal mein Betriebskonzept:


    Zur Zeit bin ich am Einschottern der Gleise. Also nichts weltbewegendes über das man berichten könnte. Deshalb möchte ich heute mal mein Betriebskonzept erläutern.


    Durch die neuen Räumlichkeiten bin ich in der Lage eine keine Anlage, bestehend aus zwei Anlagenteilen aufzubauen. Der Schwerpunkt wird, wie schon beim ursprünglichen Anlagenteil "Oxstedt", ein vorbildgerechter Rangierbetrieb sein. Als Anschlussstellen werden auf dem Anlagenteil "Oxtstedt" eine Milchverladung, eine Holzverladung und ein Röhrenausbesserungswerk sein. Letzteres wird auf der neuen 2 Meter langen Erweiterung des Anlagenteils "Oxstedt" errichtet werden.

    Der zweite Anlagenteil, der mit Ausnahme des bereits vorhandenen erweiterten Lenz Drehgleises komplett neu aufgebaut wird, bekommt eine Rampe für eine Fahrzeugverladung und eine Laderampe für Stückgüter sowie einen kleinen Haltepunkt. An der Laderampe kommt überwiegend der Kranwagen Wyhlen zum Einsatz. Über den Namen dieses Anlagenteils bin ich mir noch nicht im Klaren.

    Beide Anlagenteile werden durch einen Tunnel miteinander verbunden. Das hat folgenden Grund: Ich möchte mit Hilfe des Lenz ABC Systems die Züge im Tunnel für 4 Minuten anhalten und somit eine längere Strecke vortäuschen.

    Morgens bekommt der erste Personenzug den Milchtransportwagen angehängt und fährt dann zum neuen Anlagenteil. Bevor die Lok umsetzt wird der Milchtransportwagen abgekoppelt und an die Stückgutrampe rangiert wo er entladen wird. Der Nachmittagszug bekommt diesen nun leeren Wagen wieder angehängt damit er nach "Oxstedt" zurückgebracht wird.

    Güterzüge werden individuell zusammengestellt und transportieren ihre Waren zwischen "Oxstedt" und dem neuen Anlagenteil hin und her.

    Für die Rangierarbeiten steht für jeden Anlagenteil eine eigene Köf zur Verfügung.


    Ich denke somit einen abwechslungsreichen Betrieb gestalten zu können.


    Wie ich schon im Beitrag #23 angekündigt habe werde ich im Türbereich noch einen weiteren, diesmal herausnehm,- oder klappbaren Viertelbogen bauen um den Lokomotiven auch mal einen längeren Auslauf (Kreisverkehr ^^ ) zu gönnen. Dazu kann dann bei Bedarf das ABC System ausgeschaltet.


    Bis dann....

  • Moin Uwe,


    ich weiß, jeder setzt andere Prioritäten, aber ich hätte die Gelegenheit des leeren Raumes genutzt und einen Hintergrund installiert, bevor ich die Module aufgestellt hätte. So, mit der weißen Backsteinwand geht viel Atmosphäre verloren.


    Marc

  • Nun nun ist auch der "Kreis" geschlossen. Die "Brücke" ist nun herausnehmbar und nicht klappbar geworden. Sie ist in wenigen Augenblicken mit Hilfe von zwei Knebelschrauben und einer Maschinenschraube stabil befestigt. Eine Maschinenschraube, da auf dem schmalen Stück die Befestigungen nur zwischen den Schienen möglich, und somit eine Befestigung mittels Knebelschraube unmöglich war (siehe Bild). Zusätzlich wird noch eine Aluminiumstütze in der Mitte der Brücke angebracht um ihr zusätzliche Stabilität zu geben.



    Brücke in Halterung bei Nichtgebrauch,




    Die Brücke eingefügt.



    Linke Befestigung mit Knebelschrauben.




    Rechte Befestigung mit der Maschinenschraube zwischen den Schienen.


    Demnächst werden auch hier die Gleise noch eingeschottert.


    Links und rechts der "Brücke" werden die Gleise jeweils etwa 1 Meter vorher stromlos wenn die Brücke entfernt wird. Damit wird verhindert, das bei Unachtsamkeit Fahrzeuge ungewollt über den Rand wegfahren, und in die Tiefe fallen können.

  • Moin

    Das sieht doch schon sehr gut aus. Hast Du auch über eine Absturzsicherung nachgedacht und wenn ja, für welche Lösung hast Du Dich entschieden?

    Lieben Gruß Gerd

    Spur0 Team Ruhr-Lenne e.V. - Die Hagener Spur 0 Leidenschaft in XXXL seit 2007.


    http://www.spurnullteam.de/

    Betriebsabend jeden dritten Freitag im Monat 18.00-22.00 Uhr - Betrieb, Essen,Trinken, Fachsimpeln, Spaß haben in kompetenter und netter Runde. Gäste und Gastfahrzeuge sind herzlich willkommen: Södingstr. 16-18, 58095 Hagen.

  • Moin Uwe,

    gut und sauber gelöst. Entscheidend ist, daß die "Brücke" einfach, schnell und ohne Schnickschnack, zugleich aber
    zuverlässig ein- und ausgebaut werden kann. Auch die einfache Aufberwahrung in Reichweite bei Nichtgebrauch
    ist ein wichtiges Kriterium. Und die Absturzsichrung hast Du auch nicht nicht vergessen - ich weiß, wovon ich spreche...

    Viele Grüße
    Rüdiger

  • Moin Uwe!


    Als alter RTW-Fahrer: wenn die Brücke vor deinem Fluchtweg liegt, dann die Empfehlung, dass man sie leicht rausreißen kann - oder doch was steckbares.

    In Gefahren ist das mit "ist doch kein Problem" so eine Sache - und Sekunden haben eine andere Wirkung. Traurige Erfahrung.


    Einschraubbare Bananenstecker sind auch immer noch zuverlässig und halten mechanisch einiges.

    PJP 1052-12 - Bananenstecker, 4mm, für Plattenmontage
    ø4mm Bananenstecker für Plattenmontage Bemessungsspannung: 30 V AC/ 60 V DCBemessungsstrom: 32AKontakt: Messing vernickelt [...]
    www.reichelt.de


    Genug ernstes Thema: das wird ein super Entspannungs-Zentrum! Ich lese sehr gern mit.


    Viele Grüße, dirk

    Modellbahn ist Spaß - und den definiert jeder selbst!

  • Moin nochmal,

    ich meinte eine seitliche Sicherung auf der Brücke, sorry.

    Lieben Gruß

    Gerd

    Spur0 Team Ruhr-Lenne e.V. - Die Hagener Spur 0 Leidenschaft in XXXL seit 2007.


    http://www.spurnullteam.de/

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  • Moin Uwe,

    da baust Du ja was richtig Schönes. Ich finde dein Betriebskonzept sehr interessant, davon

    werden einige Dinge in meiner Anlage auch Verwendung finden.

    Sehr gelungen ist die Holzver-und Entladung. So etwas könnte ich bei mir auch noch gut unterbringen.

    Weiterhin viel Spaß am Bauen, ich beobachte das Thema gerne.

    Es grüßt

    Peter

    der

    Nordhamburger

  • Nun habe ich der ersten Bauabschnitt fertig gestellt. Die gesamte Anlage ist verkabelt und der Kreis ist geschlossen. Nun können die Züge auch mal im Dauerbetrieb laufen.


    Eine der erste Testfahrten habe ich heute Abend aufgenommen...


    BR 64 zieht langen Zug (GmP)
    Spur 0BR 64 zieht langen Zug auf dem Anlagenteil Oxstedt
    youtu.be

  • Moin Uwe,

    der Umbau Deiner Anlage hat dem Bahnverkehr in Oxstedt ja einen riesigen Aufschwung gegeben!
    Solch lange Züge habe ich bei Dir bislang noch nicht gesehen. Getreu dem Motto:
    "ja, ja, ja iaaa, jetzt wird erst mal in die Hände gespuckt- wir steigern das Bruttosozialprodukt..."


    Viel Freude weiterhin beim Weiterbau

    wünscht Rüdiger

  • Ein Arbeitsplatz für Büttenwarder.


    Da ja immer etwas auszubessern oder zu basteln ist braucht es natürlich auch einen kleinen Arbeitsplatz.

    Meine Laderampe auf dem linken Anlagenteil ist aus Platzgründen von der eigentlichen Anlage etwas vorgelagert und so bot es sich an unter dem Überstand eine LED Lampe zu installieren um den Arbeitstisch blendfrei auszuleuchten.

    Des Weiteren habe ich am Anlagenrand die WLANMaus und einige Werkzeuge angebracht. Die Pinzetten dienen zum Einhängen der Ladungsketten in den Wyhlen Kran und der Eislöffel ist das Hilfsmittel zum entkuppeln der Waggons auf dem Rangierteil.


    Gut ist es das der Schienenkreis mittlerweile geschlossen ist und während der Bastelarbeiten die Züge "alleine" ihre Runden drehen können.


  • Hallo Uwe,

    einen schönen und zweckmäßigen Arbeitsplatz hast Du Dir da eingerichtet. Ideen muss man haben.
    (Auch) in solchen Fällen macht es durchaus Sinn, einen "Kreisverkehr" einzurichten. Die Perspektive,
    wenn im Sitzen die Züge in Augenhöhe an einem vorbeifahren, hat schon was.

    Viel Spaß noch und Grüße
    Rüdiger

  • Technik der herausnehmbaren Brücke im Eingangsbereich


    Nachdem meine Anlage jetzt ganz eingeschottert ist habe ich mich in den letzten beiden Tagen um die technische Gestaltung der herausnehmbaren Brücke im Eingangsbereich zum Modellbahnraum gekümmert.


    Die Vorgabe war, das bei herausgenommenen Brückenteil eine ausreichende Sicherheit gegeben sein sollte die verhindert das Fahrzeuge bei Unachtsamkeit in den geöffneten Brückenteil hineinfahren und somit abstürzen können.


    Das habe ich folgendermaßen erreicht: Ist die Brücke heraus genommen, werden links und rechts davon jeweils 60 cm der Anlage stromlos.

    Technisch habe ich das so gelöst das die Brücke die Stromversorgung nach ihrem einsetzen automatisch von der Anlage erhält und von der Brücke aus der jeweils 60cm stromlose Bereich über Bananenstrecker mit Fahrstrom versorgt wird. Um den Aufwand des Ein-, und Ausbaus sowie der elektrischen Verbindung der Brücke so gering wie möglich zu halten wird die Brücke jetzt anstatt wie ursprünglich geplant nicht mit Knebelschrauben sondern mit zwei M6 Gewindeschrauben befestigt. Über diese beiden Schrauben wird auch die Stromversorgung hergestellt (siehe nachfolgenden Bilder). Somit ist die Brücke in max. einer halben Minute auch elektrisch funktionsfähig ein-, bzw. ausgebaut. Die elektrische Zuleitung über die Befestigungsschrauben ist vorerst nur mit Schotter abgedeckt, wird aber in der weiteren Gestaltung noch wesentlich verfeinert.






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