(23./)24.09.2023 Erntedank-Fahrtag beim MEC Kölln-Reisiek

  • mal was anderes...


    Moin zusammen,


    ein festes Element im Kölln-Reisieker Dorfgemeinschaftsleben ist die jährliche Veranstaltung zum Erntedank, in der A(ttra)ktionen aus der Gemeinschaft für die Gemeinschaft geboten werden. Am vergangenen Sonntag gab es auf dem Gelände der Grundschule und des generationsübergreifenden Bildungszentrums nicht nur allerlei rund um die regionale Landwirtschaft und deren Produkte zu sehen, auch weitere Initiativen und Institutionen aus der Gemeinde zeigten Flagge. Für Kaffee und Kuchen bestand keine Gefahr eines Versorgungsengpasses und auch sonst war das kulinarische Angebot vielfältig, so dass für jeden unabhängig von der persönlichen Ernährungsphilosophie etwas dabei gewesen sein dürfte. Aus dem Vereinsleben präsentierten sich in diesem Jahr u.a. die örtliche Jagdgemeinschaft und der Kaninchenzuchtverein aus dem benachbarten Barmstedt und eben auch der MEC Kölln-Reisiek mit einer N-Anlage und einem 0-Modularrangement der Öffentlichkeit, die keineswegs nur aus Eingeborenen bestand.


    Es war somit nicht wie sonst „unsere Party“ im Sinne eines Vereinsevents, sondern wir waren ein Mosaiksteinchen im Veranstaltungsprogramm. Auch für den MEC ist dieses eine willkommene Abwechslung, da sich hier ein komplett anderes Publikum und eben nicht der Haufen der üblichen, ohnehin schon modellbahn-angefixten Verdächtigen aus der Szene einfindet. Somit ergeben sich ganz andere Gespräche, wobei wir natürlich dann dem Bildungsauftrag entsprechend als Multiplikator versuchen, den Modellbahngedanken in die Öffentlichkeit zu tragen (wow, ganz schön dick aufgetragen, aber zutreffend...). Am einfachsten war es wie immer bei den vielen Kindern, aber auch manchem Erwachsenen war anzusehen, dass dort etwas zu kribbeln begann. „Ich hatte früher auch eine Märklin/Trix/Fleischmann...“ haben wir nicht nur einmal gehört.




    Die 0-Anlage durften wir schon Sonnabend im Werkraum der Grundschule aufbauen, nachdem das eigentliche Mobiliar an die Seiten geräumt wurde. In Anbetracht der Größe der Tische und Stühle war das schnell erledigt. Wenn man sich dann allerdings mal fünf Minuten hinsetzen möchte, fühlt man sich auf einem Erstklässlerstuhl schnell wie der Froschkönig. Die Fläche bot Platz für etwa die Hälfte unserer Module. Die Auswahl war darauf ausgelegt, auf durchgestalteten Modulen möglichst viel Betrieb/Show bieten zu können. Eigentlich wollten wir am Sonnabend unter uns fahren und erst am Sonntag das breite Publikum ansprechen. Aber wie es im Dorf nun mal so ist, hatten einige schon am Sonnabend spitzgekriegt, „das da etwas los ist“. Also steckten einige Neugierige/Mutige schon mal ihre Nasen durch die Tür, die wir selbstverständlich nicht weggeschickt haben.








    Am Sonntag war dann mehr los. Dazu gibt es gleich den zweiten Teil...


    Viele Grüße,

    Carsten (MEC Kölln-Reisiek)

    Edited 5 times, last by Mö_ ().

  • und hier die Fortsetzung...


    Der Sonntag wurde mit einem open air-Gottesdienst auf dem Schulhof eingeleitet. Wir haben überlegt, diese Eröffnung zum ständigen Repertoire kommender Vereinsfahrtage zu machen, aber da werden wir beim Pastor wohl wenig Chancen haben. Gegen seine augenzwinkernde, aber zutreffende Bemerkung beim Rundgang um die Anlage „hier fehlt euch eindeutig etwas; ihr habt ja gar keine Kirche“ hatten wir leider keine zielführenden Argumente :(





    Wir haben uns am Sonntag im Wesentlichen auf Fahrzeuge beschränkt, die hier in der EBO-/AKN-Gegend bzw. in südholsteinischen Gefilden gelaufen sind, was bei einigen Älteren (so ab 35…) manche Erinnerungen aufkommen ließ. Damit gab es dann häufig auch gleich an einen Anknüpfungspunkt für Gespräche. Überhaupt war es in der lockeren Atmosphäre relativ einfach, die Besucher an den Haken zu kriegen. Natürlich gab es auch solche, die bei einem freundlich entgegengebrachten „Moin“ sofort auf dem Absatz kehrt machten und das Weite suchten. Dabei wollten wir doch nur spielen … ;)







    Einige wenige Kinder trauten sich zu fragen, ob sie auch mal fahren dürften. Die bekamen dann auch die Chance zu begleitetem Fahren. Jedenfalls wurde es sowohl für uns wie auch für die Besucher nicht langweilig. Der letzte Vater wurde erst erlöst, als wir schon mit dem Abbau begonnen hatten. Sohnemann war gnadenlos und wollte unbedingt noch sehen, wie das ganze von unten aussieht und wie die Schrauben und Kabel dafür sorgen, das alles zusammenpasst und funktioniert. Bitte schön, ist ja nicht unser Problem. Der Kurze hat dann noch unseren Gleisplan mitbekommen. Schließlich wollte er ihn zuhause mit seiner „Märklin“ nachbauen. Wie Papa es geschafft hat, seinen Knirps an dem Abend ins Bett zu bekommen, wissen wir nicht. Einfach dürfte es sicher nicht gewesen sein...




    Dagegen war es für uns MECler nach dem Abbau der Anlage und der Wiederherstellung des Werkraums überhaupt kein Problem, zuhause den Weg ins Bett zu finden. Auch wenn es z.T. recht anstrengend war, hat es doch viel Spaß gemacht. Den Aufwand war es im Hinblick auf die Resonanz allemal wert!


    Viele Grüsse,

    Carsten (MEC Kölln-Reisiek)

  • Hier noch ein paar Bilder die nicht so verspiegelt sind.


    Ich hoffe die Fahrzeuge sind so etwas besser zu sehen. SDie eind in der Baureihenfolge abgebildet.

    Angefangen mit einem Henschel 6J2, weiter ein Faun ZRS, dann unverkenbar ein Büssing und zum Schluss ein Henschel mit Werkstadt - Koffer.


    Gruß von Karl - Michael

  • Wie bekomme ich die doppelter Bilder wieder weg ?

    Moin Karl-Michael,

    klicke am Ende Deines Beitrages auf "Bearbeiten" und danach auf "Beitrag bearbeiten". Jetzt kannst Du die Bilder, die Du doppelt in Deinem Beitrag hast Bild für Bild anklicken, es öffnet sich ein Dialog "Bild bearbeiten", dort dann auf "Löschen" klicken und weg ist das Bild.


    Gruß Rainer

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