Kopfbahnhof auf 4 Meter

  • Hallo Thorsten,


    Zu Elmshorn und seinem alten Hafen will ich mal nichts sagen, ist eigentlich ein schönes Thema (Hafen und Eisenbahn sowieso immer!). ;)


    Aber zu Deinen Gedanken zu Rampe möchte ich was sagen:
    Die Ladestraße zu opfern um einen optisch bessere und betrieblich aufwendigere Lage der Kombirampe zu erreichen wäre mir zu viel. Gerade die Ladestraße ermöglicht es doch eine Vielzahl an Güterwagenmodellen auf der Anlage einsetzten zu können. Und man kann alles mögliche verladen. Also sollte eine Freiladestraße in meinen Augen unbedingt bleiben. Allerdings bin ich mit dem Klotz an Rampe vor dem Eg auch nicht so ganz glücklich, zumal am rechten Anlagenrand gelegen, wo die Gestaltungsmöglichkeiten auch schnell ihre Grenzen haben. Ich habe also mal rumprobiert und bin zu zwei möglichen Varianten gekommen:



    Dabei bleibt die Ladestr. verkürzt erhalten. Den Bockkran könnte man tatsächlich bei der Fabrik einsetzen. Bindet man die Rampe über den Umweg der Ladestraße an, ist das eine ähnliche Situation wie in Deiner Skizze. Aber die Ladestraße bleibt eben. Will man es etwas einfacher von Rangieraufwand her haben kann man es auch wie in der gestrichelten Variante zwei machen. Das wäre doch eine Lösungsmöglichkeit - oder?


    Ralf will es ja eher ländlich haben ... ich erwähne das nur weil Du doch eher in Richtung städtisches Umfeld unterwegs bist ... allerdings verführt der Plan auch sehr dazu (ist mir ja auch so gegangen). Zu den anderen Punkten wie Kulisse ausrunden oder der Großzügigkeit rund um den Brennstoffhändler kann ich Dir nur zustimmen. Ein nicht zuviel an Straßen und damit zu viele unterteilten Fleckchen sieht sicher gut aus. :thumbup:


    Übrigens (ich bessere hier schon wieder mal nach) finde ich, dass die gebogene Führung des Anschlußgleises zur Fabrik mir immer noch sehr viel besser gefällt als die gerade. Ist mir bei Thorstens Plan nochmal wieder aufgefallen. Das letzte Stück ist dann gerade, das sollte eigentlich fürs sichere kuppeln ausreichen, oder? Es wirkt einfach gefällig und nimmt die Gedrängheit die sonst entsteht - insbesondere weil der Brennstoffhandel über dieses Gleis ebenfalls bedient werden muß! Ich würde mir das also nochmal überlegen Ralf!

    Edited once, last by tom tofte ().

  • Hallo Ralf,
    solche Bahnsteige mit verschiedenen Höhen (bedingt durch Gleisquerung oder ähnlichem) hat es häufiger gegeben, gerade früher auf den sogenannten Landbahnhöfen. Aber nicht nur dort. Leider kann ich keine Bilder dazu finden momentan, aber es gibt welche vom Vorbild! Die findet man aber nur wenn man nicht gerade danach sucht wie ich eben gerade ... ;)


    Hallo zusammen,


    der Endbahnhof Warmensteinach im Fichtelgebirge hatte z.B. einen solchen Übergang: DSO-Link (Leider werden fast alle Bilder nicht mehr angezeigt, daher ganz nach unten scrollen!). Der Bahnsteig war ziemlich lang, um die Wintersportzüge unterzubringen.
    Weitere nette Bilder der Strecke gibts hier: DSO-Link :)


    Gruß Chris

  • Hallo Chris ...


    Danke sehr! Genau sowas hab ich gestern nicht gefunden!
    Quod erat demonstrandum :!: :thumbup:


    Den zweiten Teil des Beitrages von Djosh im HiFo zur Warmensteinacher Strecke kann man hier nachschauen - auch wieder aufschlussreiche und schöne Bilder!
    Rückfahrt nach Bayreuth, Teil 2 | Der frühe Nachmittag (1991, 19 B)


    Womit wir mal wieder in Oberfranken gelandet wären ... alle Wege führen scheinbar dorthin. ;)
    Eine der vielen schönen Strecken die es einstmals dort gab!

    Edited once, last by tom tofte ().

  • Hallo Tom,


    Allerdings bin ich mit dem Klotz an Rampe vor dem Eg auch nicht so ganz glücklich, ...
    Ich habe also mal rumprobiert und bin zu zwei möglichen Varianten gekommen:


    Es ist erfreulich zu lesen, das ich hiermit also nicht alleine so ganz unglücklich war. Schöne Varianten hast Du eingefügt und vorgestellt. Alle beide haben etwas, die eine halt diesen Vorteil, die mit den zwei Einzelgleisen ist auch eine gute Lösung. Argumente pro und kontra gibt es für beides, so muß Gleisplanung sein!


    Nun hoffe ich mal, Ralf kann sich auch für unsere Überlegungen begeistern und wenn nicht, sind Alternativen zur Sprache gekommen. Somit werden wir sehen wie er die Situation nun persönlich bewertet und umsetzt.
    Ich selbst war ja auch noch nicht ganz zufrieden mit meiner Idee, aber sie hat noch einmal etwas zur Verbesserung angestoßen!


    Mit Gruß, Thorsten

  • Guten Abend,


    ich verfolge die Diskussion hier sehr aufmerksam, zumal für meine eigenen Planungen ähnlich wenig Raum zur Verfügung steht. Die Ausgangsidee von Ralf gefällt mir ausgesprochen gut. Die vergleichsweise große Anlagentiefe eröffnet viele gestalterische Möglichkeiten. Der Vorschlag von Tom, in der linken Ecke einen U-förmigen Fabrikhof anzuordnen, wertet diesen Teil aus meiner Sicht gestalterisch sehr auf. Zudem lässt sich auf diese Weise der Übergang zum Hintergrund einfacher gestalten. Eine leicht gebogene Gleisführung in der Fabrik und beim Brennstoffhandel würde die Szenerie nochmals auflockern. Da bin ich mit Thorsten ganz einer Meinung. Wie problematisch dies beim Kuppeln ist, kann ich mangels eigener 0-Erfahrung noch nicht beurteilen. In H0 bereiten bei der Verwendung der Kurzkupplung schon sanfte Bögen beträchtliche Schwierigkeiten. Wegen der optisch und betrieblich unzufriedenstellenden Kuppelei wollte ich ja eigentlich auch zu H0 nach US-Vorbild wechseln ....


    So wie auch Thorsten kann mich die rechte Ecke vor dem Bahnsteig noch nicht überzeugen. Die Rampe erscheint mir zu wuchtig und steht optisch zu sehr mit dem Bahnsteig in Konkurrenz. Zu Bedenken wäre aus meiner Sicht auch noch die möglich Länge für ankommende und abgehende Güterzüge, die durch die Länge des Umsetzgleises vorgegeben ist. Mehr als 4-5 Wagen plus Dienstwagen werden sich wahrscheinlich nicht ausgehen. Insofern sehe ich keinen Bedarf nach einer allzu großen Ladestraße. Schließlich wollen die anderen Kunden ihre Wagen auch noch im Zug unterbringen. Ob der Kran auf der Ladestraße angebracht ist, hängt wohl von den örtlichen Kunden ab. Gibt es im Ort zum Beispiel eine Maschinenfabrik, die ihre Erzeugnisse per LKW zum Bahnhof bringt und den Kran zur Verladung benötigt? Oder soll die Fabrikanlage in der linken Ecke diese Rolle übernehmen? Dann wäre der Kran dort besser aufgehoben.


    Für den Fall, dass in der rechten Ecke vor dem Bahnsteig eine freie Fläche bleiben sollte, bietet sich eine landwirtschaftliche Nutzung (ländliches Thema, der Bahnhof liegt eben am Ortsrand) oder eine Brachfläche an (städtisches Thema). Beide Varianten bieten die Möglichkeit zur Gestaltung im Detail, ohne dabei zu dominant zu werden. Dadurch lässt sich vielleicht ein zu sehr gedrängter Gesamteindruck (der Bahnhof ist ja notgedrungen heftig gestaucht) vermeiden. Oder man führt den Bogen des Hauptgleises bin in die Ecke rechts vorne. Dann sind wir aber wieder bei den Schwierigkeiten mit dem Kuppeln.


    Grüße an die Planungsabteilung :)


    Albert

  • Hallo Thorsten,
    das war ein guter Hinweis von Dir, wie so viele andere auch! :thumbup:
    So macht das Gleisplanen auch Laune wenn vernünftig aufeinander eingegangen wird.


    Zu Bedenken wäre aus meiner Sicht auch noch die möglich Länge für ankommende und abgehende Güterzüge, die durch die Länge des Umsetzgleises vorgegeben ist. Mehr als 4-5 Wagen plus Dienstwagen werden sich wahrscheinlich nicht ausgehen. Insofern sehe ich keinen Bedarf nach einer allzu großen Ladestraße. Schließlich wollen die anderen Kunden ihre Wagen auch noch im Zug unterbringen.


    Hallo Albert,
    Du hast zwar nicht ganz unrecht mit dem obigen Hinweis, aber es sagt ja andererseits niemand das nur ein Güterzug hierher fahren darf der Wagen bringt. Wenn man so einen kleinen Bahnhof mit beschränkten Nutzlängen hat in dem sich aber mehrere Verladestellen befinden (mehr als ein Güterzug Wagen mitbringen könnte) dann passt man eben den Fahrplan für den Bahnhof an wenn einem nach mehr Güterwagen ist! Also ein zusätzlicher Ng oder GmP (hatten wir doch gerade erst!) oder Bedarfsgüterzug, dann passt es auch wieder mit den Verladestellen des Nachbarn. ;) Und so dürfte auch die Ladestraße bestehen bleiben. Das Rangieren in einem halbvollen Bahnhof dürfte dazu auch noch kniffelig werden und kann nicht nur Herausforderung für den Rangierleiter, sondern auch Spaß für den Modellbahner bringen. Finde ich zumindest (und hatte ich mir z.B. damals beim planen von "Zwänge" bereits auch so gedacht). Aber jetzt bin ich erstmal neugierig wie den Ralf das alles sieht, was hier heute so zu seinem Bahnhof geschrieben wurde ...

  • Hallo,


    ihr sprudelt ja alle vor Ideen. Ich muss mir eure Vorschläge morgen noch genau durchdenken.
    Jedenfalls habt ihr Recht mit der rechten Laderampe.


    Tom's Rampen-Variante 1 gefällt mit eigentlich super. Aber ich habe nur noch 3 Linksweichen zur Verfügung und will nichts mehr nachkaufen. Die Rechtsweiche im linken Fabrikanschluss muss ich mir auch schon aus einer Y-Weiche basteln - obwohl...unten würde ja dann die Rechtsweiche frei werden.


    Muss mal probieren, ob es mit Linksweichen eine ähnliche Lösung gibt. Aber ich denke schon, dass das klappt. Werde morgen Vormittag mal weiterplanen.


    Langsam gefällt mir euer Vorschlag mit der Vergrößerung der Fabrik auf der linken Seite immer besser. Vor allem mit der Umgruppierung der Wohnhäuser auf dem 2. Bild von Thorstens Beitrag 20 kann ich mich sehr anfreunden. Die Querstrasse zum Lagerschuppen nimmt sehr viel Platz weg. Also weg damit und die Zufahrt kommt eben von oben.
    Auch die Verleihung eines Hinterhofcharakters für den Brennstoffhandel reizt ziemlich.


    Wenn nun der Bahnhofsbereich einen mehr gewerblichen Charakter bekommt, bleibt ja noch der Rest der Anlage für eine ländliche Gestaltung.


    Bis morgen
    Ralf

  • Hallo,


    habe heute etwas umgeplant.


    So geht es mit meinen zur Verfügung stehenden Weichen aus.
    Einziges Problem ist der Fabrik-Zaun. Eine Fabrik ist einfach eingezäunt (oder nicht?). Dabei würde der Zaun mit Tor über die Gleise gehen. Da aber das Fabrikgleis auch als Ziehgleis für den Brennstoffhandel dient, muss es frei befahrbar sein!
    So wie jetzt im Plan, dass der Zaun am Gleis entlang geht, sieht es nicht sonderlich stimmig aus! :(


    Wie würdet ihr das Lösen???


    Übrigens: Das Gleis in der Fabrik bleibt gerade. Ein kleine Biegung reicht schon aus, dass nicht mehr eng gekuppelt wird. Und das mag ich nicht.


    Wie breit sollte eine Laderampe eigentlich sein und welche Steigung sollten die Auffahrrampen max. haben?



    Gruß Ralf

  • Hallo Ralf,


    vor Deiner Frage wie Breit eine Rampe sein soll stand ich vor ein Monaten auch.


    Laut Recherche kommt es auf den Verwendungszweck der Rampe an.
    Wird Holz oder ähnliches auf der Rampe gelagert musste sie eine gewisse Breite haben.


    Sollte nur schnell Frachtgut vom LKW in den Waggon verladen werden, wobei der LKW dann meist Rückwärts
    oder Seitwärts neben der Rampe stand...musste sie schmal sein...früher wurde viel mit der Sackkarre verladen...lange Wege
    waren also unerwünscht. Irgendwo habe ich mal die Faustformel gefunden...zwei Fuhrwerke sollten aneinander vorbei passen. Jede
    Rampe wurde individuell nach dem jeweiligen Bedarf geplant z.B. Rampen für Fahrzeugverladung oder sogar Bundeswehrverladung sehen
    anders aus als Rampen für den schnellen Frachtumschlag.


    Du musst Dir also zu erst überlegen was auf Deiner Rampe hauptsächlich umgeschlagen werden soll ? Danach
    kannst Du selber über die sinnige Breite/Tiefe entscheiden. Ich hoffe Dir damit etwas geholfen zu haben.



    Viel Spaß weiterhin beim Planen und Bauen.


    Gruß
    Stefan


    P.S: Thema Weichen die nicht passen...vielleicht tauscht ja jemand mit Dir im Forum ? Einfach mal
    versuchen und anbieten.

  • Hallo Ralf,


    erstmal mein Kompliment - dein Plan wird immer besser! :thumbup:


    Zur Lösung deiner Zaunfrage fällt mir folgendes ein:


    - Metallbetrieb und Fabrik tauschen. Für den Metallbetrieb hast du ja keinen Umzäunung vorgesehen, so könnte das Anschlussgleis wie von dir gedacht als Ziehgleis für den Brennstoffhandel genutzt werden
    - das Anschlussgleis für den Brennstoffhandel spiegeln: du könntest die Rechtsweiche rechts an die DKW anschließen, so dass sich die Anschlüsse zum Metallbetrieb und zum Brennstoffhandel kreuzen. Als Ziehgleis würde das Gleis zum Güterschuppen dienen. Bei der Kreuzung, die du dafür noch brauchen würdest, könnte ich dir evtl. weiterhelfen... ;)
    - du tauschst die Fabrik gegen einen Landhandel aus - der braucht keinen Zaun...


    Soweit meine Vorschläge.


    Gruß, Dirk.

  • Hallo Dirk und Stefan,


    Danke für eure Hinweise.


    Die Rampe muss so schmal wie möglich sein, weil sonst unten alles zu eng wird. Zwischen Rampe und Anlagenkante sollte noch Platz sein, damit ein LKW gut vorbeikommt.
    Was soll an der Rampe passieren? Keine Ahnung! Jeder hat eine Rampe, also muss ich auch eine haben! ;)
    Im Ernst: Ich will einen Flachwagen einsetzen, aber der ist eigentlich schon beim Metallgewerbe gerechtfertigt.
    Weiters könnten noch Fahrzeuge auf Rungenwagen verladen werden. Dafür würde aber schon eine Kopframpe ausreichen!?


    Bei allen anderen Wagen kann ja der LKW rückwärts an den Wagen andocken und umladen, notfalls mit Bretterbrücke.
    Somit könnte ich auf die Seitenrampe verzichten.


    Hmmh...vieleicht habt ihr noch Rampen-Ideen. Also schweres Gerät wird hier nicht verladen, höchstens Traktoren.
    Rein gestalterisch wäre für mich eine kleine (realistische) Rampe schon erstrebenswert.


    Zum linken Fabrikzaun:
    Eigentlich brauche ich das Werksgelände unterhalb des Gleises nicht. Da kann was anderes (ohne Zaun) hin. Damit wäre der Gleisanschluß außerhalb des Firmengeländes und es gibt keine Probleme. Die Firma will ich nicht mit dem Metaller vertauscht, da die Platzverhältnisse so besser passen.


    Ich warte noch auf Rampenvorschläge, dann wird neu gezeichnet.
    Danke!


    Gruß Ralf


    PS: Gerade ist mir noch eine Idee gekommen: Kopframpe gemauert mit schmaler (vieleicht 2-2,5 Meter breit) hölzernen Seitenrampe nur zum Umladen. Die Seitenrampe ist ohne Auffahrten (also keine Rampe :) ). Ist sowas auf kleinen Bahnhöfen realistisch?

  • Hallo Ralf,


    mir ist bei Deinem letzten Plan aufgefallen, dass die Ladestrasse II komplett blockiert ist, sollte sich mal ein Personenzug länger im Bahnhof befinden. Ich habe jetzt mal die Umfahrung von der Ladestrasse I zur II verlegt. Dadurch hast Du auch einen durchgehenden Bahnsteig. Allerdings weiss ich jetzt nicht ob die Länge des zu umfahrenden Personenzuggleises reicht, bzw. die Gleisabschnitte in der Ladestrasse II.


    Bei der Fabrik ist das Anlieferungs/Auszugsgleis nun im Strassenplanum gedacht. So liegt das Gleis im Haupteingang und der ist tagsüber geöffnet. Nachts ist er natürlich geschlossen, aber dann werden ja auch keine Brennstoffe angeliefert...



    So, ich hoffe, dass ich jetzt nicht alles noch komplizierter gemacht habe...


    Viele Grüsse


    Matthias

  • Hallo Ralf,


    Dein letzter Gleisplan überzeugt mich nicht so recht. Okay, Du hast den Bahnhof jetzt so geplant wie es Dein Weichenkontingent erlaubt und es so den größten Sinn ergibt. Und wenn Du wirklich daran nichts ändern willst (Weichen tauschen oder kaufen) ist das natürlich auch okay so! Es ist ja Dein Bahnhof!


    Ich würde mir allerdings einen Bahnhof nicht allein durch die Anzahl der vorhandenen Weichen vorgeben lassen wenn er nicht dem entspricht was sich in der Planung als optimal oder sinnvoll ergeben hat. Und es handelt sich ja nur um zwei Weichen. Besser wäre sicher die Weichenverbindung zur Ladestr. genau andersherum zu legen. Zumindest in meinen Augen sieht das jetzt nicht gut aus ...
    Vielleicht findet sich ja jemand hier der zwei Weichen mit Dir tauschen kann (mal so herumgesponnen ;) ).


    Zur Rampe: Wenn es so bleibt wie jetzt geplant, dann würde ich am besten mal in 1:1 ausprobieren wie weit man die Rampe verschmälern kann ohne das es unvorbildhaft aussieht. Im Vergleich mit richtigen Güterwagen und LKW lässt sich das sicher besser feststellen als auf dem Papier. Ansonsten - was ich immer gern mache wenn es passt und geht - Kopframpe und Seitenrampe separat verlegen. Seitenrampe dann z.B. am Gsch anbauen, Kopframpe dort wo sie schon ist. Wirkt dann nicht mehr so klotzig, bringt auch wieder etwas mehr rangiererei mit sich. Wäre evtl. eine Idee?
    Meine Rampenidee (Variante zwei - gestrichelt) weiter oben (allerdings mit den Dir jetzt fehlenden Weichen) wäre ja auch eine Lösung für die Platzprobleme bezüglich der Rampe.


    Noch was: Das Haus links vor dem Brennstoffhandel würde ich weglassen. Der Brennstoffhandel sieht so derart gequetscht aus, der kann durchaus noch etwas Platz haben. Außerdem kann man dann die Zufahrt zum Brennstoffhandel auch von der dortigen Straße vorsehen.
    Soweit von mir zu Deinem letzten Plan ...

  • hallo ralph....ob die fabrik leitung immer das tor im zaun aufmachen will, wenn der brennstoffhandel beliefert wird...... ich denke das könnte zu problemen führen.....



    mist, sehe gerade das du das eingeplant hattest....


    gruß holger

    Epoche 3, z.Zt. keinen Platz.... wenn vorhanden, gesteuert mit Lenz LZV100 & LH100 und per WLAN touchcab(?)

  • Hallo,


    Jungs - ihr macht mich fertig. Aber leider habt ihr bei mehreren Punkten Recht.
    Solange es am Ende gut wird, soll's mir Recht sein.


    Also:

    • Auf die Rampe am Ladegleis II habe ich nun ganz verzichtet.
      Ein langes Gleis gefällt mir 'eh besser - also back to the roots und das Ladegleis wieder wie ursprünglich geplant eingebaut.
    • Dafür ist jetzt die Fabrik eine Traktor-Fabrik mit - ratet mal - ja einer Rampe!!
      Hier fahren die Traktoren aus der Halle oder über die Auffahrt auf die Rampe und ab auf den Waggon.
      Für 'ne Kiste Bier dürfen auch Fremde mal ein Fahrzeug zum Aufladen vorbeibringen.
    • Die Tipps zum Fabrikzaun habe ich gerne aufgegriffen und mal so umgesetzt. Jetzt kann das Fabrikgelände schön ausgestaltet werden.
    • Eine weitere nicht befahrbare hölzerne Rampe ist beim Güterschuppen ergänzt worden. Sie dient nur zum Umladen der Güter.
    • Last but not least wird die Brennstoffhandlung großzügiger dimensioniert. Auf der einen Seite die Bansen und der Tank, auf der anderen Seite am Verkaufsgebäude sind noch überdachte Unterstände (in das Gebäude eingelassen) für die Gasflaschen, Stapler und weiteres Equipment.
    • Leider ist die Weiche zur Traktorfabrik nun eine Y-Weiche geworden. Diese wollte ich auf eine Rechtsweiche umbauen, was aber an den Schwellen scheitert.
      Ich habe aber so kein Problem damit.

    Ich kann mir gerade keine neuen Weichen leisten und Tauschen fällt auch weg, da die Weichenantriebsmechanik schon bei allen Exemplaren umgebaut ist und zudem schon mal verbaut waren.


    Wie die Gebäude genau aussehen werden, steht noch in den Sternen, aber so wäre es mal die Richtline.
    Wie sind nun eure Gedanken dazu?



    Gruß Ralf

  • Hallo Ralf,


    schon bei deinem ersten Entwurf ist mir etwas an deinem vorderen Ladegleis aufgefallen, aber ich kam nicht eher dazu, etwas zu schreiben. Die parallele Lage zum Anlagenrand gefällt mir nicht. Wenn Hauptgleise eines Bahnhofes parallel zum Anlagenrand liegen, dann kann es auch Vorteile beim Planen haben oder es geht halt nicht anders. Aber das Freiladegleis wirkt in dieser Lage unpassend. Ich würde es entweder parallel zu den Hauptgleisen ziehen oder den Winkel, der durch die Weiche vorgegeben ist, beibehalten.


    Ist aber nur meine Meinung.


    MfG Micha

  • Hallo Ralph,


    Dein letzter Entwurf gefällt mir sehr gut. Durch die großzügeigere Variante der Brennstoffhandlung besteht nicht die Gefahr, dass es am Ende spielzeughaft aussieht, weil alles zu dicht gedrängt ist. Mit all den möglichen Details bei der AUsgestaltung gibt es am hinteren Anlagenrand ebenfalls einen Blickfang. Auch die Lösung mit der Traktorenfabrik finde ich überzeugend. Dass der Brennstoffhandel nur bei geöffnetem Werkstor erreichbar ist, macht die Betriebsabwicklung interessanter. Zudem sind solche Lösungen durchaus vorbildgerecht. Im österreichischen Eisenbahnrecht spricht man von "Nebenanschließern", die nur über den Anschluss eines anderen Betriebs erreichbar sind. Die lange Ladestraße im Vorderrund, von der keine Rampe ablenkt , macht sich sicherlich auch gut. Die genaue Lage kannst Du ja während des Baus durch Ausprobieren der optischen Wirkung bestimmen. Die Lage der Kopframpe in Deinem vorletzten Entwurf war nicht optimal, weil nur unmittebar von der öffentlichen Straße erreichbar. Dieses Manko ist aber jetzt behoben. Ich werde mich von Deinen Überlegungen für meine eigenen Planungen inspirieren lassen und sie auch hier zeigen, sobald sie weit genug gediehen sind. Ich hoffe, Du lässt uns auch am Entstehen Deiner Anlage hier bildlich teilhaben.


    Viel Freude bei der Umsetzung wünscht


    Albert

  • Hallo Ralf, Hallo miteinander ...


    ich denke mal unter Berücksichtigung Deiner speziellen Bedingen, wie Weichenknappheit, möglichst gerade Gleise zum eng kuppeln und anderem (LKW's) ist das wohl das bestmögliche an Gleisplan was dabei herauskommen kann. Sonst müßte man wohl komplett neu planen. Also mir gefällt es unter diesen besonderen Bedingungen ganz gut. :thumbup:


    Aber ... ich konnte mich nicht zurückhalten und habe unabhängig von diesen besonderen Bedingen und Einschränkungen, die Ralf Grenzen setzen, mal ein wenig weiter gezeichnet. Unter Verwendung von Ralf's Gleisplan ist dabei ein etwas anderer Plan entstanden, mit anderer Bebauung anderer Gleislage. So in etwa würde ich das Planen wenn es genug Weichen gäbe, keine LKW's an der Rampe vorbeifahren müßten und die Gleise nicht so gerade verlaufen müßen.


    Dabei habe ich versucht neben den Bahngebäuden und der Fabrik besonderes Augenmerk auf den Brennstoffhandel, den Anschluß des Landhandellagerhauses und einer kleinstädtischen Bebauung mit z.B. Fachwerkhäusern (kann aber muß nicht ausschließlich so sein) zu legen. Der Fabrikanschluß ist etwas kleiner geworden. Beim rangieren müßen die Wagen für den Brennstoffhandel zuerst zugestellt werden! Sonst reicht der Platz nicht. Sozusagen ein kleines Rangierspiel, wenn man so will. Auch Rampe und Ladestraße wurden etwas anders angebunden, den halben "Hosenträger" fand ich ganz reizvoll. Auf einen Kran habe ich verzichtet, es gibt auch so genug zu verladen. Den einzufügen an der Ladestraße dürfte kein Problem sein.



    Ich will Ralf nicht in den Wahnsinn treiben (wie er oben neulich meinte ;) )
    Dein Plan wie er jetzt ist ist Okay! Mir hat es nur Spaß gemacht noch etwas weiter zu planen und mal zu schauen was dabei evtl. herauskommt. Ich finde meinen Plan ganz nett auch wenn er sicher noch nicht perfekt ist und seine kleinen Schwächen hat. Deswegen zeige ich ihn hier. Vielleicht findet ja jemand mit ähnlichen räumlichen Voraussetzungen gefallen daran.

  • Hallo Tom,


    dein Plan gefällt mir ausgesprochen gut.


    Ich habe das Wochenende mit Hin- und Her-ändern der ausgelegten Gleise verbracht. Ich bin aber einfach nicht glücklich damit geworden, da es eigentlich nur noch Gewerbedarstellung war und nichts mehr mit Wohnhäusern.
    Inzwischen bin ich wieder bei meinem letzten Plan angelangt, aber ohne Brennstoffhandel und dessen Gleis. Dieser war einfach zu dominant bei der Größe. Stattdessen sind wieder Häuser angeordnet worden.


    Jetzt sehen ich deinen Plan und dieser strahlt genau das Flair aus, das ich eigentlich haben will. Herzlichen Dank dafür! :thumbup:


    Aber auch hier glaube ich, dass das Brennstoffhandelgleis für diesen kleinen Bahnhof einfach zuviel ist.
    Mit deinem Plan werde ich nun weiterplanen (ohne Brennstoffhandel). Dazu brauche ich nur noch die Kreuzung, deren beide Gleise jeweils im Bogen liegen. Mal sehen, ob ich die irgendwie zusammenbasteln kann.


    Nochmals Danke Tom!


    Gruß Ralf

  • Hallo ...


    freut mich das ich wider Erwarten doch noch zu weiteren Planungen beitragen konnte. ;)
    Auf die "Schnelle" habe ich den Bahnhof ein kleines bisschen umgeplant. Die Dkw etwas mehr in den Bogen zur Ausfahrt verlegt so das der Gleisabgang Richtung Landhandel Lagerhaus anders - und das Gleis dorthin länger und weniger stark im Bogen verläuft. So hätte der Brennstoffhandel doch noch Platz in der Nachbarschaft des Lagerhauses (hat es ja durchaus gegeben)! Allerdings um einiges abgespeckt! Vielleicht als Anregung. Im Hintergrund des Brennstoffhändlers ist jetzt mehr Raum für Häuser und etwas Grünzeugs - als Anlagenabschluss!



    Alles andere wie der Fabrikanschluss mit dem gebogenen Gleis musst Du natürlich nach Deinem Gusto verändern (von wegen Kuppeln und so ... ;) ). Ich habe es nur schnell an meinen Plan angepasst. Die Beschriftung wollte ich nicht nochmal machen, es hat sich ja auch nichts großartig verändert. Also das gleiche wie oben in meinem anderen Plan. Vielleicht regt es ja an über den Brennstoffhandel nochmal nachzudenken und ihn evtl. beizubehalten. Ansonsten wünsche ich auch so viel Erfolg bei der "neuen" Planung ...


    Und gute Nacht für heute! :sleeping:
    Und Danke für eure Bewertungen - freut mich das es gefällt! :)

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