Umfrage zu den NSOW Modulkopfbrettern

  • Moin zusammen,


    jetzt ist es endlich so weit, es gibt ein Logo für die Kopfbretter! Nach dem steten Erfolg der Einführung war das überfällig.


    Und die Erstellung des Logos bzw. das überaus positive Feedback von den letzten Internationalen Spur Null Tagen in Gießen 2023 haben bei mir so einige Gedanken angeregt. Ich habe mir z.B. die folgenden Fragen gestellt:

    1. wie weit hat sich dieses Konzept mittlerweile verbreitet? Ist es wie erhofft, im Norden, Süden, Osten und Westen angekommen und umgesetzt?
    2. wer setzt diese Kopfbretter alles ein, sind es Vereine oder Privatpersonen – oder beides?
    3. was gäbe es an den Kopfbrettern noch zu verbessern?
    4. sollten noch andere Profile angeboten werden?

    Als Mit-Ausdenker dieser Kopfbrettern (ja, das war ein etwas längerer Prozess) würde ich mich über zahlreiche Antworten zu den oben gestellten Fragen freuen.


    Also, keine Zurückhaltung! Auch was Empfehlungen, Vorschläge und Kritik angeht, gerne hier posten.


    Ich freu mich auf eure Antworten und wünsche euch einen schönen Sommer!


    Euer Christian


  • Hallo Christian,


    die IG Miniatur-Münsterland hat drei R10-Kurvenmodule gebaut, um Anschluss bei Euch Nordlichtern zu finden.

    Die vielfältigen Anschlussmöglichkeiten zu anderen Modulnormen haben Ralf und mich sofort von der Norm überzeugt.
    Die Ausgestaltung der Kurvenmodule ist noch nicht abgeschlossen. Leider werden die Module von uns zurzeit vernachlässigt. Im Moment hat die dringliche Suche nach neuen Räumlichkeiten einfach Vorrang. Ein Adaptermodul zur hauseigenen Norm ist ebenfalls geplant, damit wir auch einen Anschließer oder Bahnhof bei Modultreffen beisteuern können.


    Aus Münsterländer Sicht fehlt noch ein 800 mm Kopfstück mit asymetrischer Gleislage, Gleismitte bei 200 mm. Aber das ist vielleicht doch etwas eigennützig. :/ ;)


    Liebe Grüße aus dem Münsterland



    Marcus

    Mitglied der IG Miniatur-Münsterland


    An jedem 1. Freitag im Monat (ausgenommen Feiertage!) veranstalten wir ab 18.00 Uhr einen Fahrabend, zu dem auch Gäste mit ihren Fahrzeugen herzlich eingeladen sind.

  • Hallo Christian,


    also die NSOW Norm ist auf jeden Fall im "Osten" angekommen.

    Ich habe ja schon seit einiger Zeit nach dieser Norm gebaut und siehe da,

    einige Kollegen von den "Westsächsischen" fangen nun an neben der

    Schmalspur auch auf Regelspur umzusteigen und das unter Zuhilfenahme

    der NSOW Norm in Verbindung mit Fremo usw.

    Das gute daran ist, so wie beim letzten Modultreffen geschehen, alles passt super zusammen.

    Wir machen weiter!


    Sonnige Grüße aus Westsachsen

    Reinhard

  • Hallo Christian,


    während Giessen 2023 habe ich mit Mitglieder deines Vereins gesprochen. Die haben mir erzählt dass es auch so etwas wie "60cm exzentrisch" gibt. Das habe ich mir bemerckt, denn mein Wunsch/Traum ist es um meine Anlage mal zu kuppeln mit eine andere Anlage oder ein zu setzen können während eines Modultreffens. Da muss ich ein Übergangsmodul anfertigen. Weil mein Gleis ziemlich dicht an der Anlagenrand liegt, wäre so ein exzentrisches, aber standardisiertes "Kopfbrett" warscheinlich die Lösung.


    Also auch im fernen Westen ist euerer Konzept gelandet.


    Gruss,

    Walter

  • Moin Marcus


    Da würde ich zwei 400 mm Kopfstücke nehmen , die Module kann man auch noch gut tragen und bewegen.

  • Hallo,


    ich greife mal das Thema mit folgender Frage auf: Auf welche Bohrungen könnte man beim NSOW Kopfstück verzichten?


    Die Idee zum FREMO kompatibel zu sein finde ich nett, aber hier bestehen doch große Unterschiede in den Interessen. Sofern man die Teilnahme auf FREMO-Treffen ausschließt, könnte man doch auf diese Bohrungen verzichten, oder?


    Entsprechen die Bohrungen der NEM 961 D auch der Arge Norm? Das konnte ich auf die Schnelle nicht herausfinden. Ich würde diesen Bohrungen aber aufgrund des langjährigen Bestehens tatsächlich den Vorzug geben.


    Bleiben nur noch die 8 mm Bohrungen der NSOW. Woher stammen diese und haben sich diese inzwischen in der Fläche durchgesetzt, wenn ja, aus welchem Grund? Hat sich die Mehrheit für die 8 mm Bohrungen entschieden, dann könnte man wiederum auf die NEM-Bohrungen verzichten, oder etwa nicht?


    Danke und Gruß

    Djordje

  • Hallo

    Eine simple Google Suche nach NSOW Spur 0 führt zu den bemaßten und beschrifteten Skizzen, auf denen jedes Bohrloch bezeichnet ist.

    NSOW-Norm - Eisenbahnfreunde Kölln-Reisiek e.V.


    Irgendeine Bohrung wegzulassen macht aus dem universellen Kopfbrett eine individuelle Einzellösung - komplett sinnfrei. Denn genau diese universelle Kompatibilität macht den Erfolg aus. Auch auf Treffen außerhalb des Fremo finden sich Module mit Fremo Kopfbrett. Und klar passen NSOW Kopfbretter an die Arge/NEM Norm, wäre ja sonst Quatsch. Siehe Doku, oder ausführlicher Beitrag Heft 39


    Ich kann nicht verstehen, warum eine Lösung, die das Zusammenspiel erfolgreich vereinfacht, ihrer Möglichkeiten beraubt werden soll - um ein paar Löcher zu sparen? Zum Glück sind ein paar Löcher schnell gebohrt, wir hatten bei Treffen mit neuen Mitspielern schon mal Bohrlehre und Akkuschrauber samt Bohrerset dabei.

  • Hallo Stefan,

    Auch auf Treffen außerhalb des Fremo finden sich Module mit Fremo Kopfbrett.

    Stimmt, so herum habe ich zum Zeitpunkt meines Beitrags nicht gedacht. Dann sollte das FREMO Bohrbild tatsächlich nicht fehlen.


    Ich würde lediglich auf Löcher bei einem "Pseudo" Segment verzichten. Ein durchgehender, zusammengehöriger Bogen wird meinen bisherigen Erfahrungen nach nicht in Einzelteile zerlegt und wild in der Halle verteilt. Die 8 mm NSOW Bohrungen hätte ich demnach für Passdübel genutzt und die 10 mm Bohrung für die Verschraubung mit den 6 mm Schrauben. Auf die FREMO Bohrungen hätte man hier verzichten können. Mit Joker Modulen an den Enden dann den Anschluß an die Weite Welt hergestellt.


    Ich wollte keineswegs die Norm auf Sinn hinterfragen. Meine Frage lautete ganz schlicht: Auf welche Bohrungen könnte man beim NSOW Kopfstück verzichten?


    Dass das Ergebnis "auf keine" lautet, ist okay für mich.


    Gruß

    Djordje

  • Moin an die Denker und Lenker im Norden,


    da in der Vergangenheit konstruktive Kritik gefragt war und auch noch ist, habe ich folgende Nachfragen.


    Die NEM 961 D beschreibt ebenfalls die Vermaßung der Bohrungen, jedoch in Abhängigkeit der Schienenoberkante.

    Ihr bzw die NSOW-Nirm nimmt als Bemaßungsgrundlage die Modulkante unten. Warum diese unterschiedliche Herangehensweise? Sind da bei Eigenbauten von Modulköpfen nicht Fehlerquellen vorprogrammiert?


    Mit freundlichen Grüßen

    Hans-Christian

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