Neuigkeiten von Lenz

  • Hallo Zusammen,


    ... was aus meiner Sicht sehr für die "Brot&Butter" Theorie spricht ;) - Die "Exoten*" sind das Salz in der Suppe - aber die Suppe - dass sind die Modelle die in Stückzahlen gelaufen sind und in Industrie und Handel die Transportkapazitäten bereit gestellt haben ( und noch stellen ).


    Mal schauen ob es irgendwann eine Neuauflage der BR50 mit offener Schürze und Kabinentender geben wird. Oder der Schwenkdachwagen ..


    Viele Grüße,

    Stefan


    Exot = Z.B. der Kran - oder der Indusi-Messwagen.

  • Moin,


    dann kann man sich vielleicht auf ein paar schöne Varianten der V100Ost freuen


    Hafenarbeit by Schwellensittich, auf Flickr


    202 726 by Schwellensittich, auf Flickr


    alle wetter die bahn by Schwellensittich, auf Flickr


    203 162 212 270 by Schwellensittich, auf Flickr


    Spessartrampe 2006: V 1202 MWB fährt zu Tal by Schwellensittich, auf Flickr


    IMG_8114 203 316 by Schwellensittich, auf Flickr


    IMG_8354 burgsinn by Schwellensittich, auf Flickr


    JZ5A3145 by Schwellensittich, auf Flickr


    JZ5A9822 by Schwellensittich, auf Flickr


    IMG_3998 by Schwellensittich, auf Flickr


    und passend zur 212 der NbE

    JZ5A0830 by Schwellensittich, auf Flickr


    es grüßt Michael

  • Mahlzeit beisammen,



    die Maschinen der AL sind auch rechtlich gesehen alles Neubauten.


    Dies sind "Umbauten" von ADtrans bzw. Bombardier Transportation, die Spenderfahrzeuge sind allesamt nicht bekannt. Angeblich sind dort ein Teil der HSB-V100 verarbeitet worden. Führerhäuser, Vorbauten sind komplett neu. Es wurde nur der Rahmen und die Drehgestellrahmen sowie die Getriebe verwendet, jedenfalls ist das mein Kenntnisstand aus der Ausbildung Baureihe 203, da gab es mal einen kurzen Überblick über die Baureihenfamilie.


    Mit freundlichen Grüßen

    Sebastian Woelk

  • Hallo miteinander,


    eine Epocheverbindende Varainte...


    Von der Press im Bhf. Zittau mit der Übergabe zur DB Tankstelle und SOEG - Bimmelbahn / Zittauer Schmalspurbahn - .


    Wen es interessiert: Eine interessante Webseite mit vielen interessanten Bildern aus der Vergangehet und auch Gegenwart... Mit BR52.1, Br52.8, BR86, Vt95, V100,V180, T478,usw.


    Bahnbetrieswerk Zittau | Deutsche Reichsbahn Rbd Cottbus – Bw Zittau (bahnbetriebswerk-zittau.de)

  • ... und wieder sind wir bei "Wünsch-dir-was" und off topic ... :rolleyes:



    Thomas


    Betriebsleitung der Werkelburger-Industriebahn



    _____________________________________________________________________________________________________________________________________________


    Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart. (Noël Coward)

  • Hallo Thomas,


    war nur, weniger "WünschDirwas" Info, sondern ich fand die Zuglänge als Inspration für Spur0, na und wegen der Vorfreude. Das "off topic" kann ich nicht widerlegen. Schönes WE. ;)

    Viele Grüße aus dem Zittauer Gebirge.

    Andreas

  • Moin zusammen,


    es gibt doch immer wieder "WünschDirwas"-Beiträge, wenn eine aktuelle Info oder ein Sachstandsbericht über eine Neuheit hier auftaucht. Das kennen wir doch schon. ;) Aber dem Gedanken der "epocheverbindenden Fahrzeugvarainten" sollte von den Herstellern mehr Beachtung geschenkt werden. Hierbei ist es vielleicht nicht primär die Verbindung zwischen Epoche III und IV (da ist ja jetzt bereits viel möglich) sondern -wie Lenz bereits bei Lokmodellen gezeigt hat- auch die Verbindung der Epochen IVb (gibt es die eigentlich?), V und VI. Hier läßt sich auch im Güterwagenbereich durch Bedruckungs- (und sei es nur ein roter DB- oder DB AG-Keks) oder Farbvarianten einiger Bestandsmodelle diese Verbindung recht einfach durchführen. Natürlich kann man(n) das alles selber machen, aber nicht jeder kann das......


    Ich bin jedenfalls gespannt auf die DR V100 und die entsprechenden Varianten.


    So, die Sonne scheint, jetzt ruft die "Spraydose"!


    Frank

  • Hallo Andreas,


    ich kann deine Beiträge nur begrüßen! Und du hast keinen Grund, dich für deine Meinungen und Empfindungen zu entschuldigen. Unsere Eisenbahnwelt soll doch Spaß machen und nicht in Regularien ersticken, die hier m. E. zu oft gepflegt werden. Ich beschäftige mich lieber mit meinem Hobby und opfere meine Zeit nicht für die Kontrolle meiner Kollegen......


    Vielen Dank dafür,


    Jan

  • Liebe Freunde der Spur 0,


    es ist ja allgemein bekannt, dass ich mit Mario Bellino ebenfalls ein Frau 100 in Spur 0 anbieten wollte. Nun muß ich ehrlicherweise sagen, daß die ersten Bilder der Lok von Lenz zeigen, daß Lenz da eine sehr, sehr gute Umsetzung des Vorbilds ins Modell gelungen ist. Kompliment nach Gießen!


    Ich kann mich garnicht sattsehen an der Detailfülle. Die Rangierertritte, die Drehgestelle, die Aufbauten, alles ganz exzelent gestaltet! Und dann auch noch die Vorserienversion, die wollten wir ja auch zuerst bringen. Ich finde die zahlreichen Bauartänderungen, die dann in Hennigsdorf "erfunden" wurden, ehrlich gesagt etwas schräg... Die runden Griffmulden verschiedener Vorbauklappen, die bündig eingesetzten Vorbaudeckel, die schönen Luftansauggitter aus Aluminium, das wurde vom LKM in Babelsberg alles sehr hübsch gestaltet und in Hennigsdorf dann verbastelt.


    Von dieser sog. Vorserienversion existieren m.W. nur noch 1 oder 2 Loks.

    1. Eine davon ist V100 026, zerlegt bei der Wisag in Brieske. Die wurde mal von der PEG instandgesetzt und fuhr dann für Netinera in Neustrelitz als Werkslok, in blau. Diese Lok hat unter dem Lufteintrittsgitter der Motorluft noch zusätzlich gestanzte Luftschlitze, entspricht aber am ehesten der nun vorgestellten ersten Ausführung der Lenz-Lok. https://www.bahnbilder.de/bild…chlachtete-v-100-auf.html
    2. Die V100 003 des DB-Museums hat andere Ansauggitter für die Motorluft und verkürzte Regenrinnen über den Seitenfenstern des Führerstands. Falls man das ignoriert, könnte man das nun vorgestellte Lenz-Modell auch in in den jüngeren Epochen auf seiner Anlage fahren lassen, eben als betriebsfähige Museumslok des DB-Museums.

    Es gab noch weitere Loks der Vorserie, die noch bei der Dreckigen Bahn AG eingesetzt waren, die sind aber zuerst verschrottet worden.


    Fazit: Von dieser Variante, die Lenz nun demnächst liefern wird, wären nur die Varianten, die in der DDR im Einsatz waren, autentisch, sowie die V100 026 in der Ausführung als Werklok für Netinera und mit Abstrichen bei der V100 003, die mit verkürzten Regeninnen/Sonnenblenden und anderen Lufteinlässen rumfährt.


    Die Bauartänderungen der V100 wären ein Thema für die Promotion zum Dr. der Bahnhistorie.


    Weitere Informationen findet Ihr auf v100-online.de, leider kann ich die Seite gerade nicht aufrufen, da ist wohl ein Server abgesoffen....


    Schönes Wochenende!


    Gruß

    Torsten F


    Edit:

    So, jetzt konnte ich http://www.v100-omline.de wieder aufrufen und komme nunmehr zu folgendem Urteil:

    1. Die Form der Motorluftgitter des Lenz-Modells gab es nur bei V100 001. Die hatte aber völlig andere Pufferbohlen und Drehgestelle, und an den oberen Vorbaukanten auch keine Griffstangen. Ausserdem besaß sie Aluminiumgriffe an den Vorbautüren. Auf der rechten Seite befand sich das Ansauggitter tatsächlich in der zweiten Vorbautür, links in der ersten.
    2. V100 002 wurde nicht von der Reichsbahn übernommen, ausserdem verbrannten sie und V100 001 19.12.1968 in Cottbus.
    3. Ab V100 003 gab es Luftansauggitter mit der senkrechten Lamellen, zweiteilig ausgeführt, und ausserdem darunter in der 1. und 2. Vorbautür gestanzte horizontale Luftschlitze. V100 003 hatte ausserdem kurze Sonneblenden über den Schiebefenstern. Die Luftansauggitter waren links und rechts in der ertsen Vorbautür des Motorvorbaus eingebaut.
    4. Ab V100 004 gab es die langen Sonnenblenden.


    Die Lok, die Lenz hier als Modell vorstellt, hat es so nie gegeben. Die 1. und 2. Vorbautür des Motorgehäuses sollten überarbeitet werden, so, wie es auf den Fotos auf http://www.v-100-online.de zu sehen ist. Sofern die Sonnenblenden Einzelteile sind, sollten kurze und lange Version in den Spritzgußformen enthalten sein.


    Dann gibt es folgende Möglichkeiten, das Modell anzubieten:

    1. Als V100 003 in allen Versionen von 1968 bis heute. Bei der DR war sie in Rot im Einsatz, als späteres Museumsfahrzeug in der Messe-Lackierung grün-weiss. Schöne Lok! Und einsatzfähig! Natürlich mit kurzen Sonnenblenden beim Modell!
    2. Als V100 026 in blau, wie sie für Netinera von 11/2007 bis 2020 als "Werklok 2" im Einsatz war
    3. Alle Vorserienloks V100 004 bis V100 043 mit langen Sonnenblenden als DR-Lok oder als DB AG-Lok in den fühen 90ern. Wahrscheinlich wurden einige schon zu DR-Zeiten geschreddert, bei der DR wurde reichlich Schrott produziert.

    Ich hoffe, ich habe nun alle Klarheiten beseitigt...


    Nochmal schönes Wochenende!

    Gruß

    Torsten F

    Edited 3 times, last by Torsten F: Vorbaudeckel in Vorbauklappe geändert ().

  • Hallo zusammen,


    keines der Vorbilder die von Michael ( @Locutus) gezeigt wurden, sind mit dem Lenz-Modell vorbildgerecht umsetzbar, weil es sich eben nicht um Lok‘s der Vorserie handelt. Auch die Varianten der DR 108, 111, 293, 298.3 wären somit nicht möglich.

    Jedoch lässt sich mit dem Modell die DR Epoche 3-Variante umzusetzen und das ist für die meisten DR-Fahrer wohl die interessanteste Variante.

    Ich freue mich schon auf ein gelungenes Modell.


    Ein schönes Wochenende Euch

    Matthias

  • Moin,


    zuerst mal schliesse ich mich Torsten an - die geziegte Musterlok sieht super aus und macht richtig Lust auf eine 2. Lok :P Ich selbst bin eine DR 110 zu Ostzeiten ab und an mal selber gefahren (unter Aufsicht meines alten Herrn als Lokführer und meines Onkels als FDL auf der Strecke).

    Weiterhin stellt das Lenz Modell in erster Linie eine DR Ost Lok dar - mit der sicherlich angedachten Option von Abwandlungen bis in die heutige Zeit hinein. Da hat man sich bei Lenz mit Sicherheit vorab Gedanken gemacht, Also warum sich dann nun wieder Einige den Kopf zerbrechen über IHRE Varinate ist mir schon von daher unklar. Wartets doch einfach mal ab....


    Ich freue mich auf jeden Fall auf diese DR Ost Lok !


    Gruss, Dirk

  • Von dieser sog. Vorserienversion existieren m.W. nur noch 1 oder 2 Loks.

    Eine Vorserienlok die auch noch als Museumslok erhalten geblieben ist, ist 110 025-4 und steht im Sächsischen Eisenbahnmuseum in Chemnitz-Hilbersdorf.


    Diesellok 110 025 - Sächsisches Eisenbahnmuseum Chemnitz-Hilbersdorf e. V.
    Baujahr: 1967 Hersteller: LEW Hennigsdorf Leistung: 1000 PS Geschwindigkeit: 100 km/h Eigentümer: Eigentümer DB Museum, Leihgabe an SEM Diese Lok entstammt dem…
    www.sem-chemnitz.de


    v100-online.de


    Gruß

    Matthias

  • Hallo Matthias,

    danke für den Hinweis auf V100 025. Interessant ist das erste Foto dieser Lok vom 17.09.1967. Das Lenz-Modellentspricht genau dieser damalige Ausführung, also horizontale Lamellen der Motorluftansaugung, auf der rechten Seite in der 2. Vorbautür des Motorgehäuses eingebaut, keine horizontalen Schlitze unten in den Türen.

    Nun stellt sich mir die Frage, ob alle Vorserienloks ab 003 zunächst mit dieser Variante abgeliefert und dann (rasch?) umgebaut wurden, um die Motorluftansaugung der späteren Serienausführung anzugleichen?

    In dieser Version könnte man das Modell dann nur als Version der 60er-Jahre anbieten.


    Weiss jemand mehr?


    Nochmal schönes Wochenende!

    Gruß

    Torsten F

  • Liebe Freunde der Spur 0 und der Frau 100 im besonderen,


    hätte ich mich mal besser informiert, bevor ich hier Dinge behaupte, die ich nun korrigieren muß!


    Also, hier meine Korrektur zu meinen bisherigen Behauptungen zur Luftansaugung bei den Vorserienmaschinen. Ich zitiere mal aus:


    Manfred Weisbrod: Baureihe V100 der Deutschen Reichsbahn, 1. Auflage 1999, transpress Verlag, Stuttgart, Seite 38:


    "Luftfilteranlage

    Bei den Lokomotiven der ersten Lieferserie (V100 004 bis V100 043) ist die Verbrennungsluft aus dem Maschinenraum angesaugt worden. Sie gelangte über Filterplatten in den Seitenwänden des vorderen Vorbaus in den Maschinenraum und über ringförmige Trockenfilter mit Schalldämpfer in den Abgasturbolader. Betriebseinsatz und Versuche der VES-M Halle/Dessau zeigten jedoch, daß die Verbrennungsluft im Maschinenraum zu stark vorgewärmt wird, was zur thermischen Überbelastung des Motors und einer Verringerung des Gesamtwirkungsgrades führt. Die Lokomotiven sind deshalb auf Aussenluftansaugung umgerüstet worden. Hinter den Mehrfach-Düsen-Lüftungsgittern in den seitlichen Türen des Vorbaus, die zur Grobentstaubung und zum Schutz vor Eintritt von Regenwasser und Schnee dienen, sitzen auswechselbare Filterplatten zur Feinreinigung. Die angesaugte Luft gelangt von den Türen über Ansaugtrichter und den als Hosenrohr ausgebildeten Ansaugkanal zum Abgasturbolader. Kanal und Ansaugtrichter sind durch Faltenbälge mit Schnellverschlüssen verbunden."


    Das vorgestellte Modell von Lenz entspricht also exakt dem Ablieferungszustand der Vorserienloks V100 004 bis V100 043. Daher wird diese Ausführung von Lenz vermutlich nur im Anlieferungszustand dieser ersten V100 angeboten werden.

    Die Vorserienloks waren zuerst in Halle P, Reichenbach, Freiberg, Karl-Marx-Stadt Hilbersdorf, Karl-Marx-Stadt Hbf und Schwerin (nur V100 027) stationiert.

    Als die V100 003 zur Museumslok wurde, hat man offensichtlich die Sonnenblenden verkürzt, die Luftansaugung aber nicht auf den Anlieferungszustand zurückgebaut, da diese Ausführung sich nicht bewährt hatte. Diesen Kompromiss mußte man offenbar eingehen.


    Ich hatte ja oben schon erwähnt, daß es im Laufe der Zeit zahlreiche Bauartänderungen und Verbesserungen gab, vor allem auch leistungsgesteigerte Motoren, dabei wurde dann die Luftansaugung nochmals modifiziert, was ebenfalls von aussen sichtbar ist.


    Meine erste Einschätzung, dass es sich um ein sehr gut gestaltetes Modell handelt, möchte ich nochmal wiederholen.


    Ich wünsche einen stressfreien Start in die Arbeitswoche!


    Gruß

    Torsten

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