Anfang meiner neuen Modulanlage

  • Hallo

    Nach dem aufräumen fielen Mir die Beflaggung für die Loks wieder in die Hände.Es gab viel Ärger auf einer der Ausstellung mit der Beflaggung der Loks,von Aussagen wie ewig gestriger bis zu das war Zeitgeschichte bei der DR.Wenn ich noch auf meiner Anlage die bekannten Parolen aufgestellt hätte,was wäre dann.Für den Personenzug fehlt noch die Steilrampenlok,ist in der Planung den Spitzenwagen habe ich fertig,so ein Wagen ist auf der Steilrampe von Eibenstock gefahren.





    Dietmar

  • Hallo Dietmar

    die neutrale Darstellung eines Ausschnittes selbst erlebter DDR-Zeitgeschichte hat nichts mit deren Verherrlichung zu tun. Ähnliches wird ja u.a. auch in den öffentlich rechtlichen Medien thematisiert. Allenfalls mag es eine Frage des Geschmacks sein, was aber ebenso für andere Anlagenthemen gilt.

  • Hallo

    Wenn man Aufnahmen vom Kohlenkasten und Schaufelblech im Modell sieht ,entspricht das nicht dem Orginal.Solche großen Kohlenstücke wurden mit dem Kohlehammer zerkleinert,bevor man diese in der Feuerkiste verfeuert,man kann einige größere Kohlenstücke,besonders in den Ecken platzieren.Die besten Kohlenstücke sind faustgroß,wir bei der DR hatten nicht die Qualität die man von Steinkohle erwartet.Am besten vergleichen kann man die Kohle auf einer Modell-Kohleschaufel, es ist nur ein Tip ,soll jeder das machen was gefällt.




    Dietmar

  • Hallo Reinhold,


    die DR hatte nach 1945 alle ihre Steinkohlenlieferanten verloren, das eine Steinkohlenrevier befand sich in den Westzonen, das andere in Polen. Also wurde sogenannte Bunkerkohle gemischt mit Braunkohlenbriketts in den "hochwertigeren" Loks verfeuert. Kriegsloks als "Fastallesfresser" bekamen noch schlechteres Futter.

    Bunkerkohle war minderwertige Steinkohle, welche als Ballast in Überseeschiffen im Ausland geladen wurde, wenn es nicht genügend Schiffsladungen zurück in die DDR gab.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Hallo Roland,


    Weil Du offensichtlich Erfahrungen und/oder Kenntnisse dazu hast, habe ich noch eine Frage in Beziehung zur Benutzung minderwertigen Kohlen: Hatte es auch Auswirkung auf die Lokomotiven selbst? Zum Beispiel dass ihre Leistung geringer war? Oder dass sie früher ins Ausbesserungswerk eintrafen wegen hoher Verschleiss, Abnutzung oder Korrosion oder ...?


    Auf jeden Fall kann ich mich vorstellen dass jeder Lokführer nur mit schwerem Härzem die Benutzung von minderwertigen Kraftstoff für seine Machinen erlaubte.


    Gruss,

    Walter

  • Hallo Reinhold

    So wie es Roland dargelegt hat ,war es in den 1950-1960 jahren,danach wurde es etwas besser.Trotzdem war gute Steinkohle immer eine Mangelware bei der DR.Als ich in Oberwiesenthal auf Dampf gefahren bin ,kam ein Fehlläufer mit Steinkohle aus Kanada in Cranzahl an.Diese Zeit vergißt man nicht,das Feuerbett war kaum verschlackt und der Dampferzeuger arbeitete zur vollsten Zufriedenheit.Als die Steinkohle verbraucht war ,ging die Schinderei wieder von vorne los,mit minderwertiger Kohle.Der Schwefelanteil

    in der Kohle war sehr hoch ,was nicht gerade gut war für den Dampferzeuger.

    Dietmar

    Nachtrag

    Als Lokführer hast Du keinen Einfluß gehabt was für eine Kohlesorte Du auf deiner Lok zu verfeuern hast,im Schnellzugdienst gab es bessere Kohle ,die hast Du auch gebraucht um die Fahrzeit zu halten.

  • Hallo Walter,


    ich war ab Mitte der 70er Jahre glücklicher Besitzer eine Kachelofenluftheizung, welche mit Steinkohle befeuert werden konnte. Steinkohle gab es aber nicht beim Kohlehändler. Also nahm ich paar Flaschen "Radeberger Bier" und eine stabile Tasche mit ins Bw Dresden-Altstadt und tauschte das Bier gegen Steinkohle. Dort erzählten mir die Arbeiter wo die Kohle her kam.

    Ob die Leistung der Lok geringer war, war nicht das Thema, aber ich denke, sie wird schon geringer gewesen sein. Denn die Reichsbahn investierte viel Geld in die Entwicklung der Öl- und Kohlenstaubfeuerung. Ölfeuerung erhielten einige 01er, 03er, 18 201, 18 314, 44er, 50er, 52er, 58er und 95er, Kohlenstaubfeuerung erhielten 07, 08, einige 17er (S10), 44er, 52er und 58er. Damit versuchte man dem Steinkohlenmangel etwas auszugleichen. Immerhin schaffte man es, dass die Feuerung mit Kohlenstaub dann auch funktionierte, während Versuche der DRG vor dem Krieg weniger erfolgreich waren.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Hallo

    Um minderwertige Kohle wie Braunkohlen und Briketts zu verfeuern muß der Rost verändert werden.Der Luftspalt der Roststäbe beträgt 14mm bei Steinkohle,bei minderwertige Kohle müßte man die Spaltgröße auf 7mm verringern,so genügt die Luftmenge nicht ,um eine vollständige Verbrennung zu gewährleisten.Beim toten Feuerbett das man bei Braunkohlenfeuerung den Regelrost mit 14mm Spaltbreite beibehält.Man bestückt das Feuerbett,mit zerkleinerten faustgroße Schamottsteine,Ziegelsteinbruch,Schotter eine 80mm hohe Schicht,nimmt den Brennstoff auf,Außerdem wir durch das Tote Feuerbett verhindert das weniger Brennstoff in die Rauchkammer mitgerissen wird,die in den Aschkasten durchfallende unverbrannte Kohlenmenge stark eingeschränkt wird,um ein ausglühen des Aschkasten zu verhindern.Auch die Leistung des Dampferzeuger und die Schäden ist wieder ein anderes Thema.Kann man in der Fachliteratur nachlesen.

    Dietmar

  • Hallo

    Am 1März war der Tag der NVA,werde wohl mit dem Beitrag einige verärgern,auf meiner Anlage gehört das zur Geschichte.Mein Militärzug gehört zu den Rückwärtigen Dienste.Leider gibt es keine Figuren,wo ich gedient habe beim Fallschirmjägerbatillon 40 auf Prora,oder hat jemand einen Tip.





    Dietmar

  • Hallo

    Da ich meine Schmalspur noch verlängern will ,steht das Wasserhaus im Profil,deshalb mußte ich es umsetzen.Auch die Container wie diese bei der Sowjetarmee in der ehemaligen DDR verwendet wurden muß ich noch altern.Danach soll es mit dem Lokbau weitergehen,wenn es meine Zeit erlaubt,das Frühjahr naht.






    Dietmar

  • Hallo Dietmar,


    schöne Bilder, die du hier zeigst. Ich kann mich noch erinnern, wie diese kurzen braunen Container in der Kreisstadt (Wittstock) am Ladegleis standen und mit Militär LKWs abgeholt wurden. Bei den sonst üblichen 20 Fuß Containern war das am Anfang schon ein komischer Anblick.


    Viele Grüße

    Micha

  • Hallo

    Die Reko 01.5 war schon ein Kraftpaket,es war eine Leistung vom Bw Ostbahnhof -Einsatzstelle Berlin -Lichtenberg von Lichtenberg -nach Stettin mit Übernachtung im Bw Szczecin,am anderen Tag ging es zurück nach Lichtenberg. Das Bild ist in Angermünde aufgenommen,nach der Dampfzeit sind wir mit der 118 gefahren,und danach mit der 132.Auch die Fahrdienstvorschrift der PKP mußte man kennen.Meine 118 148-6 hat man in der Nacht ,mit Solidarnosc beklebt an der Grenze gab es kein weiterfahren,mußte entfernt werden,in dieser Zeit konnte kein Pole mehr deutsch sprechen.In der Zeit waren wir Deutsche nicht mehr willkommen.Die Reko 01.5 im Modell ist was feines,hatte meine verkauft weil kein Platz zum fahren gab,war ein großer Fehler und Preiswert war die Lok auch nicht ,hoffe das ein neues Modell auf dem Markt kommt.


    Dietmar

  • Hallo Dietmar,


    einmal Berlin - - Stettin... und dann war der Arbeitstag rum? oder wieso musste da übernachtet werden?

    Gruß Derek D.


    Ich fahre in Epo.II, was sonst


    mir wurde heute erklärt," Männer werden maximal fünf Jahre, dann wachsen die nur noch" .....8|

  • Hallo Derek

    Das ist der Dienstplan von 1982 mit Lok 118,der Dienstbeginn war 17.40 Uhr in Lichtenberg-Pause von 23.00-04.00 Uhr mit Bett im Bw,der Dienstbeginn in Szczecin war 04.50- Dienstende Bw Lichtenberg 09.40-Arbeitszeit 13.00 Stunden.Die Pause war auch zum Lokwechsel bei Störung am Fahrzeug angedacht.War nur einmal in meiner Pause zum Loktausch nach Lichtenberg gefahren,hatte Störung am Heizkessel,und das war im Februar.



    dIETMAR

  • ich verstehe ... ich hatte eine Pause von fünf Stunden nicht mitgerechnet ... ich weiß nicht, ob das heute noch so zulässig ist ..Ich bin in der Logistik zuhause .. da läuft es anders ....da muss der Fahrer, wenn möglich noch in der Pause entladen...

    Die Diskussion hatte ich aber heute erste, das wir damals mehr gearbeitet haben, 6:30 Abfahrt, Laden in Berlin und dann 4 Stellen in Thüringen und wieder zurück... am nächsten Tag das gleiche Programm... hat keinen interessiert, was auf der Uhr steht.. Heute steht da ein Fahrpersonalgesetz...

    Gruß Derek D.


    Ich fahre in Epo.II, was sonst


    mir wurde heute erklärt," Männer werden maximal fünf Jahre, dann wachsen die nur noch" .....8|

  • ich bin übrigens am Ostbahnhof groß geworden, Dampfloks, Obus mit Anhänger und Eis in Stangen ... lang ist es her

    Gruß Derek D.


    Ich fahre in Epo.II, was sonst


    mir wurde heute erklärt," Männer werden maximal fünf Jahre, dann wachsen die nur noch" .....8|

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