Digitalsteuerung mit Bluetooth und OHNE Zentrale von Hornby

  • Hallo zusammen,


    durch einen Newsletter von Hattons bin ich auf eine technische Neuerung in der Digitaltechnik aufmerksam geworden, die ich zumindest für erwähnenswert halte. Die Firma Hornby bietet neuerdings Decoder mit einem integrierten Bluetooth-Empfänger an, die direkt per Smartphone und passender App angesteuert werden, und das zu einem Kampfpreis. Eine Digitalzentrale wird damit überflüssig, zumindest soweit es die Ansteuerung einzelner Lokomotiven angeht. Die Schienen liefern nur noch die analoge Spannungsversorgung für den Antrieb der Loks. Detaillierte Beschreibungen zu diesem System (Hornby HM7000) konnte ich bei einer kurzen Suche im Netz nicht finden. Was das System wirklich kann, und was es ggf. nicht kann, wird sich sicherlich noch herausstellen. So dürfte das Angebot an passenden vorbildorientierten Soundprojekten noch sehr übersichtlich sein. Prinzipiell könnte ich mir aber vorstellen, dass die direkte Ansprache der Decoder per Bluetooth, WLAN, oder anderem Funkverkehr früher oder später die momentan vorherrschende Konstellation ablösen wird. Mangels Alternativen zeige ich mal den Screenshot der Nachricht von Hattons.


    Hornby HM7000.pdf


    Ein befreundeter Bastler hat im Januar beim Rheinischen Schmalspurstammtisch in Köln-Porz gezeigt, was da geht. Er hatte eine Lösung mit WLAN Technik und einem eigens konzipiertem Handregler mit integrierter Mini-Zentrale mitgebracht. Dazu wurde die Lok über einen internen LiPo-Akku mit Strom versorgt und war damit komplett unabhängig von der schienengebundenen Spannungsversorgung. Auf Gleisabschnitten mit anliegender Spannung konnte der Akku einfach über die Schienen aufgeladen werden. Da bekommt der Begriff „Betankungsgleis“ eine ganz neue Bedeutung. Die ganze Technik (Decoder, WLAN, Sound, Akku) war in einer kleinen zweiachsigen 0e-Lok verbaut. Was da erst möglich wäre, wenn sich die gewerblichen „Profis“ dieser Idee annähmen. Gut, soweit ist das Hornby-System sicherlich noch nicht.


    Mit dem Beitrag möchte ich in erster Linie auf diese neue Technik hinweisen, nicht für das Produkt werben. Antworten mit dem Tenor „ich habe aber das System xyz, das ist viel besser und ich bin damit total zufrieden“ mögen eine legitime Meinungsäußerung sein, liefern jedoch keinen inhaltlichen Mehrwert. Ansonsten freue ich mich über eine fruchtbare Diskussion.


    Viel Spaß

    Klaus

  • Moin Klaus,


    vielleicht passen nachfolgende Links "Blunami" gut zu diesem Thema, handelt es sich m.E. um "die gleiche" Technologie.

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    Gruß Rainer

  • Hallo Zusammen,


    ich könnte mir vorstellen, das die Hersteller von Zentralen da noch etwas zurückhaltend sind ... weil die Zentralen & Booster damit ggf. überflüssig werden.


    Anstelle an CV's zu schrauben verbindest Du dich einfach mit dem Webserver auf Deiner Lok.


    Das kommt ... bestimmt - mal sehen wie lange die Decoderhersteller für die WLAN Variante noch brauchen.

    Und ob sie sich auf ein Protokoll einigen können.


    Viele Grüße,

    Stefan

  • Hallo zusammen,


    wenn man richtig sucht, dann wird man auch fündig. Hier also weitere Infos zu dem Hornby HM7000 System.

    Einmal auf der Webseite der Firma selbst:

    HM7000


    Und ein recht anschauliches und gut verständliches Video.

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    Viel Spaß

    Klaus

  • Finde ich auch spannend, und wenn dann noch vom Sounddecoder über Bluetooth der Bass sound an den Subwoofer unter der Anlage geht.

    dann vibriert es beim Rangieren. Dann reichen auch 3 Meter fahrstrecke.


    Ich habe das mal gemacht (ohne Bluetooth sondern mit einem parallelen Sounddecoder direkt in den Subwoofer Eingang) (ja, ich bin da komplett der tecnische Laie) und mir den Sounddecoder dabei gehimmelt, aber der Moment wo der Boden vibrierte war Wahnsinn.


    Gruß


    Hans

  • Hi.

    Sieht erst mal sehr spannend aus, danke. Das Video schaue ich mir später mal in Ruhe an. Ein wenig eine Mischung aus DelTang und WirelessDCC. In wie weit das aber etwas mit DCC zu tun hat, erschließt sich mir noch nicht ganz. Das Signal wird doch per Bluetooth übertragen und muss den BT Spezifikationen folgen. Ob die Daten wirklich mit dem DCC Protokoll versteckt im BT Signal übertragen werden, bezweifele ich ein wenig, denn DCC ist nicht grade für Funk- Übertragung ausgelegt und muss ja nun auch überhaupt nicht sein, da der Empfänger/Decoder doch selbst die BT- Befehle auswertet. Bei WirelessDCC liegt der Fall anders, da dort ein normaler DCC Decoder seien Signale von einem Funk Empfänger bekommt. Generell ist der Betrieb mit Akku statt Strom aus dem Gleis genial und etwas, das ich nie mehr missen möchte. Wie gesagt, ich hatte noch keine Zeit um mir das genauer anzuschauen.


    Dazu kommt, ich bin "Oldschool" und bevorzuge einen Drehknopf statt einem Touch Display, zumindest bei der Modellbahn. Aber wenn sich die Liefersituation bei DelTang nicht bald bessert, könnte ich mir vorstellen, auf den Drehknopf zu Gunsten der verfügbaren Empfänger/Decoder zu verzichten. Den Sound brauche ich aber ganz sicher nicht. Ich bin froh, wenn das Ganze so leise wie möglich abläuft. Den Sound wird man ja wohl hoffentlich abschalten können.


    Ein Test- Exemplar werde ich mir aber wohl auf jeden Fall zulegen. "Man" muss ja schließlich wissen, was geht und was nicht.

  • Hallo,


    ich gebe zu bedenken, wie lange die Akkukapazität für einen einiger Maßen ordentlichen Betrieb ausreicht.


    Das ist m. E. aktuell so wie bei den jetzigen Autos und bei den Lkws ganz zu schweigen.


    Das wird noch einige Zeit dauern um ordentliche Ergebnisse zu erzielen.


    Aber kommt Zeit kommt Rat.

    Grüße aus Lappersdorf (bei Regensburg)


    Heinz ;)

  • Hi.

    Na ja, ich fahre schon lange mit Akku und hatte noch nie Probleme mit der Kapazität. Eine kleine 0e Lok mit Glockenanker- Motor verbraucht ca 30-40 mA pro Stunde Betrieb. An Akku Kapazität passt da etwas zwischen 100 und 250 mA/h rein. Also 3-6 Stunden Dauerbetrieb. Größere Loks mit weniger effizienten Motoren, dafür aber mit mehr Platz für mehr Akku Kapazität kommen immer noch auf 2-3 Stunden Dauerbetrieb. Wenn die Lok steht, wird bis aufs Licht so gut wie kein Strom verbraucht. Es handelt sich also um echte Fahrzeiten. Damit komme ich zuhause immer hin und für Ausstellungen im Dauerbetrieb nimmt man dann eben ein oder zwei Tausch- Akkus mit. Ist eher wie beim E-Bike mit wechselbarem Akku, nicht wie beim Elektro- Auto...

    Alte schwere Messingbomber mit Verbräuchen im Hochstrombereich sind natürlich eher ungünstig, aber mit einem vernünftigen Antriebskonzept geht das mit Akku super. Und das nicht nur in Schmalspur...

  • Hallo Fast-Namensvetter,


    vor so einer ausführlichen Stellungnahme solltest Du die verfügbaren Fakten doch schon einmal lesen. Die hier diskutierten Decoder arbeiten sehr wohl nach dem DCC-Protokoll. Sie lassen sich nicht nur über Bluetooth sondern auch wahlweise ganz normal durch konventionelle DCC-Signale über die Schiene ansprechen. Und wer auf Sound verzichten möchte, der kann gleich viel Geld sparen und deutlich billigere Decoder ohne Soundfunktion erwerben, die findet man auch im aktuellen Angebot.

    Ich bin auch kein Freund der Smartphonelösung. Aber was da gehen könnte, hat z.B. ESU gezeigt. Warten wir die weitere Entwicklung ab. Das eine schließt das andere nicht aus.


    Ich selbst werde auf absehbare Zeit nicht ein- bzw. umsteigen. Besonders die Situation bei den verfügbaren Sounds läßt mich da noch zweifeln. Aber ich werde die Entwicklung aufmerksam verfolgen.


    Zu einer möglichen Akku-Lösung verweise ich nochmal auf die von mir beschriebene Lösung von Ralf Stass, einfaches Laden über ein Stück spannungsführendes Gleis, da müsste man keine Akkus mehr tauschen. Wer fährt schon stundenlang nonstop mit einer Lok?


    Viel Spaß

    Klaus

  • Moin Klaus,


    die 0e Loks von Ralf Stass habe ich mit dieser Technik schon im Einsatz gesehen. Das hat hervorragend funktioniert.

    Bleib(t) gesund !


    Viele Grüße aus der Hildesheimer Börde


    Martin


    Feld- und Waldbahnmodelle 1:45, 0e, 16,5 mm

    DelTang R/C-Funkloks

  • Hi.

    Inzwischen habe ich mir das Video und auch das System genauer angeschaut. Ist immer noch spannend. Jetzt ist mir das mit dem DCC auch klar. Der Decoder ist beides, ein "normaler" DCC Decoder und zusätzlich ein Bluetooth Empfänger gleichzeitig. In sofern sind die avisierten Preise (33€ bei Hattons für die günstige 6- Pol Variante) wirklich gut. Auch die Sound- Varianten sind im Vergleich zur Konkurrenz nicht zu teuer, interessieren mich persönlich aber nicht...

    Was man im Video aber auch sehen konnte, ist das die Steuerung per App (die es zur Zeit nur für iOS gibt und somit für den größeren Teil der Bevölkerung nicht zu gebrauchen ist) doch alles, nur nicht ergonomisch ist. Ich werde mir wohl dennoch einen Decoder kaufen wenn die Decoder ohne Sound lieferbar sind (sind sie aktuell noch nicht) und die Android App fertig ist. Zur Not kann man die entsprechende Lok ja immer noch mit der Multimaus fahren, sofern man die Stromabnehmer nicht ausbaut... Ich überlege, meine DH Class vielleicht damit auszurüsten, die ja sowieso per DCC gesteuert werden sollte.


    Bei meiner z21 nutze ich die App nur zum Schalten, nicht zum Fahren, weil mir das Fahren per Smartphone einfach nicht gefällt. Ich denke, das wird mir auch bei dem Hornby System nicht anders gehen. Trotzdem ein Schritt auf dem richtigen Weg, finde ich, Chapeau.

  • Hallo in die Runde


    Da ich bereits mehrfach namentlich genannt wurde und mich das Thema interessiert, möchte ich hier mal meine bisherigen Erfahrungen mit den HM7000 Decodern teilen.


    Vorab aber ein wichtiger Hinweis:

    Die Decoder können derzeit via Bluetooth nur mit Apple Geräte genutzt werden!!

    Die App für Android ist noch nicht verfügbar!!

    Stand 21.04.2023!


    Meinen ersten HM7000 habe ich aus Unwissenheit mit der Android App HM6000 verbunden und so den Baustein für mich unerreichbar gemacht!

    Mein Händler ersetzte mir den Decoder anstandslos, weil der Fehler offensichtlich bei Hornby lag...

    Also bitte nur mit Apple Geräte verwenden oder immer mal wieder im AppStore nach HM DCC Ausschau halten!


    Nun aber zum Decoder und meinen bisherigen Erfahrungen.

    Im Auslieferungszustand sind die Decoder auf DCC eingestellt und können nach der Installation in die Lok direkt auf der Anlage mit dem Fahrregler der DCC Zentrale probegefahren werden.

    Kleiner Hinweis am Rande:

    Lok aufs Gleis, Fahrtrichtung überprüfen, Geschwindigkeitsregler bis zum Anschlag aufdrehen und einen Augenblick warten!

    Nach einigen Sekunden saust die Lok los, jetzt den Geschwindigkeitsregler auf "0" drehen.

    Ich nehme an, das eine Art Messfahrt durchgeführt wird. Ist diese erledigt, kann die Lok sehr gut gefahren werden!


    Nachdem ich mich davon überzeugt hatte, das der Decoder wie jeder andere auch mit meinem DCC System gefahren werden kann, machte ich mich daran die Bluetooth Möglichkeiten zu erkunden und erfahren.

    Die Lok steht auf meiner Anlage und wird mit der Digitalspannung versorgt.

    Ich schalte an meinem Smartphone Bluetooth an und rufe die zuvor installierte HM DCC App auf.

    Nach dem öffnen der App wurde der Decoder automatisch erkannt. Zwei Updates wurden angezeigt und durch meine Bestätigung ausgeführt.

    Nun konnte ich ein Bild für die Lok einbinden, die Lok Adresse ändern, und über drei Schieberegler einige Parameter einstellen.

    Ich ließ aber erstmal alles wie es war und wechselte in die Ansicht mit dem Fahrregler.


    Die Lok ließ sich über die App sehr gut in beide Fahrtrichtungen regeln.

    Da ich ein Freund von haptischen Drehknöpfen und Tasten bin, möchte ich den Fahrregler der App unbewertet lassen.


    Mein erstes Fazit zu den Decodern:

    Das Android Geräte noch nicht genutzt werden können, obwohl Hornby damit nicht nur auf der Verpackung wirbt, ist bedenklich.


    Der Decoder als solcher funktioniert jedoch erstaunlich gut. Und das sowohl über die App und Bluetooth, als auch über die DCC Zentrale mit den dazugehörigen Handreglern.


    Gewöhnungsbedürftig ist die erste Messfahrt, aber danach kann die Lok sehr gut gefahren werden.


    Apropos fahren, Hornby bietet passend zu den Decodern so genannte PowerPacks an. Diese sind mit einem Stecker versehen und können einfach an den Decoder verdrehsicher angesteckt werden.

    Bei Sound Decodern ist ebenfalls ein Steckplatz für den Lautsprecher vorgesehen!

    Die Steckplätze sind unterschiedlich und sind zwei- bzw. dreipolig ausgelegt. Somit kann man sich beim anstecken von Lautsprecher und PowerPack nicht vertun.


    So weit, so gut.


    Im nächsten Bericht werde ich mich mit der Programmierung und den CV's befassen.


    Gruß Ralf



    Alle sagten DAS GEHT NICHT...dann kam einer, DER WUSSTE DAS NICHT UND HAT'S GEMACHT.

  • Und weiter geht's


    Wie berichtet, fahre ich ungern mit einer App, sondern benutze lieber haptische Fahrregler.


    Den Decoder auf DCC eingestellt, ändere ich nun via Bluetooth die ersten CV's.

    Als erstes verändere ich die Höchstgeschwindigkeit und die Mittlere Geschwindigkeit. Dann mache ich mich daran die Beleuchtung zu dimmen und die Lautstärke der einzelnen Sounds zu verändern.


    Sobald eine Änderung vorgenommen und bestätigt wird, übernimmt der Decoder diese sofort!


    Im nächsten Schritt möchte ich die Funktionstasten neu zuordnen. Insbesondere die Bremstaste hat es mir angetan, die liegt in der App nicht nur zwischen den Richtungstasten für die Fahrtrichtung, sondern auch auf Taste 27 der Funktionstasten.


    Ich möchte die Bremstaste aber, wie bei allen meinen Loks, auf Taste 3 legen...


    In der App kann ich tatsächlich alle Funktionstasten bearbeiten und verlegen.

    Bei Nutzung des iPhone als Fahrregler funktioniert das sogar hervorragend, aber leider nur da und nicht am DCC Fahrregler!!


    Echtes Mapping sollte, da der Decoder auch als DCC Decoder verkauft wird, so funktionieren das jede Funktion auf jede Funktionstaste gelegt werden kann.

    Was mir zudem aufgefallen ist, ist dass es zwar eine CV gibt, mit der der Sound insgesamt lauter oder leiser gestellt werden kann.

    Leider stellen sich dann beinahe alle Sound- CV's auf den eingestellten Wert...


    Die Sounds klingen nachdem sie in der Lautstärke eingestellt wurden gut. Ich habe schon Sound's gehört, die erheblich schlechter geklungen haben.


    Verglichen mit anderen Sound Decodern ist der Hornby Decoder lediglich ein "Loksound Select".

    Das Horn, oder die Glocke von dieser Lok, alles andere von jener Lok, geht nicht. Hier muss man nehmen was angeboten wird.


    Mein Fazit:

    Es gibt sicher bessere Decoder, aber der Preis, der Klang und die Einfachheit CV,s zu bearbeiten ist nicht schlecht!!!


    Bis die Tage, Ralf

    Alle sagten DAS GEHT NICHT...dann kam einer, DER WUSSTE DAS NICHT UND HAT'S GEMACHT.

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  • Nachtrag und Wunschkonzert...😃


    In Bezug auf die von mir vermutete Messfahrt, habe ich zwei unterschiedlich reagierende Decoder. Während der eine Decoder nur einmalig die Messfahrt durchgeführt hat, macht der andere Decoder, immer wenn die Lok vom Gleis genommen wird, erneut eine Messfahrt.

    Ob hier ein Defekt im Decoder vorliegt, oder dies durch zurücksetzen des Decoders behoben werden kann muss ich bei Gelegenheit noch Testen. Ich werde berichten...


    Mein größter Kritikpunkt ist aber das Mapping:


    Was das Mapping der Funktionstasten sowie der Sounds angeht, beschreitet Hornby einen eigenen, für mich nicht nachvollziehbaren, Weg!

    Der Sound wird im Decoder gespeichert und auf bis zu 28 Soundslots abgespeichert.


    Im DCC Betrieb entspricht die Nummer des Soundslots der Tastennummer auf dem Fahrregler.

    An dieser Reihenfolge ist keine Änderung (Mapping) möglich, weil entgegen der Möglichkeit zu anderen DCC Decodern die entsprechende Speichermöglichkeit im Decoder schlicht und ergreifend fehlt oder nicht freigeschaltet ist.


    Was bei Hornby mit dem Mapping gemacht werden kann, hat mit dem Decoder nichts zu tun, sondern nur mit der App!

    In der App können im Bereich Mapping die Tasten untereinander getauscht werden.

    Ein sehr einfach zu bedienendes Menü hilft hierbei.

    Dieser Menü-Punkt würde sich auch sehr gut zum "echten Mappen" mit Abspeicherung im Decoder eignen! Leider fehlt aber diese Möglichkeit im Decoder!!


    Wunschgedanke:


    Da der HM 7000 lediglich einem Select Decoder gleicht, bei dem nur vorgegebene Sounds verwendet werden können, gestaltet sich so ein Mapping doch relativ einfach!?


    Es gibt lediglich 28 Sounds die auf maximal 28 (Nummern) Tasten verteilt sind.

    Diese Sounds sind nachdem man einen Sound aus der Bibliothek geladen hat, im Decoder und nicht in der App abgespeichert.


    Meiner Vorstellung nach, werden die Sounds in einer Tabelle von Zeile 1 bis 28 eingetragen!?


    In einer eigenen Spalte sind die Zeilen durchnummeriert, diese Zeilennummer entspricht der Taste auf dem Regler.


    Durch Austausch der Zeilennummer kann nun jeder Sound auf jede Taste gelegt werden.


    Nach der Änderung werden diese im Decoder gespeichert und fortan ist das Mapping sowohl für die App, als auch für jedes DCC -Steuergerät gültig!!


    Mit etwas mehr Einsatz könnte dann noch die F0 dazu genommen werden und der Hm7000 hätte ein Mapping vergleichbar zu anderen DCC Decodern!

    Sorry ist nur so ein Gedanke, der sich hoffentlich auch umsätzen lässt.


    Einfach mal abwarten ob sich diesbezüglich etwas tut...

    Ich für meinen Teil würde mich sehr darüber freuen, weil die Decoder dann eine brauchbare Variante zu meinen W-Lan-Direkt-Loks darstellen!


    Gruß Ralf

    Alle sagten DAS GEHT NICHT...dann kam einer, DER WUSSTE DAS NICHT UND HAT'S GEMACHT.

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