Schiebeplatte für Fiddleyard

  • Hallo in die Runde,
    ich bin dabei mir eine Konstruktion für einen Fiddleyard zu überlegen.
    Die Schiebeplatte mit den Gleisen etwa 7 Stück ,wird eine Länge von 180 cm x 60 cm haben,dass Längenmass ist so, es könnte aber sein,dass die
    Breite noch etwas grösser wird ,dass muss ich noch sehen.
    Meine Frage ist nun an euch,wie würdet Ihr diese Platte bauen bzw. welches Material würdet ihr nehmen.
    Dass Material aus dem Baumarkt ist nicht immer gerade sondern eher das Gegenteil.
    Die Schiebeplatte wird über Aluschienen geführt die ineinander laufen mit zusätzlichen Rollenlagern aus dem Scaterbereich.
    Die Platte unter der Schiebeplatte sollte natürlich genauso beschaffen sein.
    Es würde mich sehr interessieren wie eure Meinung dazu ist.
    Je mehr Gleise ich Plaziert bekomme desto mehr Garnituren kann ich einsetzen,damit der Spielwert nicht zu kurz kommt.
    Was meint Ihr.
    Ich bedanke mich im Voraus bei Euch.


    Gruss Jürgen

  • Hallo Jürgen,


    welches Material aus dem Baumarkt meinst Du im speziellen :?: :?: :?:


    Bei uns im "Hagebaumarkt" gibt es von Fa. Hettich (so heißen die, glaube ich) rollengelagerte Schubladen-Führungen.


    Da ich auch mal mit der Idee eines Fiddle-Yard gespielt habe, allerdings für H0e, wollte ich diese Führungen verwenden ... ?(


    Tschüß aus Leese


    Frank-Martin

    Gutes Werkzeug kann man(n) nur durch noch Besseres ersetzen !!! ;)

  • Hallo Jürgen,


    für meine 0e-Bahn habe ich für den Fiddleyard eine Schiebeplatte aus 12 mm Tischlerplatte (aus dem Baumarkt, Gesamtgröße von 115 x 36 cm) genommen, die allerdings mit einem Holzrahmen aus Kanthölzern 35x16mm versteift. Die laufen auf Schubladenauszügen weich und problemlos. Durch die Versteifung mit Kanthölzer hatte ich auch nie Probleme, dass sich die Platte verzogen hätte.

  • Hallo Jürgen,


    ich habe in meinem Thread in Beitrag Nr. 4 den Bau meines FiddleYards vorgestellt. Als Schiebeplatte habe ich eine 19 mm starke Tischlerplatte verwendet, welche ich von unten mit Kanthölzern verstärkt habe. Die Maße betragen 70 x 150 cm und es sind sieben Gleise mit einem Parallelgleisabstand von 10 cm vorhanden. Zum Verschieben habe ich zwei Schubladenvollauszüge mit einer Auszugslänge von 60 cm verwendet. Zudem habe ich eine Arretierung der Gleisabgänge vorgesehen.


    Viele Grüße
    Tom

  • Hallo leute,
    vielen Dank für die Tips.
    Die Konstruktion von Holzeisenbahner werde ich wohl umsetzen,es gibt aber noch eine Sache,beim Fiddleyard von Holzeisenbahner kann die lok nicht gedreht werden.
    Ich würde gerne am Ende des Fiddleyards eine Drehscheibe einbauen um die Lok drehen zu können.
    Insgesamt gesehen für mich eine Herausforderung .
    Nochmal eine Frage,wo bekomme ich Qualitativ hochwertige Schubladenauszüge her,und welche Form der Drehscheibe würdet Ihr wählen,eher von Hand gedreht oder Automatisch.
    Oder Habt Ihr noch eine andere Idee auf eine Drehscheibe möglicherweise verzichten zu können.
    Ich bedanke mich bei euch.


    Mit respektvollen Grüssen


    Jürgen

  • Hallo Jürgen,


    hochwertige Schubladen-Auszüge bekommst Du normaler weise in einem gut sortierten Eisenwarenladen. Von den Auszügen in den Baumärkten würde ich Dir abraten. Wo man noch nachfragen kann, sind bei Küchenherstellern. Da bekommt man auch sicher welche als Ersatzteile. Auch kannst Du mal in dem Schwedischen Möbelhaus nachsehnen, da gibt es auch Küchen in den Einzelteilen.
    Das wären meine Tips für Dich. Vielleicht fallen den anderen ja auch noch welche ein.


    Gruß Günter

  • Moin,


    Anregungen zum Bau eines Fiddleyards gibt es im nächsten Heft 13 des SNM, das Mitte April erscheinen wird. Es geht aber weniger um technische Details (auch wenns dazu den einen oder anderen Tipp gibt) als um konzeptionelle Fragen: Vor- und Nachteile von Schiebebühne, Schwenkbühne, Weichenstraße, Zugkassetten, verschiedene Möglichkeiten, die Loks zu drehen, etc. Am Ende der Strecke: Fiddleyards. Bald...

  • Hallo Jürgen,


    Am Grenzbahnhof Brenner gab es früher ein Gleisfünfeck zum Drehen der Lokomotiven, aus welchen Gründen auch immer. Die Gleise lagen zt. dicht an den Häusern, da ja nicht viel Platz war.


    Viele Grüsse


    Michael

  • Hallo Jürgen,


    meine Gedanken zu den Auszügen:

    • gute Auszüge stellt auf jeden Fall die schon genannte Firma Hettich her, sie ist führend auf diesem Sektor
    • Baumarkt muss nicht immer schlecht sein, einfach mal anschauen und beraten lassen
    • Dein Tischler um die Ecke hilft Dir sicher auch gerne bei diesem Thema weiter, er ist der Fachmann!

    Gruß
    Thomas

  • Hallo in die Runde,
    vielen Dank,damit ist mir schon mal geholfen.
    Ich freue mich auf dass nächste Heft,bin mal gespannt.
    Diese Forum hier ist schon eine feine Sache,was haben die Hobbyeisenbahner wohl gemacht als es noch kein Internet gab.


    Ich Grüsse euch und Danke.


    Jürgen

  • Diese Forum hier ist schon eine feine Sache,was haben die Hobbyeisenbahner wohl gemacht als es noch kein Internet gab.


    Hallo Jürgen,


    sie haben sich auf allen möglichen Veranstaltungen getroffen und ausgetauscht. Ist für mich auch in Zeiten des Internets immer noch die este Wahl. Gelegenheiten gibt es im Ruhrgebiet genug. (Fahrtage in Rheinberg, Solingen, Hagen, Dortmund).

    Gruß


    Jürgen (K)


    Spur 0 - fast wie im richtigen Leben.



    0-topia Dawerkusen
    - nächste Baustelle Weichenbau
    avatar_ekw.jpg

  • Hallo Jürgen,


    Du fragst uns was der Hobbyeisenbahner zu Zeiten gemacht hat als es noch keine Internetforen gab? Nun - genau das, was viele von uns heute immer noch tun und was mir persönlich viel Spass bereitet: TÜFTELN :D


    Aber mal im Ernst: Mit Schubladenauszügen für Küchenmöbel kannst Du nicht viel falsch machen. Bei brauchbaren Beschlägen wird eine Belastbarkeit in kg angegeben welche sich auf eine Last bei maximalem Auszug bezieht. Eine Küchenschublade sollte nämlich nicht gleich abreißen sobald sich ein Kleinkind daran hochziehen möchte... Für uns Spur-Nuller bedeutet dies, dass die Präzision und Dauergängigkeit für den durchschnittlichen Gebrauch über Jahrzehnte gesichert ist. Ich habe bei meiner Suche allerdings festgestellt, dass absolut identische Auszüge mit einer enormen Preisspanne angeboten werden! Im Küchenfachhandel werden für einen Satz teilweise dreistellige Beträge aufgerufen - daher habe ich in der Bucht zugeschlagen und bin damit sehr zufrieden.


    Die Kombination aus Fiddleyard und Drehscheibe hat auch ihren besonderen Reiz. Im vergangenen Jahr habe ich das z.B. auf der Intermodellbau bei einer britischen Anlage aus den Nierderlanden gesehen. Unser Forums-Kollege Nafets hat in diesem Thread in Beitrag Nr. 13 ein paar Fotos davon gezeigt.


    Viel Erfolg wünscht
    Tom

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