V60 Ruckeln

  • Hallo Michael,


    danke, dass Du mir "auf das Pferd geholfen" hast - nun verstehe ich, was Du sagen willst. Gute Leistung!


    Fachterminologie: Zugegeben, manchmal ist sie lästig, manchmal erleichtert sie auch die Kommunikation. Aber nun ist ja alles geklärt! ;) :)


    Geschrieben = Gemeint
    Treibachse = Treibstange
    Bolzen = Kurbelzapfen
    Auge = Auge der Treibstange
    Bolzenkopf = Ende des Kurbelzapfens


    Freundlicher Gruß
    Stefan

  • Kurze Frage und wenn ich das alles richtig verstanden habe: Kann man denn das "Auge der Treibstange" nicht ein wenig erweitern, sodass die Treibstange nicht mehr nach außen gedrückt wird? Da mir keine V60 vorliegt, kann ich nicht sehen, ob dafür die Möglichkeit besteht, ohne dass die Stabilität darunter leidet.


    Gruß, Claus

  • Kann man denn das "Auge der Treibstange" nicht ein wenig erweitern, sodass die Treibstange nicht mehr nach außen gedrückt wird?


    Interessante Frage, theoretisch wäre es einen Versuch Wert. Das Problem ist nur, dass dieser Eingriff irreversibel ist, und wenn die erweiterte Öffnung zu Störungen führt, gibt's kein Zurück mehr ;)

  • Hallo Michael,


    habe da nochmal eine Dumme Frage (ach ne, dumme Fragen gibts ja nicht):


    Habt ihr das an beiden Seiten der Lok gemacht oder reichte das auf einer Seite?

    Grüße aus dem Schweineeck
    Peter

  • Hallo zusammen,


    nur so ne spontane Idee mal aus dem Bauch heraus:


    Könnte es vielleicht sein, dass das Spiel der Kuppelstange zwar groß genug ist, der Versatz der beiden Räder auf der mittleren Achse aber nicht ganz genau dem der äußeren Achsen entspricht ? Dann will die Schraube(Kurbelzapfen) schon nach oben, obwohl die Kuppelstange noch waagerecht ist, was dann wiederum zu einer Ausweichbewegung der Kuppelstange führt? Das würde auch erklären, warum dieses Phänomen nur auf einer Seite zu sehen ist .


    Gruß Michael

  • Hallo Michael,


    habe da nochmal eine Dumme Frage (ach ne, dumme Fragen gibts ja nicht):


    Habt ihr das an beiden Seiten der Lok gemacht oder reichte das auf einer Seite?


    Hallo Peter, nein die gezeigte Auffälligkeit war nur auf der einen Seite (im Video oben ) zu erkennen.

  • Hallo Leute,


    das hört sich ja alles gut an, aber wenn das evtl ein Herstellungsfehler ist,
    dann ist ja wohl der Hersteller in der Pflicht, eine Lösung zu finden :S
    Nicht jeder hat das technische Geschick, so einen Fehler selbst zu beheben.
    Wir haben ja schließlich keinen Bausatz gekauft, sondern eine fahrbereite Lok :whistling:
    Warum gibt die Firma Lenz keinen Kommentar zu diesem Thema ab ?


    Nachdenkliche Grüße,
    Harald

  • Hallo zusammen,


    ein Fremokollege hat seine ruckelnde V 60 zerlegt. Es war tatsächlich wahnsinnig viel Spiel im Getriebe und er hat ihr letztendlich neue Zahnräder spendiert. Nun läuft sie wunderbar.
    Die Frage ist nur - hat Lenz schlampig konstruiert oder wurde in China gepfuscht?


    Viele Grüße
    Holger

  • N'Abend,


    mal eine Frage hierzu:


    ein Fremokollege hat seine ruckelnde V 60 zerlegt. Es war tatsächlich wahnsinnig viel Spiel im Getriebe und er hat ihr letztendlich neue Zahnräder spendiert. Nun läuft sie wunderbar.


    Ist eventuell nachvollziehbar was er da für Zahnräder verwendet hat, also Modul, Zähnezahl, etc? Diese Info wäre sicherlich für einige hier sehr hilfreich ... :thumbup:



    Gruß


    Thomas


    Betriebsleitung der Werkelburger-Industriebahn



    _____________________________________________________________________________________________________________________________________________


    Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart. (Noël Coward)

  • Hallo zusammen,


    ich habe mir das Video von Minicooper angeschaut. Für mich sieht es so aus, das die Treibstange leicht vor den Bremsklotz schlägt. Dann ist mir auch aufgefallen das die Bremsklötze nicht alle gleich weit auf das Bremsgestänge aufgedrückt sind. Das macht vielleicht nur ein Zehntel aus, aber vielleicht ist das ja schon der Fehler. Wäre zu prüfen, ob man die Bremsklötze einfach weiter aufdrücken kann, oder aber vorsichtig entfernen und den Querträger des Bremsgestänges leicht kürzen und den Bremsklotz dann mit etwas Klebstoff wieder aufsetzen kann.


    Ich selber besitze leider noch keine V60, daher kann ich mir das nicht genauer anschauen.


    Schönen Abend noch.


    Gruß


    Frank Schürmann

  • Hallo Zusammen,


    ich tippe da auch eher auf einen Montagefehler, meine läuft ohne jedes Ruckeln und die meines Bekannten auch.


    Die Teile werden doch mit Computer Unterstützung gefertigt, da ist jedes Teil gleich.


    Gruß
    Michael ^^

  • Ich finde es etwas schade, dass sich von Lenz nicht mal jemand zu Wort bei diesem Thema meldet. Das wäre mir persönlich besser investierte Zeit, als diese in den April-Scherz auf der eigenen Seite zu stecken.


    Schade eigentlich... :huh:

    Freundliche Grüße aus Oberhessen,
    Steffen :)

  • Hallo,
    Ich bin auch einer, der seine Lok wieder an den Händler zurück gegeben hat, nachdem im AW Gießen "kein Fehler feststellbar" war.
    Schade, aber ich hab ja immer noch die alte V60 von Spring, und die fährt.
    Ich hoffe, die Fa. Lenz "kriegt die Kurve" für zukünftige Modelle.

  • Hallo miteinand ...


    Ich lese hier nun schon eine ganze Weile mit und staune nicht schlecht, auf welche Ideen man kommen kann.


    Um es vorweg zu nehmen, meine V 60 ruckelt überhaupt nicht (mehr ..., wenn man das überhaupt so nennen konnte !).


    Bei mir war das so: Die Lok jungfräulich aus der Verpackung genommen und aufs Gleis gesetzt, war in ihrem Fahrverhalten etwas zäh


    und nicht so geschmeidig, wie bei mach anderen Loks. Also zuerst irgendeine zweite Adresse in der Zentrale aktivieren (nach Decoder


    handbuch) und dann neu testen. Lok war einwandfrei ansprechbar - alle Funktionen - reagierte aber irgendwie seltsam auf Ge-


    schwindigkeitsänderungen: verzögert in der Umsetzung der Befehle, dann aber sprunghaft nachziehend. Der Sound klang auch nicht


    so sauber, wie erwartet. Irgendwie jaulend unterdrückt.


    Mein Lösungsgedanke war, daß die interne Rechenarbeit des Decoders evt. die Ursache sein könnte und ich stellte meine Zentrale


    (ECOS 50200) auf 128 Fahrstufen ein; vorher 28 ! Nebenbei erhöhte ich noch die Anfahrspannung bei Fahrstufe eins.


    Und siehe da, alles wie weggeblasen ! Sauberer Lauf, vernünftiger Sound - Alles super !


    Versucht das doch auch mal und berichtet dann.


    Gruß


    Zowi

  • Hallo,
    natürlich kann dieses "Ruckeln" durchaus ein ernsthaftes Problem sein, aber als Mitleser finde ich teilweise die Sprache damit hier umzugehen , sagen wir mal, milde gesagt gewöhnungsbedürftig. Wiederkehrende Versuche Lenz sozusagen herzuzitieren , erinnert mich übrigens dunkel an einen anderen ehemaligen Thread, kann Zeichen von Frust sein, bringt aber sicherlich weniger als sich massenhaft ( wenn es denn so ist) direkt bei Lenz zu beschweren, oder die Lok ( zur Not auch immer wieder) einzusenden.


    @ Holger : Ich finde das sind schon markige Worte: "schlampig konstruiert" ,bzw." In China gepfuscht."


    Freundliche Grüße
    Bernd

  • Hallo zusammen,


    ich habe auch alle mir bekannten Information hinsichtlich der Änderungen der Decoderwerte für die V 60 zusammengetragen. Dieser Excel-Sheet ist ein Extrakt der Threadbeiträge incl. meiner Eigenversuche. Dafür an alle Poster meinen herzlichen Dank. Ich konnte mich über die Laufeigenschaften meiner V60 nicht beschweren. Der Beitrag von Oliver (Nullproblemo) hat jedoch die Laufeigenschaften meiner V60 weiter verbessert. Ich steuere meine V60 im Modus 128 Fahrstufen.


    Einen Datei-Download habe ich angehängt. Bitte Datei herunterladen und die Endung von .pdf auf .xls ändern.


    Viele Spass und weiteres Probieren.


    Frank


  • ein Fremokollege hat seine ruckelnde V 60 zerlegt. Es war tatsächlich wahnsinnig viel Spiel im Getriebe und er hat ihr letztendlich neue Zahnräder spendiert. Nun läuft sie wunderbar.Holger




    Das erklärt auch warum die V60 auf einer rampe hinab noch stärker ruckelt als auf der ebene.


    Wie schon gesagt, ich habe 5 loks getestet und alle ruckeln ( trotz saubere gleise ).
    Ich besitze alle restliche Lenz loks und bin sehr zufrieden damit, aber die V60 habe ich ( leider! )


    zurück gegeben......


    Gruss, Ruud

  • Hallo an alle


    wir haben bisher 12 Maschinen mit dem Hinweis auf Ruckeln zurückbekommen. Davon sind 7 wieder zurück gegangen, da wir beim besten Willen nichts feststellen konnten. Erklärungen dafür kann man weiter oben finden. Die restlichen 5 ( Fehlerrate weit unter 1% ) wurden korrigiert und an Ihre Besitzer zurückgeschickt.
    Eine allgemeine Anleitung ist nicht möglich, weil jedes mal eine andere Ursache verantwortlich war. Aber wir haben bisher immer eine Lösung gefunden.


    Damit darf ich mich aus diesem Forum verabschieden.


    MfG


    Bernd Lenz

  • Hallo Herr Lenz,
    zunächst vielen Dank für diese Ihre Stellungnahme!
    Ich hoffe aber sehr, dass der angekündigte "Abschied aus diesem Forum" sich nur auf das "Hier und Heute" bezieht, da Ihre profunden Stellungnahmen mehr als geeignet sind, Irritationen, etc. zu beenden und aus der Spur 0 Welt zu schaffen!!!
    Mit den besten Grüssen bis Buseck
    Dieter Ackermann

  • Hallo Herr Lenz,


    der Amerikaner sagt: keep cool - was der Chinese sagt, weiß ich nicht, aber ich als Deutscher sage: schlafen Sie eine Nacht drüber und bleiben Sie dabei.
    Leider werden viele Themen hier durch zu viele Emotionen und Besserwisserei zerredet (siehe Thema Produktion in China oder übertriebene Kritik an MBW,
    Lenz etc.) , aber grundsätzlich überwiegt ein sachlicher Tonfall und Sie würden viele Spur-0-Freunde enttäuschen, wenn Sie sich hier verabschieden würden.
    Ich jedenfalls freue mich, dass ich erst durch Ihre Preisgestaltung zur Spur 0 wechseln konnte und wollte und meine Problem(chen) mit Lenz-Produkten
    jedes Mal in Ihrem Hause ohne viel Aufhebens behoben worden sind. Ich weiß nicht, warum andere nicht auch den direkten Weg suchen, sondern hier im
    Forum ausschweifend Mutmassungen und Vorwürfe ausstreuen, aber, wie gesagt, lassen Sie sich bitte davon nicht (zu sehr) beeindrucken und lassen Sie
    uns auch in Zukunft an der Entwicklung Ihrer Firma und unserem gemeinsamen Hobby teilhaben.


    Beste Grüße
    Peter

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