V60 Ruckeln

  • Hallo an alle ruckelden V 60 Besitzer.


    Ich kann die Aussage von Stefan nur Bestätigen, wenn meine Gleise nicht sauber sind merk ich auch bei meinen anderen Fahrzeugen ein ruckeln und stotteren beim fahren.Auch die Räder der loks sind einer gewissen Pflege damit einzubeziehen.Da nutzt auch der Powerbaustein nichts, der alles überspielen soll. ;(


    Also hilft nur reinigen. 8o


    Ostergrüße mit Putzlappen von


    Hein

  • So ist es Hein, der Powerbaustein ist zwar grundsätzlich eine gute Erfindung, weil er über die eine oder andere Schmutzstelle hinweghilft.
    Von der Schienenreinigung entbindet er aber keineswegs, gerade bei digitalen Signalen, die zuverlässig empfangen werden müssen, wie z.B. beim ABC-Bremsen, sind saubere Gleise sehr wichtig.

  • Hallo Michael.


    Genau das sind bis jetzt auch meine Erfahrungen.Du hattest ja schon öfter auf das Problem Reinigung hingewiesen und auch für die Räder der Loks einen einfachen und guten Tipp gegeben.Danke dafür nochmals, habe ich übrigens nachgebaut Deinen Stromanschluß für die Loks.


    Bei meiner Märklinbahn war die Reihnigung nicht so gravierend, aber im Zweileitersystem sollte man da schon sehr pingelig sein.
    Gruß Hein

  • Erstmal vielen Dank für die Tips bez. Rollenprüfstand!


    Also, an schmutzigen Gleisen kann es bei mir nicht liegen, die werden von mir penibel saubergehalten.


    Und meine anderen Loks laufen darauf wunderbar, dh. die V100, Köf, VT98 und BR64.


    Viele Grüsse, Frankie

  • Frohe Ostern zusammen!


    Worüber reden wir denn jetzt, über das Ruckeln der V60 oder über eine Doktorarbeit zum Thema Schienen putzen?


    Dass die Schienen sauber sein sollten, ist wohl eine Selbstverständlichkeit, die man nicht weiter erörtern braucht.


    Wenn aber auf demselben Gleis eine Lenz V 100, eine Lenz 64 und eine MBW V 200 einwandfrei fahren und nur die Lenz V60 Probleme bereitet, dann kann man den Schienenzustand wohl primär vernachlässigen.


    Es wäre schön, wenn be-el, der sich ja schon mal zum Gitter der V60 Front geäußert hat, also mitliest, sich auch zu diesem Thema äußern könnte.


    Übrigens, bei Problemen mit der MBW V 200 hat man sehr schnell ein Feedback von Frank Elze bekommen.



    Gruß Michael

  • Hallo Thomas.


    Das ist schon richtig das die Schienen sauber sein sollen und auch eine Selbstverständlichkeit, aber ich will Dir auch mal von heute Abend beim fahren meiner Loks erzählen.Schienen gestern Abend nochmals gereinigt , heute meine loks fahren lassen -BR 64 -V60 - alles lief proplemlos. Dann die KÖF dazugesellt und siehe da , ein Ruckeln und Stottern an verschiedenen Stellen auf dem Gleis .Also nochmals mit dem Leinentuch und Benzin nachgerubbelt und siehe da , es war weg bei der Köf.


    Das Thema Schienenreingung ist wohl nicht zu Unterschätzen und manchmal oft die Ursache vom riebungslosen fahren der Loks.


    Was die Frage nach Herrn Lenz betrifft , wird er oder die Firma sich wohl schon zu gegebener Zeit und wenn es angebracht ist, sich dazu Äussern.


    Gruß Hein


  • Dass die Schienen sauber sein sollten, ist wohl eine Selbstverständlichkeit, die man nicht weiter erörtern braucht.


    Warum nicht? Wie man sieht, besteht doch hier bei einigen noch Informationsbedarf und auch die "beste" Reinigungsmethode sollte ruhig mal erwähnt werden. Ich ahnte allerdings schon, dass das "V60-Problem" nicht nur an unsauberen Schienen liegt, aber bei einigen scheint es ein wenig geholfen zu haben.


    BTW: Wenn ich das so lese, sollte ich wohl mit dem V60-Kauf noch warten, bis es eine Lösung gibt ?(


    Gruß, Claus

  • BTW: Wenn ich das so lese, sollte ich wohl mit dem V60-Kauf noch warten, bis es eine Lösung gibt

    Vielleicht solltest Du Dir lieber selbst einen Eindruck verschaffen, bei einem Händler zum Beispiel!?

  • Hallo zusammen,


    es ist schon interessant: Da sucht man nach der Ursache für ein Problem, das einige User zu haben scheinen und stellt bei seinen Fahrzeugen das Gleiche fest. Dann merkt man, woran das liegt, postet das Erklärung für die Probleme bei sich und wird zwischen den Zeilen wegen dem Umstand beschimpft. Sorry, Jungs, das hat mich sehr geärgert. Wenn ich meine Eisenbahn seit nun knapp vier Jahren so betreiben kann, ohne dass eine Reinigung der Schienen erforderlich war, dann spricht das für die technische Ausstattung der bei mir im Betrieb befindlichen Fahrzeuge (Lenz, MBW, Krapp, Kiss, Selbstbau und montierte Bausätze) und berechtigt keinen, sich wegen dieser Tatsache auf das hohe Ross zu setzen! Wenn Lenz etwas baut und das trotz verdreckter Gleise so gut funktioniert, dann ist das doch toll, oder nicht? Und wenn nach vier Jahren mit sehr viel Betrieb (nahezu täglich) nun das erste Mal Fahrzeuge irrational reagieren, dann kann ich immer noch Schienen putzen.


    Mir tut es im Moment jedenfalls leid, dass ich meine Problemlösung hier unter so vielen "Fachmännern" gepostet habe! Da bin ich wohl in Bezug auf die Spur 0 unterqualifiziert, vielleicht nehme ich doch besser die Holzeisenbahn...?


    Nafets: wie um alles in der Welt hast Du es geschafft, Deine Gleise so zu verschmutzen? :rolleyes: Das sieht bei mir nicht mal auf meinem Spur 0 Teststück so aus, und das steht in der Werkstatt, nicht im Anlagenzimmer!!

    @neunelf: Meine Anlage steht in einem Kellerraum, in dem auch meine Werkstatt zu finden ist. Sie ist nicht abgedeckt, sondern wird nahezu täglich betrieben. Ich habe sogar Gleise, die noch einen dünnen Farbschleier vom Einfärben der Schienenprofile auf dem Schienenkopf haben und somit nicht so sehr glänzend wirken - und die Lenz-Technik funktioniert da auch problemlos...


    Nachdenklicher Gruß
    Stefan

  • Hallo,


    bei Stom ist jeder "Fachmann". Das ist wie beim PC: Das Problem ist nicht der PC sondern sitzt zu 99 % davor (vor dem Bildschirm).


    Meist sind es die einfachen Dinge, die zur Lösung eines Problems führen. Ich bin überrascht, wieviele "Putzmänner" sich hier outen. Vor über 50 Jahren, als ich eine Trix Express V36 geschenkt bekommen habe, gab es beim Betrieb (als Bodenbahner) öfters Aussetzer, durch Fuseln welche die Schnecke des Antriebs hemmten oder auch wie hier die Schienen nicht ganz sauber waren. Ich hab mir das auch gemerkt und bei Lehre und Studium gut verwenden können.


    Warum die Störungen nur bei kleineren bzw. kürzeren Modellen besonders auftreten, ist meist der Tatsache der Kontaktaufnahme an den Rädern geschuldet. Wenn Räder und Radsätze weiter auseinander sind und an mehreren Achsen die Stromaufnahme vorgenommen wird, dann ist die Wahrscheinlichkeit einen störungsfreieren Stromfluss herstellen zu können ungleich höher.


    Manchmal erschreckt mich der Ton im Forum, da wird einer runtergemacht, weil ein anderer dessen Meinung nicht teilt,oder nicht bestätigt fühlt, etc. Man kann Hobby auch fanatisch ausüben. Ich hab da aber eine andere Meinung dazu.


    Stefan hat hier in der Runde anderen schon sehr oft durch seine Fachkompetenz helfen können. Und wenn er zugibt, dass er seine Gleise zuhause noch wenig geputzt zu haben, so stellt dies eine höhere bzw. menschliche Kompetenz dar, als alle anderen Fingerzeiger.


    Noch einen schönen Abend, und ein schönes Restosterfest.

    Grüße aus Regensburg


    Heinz ;)

  • Mensch Leute,


    denkt doch mal nach !


    Es kann doch nicht sein, dass - so wie hier berichtet wird - alle Loks außer der V 60 sauber laufen und der Grund für das Rückeln die Verschmutzung der Gleise sein soll. Dann müssten die anderen Loks auf denselben Gleisen ja auch ruckeln.


    Meine Gleise habe ich mit Waschbenzin entfettet/gesäubert. Alle Loks, sogar die kleine Köf von Lenz, fahren tadellos, nur die V 60 ruckt. Das hat dann auch nichts mehr mit Stromaufnahme durch mehr oder weniger Achsen zu tun oder mit kurzen oder langen Fahrzeugen.


    Der Ansatz in der Mechanik der Achsen, Spiel der Kuppelstange und der Räder sowie das Pendeln der Achsen scheint mir ein vernünftiger Ansatz zu sein.


    Vielleicht ist ja in Buseck etwas darüber zu erfahren. Der ein oder andere wird bestimmt hinfahren und uns alle hier aufklären können.


    Warten wir es ab.


    Gruß Michael

  • Nafets


    Vielleicht sollte man die Herren Neulinge (siehe Anzahl der Beiträge) höflichst darauf hinweisen, dass wir hier nicht bei DSO sind und hier im Allgemeinen ein freundschaftlicher und netter Ton vorherrscht.


    Vielleicht denkt der eine oder andere Schreiberling mal nach, was er da eigentlich schreibt und ob es nicht vielleicht andere Leute vor den Kopf stoßen könnte!


    Gruß, Claus

  • Hallo,


    also meine beiden V60 ruckelten trotz vorheriger Schienenreinigung, welche ich aber zugegebener Maßen nur mit
    einem trockenen Lappen durchgeführt habe. Aber alle anderen Loks liefen, auch ohne Powerbaustein, sehr gut.


    Mir kommt gerade eine Idee, woran das ruckeln vielleicht auch liegen könnte. Die V60 ist die erste Lok von Lenz,
    bei der die Räder brüniert werden, vielleicht ist das im Zusammenhang mit leichtem Schmutz auf den Gleisen der
    Grund des ruckelns.


    Leider kann ich meine Theorie nicht überprüfen, da meine V60 derzeit wieder im AW Lenz verweilt.


    Österliche Grüße
    Frank

  • Hallo,


    Beitrag 53, von Frank, sowas habe ich mit LIMA H0 Loks erlebt. Die Lokräder wurden nach einer Art brüniert die eine "Beschichtung" ergab die schlecht oder gar nicht leitete. Ich habe dann die Laufflächen die Spurkränze und allenfals Schleiferflächen Metallisch blank poliert und es gab keine Probleme mehr mit der Strom aufnahme bzw. Übertragung.


    Grüsse Housiho

  • Moin ,


    Aus meiner N-bahn zeit sind meine Erfahrung mit brünierten Rädern ähnlich sie nehmen den schmutz deutlich mehr auf und haften stärker an den rädern bei polierten Laufflächen ist dieser Effekt nicht so stark zu beobachten.


    Reinige die Laufflächen mit Pryphanol-alkohol.


    Gruß Bernd König

  • Hallo zusammen und ein schönes "Rest"-Osterfest,


    das Problem der Schmutzansammlung bei brünierten Radsätzen kenne ich von H0e her auch, man "darf" dann die Räder und Gleise vor dem Betriebstag erstmal putzen. ;)



    Ich habe die V60 zwar schon "life und in Farbe" fahren sehen, aber nicht weiter darauf geachtet :whistling: , daher habe ich mal 'ne andere Frage zu dem Problem des ruckeligen Fahrens :


    Wie ist der Antrieb ausgeführt :?: Ist nur die Blindwelle angetrieben und wird die Kraft danach nur über die Kuppelstangen auf die Achsen übertragen ??? Oder sind die alle drei Achsen direkt über Zahnräder angetrieben und die Blindwelle läuft nur über die Kuppelstangen mit ???


    Wenn die Blindwelle die Achsen nur über die Kuppelstangen antreibt, könnte ich mir vorstellen, dass vielleicht dadurch dieses "ruckelige" Fahrverhalten kommt ... ist nur so'n Gedanke :S .


    Tschüß aus Leese


    Frank-Martin

    Gutes Werkzeug kann man(n) nur durch noch Besseres ersetzen !!! ;)

  • @neunelf: Meine Anlage steht in einem Kellerraum, in dem auch meine Werkstatt zu finden ist. Sie ist nicht abgedeckt, sondern wird nahezu täglich betrieben. Ich habe sogar Gleise, die noch einen dünnen Farbschleier vom Einfärben der Schienenprofile auf dem Schienenkopf haben und somit nicht so sehr glänzend wirken - und die Lenz-Technik funktioniert da auch problemlos...

    Das ist das "Problem" von USP... man vergisst den Schmutz auf dem Gleis...


  • Morgen Frank-Martin,
    die gute V60 hat einen Blindwellen-Stangenantrieb! Wer als junger Lokführer da so etliche Schichten darauf verbracht hat, der kennt auch gut die Unterschiede zu einer Gelenkwellen angetriebenen Lokomotive. Das ist schon ein ganz anderes Feeling :-)


    Gruß
    Dirk

  • Moin Dirk,


    ja, das Original kenne ich auch noch, die fahren noch tagtäglich in Hannover Hbf ;) .


    Aber meine Überlegung bezog sich eigentlich auf den Antrieb des V60-Modells ... :whistling:


    Tschüß aus Leese


    Frank-Martin

    Gutes Werkzeug kann man(n) nur durch noch Besseres ersetzen !!! ;)

  • Hallo Frank-Martin


    Die v60 hat den Antrieb über eine Schnecke auf die erste Achse unter dem langen Vorbau. Die blindwelle und die anderen Achsen werden über die kuppelstangen angetrieben.


    Gruß Johann

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