Lenz DWW Köf stottert

  • Hallo


    ich mache gerade Testfahrten mit der Köf und einer Lenz DWW.

    In dem rechten Abzweig macht die Köf ab mittlerer Geschwindigkeit extreme Bocksprünge.

    d.h. die Köf macht den Eindruck das sie am Herzstück gegen was läuft , kurz stopt und dann mit Schwung weiter fährt.

    Mit kleinster Geschwindigkeit fällt das nicht so stark auf.

    Ich vermute es ist an der Herzstückspitze. Die Räder sacken davor sehr wenig ein, habe schon was in die Lücke gelegt. Brachte nichts.

    DIe Weiche ist neu.


    Kennt das wer und was kann man machen?

    So ähnlich ist das auch bei den Bogenweichen, nur da gibt es etwas Abhilfe und es ist nicht so von der Geschwindkeit abhängig.


    Diese DWW ist für den Gleisplan wichtig, würde ich die weglassen müsste sich der Plan ändern. Daher möchte ich nach Lösungen suchen.

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  • Was ist Neu bei dir. Vom Händler oder Neu/Gebraucht von….


    Leg doch mal eine plane Waage oder ein Stück planes Werkstück über deine Herzstücke. Sind sie plan ansonsten mess die Differenz.


    Sorry, soviel Loks wie bei dir irgendwo hinfallen ist mir in den letzten 5 Jahren noch nicht passiert. Alte Weichen(China hatten ja so ihre Probleme mit den Herzstücken)….


    Ich empfehle dir Selbstbau….da kann ma nur über sich selbst maulen. Sorry ;)

  • Hallo Rainer


    es ist immer nur die Köf die bei bestimmten Weichen Probleme macht.

    Vielleicht haben das andere ja auch, zumindest kenne ich wen bei dem ist es auch so.

    Hier wurde schon argumentiert das bei Modulübergängen Loks auch springen.... klar das man dann dies nicht als Problem ansieht udn es hinnimmt, war gerade vor kurzen....aber hier möchte ich nach Lösungen suchen. Das ist kein Maulen, aber äussern bei einer 198 Euro Weiche, s


    Ein VT98 fährt über die DWW ohne Probleme.


    Neu vom Händler gekauft.


    Die Weiche liegt plan. Die Herzstückspitze , ist ca. 2/10mm zu hoch, da stösst das Rad gegen, bei langsamer Fahrt fällt es nicht so auf.



    Den Rest ... nö soviel Zeit zum Selbstbau habe ich nicht....

  • Hier wurd schon argumentiert das bei Modulübergängen Loks auch springen.... , war gerade vor kurzen....aber hier möchte ich nach Lösungen suchen.

    Naja, hier. werden diverse Modelle dargestellt. Ein VT 98 ist keine Köf. Modulübergänge sind fraglich.


    Meine Interpretation an dich. Bau ein ein kleines Stück mit deinen Problemgleise. Nimm ein Brett eben, Gleise drauf und fahr mal. Wenn Du eine 50er hast wird das Verhalten wieder ein anderes sein.


    Die Köf ist ein ganz anderes Kaliber.

    Es gibt in allen Spurweiten Probleme. Viele lassen sich über eine Gleiskorrektur beheben.


    Sollten es wirklich Weichenprobleme sein, muss man entscheiden.

  • Hallo Burghard,

    habe bzw. hatte u.a, zwei Köf im Einsatz. Die DWW und eine DKW sind bei mir verbaut. Dass die Köf auch bei der DKW je nach Fahrrichtung etwas rumpelte konnte ich durch drehen und neu verlegen beheben. Bei der DWW ist das natürlich so nicht möglich. Interessant wäre zu wissen rumpelt sie in beiden Fahrtrichtungen bzw. welches der Herzstücke macht Probleme. Ist die Weiche wirklich sauber verlegt oder wurde diese ein wenig in eine Richtung gezwänkt?

    Es hilft nur testen und evtl. neu verlegen.

    Viele Grüße

    Dieter

  • Hallo Thoralf


    guter Tip.

    Es gibt da Unterschiede zwischen 0,1-0,2mm

    Die Köf hat 28,9mm, der VT98 28,8mm Radsatzinnenmaß.



    Hallo Dieter


    ja sie rumpelt in beiden Richtungen.

    Es sieht so aus als wenn es an der Herzstückspitze ist.

    Ich werde mal versuchen die Weiche neu auszurichten um zu sehen ob sich was verändert.

    Hilft das nichts, wird es hier eine Geschwindigkeitsbeschränkung geben oder die DWW fällt weg und der Gleisplan wird geändert.

  • Ursachenforschung:


    die Köf Räder sinken vor der Herzstückspitze ein.

    Dadurch stösst sie gegen die Spitze und je größer die Geschwindigkeit ist um so mehr rumpelt es.

    Die Herzstückspitze wurde leicht schräg gefeilt und ca. 0,7mm Blei in den Bodenbereich gelegt.

    Schon besser, nur mit Vmax ist dies stottern und rumpeln noch da.

    Bei mittlerer Geschwindigkeit ist es akzeptabel und wurde etwas besser.

    Da die DWW im Rangierbereich liegt, muss hier nicht mit Vmax (CV5=255) gefahren werden.

    CV5 wird eh noch runter gestellt.


    An der Verlegung hat es nicht gelegen.


    Es ist das selbe Problem wie mit den Bogenweichen.

    • Best Answer
    Quote

    .....die Köf Räder sinken vor der Herzstückspitze ein.

    Dadurch stösst sie gegen die Spitze und je größer die Geschwindigkeit ist um so mehr rumpelt es.

    Moin,


    das liegt am kurzen Radstand und an der Dreipunktlagerung. Der massive Antriebsblock fällt dabei mit reichlich Rumpel-Geräusch in die Lücke.


    Das machen alle Köf II Modelle von Lenz. Nebenbei muss man wissen, dass die Weichen einem Kompromiss folgen müssen, damit auch alle Fahrzeuge, die sich bei den Radsatz-Maßen an der NEM orientieren, die Weichen befahren können. Wer diese Kompromisse nicht möchte, muss andere, eigene Baugrundsätze erarbeiten. Hier ein paar Orientierungshilfen:


    • NEM-Radsatz-Normen
    • ARGE-Weichenheft

    Burghard springt hier von einem Problem-Töpfchen zum anderen und übersieht dabei völlig, dass jeder von uns das schon beobachten konnte und gelernt hat, damit umzugehen. So steht man sich selbst im Weg und kommt nicht vorwärts :saint:


    Quote

    Daher möchte ich nach Lösungen suchen.

    Dann versuche mal, die Rillenweite der Radlenker zu minimieren und damit eine bessere Führung des Radsatzes im Herzstück-Bereich der Weichen zu erreichen..... 8|


    Wer perfekte Weichen haben möchte, muss perfekte Weichen bauen und sich mit Radsatz und Weiche im Detail auseinandersetzen!


    nkkcwj.jpg


    Null-Problemo 8)


    P.S.: die Innenmaße aller Radsätze sollten innerhalb der NEM sein (28,8 mm, Toleranz max. + 0.3 mm)

  • Oliver; so hat es jeder schon erfahren, ich muss ich nun es jetzt auch erfahren das man damit leben muss oder Selbstbau machen muss.

    So ist es halt wenn man Neuland betrifft und damit immer mal was neues auftreten kann. Warum soll ich daher was übersehen?

    Nicht jedes Ungereimtheit muss gleich als OK angesehen werden, oder.....


    Danke für die Erläuterung.

    PS: Wegen der Köf F8 Funktion werde ich noch anrufen. Damit dies dann auch ein Ende hat ;)

  • Quote

    Ich habe leider die Vermutung: "Works as designed"

    Interessant, die (in diesem Fall) abgeschriebenen Grundsätze immer von Leuten zu hören, die noch nie eine Weiche zu Ende gebaut und entsprechende Erfahrungen definitiv nicht vorzuweisen haben. :/


    Quote

    ....das man damit leben muss oder Selbstbau machen muss.

    Nicht ganz, Burghard! So "schwarz/weiß" würde ich das nicht sehen. Gute Ergebnisse kann man auch mit Industriematerial erzielen. Man muss für sich nur den Punkt finden, an dem man sinnvoll eingreifen kann.


    Null-Problemo 8)

  • Hallo Djordje


    Radbreite 3,72mm



    Danke Euch für die Hinweise.


    So langsam sackt es das man mit diesen Sachen leben muss oder versuchen muss sie zu beheben. Dazu muss man aber wissen warum es so ist und es nicht so einfach zu beheben ist. Das hat Oliver ja nun geschrieben.

    Als Umsteiger steht man da aber mit einem ? im Kopf vor der Sache, wenn eine Lok da Bocksprünge macht. Ich denke das dies bei den Preisen auch gerechtfertigt ist. Nun bitte nicht wieder sagen "dann muss man es selbst bauen".

    Das hat mit Meckern oder im Wege stehen nichts zu tun.


    Sicher gibt es dies bei anderen Spurweiten auch , nur hier scheint es mehr aufzufallen.


    Nun habe ich ja meine Lösung gefunden und es kann weiter gehen :)

  • Dies Hobby ist so vielfältg und verschlingt sehrrrrrrrrrrrrrr viel Zeit.

    Da werde und möchte ich mich nicht mit dem Selbstbau von Weichen beschäftigen. Dazu kommt noch das ich von Mechanik keine Ahnung habe ich nicht noch "Metaller" werden möchte. ;)

    Ich stecke meine Zeit lieber in die Steuerungssachen und Elektronik rein. :)


    Damit ist meine Eingangsfrage geklärt.

  • Quote

    Da werde und möchte ich mich nicht mit dem Selbstbau von Weichen beschäftigen.

    Musst Du auch nicht! Deine Messung im Bild zeigt: 32 mm Spurmaß abz. 1,85mm Rillenweite am Herzstück und abz. 1,88 mm Rillenweite am Radlenker. Das wären 28,27mm. Dein Radsatzinnenmaß sollte 28.8mm bis max. 29.1mm betragen.


    Wenn wir jetzt 28,8 als engstes Maß zugrunde legen, hat dein System an dieser Stelle ein Spiel von 0,53 mm. Nachvollziehbar? :saint:


    Wenn Du jetzt deinen Radlenker innen um 0,4 mm auffütterst, reduzierst Du dieses Spiel auf 0,13 mm. Damit wäre dein Radsatz besser geführt und würde diese Stelle deutlich ruhiger durchfahren. Versuch macht kluch 8o


    Die Krux dabei ist, kein Radsatz darf ein engeres Innenmaß haben. Ein zu enger Radsatz würde in diesem Bereich aufklettern. Modifikationen an diesen Stellen können jederzeit erfolgen. Es sollte Dich nicht vom Bauen abhalten......


    Null-Problemo 8)

  • burki

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