SMD_LED Beleuchtung von Lokomotiven

  • Hallo in´s Land,


    heute habe ich die Lampengehäuse der Vossloh G 1700 BB mit neuen Lampengehäusen versehen und diese gleich mit SMD-LED bestückt.



    Seit einiger Zeit wende ich eine neue Technik bei den Scheinwerfern an: die im 3D-Druck entstandenen exakt maßstäblich mit allen Sicken und Kanten versehenen Gehäuse werden zunächst versäubert, dann im Bereich der Reflektoren mit "flüssigem Chrom" ausgelegt. Dann bringe ich mittels eines sehr feinen Pinsels den gewünschten Lack für die Scheinwerfer an. Nach ca. 24 h Trockenzeit können die SMD-LED eingesetzt werden. Diese werden in Position gebracht und dann mittels UV-härtendem flüssigen Kunststoff fixiert. in etwa 3-4 Schichten trage ich den Kunststoff auf, härte ihn nach jedem Auftrag ( UV-Lampe aus der Bucht ca. 30 sec.) und bilde zu guter Letzt einen gewölbten "Buckel", der dann wie ein Scheinwerferglas ausschaut. Der weiße Scheinwerfer bleibt klar und wird schlußendlich mit farblosem ELITA-Klarlack "versiegelt", der rote Scheinwerfer wird zunächst mit einer roten SMD-LED versehen, in gleicher Weise bearbeitet und letztendlich mit einem Tropfen roten Nagellack ( geklaut) versiegelt. Die rote LED dahinter leuchtet bei Nennspannung stark genug, um einen optimalen Eindruck des ZG 2 hervorzurufen.


    Da die LED unterschiedliche Vorwärtsspannungen haben, wird in der Lok eine kleine Platine eingebaut, auf der die weißen und roten LED jeweils in Reihe mit einem Widerstand ( ca. 100 % größer als errechnet wg. der Lebenszeit) verschaltetund über den Decoder angesteuert werden.


    Anbei mal ein Foto ( einmal für eine Wiebe-Lok gelb und einmal umbragrau lackiert ) mit den Arbeitsschritten bis zum fertig bestückten Gehäuse.


    liebe Grüße aus der Eifel

    Rainer

  • Hallo Rainer,


    das ist ein interessanter Ansatz, vielen Dank fürs Zeigen.

    Nicht hundertprozentig passend, aber doch irgendwie zum Thema gehörend, könnte für manch einen Licht-Installateur dieser kleine Baustein von Nutzen sein. (etwas runterschrollen bis zu 860027 DCC LED Resistor Board)

    Model Railway Trains Spare Parts Range from LaisDcc | Dcc Decoders and Spare Parts
    Model Railway Trains, DCC, DCC Decoders, NEM652, NEM651
    laisdcc.com


    Das könnte ggf. die Verdrahtung der LEDs etwas vereinfachen. Kleiner Wermutstropfen: Die auf dem Platinchen verbauten Widerstände sind jeweils 1kOhm, da gibt es keine Wahlmöglichkeit. Aber wenn's passt, ist es gut. Leider gibt es keinen Laden in D, der das chinesische Zeug hier vertreibt. Da muss man schon ins benachbarte Ausland schauen. Auch andere Produkte dieses Anbieters scheinen mir ganz nützlich zu sein.

    Hier ist eine Liste mit Einzelhändlern, die man bei Bedarf kontaktieren kann.


    Viel Spaß

    Klaus

  • Hallo Klaus,

    ein interessanter Link - vielen Dank!

    Einen Teil der angebotenen Artikel findet man im ESU-Katalog.


    Viele Grüße

    Heiner

    Viele Grüße

    Heiner


    Spur 0, DB, Epoche III

    DCC, ECOS, MS 1

    TC Gold 9.0

  • Hallo,

    dann hier noch meine kleine, selbstgefertigte Platine, die ich für jede Seite einer Lok einsetze ( manchmal sind kleine Abweichungen nötig ).

    Vom Grunde her werden jeweils die LED in Reihe auf der Platine angelötet, beginnend rechts mit einer Kathode, die über den 1,2 KOhm Widerstand mit der Decoderleitung FL oder RL verbunden wird; dann folgt auf dem nächsten Lötpunkt gemeinsam die Anode der Led und die Kathode der zweiten LED und auf dem dritten Lötpunkt die Anode der zweiten LED und die Kathode der dritten LED; die Reihe findet ihr Ende mit der Anode der dritten LED auf dem Lötpad U+ des Decoders. Hier wird auch für die rote Schlußbeleuchtung ( Aux 1 ) die Anode der ersten LED angelötet. Das zweite Lötpad für "Rot" ist für die Kathode der ersten LED und die Anode der zweiten LED vorgesehen und die Kathode der zweiten LED ist dann wieder mit der entsprechenden Leitung des Decoders über den Widerstand verbunden. Ganz außen links befindet sich noch ein Anschluß z.B. für eine Führerstandbeleuchtung ( Aux 3 ), deren zwei Lötpads einmal mit dem U+ auf der kleinen Platine und andererseits über einen Widerstand mit dem Decoder verbunden ist.


    Nicht ganz so schön zu erkennen ist die Brücke des U+ zu dem Beleuchtungsanschluß und die beiden Stecker, die auf die Patine aufgelötet sind, um die Stirnleuchte des Spitzensignals und die Führerstandsbeleuchtung bei der Demontage des Gehäuses trennen zu können.


    Hört sich ein wenig verwirrend an, aber wenn man einmal auf die Skizze schaut, erschließt sich der "Schaltplan"!


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