Opperhausen - Gleisplanung

  • Hallo zusammen,

    wie bereits im bisherigen Modulbau-Thread angekündigt kommt hier nun die Vorstellung meiner Planung für die raumfüllende Heimanlage.

    Es steht ein rechteckiger Raum mit den ca. Maßen 4,8x7,3m zur Verfügung.
    In einer Ecke befindet sich ein Wandvorsprung mit ca 0,9x1,3m, der den Raum dort etwas verkleinert. Der künftige Raum besteht derzeit noch aus 2 Räumen, welche durch eine nicht tragende Wand getrennt sind. Diese wird in den nächsten Monaten bei Umbauarbeiten entfernt werden.


    Der Zutritt in den Raum ist über 2 Türen möglich, einmal in Höhe Überleitstelle und Höhe Brücke(Details siehe Gleisplan unten). Dafür würde ich herauschiebbare Teile einplanen.


    Links und oberhalb der Anlage sind zur Wand ca 50-60cm Platz eingeplant für Wartung etc..


    Was soll die Heimanlage alles bieten?
    - Durchgangsbahnhof

    - 2 gleisige Hauptstrecke
    - Gleise für Überholung/Zugbildung
    - kleine Ortsgüteranlage
    - mehrere Meter Paradestecke
    - Schattenbahnhof als Zugspeicher
    - Industriestammgleis für Rangierbetrieb

    - automatischer Zugbetrieb


    Für die Gleisplanung habe ich vollständig mit den Standardgleismaterialien von Lenz geplant, Mindestradius R2.


    Die roten Gleisabschnitte sind überlange Flexgleise, weche die Software so ausgibt.

    Ohne die eventuelle Zwischenebene, die weiter unten beschrieben ist, hat die Anlage ca. 185m Gleislänge zu bieten.
    Der nachfolgende Entwurf wurde mit AnyRail entwickelt und basiert ein wenig auf einem Gleisplan aus der MIBA Spezial 09.


    Blicken wir zunächst auf den Bahnhof mit seinen Gleisanlagen.



    Am unteren Anlagenrand erstrecken sich auf 2 Ebenen die Paradestrecken jeweils v.u.z Bahnhof bzw. Ri Schattenbahnhof.

    Folgen wir einmal einem Zug von der Paradestecke in den Bahnhof. In der Einfahrkurve in den Bahnhof zeigt sich rechts das Ausziehgleis für die Ortsgüteranlagen.
    Im weiteren Verlauf taucht links das Stellwerk für den Bahnhof auf.
    Dahinter zweigt nach links das Industriestammgleis ab, dazu aber später mehr.

    Es beginnen die Bahnsteiganlagen(Gl. 1-3) unterhalb verteilen sich die Gleise in die Ortsgüteranlage. Auf Gleis 4 besteht für Güterzüge die Möglichkeit für Überholung oder Zugbildung. In der "nördlichen" Verlängerung von selbigem Gleis kann die Rangierlok oder Zuglok abgestellt werden.


    Darunter folgt das Gleis zur Genossenschaft/Lagerhalle? Links davor endet ein Gleis mit Kopf-/Seitenrampe.
    Darunter liegt das Freiladegleis für Holzverladung.

    Der "gestrichelte" Bereich links davon ist für mich noch nicht zu Ende gedacht... Entweder ein Schrottplatz auf dem Gelände oder stark eingekürzt für einen kurzen Firmenanschließer? Ich weiß es noch nicht.


    Im nördlichen Bahnhofskopf verschwinden die Gleise in einem Arkadenportal um dann unterhalb der Industrieanlagen abzusinken in Richtung unterer Paradestrecke.


    Nach Unterquerung der Brücke folgt eine Überleitstelle für mehr betriebliche Abwechslung.


    Nun geht es eigentlich direkt in den Schattenbahnhof... Mir kam aber der Gedanke, ob eine Zwischenebene nicht noch mehr Sinn macht?




    Züge könnten den direkten Weg wieder in die "Oberwelt" nehmen oder weiter in den Schattenbahnhof fahren.
    Dies hätte auch den Vorteil, dass mehr Platz für Eingriffe in den Schattenbahnhof vorhanden wäre...



    Im Schattenbahnhof gibt es mehrere Durchgangsgleise je Richtung und einige Stumpfgleise aus jeder Richtung.


    Die beiden Stumpfgleise zur Raummitte wären für Aufgleisen und Programmierung vorgesehen.

    Innerhalb der Anlage steht ca 1,8x 4,5-5,5m freie Fläche zur Verfügung. Die breite hängt künftig von der Planung im Bahnhofsbereich ab(siehe oben).

    Kommen wir nun nochmal zum Industriegleis.

    Von Gleis 1 des Bahnhofs zweigt das Industriestammgleis ab.


    Zunächst muss eine große Straßenkreuzung passiert werden, links davon taucht bereits der erste Anschließer auf.


    Hinter der Kulisse steigt das Stammgleis um auf Höhe des Arkadenportal die Hauptgleise zu überqueren.



    Das Gleis taucht allerdings erst sichtbar hinter der Wandecke auf und wird dazu von Bäumen verdeckt.

    Im leichten Bogen schwenkt das Gleis nun in den Übergabebahnhof ein, dessen Kapazitäten durch 2 Bahnübergänge begrenzt werden.

    Nördlich der Einfahrt befindet sich der erste Anschließer, südlich der zweite Anschließer.


    Das Ausziehgleis unten wird bis zur Kante durchgestaltet.


    Sooo, dies sind meine ersten Gedanken für eine Heimanlage. Die Gleisabstände/-verläufe im Bahnhof sind natürlich noch nicht 100% perfekt, da ist noch Luft für die Feinjustierung.


    Mir ist auch bewusst, dass so ein Projekt nicht binnen ein paar Tagen erledigt sein wird.


    Wie findet Ihr den Plan? Freue mich auf Eure Anregungen, Ideen und Tipps :)


    viele Grüße

    Maik 8)

  • Moin


    Der Plan an sich ist nicht schlecht. Für einen kleineren Maßstab. Denn durch die große Anlagentiefe wirst du Schwierigkeiten haben, alle Flächen zu erreichen.


    Gruß Ralph

    Wenn die Klügeren immer nachgeben, regieren irgendwann die Dummen die Welt...

  • Auf Gleis 4 besteht für Güterzüge die Möglichkeit für Überholung oder Zugbildung.

    Ist es gewollt, dass Gleis 4 aus nördlicher Richtung nicht anfahrbar ist?

    Des weiteren ist die Anbindung des Ziehgleises in südlicher Richtung ungünstig.

    Besser wäre eine Anbindung über eine DKW beim Gleis 4.

    Dann werden keine Zugfahrten auf Gleis 3 behindert.


    Gruß

    Lokwilli

  • Guten Morgen,


    mir würde der Schattenbahnhof Bauchschmerzen bereiten. Viele Gleise dicht beieinander, wegen der drei Ebenen geringer Abstand zur "Geschossdecke" und kein direkter Eingriff möglich.


    Wenn eine Entgleisung, im schlimmsten Fall noch mit Kurzschluss, in diesem Bereich auftritt, müssten alle Fahrzeuge die ggf. im Weg stehen händisch entkuppelt und aus dem Weg geschafft werden, dass aus der Hocke mit dem langen Arm vom "Wartungsgang" aus. Sportlich!


    Die anderen Aspekte, Steigung zwischen den Ebenen und gute oder schlechte Weichenlage in diesem Bereich kann man berechnen und austesten, Bedenken wegen der Gleiswechselmöglichkeiten in einer Steigung habe ich, aber da haben auch andere Modellbahner Anlagen, bei denen es funktioniert. Hängt von Rollmaterial, Weichenmaterial, Steigung/Gefälle ab.


    Auch hier: Eingriffsmöglichkeit überdenken und Absturzsicherung einplanen, sonst finden sich abgehängte Wagen oder Entgleisungsopfer auf dem Fußboden.


    Gleisplan der offenen Ebenen: Geschmacksache und themenabhängige Umsetzung lassen da viele Möglichkeiten und da dieses Thema oft in Kritik an nicht umgesetzten Vorlieben des Kritikers festgemacht wird, möchte ich den Gleisplan in diesem Bereich unkommentiert lassen.


    Wer gerne rangiert und sich Gedanken zu den einzelnen Gleisen gemacht hat, wird passende Anschlussstellen, Ladegleise etc. berücksichtigen. Wer Personenzüge liebt, achtet auf lange Bahnsteige, Wer Wendezüge mag, setzt gerne noch ein zusätzliches Stumpfgleis an. Wenn einer alles in einer Anlage umsetzen möchte, wird es voll und garantiert nie langweilig.


    Eine Anmerkung zur oberen Ebene erlaube ich mir doch: bitte vorher überlegen, wie die Kabelführung und ggf. die Standorte von Signalantrieben, Weichenantrieben und dergleichen liegen sollen, (zumindest wenn Unterflur-Technik eingesetzt werden soll). Die Anlage hat viele Stellen, die aufgrund der Ebenen von unten nicht gut erreicht werden können, die keinen Platz zwischen den Gleisen der Ebenen bieten und somit Bau und Betriebshindernisse darstellen.


    Viel Spass bei der weiteren Planung und Umsetzung


    wünscht der Zweispurer


    Jedenfalls ein Projekt, welches viel Zeit braucht.

  • Hallo Maik,

    einen umfangreichen Plan stellst du vor. Ich möchte mich den Kollegen anschließen, die auf die schlechte bis unmögliche Zugriffs-und Zugänglichkeit von Anlagenteilen hinweisen. Gerade in der linken Ecke hast du eine enorme Tiefe, die dir schon beim Bau sehr viele Schwierigkeiten bereiten wird. ich würde unbedingt einen Wartungsgang am oberen Rand der Anlage vorsehen (min 50cm), denn wenn auf deinem Industriegleis hinter der Kulisse eine Betriebsstörung auftritt, bist du chancenlos mit der jetzigen Anordnung. Aus eigener leidvoller Erfahrung weiss ich, daß man immer älter wird und solche Turn-und Verrenkungsspiele lieber im Zirkus anschaut als selbst unter der eigenen Anlage ausführen zu müssen.

    Ich wünsche dir weiterhin viel Spaß mit der Planung,

    viele Grüße aus dem staubtrockenen Schwarzwald,

    Dieter

  • Hallo zusammen,


    danke für Eure ersten Rückmeldungen, auf die ich gerne eingehen möchte :) .


    Lokwilli : In der Tat ist mir das nicht aufgefallen, obwohl ich mehrfach "Betrieb" auf dem Papier durchgespielt habe. Ich werde die Weichenstraße in dem Bereich nochmal anpassen, damit auch aus dem Norden Einfahrten nach Gleis 4 möglich sind.

    Die Lage der DKW im Süden werde ich mir auch nochmal genauer anschauen und prüfen, wie es mit Deinem Vorschlag aussieht.

    Danke dafür!


    Der von Euch angeführte Punkt mit dem "Wartungsgang" hatte ich oben eigentlich beschrieben, aber vielleicht ist das im Text auch etwas untergegangen. Ja ich habe 50-60cm Wartungsgang links und oberhalb des Bahnhofs eingeplant, um genau für Eure genannten Fälle eingreifen zu können. Ich werde das bei der Überarbeitung der Skizzen nochmals herausarbeiten, damit es besser sichtbar ist :) .


    Den bisher nicht ausgestalteten Bereich werde ich zwecks Eingriffsmöglichkeit weglassen, somit wäre die Weichenstraße im Nordkopf mit ca 1,3m von der Anlageninnenkante der weit entfernteste Punkt.


    Für die Signaltechnik möchte ich auf Lichtsignale zurückgreifen, welche Art(Form, Hersteller) steht noch nicht fest.

    Die Weichen sollen Unterflur über Servo angetrieben werden, im SBF Oberflur neben den Weichen.


    Mit der "Zwischenebene" erhoffe ich mir ausreichend Platz um von unten an der Bahnhofsplatte arbeiten zu können. Kritisch erachte ich da die Weichenstraße im Nordkopf, im Südkopf und im Ortsbereich eher weniger kritisch, da nah an der Anlagenkante.

    Die Trassierung der Zwischeneben soll nur so breit sein, wie nötig, mit entsprechender Absturzsicherung. Damit würde sie über dem SBF "schweben".

    Wenn der Raum endgültig leer ist, würde ich einfach mal einen Ausdruck auf dem Boden ausbreiten um den Zugriff von beiden Seiten zu "üben", ich denke damit wird am Besten überprüfbar sein, welche Gleise wie erreichbar sind und wo ich noch nachbessern muss :) .


    Also ich fasse mal meine ersten To Do´s zusammen:

    - Weichenstraße Nordkopf überarbeiten

    - Weichenstraße Südkopf (Gl.3/4 Übergang Ziehgleis)

    - Wartungsgang sichtbar machen

    - unausgestaltete Fläche entfernen in den Zeichnungen



    Viele Grüße und danke nochmal für Eure ersten Ideen und Anregungen :)


    Maik

  • Mindestradius R2.

    Servus Maik,


    es ist ja nicht unbekannt, dass du einen Hang zu modernen Epochen hast. Das hat sicherlich zur Folge, dass du gerne große E- und Diesel-Loks in Verbindung mit lange Wagen einsetzen wirst. Aus eigener leidvollen Erfahrung würde ich den R2 Radius überdenken. Zum Beispiel der Taurus in Verbindung mit EANOS oder 26,4m Wagen war schon bei R10 (damit einhergehend auch bei Lenz Weichen und Kreuzungen) grenzwertig. Lenz-Kupplung ist absolute Pflicht. Die Puffer kommen sich definitiv sehr nahe, bzw. in Verbindung mit Schraubenkupplungen kommt es definitiv zu Überpufferungen. Habe ich an der eigenen Haut erlebt: Taurus + EANOS + Schraubenkupplungen überpufferten bei R10 und bei Lenz Weichen.


    Ehe ich mich festlegen würde, würde ich das nochmal genau untersuchen. Vor allem bei voller Fahrt! Im Rangiergang diese Züge durch die Anlage zu bewegen, ist ja nicht Sinn und Zweck deines Vorhabens. Mein Bauchgefühl sagt mir, das es mit R2 zu Problemen kommt. Stell dir vor, so ein Zug entgleist irgendwo tief im Schattenbereich und du kommst nicht so ohne weiteres hin.


    Vielleicht hilft es den R2 Radius in Verbindung mit Übergangsbögen zu entschärfen, d.h. an jeder Seite 2x R10 Bögen je 11,25° ehe is in die R2 Kurve geht. Aber das würde ich vorher ausführlich testen, insbesondere bei voller Fahrt! Ja, ich wiederhole mich jetzt bewusst. ;) Denn bei Langsamfahrt hat man oft Glück und nichts passiert. Aber der Schein trügt.


    Auch den Lenz Abstand zwischen den zwei Gleisen der Hauptstrecke würde ich in Verbindung mit R2 genau testen. Nicht das sich die langen Wagen und Loks in der R2 Kurve zu nahe kommen. Da das Rollmaterial nicht so schwer wie im Vorbild ist, poltern die Wagen bei Fahrt schon etwas herum. Ein Feindkontakt ist denkbar, wenn der Abstand sehr knapp ist.


    Gruß

    Djordje

    Bin zur FREMO:32 gewechselt aber halte mir die Option Null immer noch offen. Einfach ein klasse Maßstab!

  • Moin Maik


    Maß für die Erreichbarkeit von Gleisen ist eigentlich immer die Armreichweite. Durchschnittlich und um es einfach zu machen geht man meist von ca. 80cm im sichtbaren Bereich aus. Einige Faktoren wie Körpergröße und Anlagenhöhe beeinflussen dies natürlich. Für verdeckte Bereiche und erst recht für Zugspeicher würde ich von einer weit geringeren Reichweite ausgehen. Schließlich sind dort Fahrzeuge, Anlagenrahmen, Kabel, Weichen- und Signalantriebe, elektronischen Bauelemente und anderes im Weg. Hinzukommt zudem noch die schlechtere Sichtbarkeit und Zugänglichkeit. Als Mindesthöhe zwischen Bahnhof und Zugspeicher würde ich 30 cm nicht unterschreiten!


    Gruß Ralph

    Wenn die Klügeren immer nachgeben, regieren irgendwann die Dummen die Welt...

  • Vielleicht hilft es den R2 Radius in Verbindung mit Übergangsbögen zu entschärfen, d.h. an jeder Seite 2x R10 Bögen je 11,25° ehe is in die R2 Kurve geht. Aber das würde ich vorher ausführlich testen, insbesondere bei voller Fahrt! Ja, ich wiederhole mich jetzt bewusst.

    Fahrdynamisch sind Übergangsbögen die beste Wahl.

    https://www.morop.org/downloads/nem/de/nem113_d.pdf

    Ob nun mit Standard wie beschrieben, oder mit Flexgleis muss jeder für sich entscheiden.

    Ich bevorzuge Flexgleis.


    Gruß

    Lokwilli

  • Fahrdynamisch sind Übergangsbögen die beste Wahl.

    Uiiii, dein Übergangsbogen sieht spitze aus! Erinnert mich an meinen Übergangsbogen, sogar mit Überhöhung. :)



    Aber wie ich schon geschrieben habe, den Lenz R2 Radius genau untersuchen. Zum Zeitpunkt wo Lenz gestartet hat, war das zweifelsohne ein guter Kompromiss. Das Rollmaterial war kurz und in Verbindung mit der Lenz-Kupplung gab es keinen Stress. Aber heute hat sich im Hinblick auf Modelle doch einiges getan.


    Gruß

    Djordje

    Bin zur FREMO:32 gewechselt aber halte mir die Option Null immer noch offen. Einfach ein klasse Maßstab!

  • Hatte bereits weiter oben Anregungen zur Verbesserung/Optimierung des Gleisplanes gegeben.

    Gestern hatte ich Lust mich mit dem Plan intensiver zu beschäftigen und habe einen Vorschlag erarbeitet, welcher sich an den gesetzten Rahmenbedingungen orientiert.

    Mein Entwurf stellt das Maxium, welches darstellbar ist.

    Reduzieren/abspecken geht immer.

    Was wurde geändert.

    Der nördliche Gleisverlauf wurde angepasst.

    Im Bereich des Mauervorsprungs habe ich bewußt auf eine Tunnelung verzichtet und dieser wurde in die Planung mit einbezogen.

    Eine große Straßenbrücke überspannt diesen Bereich.

    Tricky ist, dass dadurch ein Teil des nördlichen Ziehgleises schwer einsehbar ist.

    Zur Eingreiftiefe wurde bereits etwas gesagt.

    Auch bei meinem Entwurf gibt es Stellen, welche tiefer als 80 cm sind.

    Bin aber der Meinung, dass im Bereich der OGA ausreichend Platz zur Abstützung (Straßenbereich) vorhanden ist.

    Natürlich wäre es optimal in diesem Bereich von beiden Anlagenseiten eingreifen zu können.

    Wenn ein Bediengang vorgesehen wird geht zu lasten der Anlagengröße.

    Moba wird immer ein Komprimiss sein.

    Blicken wir zunächst auf den Bahnhof mit seinen Gleisanlagen.


    Was habe ich mir ausgedacht?








    Wie ich dem Beitrag entnehmen konnte, soll die moderne Epoche dargestellt werden.

    Dementsprechend wurde auf DKW in den Hauptgleisen verzichtet.

    Im Rangierbereich sind diese noch zu finden, wie auch eine Doppelweiche.


    Hoffe, dass ich ein paar Ideen/Anregungen geben konnte, welche zur eignen Inspiration beitragen.


    Gruß

    Lokwilli

  • Hi,

    würde gerne die Höhenkoten sehen, weil nach meiner groben Schätzung beträgt die Steigung zwischen rechtem Tunneleingang und der Brücke fast 7%.

    Mit freundlichen Grüßen

    Helmut

  • Hallo Leute!


    Um die Eingreiftiefe in die Anlage nicht zu groß werden zu lassen, würde sich im Bereich der Güteranlage eventuell auch ein herausnehmbares Segment anbieten. Dieses Segment muss ja nur bei "Schwierigkeiten" im Betriebsablauf oder bei Wartungsarbeiten heraus genommen werden.

    Ich meine den grauen Bereich zwischen Straßenbrücke und Bahnhofsbereich im Plan vom Lokwilli.


    Dann allen ein schönes und entspanntes Wochenende, Andrej.

  • Hi,

    würde gerne die Höhenkoten sehen, weil nach meiner groben Schätzung beträgt die Steigung zwischen rechtem Tunneleingang und der Brücke fast 7%.

    Mit freundlichen Grüßen

    Helmut

    Zuerst jedoch noch ein Hinweis auf die NEM 102 (Umgrenzungsprofil).

    So nun zu den Fakten.





    Nicht berücksicht wurde die erforderliche Ausrunsung an Anfang und Ende der Steigung.

    Der moderen Fahrzeugen sicherlich nicht so das große Problem, wie bei Dampflkomotiven mit einem großen Achsstand (E-Kuppler).


    Hoffe damit die Frage beantwortet zu haben.


    Gruß

    Lokwilli

  • Hallo Leute!


    Um die Eingreiftiefe in die Anlage nicht zu groß werden zu lassen, würde sich im Bereich der Güteranlage eventuell auch ein herausnehmbares Segment anbieten. Dieses Segment muss ja nur bei "Schwierigkeiten" im Betriebsablauf oder bei Wartungsarbeiten heraus genommen werden.

    Ich meine den grauen Bereich zwischen Straßenbrücke und Bahnhofsbereich im Plan vom Lokwilli.

    Oder einfach den Bereich der OGA etwas eindampfen.



    Gruß

    Lokwilli

  • Hallo Maik,

    und das auf

    4,8x7,3m

    das geht sicher :D

    ... allerdings eher in H0 oder besser noch in TT


    Meines Erachtens willst Du in dem zur Verfügung stehenden Raum einfach ein klein wenig zu viel.

    Ich fürchte, dass Du von den Nutzlängen im "Bahnhof" ebenso enttäuscht sein wirst, wie vom optischen Eindruck der Anlage.

    Ich fürchte, dass der hohe Ressourceneinsatz (Zeit und Geld) in keinem guten Verhältnis zur langfristigen Freude an dieser Anlage stehen wird.


    Den R2 als Mindestradius zu wählen, halte ich insgesamt schon für fragwürdig; bei diesem Projekt und der gewählten Epoche aber für höchst problematisch. Tschokko hat ja schon die zu erwartenden lauftechnischen Probleme angesprochen (diese gibt es übrigens tw. auch noch bei manchen 60cm-Wagen im Lenz R10!), darüber hinaus wirken selbst 50cm lange Waggons im Lenz R10 schon nicht mehr sehr ansehnlich.

    60cm-Wagen im R2 - das kommt für mich optisch, auch wegen der zu erwartenden starken Steigungen, der Märklin-Spielbahn der 60er- und 70er-Jahre schon recht nahe ...

    Kann man natürlich machen, aber ob es dauerhaft Freude macht?


    Sorry, wenn ich da in die "Spaßbremse" spiele, aber nimm mal zwei Eurofima (oder ähnlich lange) Wagen und stell sie auf den R2. Schau Dir das von der Innenseite des Bogens (die Außenseite sieht man zum Glück eh nicht ...) und von schräg oben an.

    Und dann lass dieses Bild auf Dich wirken.


    Viel Erfolg beim Grübeln!
    Grüße aus Wien

    Martin

  • Der TE stellt hier einen ersten Entwurf zur Diskussion.


    Dass der R2 nicht das NON PLUS ULTRA ist, dürfte wohl klar sein.

    Hier wurde schon dargelegt, wie aus einer Kombination von R2 / R10 ein Korbbogen entstehen kann.


    Hier was zur Veranschaulichung.


    bild48kfi.jpg



    Mein Entwurf im Beitrag #12 basiert übrigens auf Korbbögen (Kombination R2 / R10).


    Bis jetzt gibt es keine weitere Reaktion seitens des TE.

    Warten wir ab, wie er mit den Inputs umgeht.

  • Hallo zusammen,


    vielen dank erstmal für Eure vielen Ideen und Beiträge zur Planung.


    Leider kam ich bisher nicht dazu sie gründlich zu lesen. Nach gut 2,5 Jahren Pandemie hat es mich nun leider auch erwischt, seit dem WE geht so gut wie gar nichts mehr, außer liegen und ausruhen :(.


    Ich hoffe, in den nächsten Tagen wieder etwas fiter zu sein um mich dann auch wieder mit dem Thema Modellbahn zu beschäftigen :) .


    Viele Grüße

    Maik

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