Bausatzaktion Eal [5906]

  • Hallo liebe Reichsbahner!


    Torsten und ich haben beschlossen, dass wir den Eal [5906], der von LKM komplett konstruiert ist, zumindest als Bausatz zur Verfügung stellen wollen. Der Bausatz besteht aus nur wenigen Teilen, die im Vakuumguss aus Polyurethan gegossen werden. Der Zusammenbau ist sehr einfach. Wir werden hier in diesem Beitrag später Anleitungen etc. zeigen, Hilfestellungen geben und aufkommende Fragen beantworten.


    Der Bausatz sollte im Herbst ausgeliefert werden können. Er kostet 125,00 Euro. Hinzu kommen Radsätze, Kupplungshaken, Ecktritte (Rangiertritte), Federpuffer, ein bisschen Farbe und die Beschriftung, die sich jeder dort besorgen kann, wo er mag. Wir werden, wenn es soweit ist, Einkaufstipps geben. Evtl. werden wir auch das Thema Beschriftung noch finalisieren und den Lieferumfang des Bausatzes erweitern.


    Um das notwendige Gewicht von ca. 300 Gramm zu bekommen, kommt der Bausatz mit einer Stahlplatte, die in den offenen Kasten gelegt (bzw. verklebt) wird. Darauf kommt ein ebenfalls mitgelieferter Holzboden, der von der Firma Zapf hergestellt wird.


    Es können auch nur Drehgestelle bestellt werden, falls jemand eigene Bauten / Umbauten mit Niesky-Drehgestellen ausstatten möchte.


    Die Bausatz-Aktion führen wir privat durch. Daher gibt es weder Garantie noch Widerruf oder ähnliches. Dafür gibt es aber auch keine Gewinnaufschläge. Wir geben unsere Kosten 1:1 weiter. Sollte am Ende des Projekts tatsächlich etwas Geld über sein, so wird das im museumsbahnerischen Bereich gespendet.


    Diejenigen, die bereits per E-Mail oder über den Shop einen Bausatz bei LKM bestellt haben, bekommen diesen nun über unsere private Aktion. Alle anderen, die noch keinen Bausatz bestellt haben, aber gerne einen haben möchte, schreiben mir bitte per PN oder eine E-Mail an spurnull.bausatz@gmail.com


    Viele Grüße

    Mario



         



         

  • Hallo zusammen!


    Kurzes Update zu den Wagen:


    Die ersten 20+ Abgüsse sind auf dem Weg zu mir und gehen dann direkt an euch raus.


    Ein Bausatz bleibt hier. Nächste Woche kommt Torsten Münsterkötter wegen der Montage / Lackierung und Beschriftung.


    Leider gibt es ein Problem mit den Radsätzen. Die von der Höhe her vorbildlichen 22,2 mm sind bei Hummel leider Auslauf. Ich muss hier eine größere Menge kaufen, die ich eigentlich nicht brauche. Ich hoffe, dass ich hierfür zeitnah eine Lösung finde. Ich halte euch auf dem Laufenden!


    Die Drehgestelle gibt es auch einzeln. Hier ein kleines Video auf YouTube zur Montage. Ist mega einfach. Tolle Idee von Torsten mit dem Bajonettverschluss.


    External Content youtu.be
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    Die Drehgestelle gibt es auch einzeln für 22,85 Euro pro Drehgestell ohne Radsätze.


    Viele Grüße

    Mario



  • Moinsen!


    Nun ist der Bausatz für den Eal also angekommen. Die Vorfreude war schon recht groß, leider folgte während des Auspackens auch gleich die Ernüchterung. Aber der Reihe nach ... ;)


    Um es schlüssig erklären zu können muss ich etwas ausholen:

    Die V22 von LKM hatte ich seinerzeit direkt nach der Ankündigung als Bausatz bestellt und auch kurze Zeit später erhalten. Die Entscheidung Bausatz hatte ich ganz bewusst getroffen, da ich schon ahnte, dass das Modell einiges an Nacharbeit erfordern würde. Es war der "Erstling" von LKM und von daher habe ich es als Lernprozess gesehen, mit der vorsichtigen Erwartung, dass es bei zukünftigen Modellen besser klappen würde, die "Stufen" des 3D-Drucks beim Urmodell also ordentlich verschliffen werden würden. Nun, die V180 aus gleichem Hause erfüllte diese Erwartungen definitiv nicht, das Gehäuse übersäht von Druckstufen, welche sich kaum verschleifen ließen ohne dabei feine Details wie Nietreihen, Dachhaken, etc. zu beschädigen. Wahlweise hätte man natürlich auch das Modell fillern können, was aber den gleichen Effekt gehabt hätte, denn feinen Details wären "abgesoffen". Okay, also habe ich mein Bestellung wieder rückgängig gemacht, das wollte ich mir nicht antun.


    Jetzt also der Eal. Wie oben geschrieben, waren Vorfreude und Erwartung sehr groß, obwohl auch etwas Skepsis mitschwang ob denn diesmal aus den gemachten Fehlern der Vergangenheit gelernt wurde. Um es kurz zu machen: Nein, es ist wie immer! :rolleyes:

    Der Wagen ist übersäht mit Druckstufen und es kommt der Verdacht auf, dass das Urmodell (welches im 3D-Druck entstanden ist) nicht mal ansatzweise für den Abguss aufbereitet wurde. Hier ein paar Bilder:






    Man könnte jetzt auch sagen: "Okay, geht wohl nicht besser.". Allerdings behaupte ich mal, dass es deutlich besser ginge, wenn der Hersteller es denn gewollt hätte. Selbst wenn das Druckergebnis nicht optimal sein sollte, wäre es eben notwendig das Urmodell entsprechend aufzubereiten, damit im Abguss nicht so ein "Streifenhörnchen" heraus kommt. So ist das Ergebnis einfach nur enttäuschend und lässt gute gemachte Detaillösungen (wie z.B. die Konstruktion der Drehgestelle) leider in den Hintergrund treten.


    Mir liegt es auch komplett fern hier das Modell oder den Hersteller zu zerreißen, allerdings frage ich mich, warum die Herstellungs-Technologie nicht überarbeitet wurde. Wenn mögliche Verbesserungen nicht eingepflegt oder Fertigungsprozesse nicht überdacht werden, kann man das durchaus als konsequent bezeichnen, nur damit bleiben die Modelle nicht mehr als ein gut gemeinter Versuch. Über einen gute gemachten Bausatz für den Eal hätte ich mich wirklich gefreut, denn er ist ganz klassischer DR-Wagen.


    Bis zum Wochenende werde ich nun überlegen, ob der Eal bleiben darf oder wieder den Rückweg antritt. ;)



    Gruß


    Thomas


    Betriebsleitung der Werkelburger-Industriebahn



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    Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart. (Noël Coward)

  • ...Die Vorfreude war schon recht groß, leider folgte während des Auspackens auch gleich die Ernüchterung....


    Den Fotos zu beurteilen, wurde die STL-Datei im Slicer 45 Grad um die Y-Achse gedreht (vielleicht auch um die X-Achse gedreht, aber es gibt kein Foto von der Stirnseite), um optimale Oberflächenqualität zu erreichen und dannach evtl. 3D-Resin-gedruckt. Vielleicht wäre ein Filler-Spray (wie bei Autoblechgrundierung) als Nachbearbeitung nötig, um die Diagonallinien zu verdecken, bevor die Vakuum-Negativformen gegossen werden. Aber alles nur Spekulation, jeder macht es anders, denn es ist eine Frage der Stueckzahlen, des Kosten/Preis- bzw. Aufwand/Nutzen-Verhältnisses und des gewählten Fertigungsverfahrens.


    Hier einige Alternativen als Anregung fuer niedrige oder höhere Stueckzahlen:

    Produktionsbeispiel 1

    Produktionsbeispiel 2

    Produktionsbeispiel 3


    Gruss,


    Johannis

  • Hallo Werkelburger,


    ich würde es mit stark verdünnter Grundierung versuchen. Damit die Oberflächen mit einem Pinsel bestreichen (vorher die Flächen mit dem Glasfaserpinsel kurz aufrauhen, um so eine gute Haftung zu gewährleisten) und trocken lassen. Dabei setzen sich die Farbpartikel in den Rillen ab und füllen diese. Gegebenfalls muss man es wiederholen, bis eine ebene Fläche entstanden ist.

    Zum Schluss gehe ich nochmals mit dem Glasfaserpinsel drüber.

    Diese Methode wende ich schon seit Jahrzehnten bei Kratzer oder derartigen Beschädigungen der Oberflächen an. Sie hat immer funktioniert und der Arbeitsaufwand hält sich auch in Grenzen.


    Viel Erfolg!

    Achim

  • ich würde es mit stark verdünnter Grundierung versuchen. Damit die Oberflächen mit einem Pinsel bestreichen (vorher die Flächen mit dem Glasfaserpinsel kurz aufrauhen, um so eine gute Haftung zu gewährleisten) und trocken lassen. Dabei setzen sich die Farbpartikel in den Rillen ab und füllen diese. Gegebenfalls muss man es wiederholen, bis eine ebene Fläche entstanden ist.

    Hallo Achim,


    welche Grundierung benutzt Du denn für solche Unebenheiten bzw. Rillen?


    Gruß

    Matthias

  • Hallo Matthias,


    ich benutze in der Regel für diesen Zweck Grundierung von Weinert. Sicher eignen sich da aber auch noch andere.

    Wichtig ist eigentlich nur, dass die Farbe aus sehr feinen Farbpartikel besteht.


    Gruß, Achim

  • Hallo Alle,


    im Sommer bin ich nicht so arg Mobaaffin - sprich: auch nicht sooo engagiert, aber den Kommentar verkneife ich mir jetzt auch nicht:


    Always the same ... irgendwie seit Jahrzehnten. Schlechte Billigstmotoren, grobe oder keine Details obwohl es besser ginge, derzeit schlechte Ausführung von Drucken obwohl es besser ginge u. v . a. mehr. Aber es wird, trotz schlechter Erfahrung, Herstellern immer wieder der selbe Mist abgekauft und dann fleissig dran herumgebastelt, verschlimmbessert, verbessert ... ??? Hoffnung, dass "es" besser wird ... und im Forum und sonstwo Superverbesserungsvorschläge, auch fehlgeschlagene, gemacht, z. B. neue Motoren gekauft um die billigen Motoren zu ersetzen u. s. w. und kräftig "abgejammert". Warum kauft jemand ein für sich bereits unzureichend erkanntes Produkt widerholt, um es dann mit zusätzlichem Arbeits- und finanziellem Aufwand brauchbar zu machen - hat aber einen Hersteller dafür bereits schon bezahlt? Wer versteht so etwas? Warum also sollte ein Hersteller was anders machen und /oder optimieren, wenn es "die" ja sowieso wie es ist abkaufen? Naja, oft tut Mobahners Reflexion not.


    Wenn irgendwas neu gekauft wird, dann muss es nach dem derzeitigen Entwicklungsstand passen. Ist das nicht so wird es zurückgegeben - der Knackpunkt: Nur Wenige äussern sich auch zum "warum zurückgegeben" und dass es ohne Änderung/Verbesserung so nicht mehr gekauft wird. Wie (und warum) soll also ein Hersteller was ändern, wenn dazu kein Hinweis auf wie und was geäussert wird und nicht deutlich gezeigt wird: So nicht mehr!

    Wie soll sich da etwas weiterentwickeln? Hauptsache erfolgreich zurückgegeben und meine Kohle wieder bekommen oder eben mehr oder weniger erfolgreich selbst `rumgefrokelt.


    Bei soviel unfruchtbarem Aufwand kann ich mir meine Produnkte gleich selbst bauen, schlechter wird´s dann auch nicht. Meine Schmalspurmodelle baue ich übrigens auch weitestgehend selbst, wenn auch meistens freelance. "Unzulänglich" kann ich selbst, da brauche ich keinen sogenannten prof. Hersteller dazu. Wer "nicht kann" könnte die vertane Zeit ja z. B. nutzen um es zu lernen, anstatt sich mit unzulänglichen Produkten von unterirdischen Herstellern herumzuschlagen oder einen Kollegen der das kann damit beauftragen, den genauso ordentlich zu bezahlen wie den sog. Profi ...


    Wichtig: Natürlich schere ich nicht alle Hersteller über einen Kamm, es sind damit nur die "Unzulänglichen" gemeint!!!


    Trotzdem: Wenn ich mit meiner Meinung provoziert haben sollte und/oder damit in offenen Wunden herumgebohrt habe, dann meine ich das auch so. Natürlich - da schreibt einer was etwas ausserhalb der Norm, um G´tt`s Willen, da fühle ich mich aber angefasst ... u. s. w. ... also Daumen nach unten und so weitermachen wie im Absatz eins beschrieben und - Küsschen ...

    Gruss
    Robert
    BTB0e+0

    Edited 2 times, last by BTB0e+0 ().

  • Hallo Thomas,

    Es ist ja schade, dass Dir die Qualität des Waggons nicht so zusagt. In der Zwischenzeit konnte ich mal den Bausatz begutachten.Da ich einen solchen Wagen als H0 Modell hatte, möchte ich diesen natürlich auch in Baugröße 0 besitzen.(Genau wie die E 6905, gabs in der DDR auch in H0)

    Also die Oberfläche sieht beim Bausatz finde ich nicht so aus, wie auf den stark vergrößerten Fotos.Und da Güterwagen ja beim Vorbild nie lange nagelneu

    eingesetzt waren, ist es doch realistisch. Deine 3D Drucke sind ja immer erste Klasse, aber in einer bezahlbaren kleinen Serie ist es halt nicht so einfach, immer solche Superqualität zu liefern.

    Grüße aus Berlin, Michael

  • Hallo Michael,


    ich glaube da verkennst du etwas völlig. Die Gehäuse der Bausätze sind nicht im Drucker entstanden, sondern bei dem uns bekannten Gießer. Das Urmodell ist das Problem, nicht die Konstruktion.


    Und da du Thomas seine Druckqualität kennst, weist du das da mehr geht.

    Es geht ausdrücklich nur um den Urmodellbau und da kann man für ein vernünftig gedrucktes Exemplar schon mal etwas mehr investieren.


    Der Gießer kann nur das liefern, was das Urmodell hergibt.

  • Hallo Bernd (und andere Gießereifachleute),


    Dumme Fragen zum Gießverfahren:

    Wieviel Gießformen können aus einem einzigen Urmodell gemacht werden?

    Wieviel Gußteile können aus einer einzigen Gießform produziert werden?

    Wieviel Verschleiß gibt es beim Urmodell und bei der Gießform, der die Kosten erhöht, und ist es abhängig vom Material (Silikon, Harz, usw.)?


    Jede fachliche Antwort hilft zum Verständnis dieser komplexen Fertigung.


    Gruß,


    Johannis

  • Quote

    Wieviel Gießformen können aus einem einzigen Urmodell gemacht werden?

    Wieviel Gußteile können aus einer einzigen Gießform produziert werden?

    Wieviel Verschleiß gibt es beim Urmodell und bei der Gießform, der die Kosten erhöht, und ist es abhängig vom Material (Silikon, Harz, usw.)?

    Zu 1.: so viele Du willst, es sei denn, Du ruinierst das Urmodell beim Abfomen.

    Zu 2.: das hängt vom Modell ab (Scharfe Kanten, Hinterschneidungen, etc.). Bei Messing/Bronze ca. 50 bis 250 Stück.

    Zu 3.: siehe Zu 2.


    Bei uns wird das Wachsmodell aus der Form immer überprüft. Eine verschlissene Form zeigt sich bereits hier, also bevor eingebettet und mit Metall gegossen wird. Eine neue Form ist aber bei unseren Stückzahlen kein Kostentreiber, Fehler müssen nur erkannt und eine neue Form erstellt werden. Welches Material für die Form genommen wird (Kautschuk oder Silikon) hängt von der Beschaffenheit bzw. der Komplexität des Urmodells ab.


    Bei größeren Teilen wie z.B. Kessel oder Führerhäuser oder Wagenkasten ist Guß m.E. die falsche Variante zur Vervielfältigung, es sei denn, man kann ich eine Spritzgußform leisten. UV-Beständigkeit ist hier ein wichtiges Thema.


    Null-Problemo 8)

  • Hallo,


    sowohl die Fa. Henke, als auch ich lassen Gehäuse usw. ohne Spritzguss herstellen, übrigens beim der gleichen Firma, wo auch der obige Wagen gegossen wurde.


    Ebenfalls zu 1: Im Prinzip unendlich viele, wenn der Gießer sein Fach versteht, das Urmodell unterliegt dabei eigentlich keinem Verschleiß.

    zu 2: Bei diesem Gießverfahren zwischen 60 und 80 Stück

    zu 3: da es sich um Silikonformen handelt verschleißen diese


    Mit diesem Verfahren sind auch Wagenkästen mit Hinterschneidungen, Fensteröffnungen usw. realisierbar. Alles hat aber natürlich seine Grenzen und bedarf einer gründlichen Absprache zwischen Urmodellbau und Gießfirma.


    Beim meinem geplanten VT 133 523 werden u.a. die Fronten, das Dach, Inneneinrichtung usw. aus Kunststoffguss gefertigt.


    Klar gibt es das alles nicht umsonst, aber davon geht ja auch keiner aus.

  • Moinsen!


    Also die Oberfläche sieht beim Bausatz finde ich nicht so aus, wie auf den stark vergrößerten Fotos.Und da Güterwagen ja beim Vorbild nie lange nagelneu eingesetzt waren, ist es doch realistisch.

    Also mir ist kein Güterwagen im Original bekannt, der eine solche Streifenbildung aufweist ... ;)


    Meinen Bausatz habe ich jedenfalls zurückgesendet. Mag sein, das andere Besteller mit der gebotenen Qualität zufrieden sind und durch aufwendiges Schleifen eine glatte Oberfläche herbeizuzaubern versuchen oder auch einfach mit dem Ist-Zustand leben können. Das kann und soll jeder handhaben wie er möchte.


    Das Urmodell ist das Problem, nicht die Konstruktion.

    Wobei die Konstruktion des Eal schon sehr gut ist, die Proportionen sind gut getroffen und auch die Details wissen zu gefallen. Der fehlenden Zwischenschritt vom Druckteil zum Urmodell ist also das "Kernproblem", wenn man das so nennen möchte. Wer schon einmal klassischen Urmodellbau betrieben hat, weiß welcher Aufwand notwendig ist, um später überzeugende Ergebnisse, sprich Abgüsse, zu erhalten. Einen Großteil dieses Urmodellbaus kann u.U. durch den 3D-Druck vereinfacht werden, es ist aber nach wie vor notwendig sich bei Konstruktion und Nachbearbeitung des Druckteils Gedanken zu machen, um ein bestmögliches Resultat zu erzielen. Dazu gehört in meinen Augen auch, dass nicht zwingend alle Details mit gedruckt sein müssen bzw. dürfen. Bürdet man dem Kunden die Aufgabe der Nachbearbeitung auf, so sollten doch diese Arbeit nicht dadurch erschwert bzw. unmöglich gemacht werden, dass bereits Nietreihen, Dachhaken oder andere filigrane Teile mit angedruckt sind. Diese Überlegungen scheinen aber weder bei der V22, noch bei der V180 oder auch jetzt beim Eal auf der Agenda gestanden zu haben. Die 3D-Druck-Technolgie kann vieles, aber es ist eben (auch) keine Eierlegendewollmilchsau ...



    Gruß


    Thomas


    Betriebsleitung der Werkelburger-Industriebahn



    _____________________________________________________________________________________________________________________________________________


    Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart. (Noël Coward)

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