Projekt Siegfriedshagen - Gebäudebau

  • Hallo zusammen


    Da ich das Thema Elektrik u Weichenantriebe erfolgreich vor mir herschiebe ;) , hatte ich ja hier und da ein wenig Zeit, etwas für die Ausgestaltung der Anlage zu realisieren...


    siehe auch die letzten Bilder des anderen Beitragsbaumes Projekt Siegfriedshagen (wird auch baldig fortgesetzt)


    Der Dummi verkörperte die Idee...

    und brachte mich weiter..., in Bezug auf Größe, Anordnung, Winkel zum Anlagenabschluss, Maße und Form der Laderampe,.,.. und so weiterrrrr


    Hier die Idee und das daraus gewordene Werk



    Nun folgen einige Ansichten/Details. Ich habe alle Schritte des Baus fotografiert, wenn Interesse bei euch vorhanden ist, mache ich gern auch einen Bericht dazu...



    Vogelperspektive



    einge Details






    forum.spurnull-magazin.de/core/attachment/103066/


    Es fehlen noch so ein paar kleine Details, aber ist schon mal ganz ansehnlich und eben keine Papphütte mehr am Standort :S
    Beste Grüße zum WE

    Andreas




  • Hi Andreas,

    Dein Gebäude sieht krass gut aus. Komposition, Ausführung und Farbgebung finde ich exzellent.


    Mich würde ein ausführlicher Baubericht auf jeden Fall stark interessieren. Da ich selbst auch meine Gebäude selbst bastle, bin ich für jede Anregung und die Gelegenheit etwas zu lernen dankbar.


    Viele Grüße. Jay, the K.

  • Guten Morgen werte Kollegen


    Ich bin ja ganz von den Socken bezüglich der Pokale und Daumen hoch !

    Vielen Dank für euren Zuspruch :)


    Ja Jay, so wird es kommen:

    Ein Baubericht - da hat es sich ja dann gelohnt, die einzelnen Schritte zu dokumentieren...

    Mal sehen, ob ich am Sonntag Zeit habe und damit beginne.

    Schon mal soweit:

    Thema Industriematerial:

    Verbaut habe ich nur 2 alte H0 Straßenlatenen umfunktioniert zu den Wandlampen. Und die Betondachziegel sind eine PS tiefgezogene Platte, Hersteller schaue ich nach und nenne ihn im Baubericht. Sehr gut dabei ist, dass sie so dünn ist (eher schon eine Folie), dass unebenheiten der Sparrenlagen etc darstellbar sind.


    @Uwe

    Für die Fassaden des Altbaus habe ich vorwiegend Kappaplatten verwendet. Die Fensterfaschen und das umlaufende Putzband wurde angezeichnet, der Karton vorsichtig eingeritzt und die Kartonkaschierung der großen verputzten Flächen wurde simpel und ergreifend abgezogen. Thats it.

    Beim nächsten Projekt würde ich aber etwas anders vorgehen.


    Insgesamt hat mir dies Gebäude eine Menge Erfahrung mit diversen Baustoffen eingebracht, mit denen ich bislang in der Praxis nocht nichts zu tun hatte.

    Somit ist dies mein Erstlingswerk mit den Materialien !

    Und in 1:45 :thumbup: ebenso.

    Zu H0 Zeiten hatte ich alles aus PS oder Kitbashing gemacht, oder auch Sperrholz und Pappe. Aber je nach Anforderung und Vorlieben gibt ja haufenweise Möglichkeiten.


    Mein Ziel ist es auf jeden Fall alle markanten Bauten im kompletten Selbstbau zu fertigen.


    Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende,

    mit stolzgeschwellter Brust ;) grüßt euch

    Andreas

  • Guten Morgen


    Ich bin echt geflashed von der Menge eurer positiven Bewertungen...!!!!!!!!!!!!!


    Die Meisten von euch bauen ja selbst hervorragende Schmuckstücke, sei es Fahrzeuge oder Gebäude. Scheint also gar nicht so schlecht geworden zu sein das Hintergrundgebäude.


    Der Sonntag war dann natürlich schneller vorbei als vorher gedacht. Überhaupt kommt es mir öfter so vor, als ob die Stunden ud Tage im Zeitraffer vergehen. Vieles was erledigt werden sollte wird auf einen anderen Zeitpunkt geschoben.


    Aber nun genug des Philosophierens...


    Zuerst eine kleine Ergänzung zum Vorbericht und den "Fremd-Materialien":

    Eines hatte ich vergessen und ich will mich nicht mit fremden Lorbeeren schmücken ;) !


    Für die Pfasterung verwendete ich Matten von ch-Kreativ. Der Hof ist ein Stück Pflasterstraße römisch verlegt, eine neue Variante mit sehr feinen Steinchen und Struktur. Überhaupt muss ich anmerken, was der Sven Buchheister da so produziert ist echt TOP. Die Möglichkeiten mit dem Material sind enorm. Da es in 1:1, abgesehn von einer gerade erfolgte Neu-Verlegung, ja eigentlich keine wirklich ebenen Pflasterungen (Straßen) gibt (Absackungen, NAchverdichtungen durch Verkehr und Beanspruchnungen etc), kann man mit den ch-K genau dieses auf einfache Weise nachbilden Kommt dann im Baubericht). Das Material ist absolut flexibel. Auf einem Gewebe sind die Steinnachbildungen aus irgendeinem Quarzmehlgemisch aufgebracht, also auch wunderbar dreidimensional und authentisch, da ja im Prinzip Stein/ mineralisch !

    Neben der Rampe / Treppe habe ich etwas der normalen Pflasterstr verwendet.


    Beste Grüße in die Runde!

    Andreas

  • Moinsen Andreas,


    diese Pflaster sind auch bei mir erste Wahl, auch eine Kurventechnik erarbeite ich mir damit… und so nebenbei:


    Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Und immer schön gesund bleiben…


    Gruß

  • Hallo zusammen !


    Danke für den einen und anderen Glückwunsch in der letzten Woche, ach an dich Hans.


    Nun hats wieder länger gedauert...

    Hier beginnt also der Baubericht:


    Das Gebäude mit der Rampe soll als Lager und Magazin dienen, im moderneren Anbau ist der Bürobereich (technische Planung und Arbeitsvorbereitung) untergebracht. Die Werkhalle wird irgendwann das Ensemble des Kesselbau-Betriebes vervollständigen...


    Wie schon oben erwähnt, ist das Lager aus 5 mm Kappaplatten entstanden. In die Innenecken habe ich zur Stabilisierung Vierkantleisten ca 8x8, was sich so im Bestand befand eingeklebt. Ebenso horizontal um ein Wölben zu vermeiden und auch zugleich eine Auflage für die Geschossdecken zu erhalten.

    Die Fenster sind Acrylglas, worauf ich selbstklebende Folie aufgezogen habe, diese dann in mittel-dunkelgrau gespritzt und dann die Rahmen und Sprossen geritzt habe und die verdeckten Fensterscheiben dann von der Flolie befreit habe. Unbedingt die Platten vorher passend (je Seite + 1,5-2 mm für den Anschlag in der Wand) zuschneiden, dann alles anzeichnen und mit Hilfe eines Winkels, um parallele Schnitte zu erhalten, mit Skalpell einritzen. Das sah schon ganz nett aus, aber es fehlte doch die 3-Dimensionalität. Also aus PS Streifen den Wetterschenkel und die Mitte / Stulp betont. Wieder Farbe drauf und etwas patinieren.


    Beim Büroanbau habe ich etwas anderes probiert, da es doch beim Herstellen der Fensteröffnungen mit innerer Aussparung zuvor nicht immer ganz so rund lief:

    Innen wieder 5 mm Kappa, für außen 3 mm Styrodur. Innenwand einfach rechtwinklig geschnitten, die Außenhaut auf 45 Grad Gehrung, über Stahllineal mit nacharbeiten... Am Ende passte es aber. Die Schichten habe ich mit Holzleim aufeinander geklebt, auch hier wieder einen "Holzbalken" in die Ecke, in dem Fall mit Acryl (Kartusche) verklebt. Ausrichten und bis Aushärtung fixieren sollte man es unbedingt.








    Mit den Fenstern wollte ich es mir einfach machen und beäugte alle mir unter die Finger kommenden Gewebe auf Verwendbarkeit. Dann kam mir sowas wie Volierendraht in die Finger. 10x10 mm passt, dachte ich, als Größe für Einzelscheiben ganz gut. Ok Rahmen aus MS Winkelprofil 2x2 in improvisierter Lehre gelötet...

    Ob das am Ende jetzt schneller ging -- wohl eher nicht. Auf Entfernung sieht das sehr gut aus, aber für Gebaüde im Nahbereich ungeeignet. Drahtgewebe bestehen ja nun aus überkreuzenden Drähten, was an sich schon mal Käse ist... Aber hinten siehts mans nicht. Folie hintergeklebt und den Schmuddelpinsel geschwungen, und

    ----

    zur Seite gelegt. Wie auch die anderen Fenster. Eingebaut hab ich diese erst bei der Endmontage und vor der Patinierung der Fassaden.




    Soweit für heute. Als Fazit habe ich für mich beschlossen, Fassaden künftiger zu realisierender Gebäude 2 - schichtig aufzubauen !

    Und keine Fenster mehr aus Gewebedraht zu fertigen!

    Das sind doch schon mal echte Erkenntnisse ^^


    Als nächstes kommt etwas zu der Überdachung der Laderampe.


    Beste Grüße

    Andreas

  • Moinsen


    Der nächste Schritt war mir eine Dachkonstruktion zu überlegen. Nach Festlegung des Überstandes bis auf Wagendach und einige Entwürfe später schritt ich zur Tat.

    Ohne Lötlehre (die Krücke für die Fenster war.. na ja, Schlichtweg Mist), die auch funktional ist, wirds nix gut werden. Aus einfachen Materialien, Sperrholzunterlage, verschieden starke Architekturpappen und Leim angefertigt.



    Die Konstruktion ist simpel Ms Rund 1,0 und 2,0, etwas auf Gehrung abgeschnitten. Ich habe für mich Lötöl entdeckt, damit lötet es sich tatsächlich hervorragend. Habe gleich ein paar mehr davon angefertigt, kann man sicher später noch irgendwo verwenden...




    Dann habe ich mir eine Montagevorrichtung aus Styrodurresten und Acryl zusammengeklebt. Braucht nur 1x halten, hauptsache rechtwinklig. Super auch, einfach die Löcher mit einer Ahle einpiksen zu können. Die Tragwerke ausgerichtet und längs (hatte kein Doppel-T Profil) H0 Tillig Elite Gleisprofil, nur knapp 2,1 mm aufgelötet. Proportion super. 3 x als Auflage für die Blecheindeckung



    Und so siehts dann aus

    Foto steht Kopf...



    Soweit so gut

    Jetzt muss es ans Haus.

    Wird fortgesetzt...............................

    Beste Grüße

    Andreas

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