Nebenstrecke Kürten - Wipperfürth

  • dass ich solche "Reinfallherzstücke" mit flüssigem Meteall auskleide

    Sehr interessante Lösung! Nur bei den Lenz-Peco Weichen wäre ich vorsichtig, da das flüssige Metall auf Kunstoff trifft.


    Bei der Lenz-Peco Weiche bin ich eigentlich der Meinung, dass das Herzstück auf dem gleichen Niveau wie der Rest der Schienen ist. Wird ja aus dem gleichen Profil gefräst und in den Schwellenrost eingefädelt. Das kann man ja schnell mit dem Stahllineal überprüfen, ob das alles plan eben ist.


    Insofern gehe ich in der Annahme aus, dass die Köf in die Herzstücklücke fällt und womöglich auch noch gegen die Herzstückspitze fährt. Ideen wie man das lösen könnte habe ich, aber keine Erfahrungen ob es tatsächlich klappt. Spontan würde ich sagen, mal bei Weichen Walter anklopfen.


    Gruß

    Djordje

    Bin zur FREMO:32 gewechselt aber halte mir die Option Null immer noch offen. Einfach ein klasse Maßstab!

  • Moin,


    betrachtet doch mal den Fahrweg und das Rad-Schiene-System im Modell ansich etwas näher:


    Halten wir uns mal vor Augen, dass bei den Gleisen keine adäquate, masstäbliche Verkleinerung erfolgt, sondern eine nach Normen angepasste Kompromisslösung für alle möglichen Spurkränze innerhalb der Toleranz dieser Norm gegeben ist. Daher stimmen weder Radlenkerabstände noch Herzstücklücken und auch nicht die Spurkranzmasse mit den vom Vorbild umgerechneten Maßen überein. Das lässt sich nur in gewissem Rahmen durch Selbsbau abändern aber nicht durch Umbau von Grossererienprodukten.

    Dann muss man bei Fahrzeugen mit Dreipunktfahrwerk, wie hier der Köf, einfach tolerieren, dass sie bei einer solchen Art von Schlagloch mal kurz wegsackt. Gegenüber den alten Chinaweichen ist das erheblich geringer geworden und durchaus tolerabel, ganz abstellen lässt sich dieser Effekt aber eben nicht. Komplett Achsgefederte Fahrzeuge verhalten sich da wiederum etwas gutmütiger, da Ausgleich über das ganze Fahrwerk und nicht nur einzelne Achsen erfolgt.


    Die alte Lötkolbenmethode würde ich bei den Pecoweichen mal schön bleiben lassen. Erstens bestehen die Herzstücke aus einzelnen Profilen und nicht aus einem Gusstück und zum Anderen ist der Schmelzpunkt des Material wesentlich geringer als bei den Chinaweichen. Das kann nur schief gehen.


    Ein Lösungsansatz, den ich bei meinen beiden verbauten China Bogenweichen sehr zufreindestellend nutze, sind Einlagen im Bereich der Herzstücklücke, sodass der Radsatz nur max noch 2 Zehntelmillimeter einsacken kann, was so gut wie nicht mehr auffällt. Da sich alle Hrsteller so einigermassen an die gleiche Spurkranzhöhe halten geht das ganz gut.


    Gruss, Dirk

  • Fritze : Hallo Dirk! Dürfte ich Dich darum bitten, vielleicht ein Foto von Deinen Einlagen hier einzustellen oder mir zu schicken? Welches Material hast Du denn dafür genutzt? Diese Lösung würde mich sehr interessieren.


    Besten Gruß,

    Nils

  • Hallo,

    Das gab's früher schon bei den schlanken Rocoweichen. Je nach Spurkranzhöhe kann man V-förmige Bleche in das Zinkdruckgussherzstück einlegen. Liegt in zwei Stärken bei, so daß vier Spurkranzhöhen abgedeckt werden können.

    Grüße Andreas

    Grüße aus dem Odenwald


    Andreas :)

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