Die Brohlmann-Bahnen Teil 1





  • A1: Räumlichkeit
    So hat alles begonnen:
    Die Geschichte der Brohlmanns und der Bahn (Teil1).


    Die Brohlmanns sind eine Familie aus dem Ruhrgebiet:
    im Herzen tief verwurzelt im "Pott" , verhaftet dem bisherigen Lebensstil und ausdrucksstark in der so typischen Sprache. Und als diese Familie bedingt durch eine Erbschaft in die Grenzregion zwischen Deutschland und der Schweiz umsiedelte, habe auch ich die Seiten gewechselt.


    Anstelle der bisherigen Spur 1 habe ich mich von nun an intensiv mit der Spur 0 beschäftigt. Und bin auf diesem Wege meinen Brohlmanns in Deutschlands Süden gewechselt.


    Mehr will ich heute noch nicht verraten; nur so viel:
    Mit diesem Bild eröffne ich den Baustart der neuen 0-Anlage (Grundmaße: 540 x 760cm), die mancherlei Überraschungen bietet: vor allen Dingen für den Erbauer selbst.


    Guten Tag liebe Mitleser,


    da ich zurzeit nicht überblicken kann,
    welche Zeitspanne der Bau der Brohlmann-Bahn in Anspruch nehmen wird,
    erscheint es mir für die Gruppe der Neueinsteiger, der Aktivleser und
    auch für mich sinnvoll, eine Gliederung für das stückweise Herantasten
    an das Projekt zu erstellen.


    Dabei werde ich nicht entsprechend
    der Hauptgliederung Punkt für Punkt abarbeiten; zwischendurch wird mal
    wieder an einem Häuschen gebaut, dann werden Signale angeschlossen, eine
    Änderung der Gleisanlage wird notwendig, usw...
    Bereits geschriebene Erfahrungsberichte werden miteinem * gekennzeichnet.


    Glieder und Übersicht über alle Beiträge


    A. Die Brohlmann-Bahn (A1 - A3 in diesem Thread)


    A1: Räumlichkeit
    A2: Maßstab
    A3: Idee
    A4: Finanzierung


    B. Die Brohlmann-Gartenbahn
    C. Die Brohlmann-Rangieranlage
    D. Die Brohlmann-Segmentanlage


    A1. Plan
    A1.1 Wünsche, Gedanken und Phantasien
    A1.2 unvermaßte Sizzen
    A1.3 maßstäbliche Zeichnung in 1:10


    A2. Realisation
    A2.1 Gleissystem
    A2.2 Gleise auslegen
    A2.2.1 Ostseite
    A2.2.2 Südseite
    A2.2.3 Westseite
    A2.2.4 Nordseite
    A2.3 "Treppenhaus-Tunnel 2610mm"
    A2.4 Probe- und Testfahrten
    A2.5 Korrekturen, Ergänzungen und Optimierungen
    A2.5.1 Bereitstellungsgleise im Depot
    A2.5.2 Im Gbf
    A2.6 Schottern


    A3. Schienenfahrzeuge
    A3.1 Triebfahrzeuge
    A3.1.1 Elektrolokomotive
    A3.1.2 Diesellokomotive
    A3.2 Personenwagen
    A3.3 Güterwagen
    A3.4 Fuhrpark des Historischen Eisenbahn-Vereins
    A3.4.1 Diesellokomotiven
    A3.4.2 Elektrolokomotiven
    A3.4.3 Verbrennungs-Triebwagen
    A3.4.4 Güterwagen

    Link zu Teil 2


    A4. Steuerung
    4.1 Digital-Zentrale
    4.2 Handregler mit Kabelanschluß
    4.3 Andockstationen (walk-around)
    4.4 Signale (Stellung mit Schaltern)
    4.5 Weichen (Legen per Hand, System "Manuel")


    A5. Bauwerke, Gebäude und Bauten
    5.1 Bahnhof (EG)
    5.1.1 Empfangsgebäude
    5.1.2 Bahnsteige
    5.2 Industrie (Gbf)
    5.2.1 Abfüllanlage "BRANDT"
    5.2.2 Verladekran (Gbf)
    5.2.3 Lagerhalle und Büro (Gbf)
    5.3 Depot (Bw)
    5.3.1 Aufenthaltskate
    5.3.2 Hochtanks
    5.3.3 Besandungsanlage
    5.3.4 2-gleisiger Lok-Rechteckschuppen
    5.4 Wohngebiet
    5.4.1 Kiosk
    5.5 Industrieanschluss
    5.5.1 Abfüllanlage
    5.5.2 Büro
    5.6 Projekt Container-Terminal
    5.6.1 1-gleisiger Lokschuppen
    5.6.2 Untersuchungsgrube
    5.6.3 Dieseltankstelle
    5.6.4 Stellwerkgebäude Ost
    5.6.5 Werkstatt mit Aufenthaltsraum
    5.7 Projekt Alt-Markt


    A6. Signalisierung
    6.1 Vorsignale
    6.2 Einfahrsignale
    6.3 Ausfahrsignale
    6.4 Blocksignale
    6.5 Rangiersignale


    A7. Zeichen, Hinweistafel
    7.1 Läutetafel
    7.2 Pfeiftafel
    7.3 HALT für Rangierfahrten
    7.4 Kilometrierungstafel
    7.5 Infotafel für OL-Betrieb
    7.6 H-Tafel
    7.7 Indusi-Magnet
    7.8 Steckdose
    7.9 Grenzzeichen
    7.10 Wartezeichen


    A8. Oberleitung
    8.1 Streckenmast
    8.2 Turmmast
    8.3 Fahrdraht
    8.4 Abspannwerk
    8.5 Abpanngewichte


    A9. Fahrbetrieb
    9.1 Transitverkehr in beiden Richtungen auf einer eingleisigen Hauptbahn
    9.2 Bereitstellung, Zerlegung und Abstellung von Personenwagen (Pbf)
    9.3 Bereitstellung, Zerlegung und Abstellung von Güterwagen (Gbf)
    9.4 Bereitstellung und Abstellung von Triebfahrzeugen (Depot)
    9.5 Sonderfahrten von Fahrzeugen des Eisenbahn-Vereins e.V.
    9.6 Abholung und Zustellung von Güterwagen am Firmenanschluss (Brandt)


    A10. Fazit:
    Die
    Gliederung erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit; immer wenn es
    erforderlich wird, werden wir entsprechend ergänzen. Wir werden auch
    immer wieder zwischendurch ein Häuschen bauen, eine Gleisanlage
    umplanen, Abstellplätze für Neutriebfahrzeuge festlegen,...


    Diese
    Freiheit, die wir uns dort erlauben, soll auch als Zeichen dienen für
    die Freude, den Spaß und die Lust, eine Modellbahnanlage dieser
    Größenordnung zu bauen. Dabei werden uns die Mitglieder der Familie
    Brohlmann behilflich sein.


    B. Die Brohlmann-Gartenbahn


    C. Die Brohlmann.Rangieranlage


    D. Die Brohlmann-Segmentanlage


    mfG Bernhard

  • Hallo Bernhard,


    ist das ein Meteor von der Größe globaler Killer oder eine festkochende Kartoffel ? Könnte auch ein Bimmstein für Hornhaut sein. Selbst mit viel Phantasie kann ich da nix erkennen. Spann' uns bitte nicht so sehr auf die Folter .... :)

  • Hallo Bernhard,


    auch wenn Dein erstes Bild ein Rätsel ist, freue ich mich auf Deine Folgen.


    Dazu ein Vorschlag, ein Beitrag nur mit Deinen Berichten und ein weiterer Beitrag mit Kommentaren dazu , Diskussionspunkte, usw.


    Falls das allerdings ein Faschingscherz war, danke.


    MfG Wolfgang

  • Der gezeigte Mauerdurchbruch lässt Großes erwarten - bin gespannt auf Deine Anlage!


    Gruß
    Stefan

  • Hallo Tim,
    hallo Stefan,


    korrekt gesehen; es ist der erste Blick vom Ostteil des "Treppenhaus-Tunnels" hindurch zum Westportal, also die Strecke im oberen Treppenhaus. Um das Spitzdachzimmer optimal zu nutzen, muss die eingleisige Hauptbahn zweimal durch die Wand. Sie fährt von Westen kommend in einer Höhe von knapp über 6m zum Boden auf einem 100mm breiten Trassenband durch den oberen Teil unseres Treppenhauses, um nach 2610mm Fahrt wieder im östlichen Teil des Raumes festen Boden unter die Räder zu bekommen. Nur so war es überhaupt erst möglich, den Radius bei der Hauptstrecke auf konstant 1650mm zu halten.


    Die Wandlöcher sind gebohrt, die Trasse wird in der übernächsten Woche im Treppenhaus aufgebaut, an beiden Seiten befestigt und mit Gleisen ausgestattet; dann dürfte auch die erste wirkliche "Runde" auf der Brohlmann-Bahn möglich sein. Weitere Fotos folgen, um den Baufortschritt zu dokumentieren.


    mfG Bernhard

  • Der gezeigte Mauerdurchbruch lässt Großes erwarten - bin gespannt auf Deine Anlage!


    Gruß
    Stefan



    Stefan,


    danke für den Tip. Jetzt erkenne ich es auch. Hatte wohl einen Knick in der Optik :)

  • Guten Morgen,


    zunächst habe ich einen Kreis von 100mm Radius (d=200mm) aus Holz ausgeschnitten, um eine stabile Zeichenvorlage zu bekommen; im Gegensatz zu NEM habe ich diese Größe deshalb gewählt, weil ja noch die Fahrplantrasse eingepasst werden muss und alle Loks mit Panthographen fahren sollen. Erst im letzten Schritt wird dann das Tunnelportal nach NEM wie eine Blende davor gesetzt.


    Von dieser Vorlage wird dann mit einem Bleistift die Kreisform direkt auf die Wand aufgetragen; im nächsten Schritt folgt das kreisförmige, immer wiederkehrende Ausbohren auf der gezeichneten Linie mittels eines Elektrobohrers. Die Sandsteinwand machte einen Einsatz eines Schlagbohrers nicht erforderlich.







    mfG Bernhard

  • Guten Tag Wolfgang,


    keine Angst vor einem Faschingsscherz; das Tunnelportal/Noch steht zur Probe vor dem Wanddurchbruch, die KISS´sche Ludmilla ebenfalls. Es fehlen noch das Blocksignal/Viessmann und der letzte Oberleitungsmast vor dem eigentlichen Tunnelkomplex.


    URL=http://imageshack.us/photo/my-images/254/232amtunnelportalwest10.jpg/][/URL]



    Auch in der Höhe scheinen die Berechnungen zu stimmen; es sieht aus, als wenn dort wirklich der errechnete Platz für die Panthografen im ausgefahrenen Zustand vorhanden ist.
    Von außen sieht das ganze Gebilde wie ein Tunnel aus, vom Treppenhaus ist der Blick ins Innenleben eines Tunnels freigegeben.


    Wenn die Anpassungsarbeiten beendet sind, werden auch die Vorbereitungen für die Felsen beginnen; schließlich befinden wir uns ja im Grenzgebiet von Deutschland und der Schweiz.
    Jetzt geht es erst einmal für eine Woche nach Dresden; natürlich ist da auch ein ausgiebiger Besuch bei der 0-Bahn im Verkehrsmuseum Dresden angesagt.


    mfG Bernhard

  • Guten Tag, liebe Mitleser,
    nachdem ich am letzten Montag anstelle der geplanten Fahrt nach Dresden einen chiropraktischen Eingriff an meiner WS durchführen lassen musste, versuche ich nun, jeden Tag wieder etwas mobiler zu werden. Dadurch hat der Weiterbau der Anlage natürlich gelitten.


    Als nächstes möchte ich die Gleisplanskizze zeigen, nach der wir die Anlage bauen; dazu folgende Erklärungen:
    Links ist Nord, rechts ist Süd, oben Ost und unten West


    Eine eingleisige, mit Oberleitung überspannte Hauptbahn führt von Deutschland über den Bf ALT-UHLENDORF in die Schweiz; der Bahnhof ist dreigleisig (Gleis 1, 2 und 3) in beiden Richtungen befahrbar, 2 Einfahr- und 7 Ausfahrsignale regeln die Zugbewegungen. Im rechts gelegenen Depot WILLEMSSTADT können Servicearbeiten und kleine Nachbesserungen erledigt werden.


    Auf Gleis 4 befindet sich das Zufahrgleis zum kleinen Gbf´chen, zwei Gleise gibt es dort zu bedienen.


    Die Hauptbahn mündet im West-Portal des "Treppenhaus-Tunnels 2610mm" in die in 6m Höhe aufgehängte Trasse, die quer durchs Treppenhaus führt und im Nord-Portal nach Überquerung derselben wieder festen Boden unter die Räder nimmt.


    URL=http://imageshack.us/photo/my-images/401/sl372254.jpg/][/URL]



    Wichtig ist uns, dass ein unabhängiger Fahrbetrieb auf den Abschnitten
    >Hauptbahn: Bahnhof - Tunnel - Bahnhof
    >Depot Willemsstadt
    >Güterverladung
    >Zugbereitstellung/-auflösung in Gleis 1
    möglich ist.
    Dies gestattet uns, mit bis zu 5 Mitspielern gleichzeitig einen ans Vorbild angelehnten, kurzweiligen Spielbetrieb durch zu führen. Auch ein Spielen mit nur einer Person ist problemlos zu bewerkstelligen.



    mfG Bernhard

  • Guten Tag, liebe Mitleser,


    aus dem Inneren des Treppenhauses gesehen, schaut die ganze Szenerie zurzeit noch ungefähr so aus:





    Die 232 RAILION/KISS ist am derzeitigen Ende der Strecke angekommen; sie strahlt durch die Öffnung in den späteren Tunnelbereich hinein. Das Tunnelportal West ist probeweise aufgestellt, innen müssen die Übergänge nach Anpassen und Zuschneiden der Röhren/Abflussrohr noch verspachtelt und verschliffen werden.
    Die noch zu erstellende Gleistrasse wird 100mm breit. Später werden nach vorne - also zu den Treppenstufen hin - die sich auf dem Fahrweg befindlichen Fahrzeuge (Fahrweg siehe Bleistiftlinie an der weißen Rückwand) durch eine von außen angeschraubte Plastikwand vor einem Fall in die Tiefe geschützt. Hinter der Trasse befindet sich die Brandmauer zum Nachbarhaus.


    mfG Bernhard

  • Hallo Bernhard,


    herzlichen Glückwunsch zur Idee und Umsetzung. Es ist doch immer wieder erstaunlich, welche Ideen in unserem tollen Hobby umgesetzt werden. :thumbup:


    Platz für die Anlage erkannt, in Beschlag genommen und unverzüglich alle Anstrengungen unternommen um sich weiter auszudehnen! :thumbsup:


    Viele Gruesse


    Frank

    "Teppichbahn in Augenhöhe",


    gesteuert per PC mit TrainController, SmartHand, iPad, Intellibox I und Daisy Funk

  • Guten Tag liebe Mitleser,


    im Laufe dieser Woche konnte trotz der Mobilitätsprobleme des Verfassers dieser Zeilen - endlich - der geplante "TreppenHausTunnel 2610mm" in Betrieb genommen werden; weil Brohlmann zu spät am Bahnsteig war, um in den Eröffnungs-Sonderzug zu steigen, machte er sich selber auf den Weg.


    Ich erzähle diese Geschichte nur darum, weil sie einen gücklichen Ausgang genommen hat und ein winziges Stückchen Lebensweisheit beinhaltet; zur Nachahmung auf gar keinen Fall empfohlen.


    Er erreichte das Westportal und marschierte mutig(?) hinein; der Sonderzug näherte sich gottlob mit nur geringer Geschwindigkeit und konnte Dank der Reaktionsschnelligkeit des Triebfahrzeugführers U.M. Sicht noch rechtzeitig bremsen. Das Foto entstammt einer der im Tunnel aufgestellten Überwachungskameras, wir bitten die nicht optimale Qualität zu entschuldigen.



    Auf diesem Foto der Überwachungskameras ist die Konstruktionsweise des Tunnels gut zu erkennen; zuerst wird das rohe Loch in der beschriebenen Art und Weise hergestellt. Dann kann ein zugeschnittenes Wasserrohr eingesetzt und mit schnell abbindendem Spachtel ausgefüllt und modelliert werden. Von außen wird dann zu einem späteren Zeitpunkt das Tunnelportal/Noch passend dagegen gesetzt.


    Zurück zur Szene: Brohlmann wurde natürlich von allen Seiten angegangen, schwere Vorwürfe wurden ihm zur Last gelegt; er aber, wie immer unbelehrbar, dozierte in seinem typischen Pott-Slang:


    "...ich weissnich watte willss...jetz wissn wir, dat de Geschwindigkeit nich schnella sein darf...du weiss doch, nur wasse selba machss, kannsse dich drauf verlassn..."


    Drehte sich um und verließ gemütlichen Schrittes den Tunnel durch das Westportal.


    mfG Bernhard

  • Guten Tag,


    eine kurze Wendung mit dem Kopf nach rechts und wir sehen die Trasse Richtung Nordportal.




    Gezogen von der 200 146/MBW rollt der Rheingold/MTH durch das Nordportal auf einer Tunnelstrecke, die eigentlich gar keine ist; unten rechts im Bild verschwindet gerade der Handlauf des Treppengeländers.


    Denn bei genauerem Hinsehen entpuppt sich die Verbindung als eine reinrassige Brückentrasse zwischen zwei Tunnelportalen (Blick von Innen) oder als "TreppenHausTunnel 2610mm" (Blick von Außen); das war auch genau die einzig technisch machbare Lösung, um den Raum in seinen Fahrwegen entscheidend zu verbessern.



    Während das Westportal im 90 Grad Winkel zur durchbrochenen Wand steht, kreuzt die gewählte Trassierung das Nordportal im 45 Grad-Winkel zur eigentlichen Wand; das Resultat von 4 Stück gebogenes Gleis R10 mit jeweils 11,25 Grad.



    mfG Bernhard

  • Moin,
    Interessante Lösung! Ob es an der Stelle ein Staubproblem geben kann? Jetzt könnte man das Ganze noch mit etwas Landschaft, blauem Hintergrund und effektvoller Beleuchtung versehen und hat dann eine befahrbare Vitrine. Oder man tarnt das Bord mit Buchrücken vom Flohmarkt, so dass Besucher später gar nicht wissen, wie der Trick funktioniert. 8o

  • Hallo Bernard,


    super Idee. Als ich die Planung das erste Mal gelesen habe, dachte ich das wird eh nie was und jetzt innerhalb kürzester Zeit die Umsetzung. Klasse, dass hier im Forum auch endlich wieder Anlagen gebaut werden. Sehr beeindruckend finde ich auch den Rheingold in luftiger Höhe. Ich wäre allerdings ohne Absturzsicherung wahrscheinlich 1000 Tode gestorben, wenn meine Modell 6 m über Grund auf einem 10 cm Brett gefahren wären.


    Gruß Michael

  • Guten Tag,


    an Stefan:
    Dank der digitalen Technik ist es kein Problem, z.B. den Rheingold mit strahlendem Lichtschein als intime Treppenbeleuchtung darzustellen; auch möglich mit abgehängter Lok. Dabei ist er auch optimal von der 1. Etage aus zu sehen. Natürlich soll der Zug auch in Zukunft - nicht einsehbar für die Besucher - eine definierte Zeit im Tunnel verbleiben, um eine wesentlich längere Umlaufzeit vorzutäuschen. Auch bereits angedacht, das Bauen total verkehrt herum: Unter der Trasse eine Brücke nach unten bauen, die eine Handbreit über dem Handgriff endet.


    an Michael:
    Die auf meinen Bildern nur schwer zu erkennende Plexiglaswand - sie führt von Tunnelöffnung zu Tunnelöffnung - sollte eigentlich genügen, im Fall einer Entgleisung den drohenden Absturz zu vermeiden. So ist es jedenfalls geplant. Als V200 146 mit dem Rheingold die Jungfernfahrt durch den Tunnel machte, habe ich den Atem fest angehalten. Aber dann siegte die Ratio: Keine Weiche, jede Gleisverbindung zigfach geprüft, kein Anecken möglich - es musste einfach gut gehen.


    Damit ist der Rohbau mit Verlegung aller Gleise, Weichen und Doppelkreuzungsweichen abgeschlossen; ausgiebige Erkundungs- und Probefahrten mit allen Zügen und Triebfahrzeugen - vw und rw - werden nun in den nächten Tagen Auskunft darüber geben, was in Ordnung ist und an welchen Stellen noch nachgebessert werden muss.


    Erst dann beginnt der 2. Teil der Bau der Brohlmannbahn:
    Wartezeichen, Rangier-, Block-, Einfahr- und Ausfahrsignale aufstellen, Indusimagnete platzieren, Grenzzeichen einsetzen, Bahnsteigboden ausmessen, passend schneiden und aufkleben, Schotter aufbringen. Letztgenannter wird nicht geklebt, sodass keine feste Verbindung zwischen Segmentboden und Gleis besteht. Auch die Gleise liegen auf einer schwarzen Busch-Geländematte, ohne geschraubt, geklebt oder genagelt zu werden. Das Eigengewicht reicht vollkommen aus.


    Die Züge rauschen nicht, sie klackern nur mit ihren Radsätzen, fast wie beim Original. Der nur lose aufgelegte und festgedrückte Schotter dämmt einen Großteil der Fahrgeräusche einfach weg. Und transportieren will ich meine Bahn auch nicht.


    mfG Bernhard

  • Hallo Bernhard,


    tolles Projekt, danke für die Vorstellung!

    Damit ist der Rohbau mit Verlegung aller Gleise, Weichen und Doppelkreuzungsweichen abgeschlossen; ausgiebige Erkundungs- und Probefahrten mit allen Zügen und Triebfahrzeugen - vw und rw - werden nun in den nächten Tagen Auskunft darüber geben, was in Ordnung ist und an welchen Stellen noch nachgebessert werden muss.

    Alle Gleise und Weichen sind schon verlegt??? Hab ich da was verpasst? Gibt es dazu auch Bilder?
    Hatte bisher nur die Treppenhausstrecke und den Gleisplan wahrgenommen..


    Gruß
    Thomas

  • Hallo,


    ich verfolge das Thema auch mit Interesse, wie eigentlich jeden Bautthread hier.


    Muss aber ehrlicherweise sagen, dass ich dann doch etwas, sagen wir mal, 8) enttäuscht bin, alle 4 Tage "nur" ein kleines Bildchen zu sehen. Es wäre toll, wenn du mal ein wenig mehr Bilder von der GANZEN Anlage und den Räumlichkeiten einstellen könntest.


    Ich bin mir sicher, nicht nur ich würde sich darüber freuen. Danke. 8o

    Freundliche Grüße aus Oberhessen,
    Steffen :)

  • Guten Tag,



    Thomas: nach genauem Plan war das Gleislegen mit zwei Leuten und einer Menge Kaffee an einem Tag erledigt
    @Steffen: beim Bauen denke ich nicht immer daran, entsprechend zu dokumentieren


    Anbei ein erstes Foto vom Ostteil der Anlage, in dem sich der Bahnhof ALT-UHLENDORF befindet.



    Zurzeit sind die Gleise gelegt, der Probebetrieb ist in vollem Gange; v.l.n.r.:


    Gleis 1: Durchfahrtsgleis nur mit Behelfsbahnsteig, dient auch der Zugzerlegung und der Bereitstellung von Zügen, die neu eingesetzt werden sollen
    Gleis 2: Kann in beiden Richtungen angefahren werden, Bahnsteiggleis
    Gleis 3: Kann ebenfalls in beiden Richtungen befahren werden, Bahnsteiggleis; Zufahrt zu Gleis 4 und 5 möglich
    Gleis 4: Zu- und Abfahrt zum zweigleisigen Güterbahnhof Gbf, kann auch als Umfahrung der Gleise 1 - 3 verwendet werden
    Gleis 5: Zu- und Abfahrt zum Depot WILHELMSSTADT mit 2 Hallengleisen, Betankung, Besandung und einem Freigleis


    Aktuelle Szene:
    211 zieht den Sonderzug RHEINGOLD über Gleis 3 zum nördlichen Bahnhofsvorfeld, um ihn dann auf Gleis 2 bereit zu stellen; V200 146 (zurzeit noch im Depot) übernimmt dann die Traktionsleistung.


    216 hat den Leerzug mit 5 IC-Wagen/Rivarossi Umbau von Schnellenkamp auf Gleis 4 gebracht; die 211 wird im Anschluss an ihre Rangierleistung den IC abholen und über Gleis 1 in die zweigleisige Abstellgruppe Pbf im südlichen Teil des Bahnhofs verbringen. 216 fährt über Gleis 5 ins Depot, nimmt vorher noch Diesel und Sand.


    Verbaut sind im zurzeit sichtbaren Bereich ausschließlich gerade und gebogene Gleise R10, Weichen und eine DKW/ Lenz; die Gleise sind nicht mit der Segmentplatte verschraubt, geklebt oder genagelt. Vielmehr liegen sie auf den Schottermatten allein durch ihr Gewicht rutschsicher auf.


    mfG Bernhard

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