Omobaukupplung für O Scale Kesselwagen D.A.P.G.

  • Hallo!


    Ich habe oben genannten Kesselwagen erworben und möchte diesen mit der Omabau Lenzkupplung ausstatten. Welche Kupplung kann ich da nehmen, die 4060er oder die 4061 er-

    LG Werner

  • Moin,


    die Anleitung ist in der Artikelbeschreibung enthalten => Zitat aus https://www.0mobau.de/index.ph…wagen-&controller=product :

    "1 Satz (2 Stück) Kulissenkupplungen für O-Scale Wagen mit Bremse ( Kesselwagen ). Diese sind fertig montiert und brüniert und werden nach dem Heraustrennen der Stege an 4 Stellen eingeklebt.."


    Liest sich nicht gerade üppig, mehr ist es aber wirklich nicht. Welche Streben entfernt werden müssen, ergibt sich von selbst, wenn der Rahmen und der Bausatz nebeneinander liegen. Eine rundum-sorglos-Vollkasko-Version liegt nicht bei. Der Link von EsPe lässt keine Fragen offen.


    Viele Grüße,

    Carsten

  • Hallo Dirk,


    ich habe damit diverse Wagen umgerüstet. Nicht nur 0SM, auch Lima und andere sowie Kleinserienmodelle.

    Gerade bei den hier genannten Kesselwagen spart man sich viel Arbeit.

    Ganz ohne Schnippelei geht es aber nicht: die Mechanik ragt relativ weit nach hinten. D ist dann schon mal ein Teil des Bremsgestänges oder auch eine Quertraverse des Fahrwerks im Weg. Da hilft dann nur der beherzte Griff zum Seitenschneider, was natürlich bei Kleinserienmodellen Überwindung kostet.

    Auch die Pufferbohle muss natürlich geräumt werden: Bremsleitungen und Handbremsgestänge gekürzt werden. Aber das betrifft jegliche Form des Umbaus auf Lenz-Kupplungen.

    In der Regel ist der Umbau schnell gemacht.

    Ein weiterer Vorteil: der Umbau ist partiell reversibel. Zwar wachsen die weggeschnittenen Teile nicht nach. Aber es kann jederzeit wieder eine auch gefederte Schraubenkupplung angebracht werden. Das geht bei Moog nicht. Da hilft nur noch der KK-Kopf mit Haken.


    Noch schneller ging nur noch der sogenannte Adapter für Lenz-Kupplungen, den Schnellenkamp früher unter Best.-Nr. 1111 im Programm hatte und über den hier im Forum schon mehrfach diskutiert wurde. Der war vor allem für Kleinserien-(Messing-)Modelle gedacht.

    Vorteil: vollumfänglich reversibel. Nichts muss weggeschnitten werden.

    Nachteil: keine KK-Kinematik, weiter Pufferabstand.


    Viel Erfolg

    Uli

  • Moin Dirk,


    dem Vorteil des einfachen Umbaus steht gegenüber, dass die Deichselführung recht hakelig ist. Auf Zug funktioniert die Mechanik und braucht nur gelegentlich ein Tröpfileinchen Öl. Auf Druck (geschoben) habe ich regelmäßig Entgleisungungsärger gehabt, weil die Deichsel selbst mit Schmierung und entgrateten Bauteilen nicht zuverlässig auslenkt. Ich habe mit Tns31 und K25 zwei Schnellenkamp-Modelle, die diese Mechanik ab Werk verbaut hatten. Hatten ... weil ich sie rausgeschmissen habe und durch die leider aus dem Sortiment gestrichenen Kupplungsnachrüstsätze 1112 ( https://spur-0-kaufhaus.de/Uni…bausatz-auf-Lenz-Kupplung , Alternativen: Moog oder Spur 0 tuning) ersetzt habe. Seitdem sind die Wagen uneingeschränkt betriebsfest.


    Viele Grüße,

    Carsten

    Edited once, last by Mö_ ().

  • Moin zusammen,


    das es etwas hakeln kann ist richtig, hatte ich aber auch bei anderen KK-Kulissen (u.a. die hier diskutierte Moog-Kulisse).

    Es hilft aber auch Gewicht. Viele Wagen (auch Brawa, Schnellenkamp) sind einfach zu leicht. Ich habe immer selbstklebende Trimmgewichte oder in Einzelfällen auch "liquid gravity" parat.


    Viele Grüße

    Uli

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