Rivarossi BR80 ruckelt

  • Hi Leute,


    Ich habe ein kleines Problem beim Aufbau meiner BR80.
    Habe die Lok als Bausatz vor einiger Zeit gekauft, und mir den Antrieb/Motor von SB-Modellbau besorgt.


    Motor eingebaut - Decoder angeschlossen - Powerbaustein - Stromabnahme über Kugelkontakte von allen Rädern .
    Alles funktioniert, Antrieb läuft super leise und weich, schönes langsames Rangieren.


    Jetzt das ABER:
    Sobald ich die Kuppelstangen befestige, ruckelt die Lok - hauptsächlich in zwei Stellungen der Kuppelstange während einer Umdrehung.
    In diesen Positionen haben die Kuppelstangen aber immer noch spiel.
    Die mittlere Achse scheint etwas zu taumeln, wenn ich schneller fahre.


    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht, oder sonst eine Idee?
    Bevor ich an der dem Gestänge rumfeile möchte ich mal eure Meinung hören.


    Gruß
    Matthias

  • Hallo,


    dieses Phänomen tritt bei der Riv 80 häufig auf. Bei zwei Loks haben wir die Ursache dafür trotz intensiver Suche und weiterem fachmännischem Rat nie gefunden.


    Abhilfe bringt in gewissem Rahmen der Einbau eines Dekoders mit guter Lastregelung, der dann an der Stelle, an der es hakt, die Spannung kurzzeitig erhöht und somit das Ruckeln fast nicht mehr erkennen läßt.


    Gruß
    Hermannjosef

  • Hallo Matthias,
    Ich habe das schon mal bei einer 80er in H0 gehabt,
    meit Tipp überprüfe ob die Kurbelzapfen exakt 90Grad haben da kann es passieren wenn die nicht genau stimmen ,dass sie ecken.
    Gruß aus OÖ
    Fritz :)

  • Hallo Mathias,


    hast Du beim Einbau die Achse auch wieder so herum eingesetzt wie sie vorher eingebaut waren? Es könnte auch sein das die mittlere Achse werdreht eingebaut wurde. Diesen Fall hatte ich schon einmal bei einer anderen Llok. Das hat jedenfalls bei mir geholfen. Ein Versuch ist es wert.


    Gruß Günter

  • Hallo Matthias,


    eine Störquelle könnte auch noch nicht sauber entgratete Treib-/Kuppelstangen sein. Zu überprüfen wären auch die Bohrungen für die Treib- und Kurbelzapfen.


    Beim Schieben von Hand fallen diese "Hemmnisse" nicht immer auf.



    Gruß


    Jürgen (HH)

    Generaldirektion der REEB


  • Hallo Hermannjosef,


    welcher Decoder wurde von Euch verwendet um diesen Fehler auszugleichen ?
    Habe auch so ein ähnliches Problem, nach mehrfachen überprüfen ist am Gestänge und anden Kurbelzapfen kein
    Fehler festzustellen, auch nach prüfen und einstellen des genauen des 90° Winkels ist keine vollständige Beseitigung gelungen.
    Ich würde das dann auch gerne mit dem Decoder versuchen.


    Gruß
    Uwe

  • Hi Leute,


    Danke für die schnellen Ideen.


    Günter
    Also, mittlere Achse gedreht - keine Verbesserung, vordere Kuppelachse folgt.


    @ O-Problemo
    Beim Schieben noch mal genau nachgeschaut, es hakt doch leicht.
    Gehäuse abgebaut, und siehe da, der eine Kugelkontakt hakt an einem Plastikgrat am Radstern. Anspritzgrat entfernt - jetzt läufts vorwärts recht gut. :thumbup:
    Rückwärts steigt die Lok reglrecht auf, und stottert dann bis zum nächsten Hakler :cursing:


    @Jürgen
    Treibstangenbohrungen vorsichtshalber entgratet, keine Verbesserung.


    Ich habe keine Ahnung wie ich den 90° Versatz mit genügend Genauigkeit prüfen soll, augenscheinlich ist alles ok, gibts da 'nen Trick??


    Gruß
    Matthias

  • Hallo Matthias,
    Wenn mann keine Vorrichtung hat, kannst du die Achse (Achswelle) auf einen paralellen Klotz auflegen und Fixieren auf der einen Seite den Kurbelzapfen mit einen Winkel genau ausrichten (90°)
    dann die andere Seite Messen (am besten mit einen Messschieber) denn Abstand bis zur Auflagefläche der Achse,von der Achswellenmitte und den Kurbelzapfen auch den Mittelpunkt die beiden Masse vergleichen dann siehst du die Abweichung (Winkel)
    Grüße aus OÖ
    Fritz :)

  • Hallo Fritz,


    Danke für den Hinweis, konnte nichts feststellen, allerdings war das auch mehr eina Abschätzen als ein Messen, trotz Messschieber.


    Im Moment komme ich erstmal nicht weiter, da der Decoder gerade nicht mehr will. :cursing:
    Komme vom Telefon zurück, und die Lok reagiert gar nicht mehr - als es klingelte fur sie noch.
    Da geht mir echt die Hutschnur hoch, das diese Sch... Elektronik immer ein Eigenleben führen muss. X(


    Gibts eigentlich keinen Smily mit Hammer, danach ist mir im Moment


    An sonsten alles beim alten, in eine Richtung läufts, in die andere stottert und ruckelts mächtig - schlimmer als vorher. Ich hab den Kaffee auf und geh schlafen........

  • Matthias,


    Ferndiagnose ist immer neblig trüb. Falls Du zur NuSSA kommen solltest (lohnt sich), bring sie einfach mit, auf der NuSSA wird Dir geholfen, gibt ne Menge Leute dort, die das können. Wenn Du willst, auch von mir.


    Grüße
    Eckhard

  • Hallo Bahnuwe


    Also, die ganze Sache ist schon gut 10 Jahre her.


    Nachdem der Austausch des Originalmotors durch einen Faulhaber keine Besserung brachte, wurde der Originalmotor wieder eingebaut und der seinerzeit erhältliche Lenz LE 130 verwendet. Lenz hatte zu damaligen Zeiten noch keine hochfrequente Motoransteuerung. Allerdings war die Lastregelung ausgezeichnet, besser jedenfalls als bei Konkurrenzprodukten mit hochfrequenter Motoransteuerung. Bei dem 3 poligem Motor war die niederfrequente Ansteuerung auch kein Problem; man befürchtete ja, dass die niederfrequente Anteuerung eines Glockenankermotors zu dessen vorzeitigem Ableben führen werde.


    Mit dem Einbau des LE 130 war für mich dann auch die Angelegengeit erledigt, da die Lok jetzt auch passabel lief und das Ruckeln durch den Dekoder ausgeglichen wurde. In CV 60 konnte man die Lastregelung abschalten, was dann aber dann den Ruckelzustand wieder auftreten ließ. Weitere Versuche mit anderen Dekodern wurden keine mehr unternommen.


    Gruß
    Hermannjosef

  • HI Leute,


    Also, Decoderproblem gelöst, keine Ahnung was es war, Adresse nochmals auf 3 programmiert, und weiter geht's.


    Jetziger Stand, es ruckelt, aber das stottern und Aufsteigen ist weg, lag wohl an einem nicht Ausreichenden Abstand zwischen Schnecke und Zahnrad.


    Was bleibt ist ein moderates ruckeln bei Vorwärtsfahrt, ein kräftigeres bei Rückwärtsfahrt.
    Beobachtet habe ich ein Taumeln der mittleren Achse. Vermute also wirklich das hier der Versatz nicht stimmt.
    Leider, oder gottlob, lassen sich die Räder auf der Achse nicht verdrehen, und mit schweren Werkzeug (Rohrzange) will ich da wegen der Radreifen nicht dran.
    Ich wüsste ja auch garnicht wieviel und vohin drehen.


    Bringt es vielleicht etwas, die Bohrungen in der Treibstange aufzuweiten, oder macht's das nur schlimmer, weil dann zuviel Spiel im System ist?


    Gruß
    Matthias

  • Moin Matthias,


    nicht aufbohren, bevor Du nicht sicher bist, dass es wirklich an diesen Bohrungen liegt - könnte sonst alles noch schlimmer werden. Prinzip muss sein: 1. Ursache feststellen und dann erst 2. Ursache beseitigen. Wenn Dir die NuSSA nicht passt, vielleicht in Buseck - da gibt es auch genug Spezis, die Dir helfen können.


    Und eine Rohrzange wäre wahrscheinlich der Overkill... :D


    Grüße
    Eckhard

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!