Bäume basteln leicht gemacht

  • Hallo Frank Martin
    Danke für deine Mühe dann werd ich nachher mal den mit 150 Watt bestellen,damit wird es dann wohl klappen,und das Bleihaltige Lot natürlich auch
    Gruß Ilona und Ralf

  • Hallo Ralf,


    denk daran, dass Du auch eine Ablage für den Lötkolben benötigst, z.B. die hier, gleich mit integriertem Lötspitzen-Reiniger :


    http://www.reichelt.de/Loetspi…D=4133&artnr=CLEANER+460A


    Ich ziehe die Trockenreinigung (mittels der Messingwolle) der Nassreinigung (mittels Schwamm) vor, da sie auf Dauer besser für die Lötspitzen ist :D .



    Tschüß aus Leese


    Frank-Martin

    Gutes Werkzeug kann man(n) nur durch noch Besseres ersetzen !!! ;)

  • Hallo zusammen,


    heute habe ich den zweiten Versuch durchgeführt, die Kleie zu färben, diesmal mit hochpigmentierter Abtönfarbe.


    Als erstes ein Foto vom "Maschinenpark" :


    Links die alte elektrische Kaffeemühle von Krups, rechts die einfache Küchenmaschine zum Teigrühren und im Hintergrund in der Mitte eine alte Mühle aus dem Laborbedarf mit ähnlichem Mahlwerk wie die Kaffemühle, aber mehr Motorleistung.



    Da es sich, bei der Kleie aus dem großen Sack, um Viehfutter handelt, muss sie zuerst für das Färben vorbereitet werden.
    Die Kleie hat halt keine Reformhaus-Qualität und enthält daher einige "Verunreinigungen".


    Mit dem 2,0mm-Sieb lassen sich die meisten "Verunreinigungen" heraus-sieben, die übrig gebliebene Kleie wird danach durch das 1,0mm-Sieb geschüttelt und anschließend folgt noch ein Durchgang mit dem 0,5mm-Sieb.


    Alles, was zwischen 2,0mm- und 1,0mm-Sieb hängen bleibt, muss anschließend durch die Mühle ...
    ... alles, was zwischen 1,0mm- und 0,5mm-Sieb hängen bleibt, kann direkt weiter verarbeitet werden ..
    .
    ... was ich mit den Feinanteilen, unter 0,5mm anstelle, weiß ich momentan noch nicht.



    Hier seht Ihr die verwendeten Siebe und in den Bechern die Kleie vor bzw. nach dem Sieben.
    Im rechten Becher ist die Kleie, wie sie direkt aus dem Sack kommt,
    links daneben alles, was zwischen 2,0mm- und 1,0mm-Sieb hängen geblieben ist
    und links daneben, alles, was zwischen 1,0mm- und 0,5mm-Sieb hängen geblieben ist
    und ganz links sind die "Feinanteile" unter 0,5mm
    .

    Hier nochmal die gesiebte Kleie in Nahaufnahme :



    Da mir die einfache Küchenmaschine mit zu hoher Drehzahl arbeitet, habe ich heute mal etwas anderes versucht.
    Hier seht Ihr den Akkuschrauber mit Rührstab, die Rührschüssel und im Hintergrund die hochpigmentierten Abtönfarben von CAPAROL :



    Zuerst habe ich mir in einem alten Glas einen passenden Farbton angemischt und ein Wenig verdünnt, dann wurde die Rührschüssel etwa halbhoch mit der Kleie (0,5mm - 1,0mm) gefüllt.
    Nun habe ich einfach einen Rührstab in den Akkuschrauber eingespannt und damit die Kleie durchgerührt. Während des Rührens habe ich vorsichtig die Farbe in die Kleie einlaufen lassen und dann so lange weiter gerührt, bis die Farbe sich gleichmässig verteilt hat und keine beigen Kleieflocken mehr zu sehen waren.


    Anschließend habe ich das "Kleie-Laub" zum Trocknen in einem großen, flachen Karton verteilt und zwischendurch immer wieder mal gewendet und zwischen den behandschuhten Handflächen "durchgerubbelt" :



    Hier nochmal das "Kleie-Laub" in einer Makro-Aufnahme :



    Mal sehen, wie es aussieht, wenn es vollständig durchgetrocknet ist ... ich habe den Eindruck, dass die Kleie ein Wenig durch die Farbe aufgequollen ist.


    So, das war's erst mal für heute aus dem "Leeser Versuchslaboratorium für Landschaftsgestaltung". ;) :whistling:


    Fortsetzung folgt ...



    Tschüß aus Leese


    Frank-Martin

    Gutes Werkzeug kann man(n) nur durch noch Besseres ersetzen !!! ;)

  • Hallo zusammen,


    nachdem ich gestern das Laub zum Trocknen ausgebreitet hatte, ist es heute gut durchgetrocknet und kann weiter verarbeitet werden.


    Also frisch an's Werk und mal wieder gesiebt. Leider war das Ergebnis nicht so wirklich berauschend, von den etwa zwei Litern gefärbter Kleie ist nach dem ersten Sieben durch das 1,0mm-Sieb nur etwa ein halber Liter brauchbares Material übrig geblieben. :(


    Dann habe ich mir das zu grobe "Laub" mal genauer angeschaut und festgestellt, dass die Kleie nicht aufgequollen, sondern durch die Farbe ein Wenig verklebt ist.
    Nun kam die Labor-Mühle an die Reihe, mit ihr habe ich die groben Anteile der gefärbten Kleie nochmal durchgemahlen und anschließend wieder gesiebt.


    Das Endergebnis war schon deutlich besser : :thumbup:



    Von den zwei Litern gefärbter Kleie sind etwa ein Liter 0,5mm - 1,0mm (im Eimer oben links), etwa ein halber Liter 1,0mm - 1,5mm (im Eimer oben rechts) und etwa 100ml Feinanteile unter 0,5mm (im Becher unten links) über geblieben. Die ganz groben Teile sind etwa 50ml (im Becher unten rechts).
    Ich hoffe, dass Ihr die Größenunterschiede der "Blätter" erkennen könnt, zum Vergleich habe ich jeweils eine 1-Cent-Münze mit dazu gelegt.


    Mit diesem Ergebnis kann ich eigentlich ganz gut leben. :whistling:


    Fortsetzung folgt ...



    Tschüß aus Leese


    Frank-Martin

    Gutes Werkzeug kann man(n) nur durch noch Besseres ersetzen !!! ;)

  • Liebe Baumbastler!


    Ich habe etwas recherchiert um Bezugsquellen für die empfohlenen Sprühkleber etc. in Österreich zu finden, um mir das teilweise hohe Porto für den Versand aus Deutschland zu sparen. Dabei bin ich auf eine Firma gestoßen, die eine Riesenauswahl an Farben, Klebern, Pinseln, Zubehör aller Art uvm. hat:


    http://www.boesner.at (Wien im 11. Bezirk sowie in Graz und Geras);


    Ich habe mir den Ghiant Hightac Sprühkleber und den Lukas Sprühfilm matt gestern besorgt. Dort gibt es auch Farbpigmente und sogar Modellbahnzubehör (Grasmatten etc.). Weiters ist ein großer Onlineshop vorhanden - schaut euch das mal an, vielleicht ist auch für die Nachbarn aus Deutschland etwas dabei.


    Liebe Bastelgrüße
    Gerald

  • Hallo Gerald und andere Interessierte,
    Boesner ist wohl eine große Firma mit Standorten in mehreren Ländern (Östereich, Schweiz, Deutschland, Dänemark, Schweden und Frankreich. Allein in Deutschland gibt es rund 30 Läden. Da gibt es viele Dinge, die man als Modellbauer benötigen kann. Ich finde auch zu moderaten Preise. Ist für mich fast sowas wie ein Großhandel.

    Grüße aus dem Schweineeck
    Peter

  • Moin zusammen,


    die Fa. Boesner hatte ich irgendwo weiter oben in diesem Thread schon mal erwähnt. :whistling:


    Hier der Link zum online-shop : http://www.boesner.com/


    Fa. Boesner ist ein Großhandel für Künstlerbedarf, aber wir Endverbraucher können dort auch direkt einkaufen, nur eben zu Großhandels-Preisen. :thumbup:


    Lukas Sprühfilm ist da z.B. etwa 4,- € günstiger, als bei OBI in der Bastelabteilung ... und eine Acryl-Spachtelmasse mit den gewünschten Eigenschaften, habe ich bislang nur hier gefunden (guardi Acryl-Spachtelmasse A). :thumbup:


    Leider führen sie hier in Deutschland den Sprühkleber, von Ghiant-Aerosols aus Belgien, nicht im Programm. :(
    Aber was nicht ist, kann ja noch werden ... ;)


    Aber sie haben eine sehr große Auswahl an Werkzeugen, Pinseln, Farben, Pigmenten und vielen anderen Utensilien, die wir auch bei der Modellbahn verwenden können. :thumbup: :thumbup: :thumbup:


    Als ich das erste Mal in der hannoveraner Filiale stand, fühlte ich mich fast "erschlagen" von dieser riesigen Auswahl.
    Die haben dort z.B. eine etwa acht Meter lange und gut zwei Meter hohe Regalwand, nur mit kleinen, feinen Pinseln ...


    ... in diesem Sinne, viel Spass beim "Suchen und Finden"



    Tschüß aus Leese


    Frank-Martin

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    Edited once, last by Baumbauer 007: Link eingefügt und Fehler-Korrektur ().

  • Hallo zusammen,


    trotz Sommerloch, welches auch ich noch nicht zu Gesicht bekommen habe ... :D :whistling:
    ... trotz tropischer Temperaturen und sehr hoher Luftfeuchtigkeit ... 8)
    ... und trotz schweißtreibender Arbeiten und "Ernteeinsätzen" im Gemüsegarten, habe ich doch ein Wenig gebastelt und mit der Kleie weiter experimentiert.



    Diesmal habe ich, mit genauer Dosierung, die Farbe aus zwei Farbtönen und etwas Leitungswasser gemischt, um diesen Farbton auch später noch einmal genau so mischen zu können.


    Nach dem Trocknen, in flachen Kartons, über's Wochenende, habe ich heute gleich die Labormühle in Betrieb genommen und die gesammte, gefärbte Kleie erst zerkleinert, bevor ich sie durch die verschiedenen Siebe geschüttelt habe.


    Heraus gekommen ist dann das Laub in der unteren Reihe :



    Ganz links im Glas ist alles, was zwischen 0,3mm- und 0,5mm-Sieb hängen geblieben ist, in der Mitte im 1-Liter-Eimer die Größe zwischen 0,5mm und 1,0mm und rechts im 1-Liter-Eimer ist alles zwischen 1,0mm und 1,5mm.


    Ich denke, die ganz feinen Blätter lassen sich bestimmt sehr gut für Büsche und Sträucher verwenden ...


    ... was auch sehr gut zu sehen ist : auf diese Weise lässt sich Laub mit feinsten Farbunterschieden herstellen, was bei einer naturrealistischen Landschaftsgestaltung auf der Modellbahn, meiner Meinung nach, sehr wichtig ist :!:



    ... dann läuft zwischendurch ein Versuch, drei Fichten-Stämme mit dem "spiderweb" als hängende Zweige zu bekleben.


    Auf dem Foto seht Ihr die drei Stämme, bei denen ich schon die unteren Äste mit dem "spiderweb" beklebt habe und rechts die 30cm breite und 25 Meter lange Rolle "spiderweb" in grün :


    Fortsetzung folgt ...



    Tschüß aus Leese


    Frank-Martin

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    Edited once, last by Baumbauer 007: Fehler-Korrektur ().

  • Hallo zusammen,


    das Mischen von grüner Farbe, um einem ganz bestimmten Farbton zu erhalten, gestaltet sich doch schwieriger, als ich zuerst angenommen habe ...


    ... bei allen bisherigen Versuchen sind doch recht dunkle Grüntöne heraus gekommen.


    Also habe ich gestern Abend im www. nach der "kleinen Farbenlehre" gesucht, doch da bin ich nicht fündig geworden.
    Ich wollte ein schönes oliv-grün mischen, aber das gibt es im "Farbkreis" nicht ...


    Also weiter gesucht nach "Farbe mischen, oliv" und siehe da ... ich bin fündig geworden.
    Da gab es dann mehrere Varianten :


    - drei Teile ocker + ein Teil blattgrün = oliv (was auch immer blattgrün für ein Farbton ist ???)


    - bei grün, braun zumischen = oliv


    - blau + gelb + WENIG rot = oliv


    Heute Morgen habe ich dann, mit meinen vorhandenen Abtönfarben, ein wenig experimentiert :


    zwei Teile "amazonas" + ein Teil "waldgrün" + ein Teil "zitrongelb" + ein Teil "javabraun" und ein Teil Leitungswasser zum Verdünnen.


    Heraus gekommen ist dann dieses schöne "olivgrün", welches mir so, ganz gut, gefällt :



    Die ein-Cent-Münze dient nur zum Größenvergleich. Hier kann man auch sehr schön sehen, wie die Kleie durch die Farbe verklebt.


    Aber bei nochmaligem hinschauen, ... vielleicht könnten aus den größeren Kleie-Klumpen ja kleine Kohlköpfe für den bäuerlichen Gemüsegarten werden :?:


    Fortsetzung folgt ...



    Tschüß aus Leese


    Frank-Martin

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  • Hallo zusammen,


    in Ermangelung von Freizeit geht es bei mir momentan nur schleppend voran ... :(


    ... aber ich habe bei den Fichten mit dem "spiderweb" etwas weiter gebastelt :



    Auf dem Foto seht Ihr links, die passend für die nächsten Äste zurecht geschnittenen Stücke "spiderweb", die ich mittels Haarklammern im gefalteten Zustand halte, damit sie später am Ast besser die Form behalten, hinten in der Mitte die drei Fichten-Stämme, rechts den wasserfesten Alleskleber von tesa und diverse Haarklammern in unterschiedlichen Größen, sowie die verwendeten Werkzeuge.


    Das wichtigste "tool" ist auf dem Foto nicht zu sehen, hierbei handelt es sich um meine Lesebrille, welche ich beim Basteln IMMER auf der Nase habe. ;) :whistling:


    Das nächste Foto gibt's, wenn ich das "spiderweb" an den drei Fichten-Stämmen in Form geschnitten habe.


    Fortsetzung folgt ...



    Tschüß aus Leese


    Frank-Martin

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  • Hallo zusammen,


    zuerst möchte ich mich für das Drücken des "Bedanken-Buttons" und die positiven Bewertungen ganz herzlich Bei Euch beDANKEn



    Heute Vormittag habe ich die letzten Äste der drei Fichten-Stämme mit dem "spiderweb" beklebt und ich möchte Euch auch davon ein Foto zeigen :



    Die Haarklammern halten die zuletzt geklebten "spiderweb"-Stücke in Position. Die nicht mehr benötigten Hilfsmittel und Werkzeuge sind wieder ordentlich weggeräumt und die Pinzettenschere wurde dazu gelegt.


    Diese drei Fichten sind etwa 17cm hoch bei einem Durchmesser von ca. 7cm. Vielleicht wird es Euch interessieren, wieviel von dem "spiderweb" ich hierfür verbraucht habe ...


    ... nun, die Rolle ist 30cm breit und ich habe zuerst Streifen mit 3cm Breite quer vorher geschnitten. Für die oberen Äste habe ich dann Streifen mit 2,5cm Breite geschnitten.


    Insgesammt habe ich von der Rolle knapp 40cm Länge verbraucht und das kleine Rest-Stück vor der linken Styrodurplatte wird noch zur Gestaltung der Baumspitzen benötigt. ;)


    Fortsetzung folgt ...



    Tschüß aus Leese


    Frank-Martin

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  • Hallo zusammen,


    nach gut eineinhalb Jahren, nur mal so 'ne Frage zwischendurch, an alle Mitleser ... :whistling:



    Hat sich eigentlich irgendeiner von Euch unsere "Hinterhof-Birke" im Beitrag 1 mal genauer angeschaut :?: :D :?: ;)



    Tschüß aus Leese


    Frank-Martin

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  • Hallo an alle Baumbauer. Auf einer Wanderung im Harz, in der Nähe des Bhf. Drei Annen Hohne, hab ich diese schöne alte Buche entdeckt. Bin mal gespannt, ob jemand so einen Baum mal baut. Leider war nicht genug Platz, um dieses schöne Exemplar in voller Größe ab zulichten.Der Vorteil wäre ein sehr geringer Bedarf an Belaubungsmaterial.


    Gruß Micha :)





  • Hallo Micha,


    eine Schöne Buche hast Du da gefunden, die ist bestimmt ein paar hundert Jahre alt und wird hoffentlich noch sehr viel älter :thumbup: :thumbup:


    Mit dem Nachbau eines bestimmten Vorbild-Baumes ist das warscheinlich gar nicht soo einfach, aber bestimmt eine Herausforderung ...


    Vor ein paar Jahren habe ich schon mal große Solitär-Buchen für H0 gebastelt. Davon habe ich immer noch zwei fertige Stämme im "'Lager" ...
    Die sind zwar nicht ganz soo mächtig, wie "Deine" Buche im Harz ...
    ... aber ich denke
    doch, es geht in die richtige Richtung :



    Diese Buche ist aus 0,4mm Kupfer-Draht entstanden und etwa 28cm hoch, bei einem Durchmesser von gut 20cm.


    Man kann das selbstverständlich auch noch feiner basteln :



    Diese Beiden sind 17cm hoch und haben einen Durchmesser von 9cm. Entstanden sind sie aus Kupfer-Draht mit 0,25mm Durchmesser.
    Hier habe ich die Drahtstruktur nur mit HEKI-Betonfarbe kaschiert, wogegen ich bei der großen Buche die "Rinde" mittels verdünntem Holzleim und sehr feinem Schleifstaub dargestellt habe.


    Tschüß aus Leese


    Frank-Martin

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  • Hallo zusammen,


    heute soll es sich mal wieder um Nadelbäume "drehen" ...



    Zwischendurch bastel ich immer wieder mal Stämme für Fichten, da dies eine der häufigsten Nadelbaum-Arten ist (neben Kiefern), die im norddeutschen Raum anzutreffen ist.
    Dabei versuche ich auch, die Stammrohlinge immer feiner zu gestalten, auch mit immer dünneren Drähten :



    Diese Stämme bestehen aus der Stammseele mit einem 1,5mm² Cu-Draht aus einem Rest NYM-J-Leitung an den ich etwa in der Mitte einen 0,6mm-Cu-Draht angelötet habe, damit der Stamm nach oben hin dünner wird.
    Die Äste habe ich dann aus Dräten mit Durchmesser von 0,6mm, 0,5mm, 0,4mm und die Spitze mit 0,3mm gewickelt.
    Die Gesammthöhe beträgt 20cm bis etwa 25cm.


    Nun versuche ich ja immer etwas detaillierter zu basteln als beim vorherigen Baum :



    Hier seht Ihr links einen der Stämme vom oberen Foto. Hier habe ich büschelweise, mit der Pinzette, 12mm-Fasern von NOCH an die Äste geklebt, um die hängenden Zweige darzustellen. Anschließend habe ich die "Zeige" in Form geschnitten und elektrostatisch mit 1,0mm-Fasern von Polak benadelt.


    Der rechte Stamm ist noch etwas feiner ausgeführt, hier habe ich als Stammseele 1,0mm-Silberdraht verwendet und bei den Ästen unten mit 0,4mm-Silberdraht angefangen. Für die Zweige an der Spitze habe ich dann Silberdraht mit 0,25mm Durchmesser verwendet.


    Hier möchte ich dann versuchen die hängenden Zweige mit 4,5mm- und 6,0mm-Fasern zu gestalten, die von unten elektrostatisch aufgeschossen werden.
    Für die Benadelung werden dann 0,5mm-Fasern von MiniNatur verwendet.


    Fortsetzung folgt ...



    Tschüß aus Leese


    Frank-Martin

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  • Hallo,


    der rechte Baum sieht doch schon recht vielversprechend aus.
    Versuche doch beim 2. Baum mit einem Föhn nach dem Begrassen mit den 4 + 6 mm Fasern zu arbeiten.
    Ich denke damit bekommst die ganz gut nach unten gerichtet. Die Feldlinien des Elektrostaten werden vermutlich nicht nur von unten anliegen und so kannst das ggf. etwas richten.


    Ich sitz grad an einer 60 cm Pappel, die sind im Orginal ja 25-30m, also die Säulenpappeln.


    Bin schon auf Bilder deines 2. Baum gespannt.


    Markus

    Markus Müller, Berlin †

    Edited once, last by Spur0e.de ().

  • Hallo Markus,


    die Idee mit dem Haartrockner (Föhn dürfen wir doch nur sagen, wenn er von einer bestimmten Firma ist ;) und meiner ist ein "No-Name-Produkt") finde ich gut. :thumbup:
    Ich denke zwar, ich werde die gleiche Wirkung mit dem Kompressor, Druckminderer und einer Ausblaspistole erzielen, aber Deine Idee werde ich auch ausprobieren.


    Es wird zwar noch eine Weile dauern, bis ich dazu komme, aber wenn es soweit ist, werde ich die Ergebnisse wieder hier vorstellen ...



    Tschüß aus Leese


    Frank-Martin

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    Edited once, last by Baumbauer 007 ().

  • Hallo zusammen,


    nach einem Monat soll es hier heute ein Wenig weiter gehen ... :whistling:



    Nachdem ich von einem MoBa-Freund einen Tipp zum Färben der Kleie bekommen habe, kribbelte es mir in den Fingern und ich habe mir von Vallejo zwei verschiedene grüne Tinten bestellt. :)


    Zum Mischen musste ein alter Joghurt-Becher herhalten.
    Ich habe, zum Probieren,
    erstmal nur einen Esslöffel voll Kleie in den Becher gefüllt und dann tropfenweise die Tinte und mit einer Pipette Wasser zugefügt.
    Dann habe ich alles kräftig mit einem stabilen Holzstab verrührt, bis die Farbe gleichmäßig verteilt war. Diesen Vorgang habe ich so oft wiederholt, bis die ganze Kleie gefärbt war und mir die Intensität der Färbung zugesagt hat.


    Hier seht Ihr die Ergebnisse der ersten vier Durchgänge :



    Links oben habe ich nur die beiden Tinten zugefügt, rechts oben habe ich zusätzlich zu der schwarzgrünen Tinte noch ein paar Tropfen lederbraun dazu getan, links unten habe ich zu der grünen Tinte ein paar Tropfen ocker beigegeben und unten rechts habe ich beide Tinten und jeweils ein paar Tropfen lederbraun und ocker zu gefügt.


    Was mir bei dieser Vorgehensweise sehr gut gefällt ist, dass die Kleie ihre Struktur behält.
    Die Tinte/Farbe trägt nicht auf, da sie in die Kleie einzieht.


    Villeicht könnt Ihr das auf dieser Nahaufnahme der beiden Herren besser erkennen !?! Da haben sie sich doch einfach in den "Laubhaufen" rechts oben gestellt ... :



    Das war's mal wieder aus dem "Leeser Versuchslaboratorium für Landschaftsbau"



    Bis die Tage und tschüß aus Leese


    Frank-Martin

    Gutes Werkzeug kann man(n) nur durch noch Besseres ersetzen !!! ;)

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