Bahnhof Karing

  • Hallo


    Ich hab da mal eine Frage: Warum wehren sich soo viele nicht ihren Bahnhof schon in der Kurve anfangen zu lassen?


    Für mich sehen Bahnhöfe mit Bogenweichen viel gefälliger aus, zudem hat man deutlich längere Bahnsteige/Ladestraßen.


    Natürlich wenn es ein Modulbahnhof für Fahrtreffen sein soll brauchst du vor allem Bahnsteiglänge, du fährst dort nicht nur einen VT oder


    V100 mit 2 Paar 3gy, sondern auch gerne mal etwas längeres, was Zuhause ja nicht geht...


    Grüßle aus dem frostigen Nordbaden


    Uwe

  • Sevus,


    Sodele, die Arbeiten im "stillen Kämmerlein" sind beendet und deshalb will ich Euch nun meinen Gleisplan für den Bahnhof Karing vorstellen. Die Lage der Gebäude sind nur zur besseren Übersicht eingezeichnet

    und nicht bindend so zu sehen, die Art der Ausstattung wird später noch festgelegt, es geht erstmal um den Gleisplan.






    Es ergeben sich so für mich gesehen durch die 4 Ansclüsse sehr interessante Rangiermöglichkeiten und durch die Zugkassetten auch eine abwechslungsreiche Zugzusammenstellung...


    ...was meint Ihr :/


    Edit meint daß an der Einfahrt das Ne1 gefehlt hat ;)

    Schöne Grüße aus dem württembergischen Schwarzwald,


    Markus

    Edited 4 times, last by Marle ().

  • Gude,


    weil auf diesem kleinen Bahnhof alle Zugfahrten in der Regel nach und von Gleis 1 stattfinden, sind alle Gleissperren vollkommen überflüssig, weil die Zugfahrten durch die dann in Grundstellung verschlossenen Weichen 4 / 2c/d / 5 Flankenschutz erhalten. Selbstverständlich sind bei Zugfahrten auch die Weichen 1 / 3 / 6 in Grundstellung verschlossen. Lediglich Weiche 2a/b benötigt keinen Verschluss (Grundstellung Richtung Gleis 2 wäre sinnvoll).

    Die Ausfahrt aus der Lokstation (Gleis 2a) kann - muss aber nicht - durch ein Wartezeichen geregelt sein.


    Das Ne1 fehlt nicht unbedingt auf der Anlage, denn es könnte auch vor der Tunneleinfahrt stehen. Der Mindestabstand zwischen Ra10 und Ne1 ist 50 m (1:45 = 111 cm). Dann ließe sich das Ra10 auch noch weiter Richtung Tunneleinfahrt rücken.


    Die Gleisbezeichnung von Gleis 4/4a (entgegen der Kilometrierung) ist zu überdenken, denn die Bezeichnung lief i.d.R. in Richtung der Kilometrierung, wie sie bei Gleis 2a/2/2b auch ausgeführt ist.


    Nachfrage als Nachtrag:

    Was befindet sich unterhalb des Regalbretts des Einsatzgleises? Du könntest die kurzen Kassetten unterhalb auf einer weiteren Ablage unterbringen und dadurch die Nutzlänge bis zur unteren Wand um ca. 30 cm vergrößern, was im Berufsverkehr auch mal einen Zug mit 4 Donnerbüchsen/Umbaudreiachsern oder auch 3 Umbauvierachsern o.ä. zulassen würde. Dein Bahnsteig gibt das locker her und könnte sogar noch gekürzt werden. Für die Umfahrung brauchst Du dann nur ein Stück G2 zwischen W1 und W3, was sich leicht durch Kürzen der Gerade vor der Spitze von W1 erreichen lässt. Größere Abwechslung hilft zur längeren Freude am Betrieb.

    Mit Gruß vom Nick

    Edited once, last by Nick ().

  • Hallo Nick,


    Danke für die Anmerkung zu den Gleissperren, diese werden somit schwäbisch sparsam gestrichen ;)

    Und die Gleise 4 und 4a kann man tauschen.

    Was die Ne1 Tafel anbelangt: Diese würde dann halt ca 80m vom Ra10 entfernt stehen, da ja der Tunnel 72m lang ist. Und man müßte dann auch mit Lichtsignal für das Zp11 arbeiten, da das Pfeifsignal nach dem Tunnel bestimmt schlecht zu hören ist, oder?


    Was die Zuglänge im Bahnhof anbelangt wäre es prinzipiell schon möglich ein G2 an Gleis 1 einzufügen, aber dadurch entfällt ja praktisch die Gerade vor dem Bogen, was sich direkt auf den Platz für den Lokschuppen auswirkt, das müßte man dann mal testen...


    ...und der Bahnsteig wird vermutlich eh etwas kürzer als gezeichnet, ebenso bin ich am überlegen, ob das Gleis 4a zum Schuppen hin etwas verkürzt wird, dann bekomme ich zwischen dem Bahnhof und Güterschuppen noch Platz für ein Aborthäusle :/


    Und die kurzen Güterwagen auf dem Brett stehen da halt auf der Zeichnung so rum, müssen sie aber nicht unbedingt, da im Regal unter der Anlage genug Platz ist, das ist so schon geplant. Deshalb wäre hier noch Platz für längere Züge :)

    Schöne Grüße aus dem württembergischen Schwarzwald,


    Markus

    Edited once, last by Marle ().

  • Gude Marle,


    habe das mal eben gezeichnet:



    Es bleiben vor der Spitze von W1 bis Beginn des Bogens immer noch gut 20 cm Gerade übrig.

    Den Abzweig zum Lokschuppen habe ich mit 7°/R10 gezeichnet. Das sollte bei 60 cm Anlagentiefe und einem eingleisigen nicht zu massivem Lokschuppen für eine ausreichende Länge für Gleis 2a sorgen, denn es verkürzt sich ja auch nur um eine G2.


    Korrekt, wenn das Ne11 vor dem Tunnel steht, dann mit einer Signalleuchte zum Hereinholen oder per Streckenfernsprecher, da es sich ja wahrscheinlich um einen (noch) besetzten Bahnhof handelt.


    Das "Häusle" kannst Du auch links vom EG aufstellen. Da wäre Platz.


    Weiterhin frohes Schaffen!

  • was sich direkt auf den Platz für den Lokschuppen auswirkt

    Ich habe verstanden, daß am linken Ende ein Türdurchgang die Tiefe der Module auf 60 cm begrenzt, aber warum eigentlich sollte die Anlagentiefe weiter rechts, also dort beim Lokschuppen nicht anwachsen auf 70 cm? Schon kann das Gleis weiter der Kurve folgen und der Lokschuppen wandert näher an den Tunneleingang.


    Gruß,

    Ralf

  • Hallo Ralf, das ist so richtig, aber vermutlich komme ich dann mit den Armen zum bauen nicht mehr in die hintere Anlagenecke :/

    Schöne Grüße aus dem württembergischen Schwarzwald,


    Markus

  • Hallo Markus,


    das Bauen selbst erfolgt vielleicht von hinten nach vorn. Wichtiger wäre die dauerhafte Praktikabilität beim Spielen - äh Fahrdienst. Besonders wäre mir das wichtig als bekennender Fan der Schraubenkupplung. 70 cm Tiefe kann ich noch gut bedienen, und ich bin nur von mittlerer Größe. Eventuell könnte aber der Lokschuppen hinderlich sein. Dessen Position wäre am besten direkt vor Ort in voller Größe zu ermitteln.


    Gruß,

    Ralf

  • Genau, Ralf,

    Man müßte das dann ausprobieren ob man noch hin kommt, Du darfst halt nicht vergessen, daß weniger die 70cm von mir aus zur Wand hin sondern bis in die Ecke ausschlaggebend sind:



    Nun stell Dir mal vor am Holzgleis steht ein R20 und Du willst mit der Pimzette ankuppeln 8o

    Schöne Grüße aus dem württembergischen Schwarzwald,


    Markus

  • Hallo Nick,


    [...]

    Was die Ne1 Tafel anbelangt: Diese würde dann halt ca 80m vom Ra10 entfernt stehen, da ja der Tunnel 72m lang ist. Und man müßte dann auch mit Lichtsignal für das Zp11 arbeiten, da das Pfeifsignal nach dem Tunnel bestimmt schlecht zu hören ist, oder?

    [...]

    Guten Morgen zusammen, .


    das Signal Ne 1 wurde früher ausschließlich auf Nebenbahnen angewendet. Der Absatz (4) ist vor wenigen Jahren entsprechend geändert worden. Seit der Änderung steht das Signal auch auf Hauptbahnen, an Gleisen der freien Strecken entgegen der gewöhnlichen Fahrtrichtung, auf Höhe des Einfahrsignals.


    Das Signal Ne 1 bedeutet, "Kennzeichnung der Stelle, wo bestimmte Züge vor einer Betriebsstelle zu halten haben." also braucht es in jedem Fall irgendetwas aus oder von dem hervorgeht, welche bestimmten Züge vor diesem Signal zu halten haben. Bei den NE-Bahnen war das der Fahrplan(FV-NE §5 (3) Antrich 9). Dort wurde klar geregelt welcher Zug vor dem Signal Ne 1 zu halten hat. Damit war der Fahrplan das Mittel zur Bekanntgabe der bestimmten Züge. Bei den Eisenbahnen des Bundes wird ebenso über den Fahrplan bekanntgegeben, welcher Zug vor einem Signal Ne 1 zu halten hat. Geregelt ist die in der Ril 436.0001 3 (4) d), weiterhin besteht die Möglichkeit in beiden Fällen, die Bekanntgabe ob ein Zug vor dem Signal Ne 1 zu halten hat, mittels schriftlichem Befeh vorzunehmen. Die FV-NE sieht hierfür die Befehle 21-25 vor, die FV DB durch die Richtlinie 436 sieht hierfür den ZLB-Befehl c Nr. 2 vor. Dies gilt alles nur für eingleisige Strecken. Auf mehrgleisigen Strecken sind nach FV DB der Befehl 6 (weiterfahren) oder der Befehl 7 (verpflichtend halten) maßgebend, dies aber nur für das Gegengleis.


    Du solltest Dir also zunächst überlegen, welche Züge vor dem Ne 1 zu halten haben.


    Bei einem Bahnhof wie Du ihn darstellen willst, wird der Fdl nämlich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch in der Epoche III bereits nahezu kaum Güterverkehr gehabt haben. Damit ist ein Halt aller Züge nicht notwendig. Ein entsprechender Vermerk im Fahrplan entfällt somit. Der Fdl, beim Rangieren ist er in Personalunion gleichzeitig Weichenwärter, wird also einer Rangierfahrt von Gleis 4 nach Gleis 1 bis hinter W6 um dann mit neuer Zustimmung nach Gleis 2 von der linken Seite zu fahren nicht mehr zustimmen nachdem er durch Zugmeldung einen Zug angenommen hat welcher den Vermerk "Hält vor Signal Ne1" nicht im Fahrplan stehen hat. Denn wenn der Zug rollt, dann rollt er. Solche Strecken hatten i.d.R. auch keinen Zugbahnfunk, der Tf konnte also nicht auf freier Strecke erreicht werden. Alles was er mit dem letzten Abfahrauftrag nicht wusste, hat er erst nach dem nächsten Halt am Bahnsteig erfahren.


    Ich hänge mich nicht gerne in andere Gleispläne rein, aber hast Du schonmal überlegt, W1 und W3 zu einer DKW zusammenzulegen? Damit ist die Nutzlänge des Gleises 1 größer, eine Rangierfahrt von Gleis 4 nach Gleis 2 ohne zweimaligen RIchtungswechsel möglich.


    Die Ril 436 wurde in den letzten Jahren kaum geändert, im Gegensatz zur Richtlinie 408 (klassische Fahrdienstvorschrift) auch wesentlich später in die aktuelle Modulform überführt. Du kannst also davon ausgehen, dass die Regelungen in der Ril 436 heute auch noch wesentlich näher an der Epoche III sind als die 408. Für die FV-NE gilt das gleiche, die ist nach meiner Schätzung aus meinem FV-NE-Lehrgang von 2006 (der erste) zu diesem Zeitpunkt glaube schon fast 15 Jahre alt gewesen. Also verzichte auf Halt vor der Ne 1, stell die auf damit was da ist und definiere für Dich selbst, dass alle Deine Züge ohnehin dort nicht halten. Der eine Güterzug am Tag fährt genauso. In der Epoche III gab es auf Nebenbahnen eh keinen ITF - da war tagsüber massig Zeit für einen Güterzug, der hatte unterwegs alle Zeit der Welt seinen Zug 12x umzubilden und Wagen durcheinander zu würfeln, bei entsprechend vielen Kuppelstellen auch jedesmal eine neue volle Bremsprobe zu machen.


    Wenn Du magst, kannst ja auch eine Hupe oder ein Lichtsignal vorm Tunnel anbauen, dann kannst Dir für den Fall das Du doch mal 2 Züge nacheinander in Deinen Bahnhof holst, das dann auch signalisieren wenn er reinfahren darf. Da könnte es durchaus eine Möglichkeit geben, über die Digitaltechnik das Signal zu hinterlegen. Dann genügt ein Tasten- oder Knopfdruck und es leuchtet oder es hupt.


    Aber die Einwendungen, dass ein Zp 11 durch ein anderes Tfz auf der anderen Tunnelseite wohl kaum zu hören ist, ist nicht von der Hand zu weisen.


    Immer daran denken, solche Betriebsverfahren wurden bei definitiv wenig Verkehr und einfachsten Verhältnissen angewendet. Mit heutigen Taktverkehren wäre das undenkbar.



    Viele Grüße

    Sebastian Woelk

  • Hallo Sebastian, hier noch ein paar Anmerkungen:

    Ich hänge mich nicht gerne in andere Gleispläne rein, aber hast Du schonmal überlegt, W1 und W3 zu einer DKW zusammenzulegen? Damit ist die Nutzlänge des Gleises 1 größer, eine Rangierfahrt von Gleis 4 nach Gleis 2 ohne zweimaligen RIchtungswechsel möglich

    Ja das habe ich mir schon mal ziemlich am Anfang überlegt als wir die DWW durch die beiden LW ersetzt haben. Aber da ja dadurch dann das Gleis 4a zur Holzverladung hin extrem kurz wird, ist es nicht praktikabel, da ja dann aus dem Güterschuppengleis 4b kein ausziehen der Wagen mehr möglich sein wird, wenn ein Wagen unter dem Kran steht, siehe oben.

    Also verzichte auf Halt vor der Ne 1, stell die auf damit was da ist und definiere für Dich selbst, dass alle Deine Züge ohnehin dort nicht halten. Der eine Güterzug am Tag fährt genauso


    Wenn Du magst, kannst ja auch eine Hupe oder ein Lichtsignal vorm Tunnel anbauen, dann kannst Dir für den Fall das Du doch mal 2 Züge nacheinander in Deinen Bahnhof holst, das dann auch signalisieren wenn er reinfahren darf. Da könnte es durchaus eine Möglichkeit geben, über die Digitaltechnik das Signal zu hinterlegen. Dann genügt ein Tasten- oder Knopfdruck und es leuchtet oder es hupt


    Aber die Einwendungen, dass ein Zp 11 durch ein anderes Tfz auf der anderen Tunnelseite wohl kaum zu hören ist, ist nicht von der Hand zu weisen.

    Da ich gerade mit der Erstellung des Farplans und der dazugehörigen Dienstanweisung für den Bahnhof beschäftigt bin, möchte ich kurz anmerken, daß es so auch sein wird. Alle Regelzüge fahren ohne Halt am Ne1 vorbei in den Bahnhof ein, auch der Güterzug welcher ja sowieso als GmP verkehrt. Falls dann doch einmal ein Sonderzug oder eine zusätzliche Übergabe in kurzer Zugfolge ansteht, muß der Fahrdienstleiter das Rangieren entweder sofort beenden und die Weichen in Grundstellung verschließen bevor er diesen annimmt, oder aber in Absprache mit dem Fahrdienstleiter in Berndsmoor, Markusbach ist unbesetzt, den Zug mittels schriftlichen Befehl vor dem Ne1 anhalten lassen, damit er mehr Zeit hat das Rangieren zu beenden...

    ...achja, das Ne1 kommt dann wohl doch vor den Tunnel und wird mit Streckenfernsprecher ausgestattet.

    Schöne Grüße aus dem württembergischen Schwarzwald,


    Markus

  • Servus,


    Nachdem ich den Fahrzeugeinsatz wegen des "Hätte ich nur nicht damit angefangen" :wacko: Beitrag über die Betriebsnummer des Lenz Schienenbus in Epoche 3 neu ordnen mußte kommt hier nun die aktuelle, Finale Version des Fahrzeugeinsatz auf der KBS 888e / 799. Ich denke im nachhinein hat sich die Diskussion doch gelohnt, denn so kann man noch mehr Abwechslung in den Fahrzugpark bringen, indem man betrieblich 2 Epochen abdeckt, man muß lediglich die Straßenfahrzeuge analog zu den jeweiligen Fahrtagen wechseln, damit es stimmig wirkt. Wenn man nun den Museumsverkehr mit berücksichtigt, kann man sogar noch in den 80ern oder 90ern unterwes sein. ^^


    Epoche 3 Fahrtage:

    Da das Fahrgastaufkommen auch auf dieser Strecke bereits Mitte der 60er Jahre stark rückläufig ist, gibt es hier Sonntags nur zwei Zugpaare mit der V 100 und Umbauwagen, Vormittags und Abends, in erster Linie für die Ausflügler in's idyllische Berndsmoor, diese sogar durchgehend von und nach Kreisstadt. Samstags herrscht ab kurz nach 14 Uhr Betriebsruhe und es verkehrt dann ausschließlich der Bubikopf. Unter der Woche verkehren drei Zugpaare mit einer V 100 und Umbauwagen, gedacht für die Arbeiter und Schüler, durchgehend von und nach Kreisstadt. Es soll auch schon vorgekommen sein, daß bei Ausfall der V 100 eine V 160 mit den Umbauwagen verkehrt. Ebenso verkehrt bei Ausfall der 64er eine V 100. Ansonsten verkehrt bei den übrigen Zügen der Bubikopf, wobei am Vormittag Richtung Karing und am Nachmittag Richtung Walterstadt jeweils ein Zug als GmP mit einer Donnerbüchse verkehrt, bei dem in Karing maximal noch zwei bis drei Güterwagen im Zug verblieben sind, die anderen sind wohl irgendwo "auf der Strecke" geblieben. Bei den anderen Zugpaaren wird mit Umbauwagen gefahren. Weil die Lok gerne Daheim im Schuppen schlafen will, beginnt und endet die erste bzw. letzte Fahrt des Tages in Karing. Und die "zwei, drei Hansele" die mitfahren, wollen schließlich im eigenen Bett schlafen. :sleeping:


    Epoche 4 Fahrtage:

    Da das Fahrgastaufkommen Mitte der 70er Jahre immer weiter Rückläufig ist und durch das Busunternehmen Gummi, welches unter der Woche fast stündlich, am Wochenende nicht ganz so oft direkt und ohne Umweg nach Kreisstadt fährt Konkurenz bekommen hat, fährt nun nur noch der Nebenbahnretter in Form des VT 798, Solo oder mit Steuerwagen. Der Fahrdienstleiter mußte seinen Posten verlassen und es herrscht auf der gesamten Strecke Zugleitbetrieb, weshalb auch die Ausrüstung mit Ein-

    bzw. Ausfahrsignalen unterblieb. Bei Bedarf kommt im Güterverkehr eine 260 oder Köf zum Einsatz, oder der Schienenbus nimmt den Stückgutwagen gleich mit.

    1987 wurde die Strecke stillgelegt. 1991 wird die Strecke wiederbelebt und es verkehren Dampf- bzw Schienenbussonderzüge. Heute befindet sich dort ein gut befahrener Radweg. ;)


    Edit schreibt daß es eine Schnapsidee war und zu gunsten der Museumszüge geändert wurde ^^


    So, ich hoffe nun ist alles geregelt, ich muß halt auch den Fahrplan nochmal überarbeiten, da die vorgesehenen kurzen Wendezeiten des Schom für die V 100 nicht usreichen und für die 70er Jahre einen neuen schreiben.


    Und der angekündigte Finale Gleisplan sollte auch bald fertg sein.

    Schöne Grüße aus dem württembergischen Schwarzwald,


    Markus

    Edited once, last by Marle ().

  • Servus,


    Sodele nun ist der Fahrplan mit den Zugfahrten und Triebfahrzeugeinsatz für die Epoche 3, also für Mitte der 60er Jahre und Epoche 4, also für Mitte der 70er Jahre auch fertig:




    Wie ihr seht befinden sich in den 60ern von Montag-Freitag der Bubikopf mit dem GmP im Bahnhof, gleichzeitig aber auch der Nachmittags-Schülerzug aus (der) Kreisstadt. Da muß dann halt sichergestellt sein, daß die Rangierarbeiten für den GmP rechtzeitig unterbrochen und die Fahrzeuge eingeschlossen werden. Der V 100 Zug muß deshalb vor Ne 1 anhalten damit nix passiert...



    ...Außerdem gibt es eine Fahrdienstanweisung damit nix schiefläuft:




    Bald gibt es dann auch den Gleisplan mit 3 D Ansichten, daß wird schön so wie es aussieht. :)


    Edit hat gemeint man kann im Fahrplan auch noch die Dienstschichten eintragen ;)

    Schöne Grüße aus dem württembergischen Schwarzwald,


    Markus

    Edited 2 times, last by Marle ().

  • Marle

    Changed the title of the thread from “Der fiktive Endbahnhof Karing” to “Bahnhof Karing”.
  • Servus, da die Planung des Bahnhof so langsam in die Endphase kommt und bald "wirklichkeit" werden wird habe ich kurzerhand die Überschrift geändert, gefällt mir so jetzt besser.


    Hier nun mal vorab der endgültige Gleisplan, wobei die längen dann noch etwas variabel sind wenn die Gleise dann erstmal aufliegen:




    In bälde will ich Euch dann noch ein paar 3 D Ansichten präsentieren, welche Betriebssituationen aus den verschiedenen Epochen zeigen, aber die dauern noch, da diese nach meinen Angaben durch professionelle Unterstützung gezeichnet werden und gut Ding auch in unserer schnelllebigen Zeit zum Glück immer noch Weile braucht :).

    Schöne Grüße aus dem württembergischen Schwarzwald,


    Markus

  • Sodele, da nun die 3 D Ansichten fertig sind will ich Euch diese nun präsentieren.


    Kommt also mit mir auf eine Zeitreise:


    Epoche II: Die erste Ansicht die ich Euch präsentieren will stammt aus dem Jahre 1933. Damals fand das 25-Jahr-Jubiläum der Strecke statt und aus diesm Grund hatte mein Großvater in der Schule eine Zeichenarbeit anzufertigen, welche den Bahnhof mit einem Personenzug zeigt. (wie Ihr seht hatte er genau so wenig Zeichentalent wie ich) ;)


    Epoche III: Auf dieser Ansicht ist vor kurzem der mittägliche Schülerzug 8891 angekommen. Lokführer Achtmann setzt seine Petroleum P8 gerade um und der Bubikopf pausiert am Lokschuppen. Bevor dann Meister Führmann die Güterwagen für den Nachmittags-GmP zusammenstellt muß er die Lok zusammen mit Heizer Heizmann bekohlen und abschmieren :wacko:


    Epoche IV: Da mit Beginn des Sommerfahrplan zum 28.05.1978 der Zugverkehr nochmals eingeschränkt wurde reicht nun ein Solo- Schienenbus völlig aus. Hier wartet Lothar Führmann, welcher vom Bubikopf auf den Nebenbahnretter umschulen mußte, mit seinem VT vor dem Lokschuppen auf die Nachmittagsleistung nach Waltersdorf a.d. Fritz :sleeping: , bis Lokführer Sechziger, welcher Heute mit der Köf vorlieb nehmen muß, da seine Stammlok der Br 260 zur Fußpflege im Bw weilt die Wagen für die Üg nach Kreisstadt zusammengewürfelt hat.


    Epoche V: Da wegen Fahrgastmangel zum 26. September 1981 der Personenverkehr eingestellt wurde und auf den Bahnbus übergegangen ist, kommen nur noch vereinzelte Güterwagen mit einer Üg nach Karing, so wie hier ein R 20. Außerdem finden durch die Eisenbahnfreunde Karing e.V. mehrmals im Jahr Sonderzugfahrten statt, so wie hier erstmalig am 4.10,1981. Lothar und Heinz dürfen nun endlich wieder im Führerstand ihres geliebten Bubi's stehen ^^


    Epoche VI: MORA-C sei "Dank", daß am 12.12.2002 Vinzenz Sechziger die letzte Üg mit "seiner geliebten" V 60 nach Karing fahren mußte, danach ging er völlig verzweifelt in Frührente || Ebenso fanden am 1. Mai 2003 die letzten Dampfzugfahrten statt. Bemühungen die Strecke zu erhalten scheiterten wie so oft am guten Willen der Lokalpolitiker. Im laufe des gleichen Jahres wurden die Gleise entfernt. 2008, zum 100-jährigen "Jubiläum" wurde dann auf Initiative der Eisenbahnfreunde Karing ein Themenradweg auf der alten Bahntrasse eröffnet, welcher an 12 Infotafeln entlang der Strecke an die Bahnstrecke erinnert, das Highlight stellt im Bahnhof Karing die alte Stammlok der Strecke, die 64 241 mit einer Donnerbüchse dar, welche vor dem alten Bahnhofsgebäude als Denkmal aufgestellt wurde. Hier hat der Eisenbahnverein sein Domizil und im Obergeschoß ein kleines Museum eingerichtet, im Untergeschoß befindet sich ein Restaurant. Der Lokschuppen konnte leider nicht gerettet werden und verfällt leider immer mehr. ;(

    Auf dieser Ansicht sind gerade die Spur 0 Freunde Schwarzwald e.V. mit dem Oldtimerbus von Gustav Gummi angekommen um das Museum und den Bubikopf zu besuchen. Leider hat der Wirt schon die Wintersaison eingeläutet und die Terassenmöbel schon weggeräumt, sonst könnte man es sich auf dem alten Bahnsteig in der Gartenwirtschaft bequem machen. :(


    So, das war meine kleine Zeitreise nach Karing. Der Gleisplan ist fix, die Ausführung der einzelnen Gebäude kann sich noch ändern. Obwohl mir diese von der Art her sehr gut gefallen, aber ich tendiere gerade etwas zu den sehr schön gestalteten Gebäuden von Waller. Zum einen weil ich das altern von Gebäuden und Fahrzeugen noch nie ausprobiert habe und mich dann bestimmt ärgere wenn's nicht so wird wie ich will, zum anderen will ich das Wohnzimmer nicht ewig als Baustelle belagern...


    Edit: Mittlerweile gibt es eine finale Betriebsplanung bezüglich des Rollmaterial und der einzelnen Dekaden, angeregt durch #59 und #60, welche ich im Betriebsforum vorstelle.



    Ebenso habe ich mich für die Waller- Gebäude entschieden, also den Landbahnhof mit Nebengebäude, den Güterschuppen mit Laderampe und den Lokschuppen für Dampf- und Diesellloks.


    ...Edit hat gerade gesehen, daß ich auf dem Foto unten auch mit drauf bin, ja, genau, ganz rechts am Bubikopf ;)

    Schöne Grüße aus dem württembergischen Schwarzwald,


    Markus

    Edited 3 times, last by Marle ().

  • Moin


    Oder:


    Epoche VI: Dank einer Privatbahn und interessierter Landräte wurde die Strecke in ein Modellprogramm des Landes aufgenommen und ein Taktverkehr eingerichtet. Da die neuen Triebwagen noch nicht da sind, wird mit VT98 gefahren. Ebenso wird der Güterverkehr für eine neue nahegelegene Fabrik mit der V100 der Privatbahn durchgeführt...


    Gruß Ralph

    Wenn die Klügeren immer nachgeben, regieren irgendwann die Dummen die Welt...

  • Hallo Markus,

    eine echt coole Geschichte + vor allem die Präsentation ist allererste Sahne :thumbup: :thumbup: :thumbup:
    Den Großvater muss ich mal in Schutz nehmen, die Zeichnung hätten so (detailgenau) auch nicht viele hinbekommen.
    Aber zu Deinen Plänen:
    Hoffentlich bildest Du nicht die Epoche VI nach, ich meine, das wird etwas knifflig, wenn Du im Fiddle Yard immer die einzelnen Radfahrer austauschen musst (wie würden die übrigens angetrieben). Also ich wünsche mir schon eine Umsetzung mit Zügen...
    Also (und jetzt wirklich) viel Spaß und Erfolg beim Bau dieser schönen Anlage

    viele Grüße
    Andreas Schwenzer (hallunke)

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