Bahnhof Karing

  • Servus,


    Bei so viel Vorschlägen und Hilfsangeboten fällt es einem ja fast noch schwerer, aber falls die Tiefe von 60cm ausreicht habe ich schon einen Favoriten aus dem Thread gebildet, welcher mir sehr gut gefallen würde. Ich bekomme in den nächsten Tagen netterweise einen Entwurf gezeichnet, welcher hoffentlich zum positiven was das Platzangebot angeht ausfällt. Ich gebe dann Bescheid wenn es so weit ist. Einen schönen Restsonntag und Danke an alle, ich hoffe wenn es dann an's bauen geht bekomme ich weitere hilfreiche Tipps...

    Schöne Grüße aus dem württembergischen Schwarzwald,


    Markus

  • Gude,


    ich habe mal mein Gleisplanprogramm mit Lenz Geometrie angeworfen und festgestellt: Auf viereinhalb Metern geht mit dem vorgegebenen Grundkonzept und durch Verwendung einer Bogenweiche durchaus mehr als eine Donnerbüchse mit zwei Güterwagen.

    Auf dem folgenden Plan lassen sich in Gleis 1 problemlos Wagenzuglängen bis mindestens 140 cm umfahren. Das reicht sogar für einen Zug mit 4 Umbaudreiachsern plus kurzem Stückgutwagen oder einen GmP mit Donnerbüchse plus Pwg und 3 - 4 Güterwagen.

    Dabei habe ich das Umsetzgleis im Hinblick auf eventuelle spätere Erweiterungen des rollenden Materials auch für kleinere Schlepptenderlok bis hin zur BR38/57 ausgelegt.

    Man kann das Umsetzgleis deshalb auch um ca. 10 cm kürzen (31 cm für einen VT98 sollten aber mindestens bleiben, falls dieser mal als PmG den ein oder anderen Güterwagen mitbringen soll) und die im Plan insgesamt vorhandene "Luft" nutzen, um die umfahrbare Länge in Gleis 1 auf 155 cm zu vergrößern, was dann 5 Donnerbüchsen entsprechen würde.



    An Gleis 4a kann man z.B. ein Lagerhaus als Relief anfügen oder es weglassen, wenn man dort ein wenig Gelände darstellen möchte (für wirkliche Landschaft ist der Platz zu knapp). Man kann auch den Lokschuppen dorthin verlegen - was mehr Sägefahrten der Lok erfordert - und Gleis 2a für einen anderen Anschließer nutzen (z.B. lokaler Brennstoffhändler).


    Problematisch ist bei vier parallelen Gleisen eher die Begrenzung auf 60 cm Anlagentiefe und, ob nach dem Bogen ausreichend Platz für entsprechend längere Zugkassetten vorhanden ist.

    Deshalb habe ich auch noch dreigleisige Varianten mit unterschiedlichen Lagen des Lokschuppens und der Rampe gezeichnet. Es gibt bei gleichem Grundkonzept natürlich noch einige weitere Möglichkeiten. Zumindest kann man mit den Gleisen etwas von der Wand abrücken und hat dadurch etwas mehr Gestaltungsmöglichkeiten an der oberen Ladestraße..





    ... und natürlich ist der Übergang von der Geraden aus Gleis 1 zur Bogenweiche durch eine halbe G10 (= 5,6°) etwas entschärft.

    Mit Gruß vom Nick

    Edited once, last by Nick ().

  • Moin,

    es hat praktische Vorteile, wenn die rangierintensiven Gleise am vorderen Rand liegen. Außerdem ist der Abschluss einer hinten liegenden Ladestr. schwer zu gestalten. Also (Kombi-)Rampe und Ladestr. nach vorne.

    Der Lokschuppen ist hinten besser aufgehoben, auch wenn da mal Kohle/Diesel angeliefert werden sollten,

    Außerdem nicht von R2 direkt auf die geraden Gleise gehen, auch nicht bei einer Bogenweiche.


    Viele Grüße,

    Johann

  • Hallo Markus,

    bei dem unteren Entwurf schlage ich vor, auf den Lokschuppen ( Gleis 3a) zu verzichten und

    dort einen Landhandel zu plazieren. An Gleis 2a könnte ein Kohlenhändler angesiedelt werden,

    es sind dann 5 Anschliesser vorhanden.

    Viele kleine Bahnhöfe hatten einen Landhandel und einen Kohlenhändler. Der Nahgüterzug bringt neue Wagons, stellt sie ab und holt von den Anschliessern die Wagons ab

    und stellt sie zusammen. Zwischendurch kommt ein Personenzug und fährt nach kurzem Aufenthalt

    wieder ab.

    So kann ein interessanter Fahr- und Rangierbetrieb stattfinden, nur ein Vorschlag.

    Was Du bauen möchtest, kannst nur Du selber entscheiden.


    Grüße

    Hans-Günter

  • Hallo zusammen,


    zu den neuen Vorschlägen vom Nick gibt es folgendes zu sagen:


    1. Prinzipiell sind diese brauchbar, aber:


    2. mir gefällt die Bogenweiche nicht, da ja rechts nach ca. 1m von "hinten" her gesehen das Gleis im fiktiven Tunnel verschwindet wie in meinem Entwurf bei #4 ersichtlich ist und deshalb beim ausziehen der Wagen aus Gleis 3 bzw. 4 die Lok dann schon im Tunnel steht, das finde ich ist Käse. Außerdem kann ich mit so viel Wagenlänge nichts anfangen, da dafür die Länge im Fiddleyard fehlt. Deshalb die Lösung mit der DWW und dem R2, damit ich noch etwas Streckengleis zum ausziehen der Wagen habe, bevor dieses dann im Rechtsbogen im Tunnel verschwindet.


    3. aller guten Dinge sind 3, denn ich werde zu 95% den ursprünglichen Vorschlag von Nick aus #9 übernehmen, dieser gefällt mir mit dem schräg versetzten Lokschuppen, der Kombirampe wegen und nicht zuletzt den oberen beiden Gleisen mit dem links gelegenen Gütershcuppen, welcher mangels Tiefe als Halbrelief ausgeführt wird sehr gut. Nach rechts könnte ich dann in der Ecke noch eine Holzverladung unterbringen.


    Diesen Entwurf bekomme ich anderweitig schon gezeichnet, wir haben da schon 3 ausprobiert, Lokschuppen vorne, schräg oder hinten gerade, meine ursprüngliche Planung, aber so wie gerade bei 3. beschrieben gefällt es mir richtig gut. Achja Johann, wir bauen vom Bahnhof weg 2× das R10 ein um die Einfahrt in den Bogen etwas zu "entschärfen"

    Schöne Grüße aus dem württembergischen Schwarzwald,


    Markus


  • So könnte das ganze dann aussehen. Allerdings bleibt halt vorne und hinten leider wenig Platz, aber nur 3 Gleise in der Tiefe finde ich etwas wenig was den "Rangierspaß" angeht

    Schöne Grüße aus dem württembergischen Schwarzwald,


    Markus

  • Gude Marle,


    danke für die Info.

    Wenn ich gewusst hätte, dass eine Bogenweiche und längere Züge für Dich nicht in Frage kommen, dann hätte ich die Pläne gar nicht erst vorgestellt.

    Dann läuft es also letztendlich auf so etwas hinaus:



    Gleis 4 habe ich dabei mit dem Schwellenrand mit 7,5 cm Abstand von der Wand gezeichnet. Vorne bleiben dann aber auch nur 10 cm für die Ladestraße. Da solltest Du überlegen, ob Du die Anlagentiefe nicht auf 65-70 cm vergrößerst. Dann kannst Du auch das Lokschuppengleis noch etwas weiter wegbiegen.

    Das Gleis an der Ladestraße wird auch relativ kurz, denn Du solltest auf 2 x G2 als Zwischengerade vom Streckenbogen mit 2 x G10 in den Gegenbogen zu Weiche 1 nicht verzichten. Dennoch ließen sich in Gleis 1 drei Donnerbüchsen oder eine Donnerbüchse mit bis zu drei kurzen Güterwagen umfahren.


    Weiterhin viel Spaß und Erfolg bei Planung und Umsetzung.

  • Hallo Nick,


    genau so will ich es haben, nur vielleicht die Rampe an Gleis 2b als reine Seitenrampe, da sich ja an Gleis 3 schon automatisch eine Kopframpe befindet, Danke.

    Aber da sich die Tiefe aus der Situation heraus ergibt, daß sich links die Türe ins Wohnzimmer befindet bin ich halt an die 60 cm gebunden, höchstens vielleicht 63, was auch schon besser wäre.

    Schöne Grüße aus dem württembergischen Schwarzwald,


    Markus

  • Hallo Markus,


    jetzt muss ich mich auch mal einklinken und meinen Senf dazu geben. Sieh es bitte als Denkanstoß, um Dir vielleicht für später ansteigende Ansprüche eine Enttäuschung zu ersparen.


    Ich habe mich seinerzeit für meine Modulanlage Nerlingen auch mit viel Planung eines kleinen Endbahnhofs beschäftigt. Dabei viele Pläne gemacht, optimiert, verworfen, überdacht usw.


    Die in deinem Beitrag vorhandenen Ideen sind sehr gut und zeigen viele Möglichkeiten auf.

    Bevor du nun wirklich den letzten Plan aus Beitrag 31 umsetzt, gestatte mir ein wenig Kritik:


    Jetzt hast du viele Gleise und Weichen, die in der Länge ziemlich gedrungen hintereinander gereiht wirken.

    Da bleibt wenig Platz für Nutzlängen und das Ganze wirkt etwas Spielzeughaft. die Dreiwegweiche mit dem kurzen geraden Gleisstück auf den Streckenbogen wirkt sehr unschön.


    Ich würde wirklich mit einer Bogenweiche arbeiten! Das gibt dem Bahnhof ein insgesamt gefälligeres Bild und harmonischen Eindruck. Die Pläne im Beitrag 25 sind meines Erachtens viel besser.

    Aber das ist nur meine Meinung.


    Vielleicht schaust Du mal in meinen Anlagen-Thread, da habe ich auch einen ähnlichen Bahnho mit Bogenweiche in der Einfahrt realisiert:


  • Hallo Zusammen,


    vielleicht kann man die Situation etwas entspannen, wenn die obere Ladestraße mit Einzelweichen (zwei Linksweichen) Angebunden wird - in dem Zuge könnte man auch über die Bogenweiche nachdenken.


    Viele Grüße,

    Stefan

  • Servus,

    wie schon gesagt, mir gefällt es nicht wenn der Zug mit der Lok beim rangieren im Tunnel steht, und im Kassettenhof habe ich auch nicht mehr Platz als für 3 Wagen plus Lok, basta!

    !

    Schöne Grüße aus dem württembergischen Schwarzwald,


    Markus

  • Hallo Markus,


    wenn Du die obere Ladestraße über zwei Linksweichen anbindest - erfolgt die Bedienung aus dem Bahnhof heraus und Du musst dafür nicht mehr (so weit) bis aufs Streckengleis ausziehen - eigentlich muss dann nur noch die Lok zum Umsetzen bis vor die Einfahrweiche.


    Weil ... Deinen Wunsch wegen des ... bis zum Tunnel ... kann ich schon nachvollziehen.


    Grüße,

    Stefan

  • Hallo Stefan,


    Vielen Dank, das ist die Lösung. ^^

    Ich werde noch ein paar mal drüber schlafen, aber so ist es wohl wirklich besser und eine sinnvolle Lösung. :thumbup: Ich dachte halt immer die DWW spart Platz, aber dem ist wohl nicht so, im Gegenteil. Und wenn es halt bezüglich der Gleislängen im Bahnhof schon etwas Spielzeughaft aussieht, ist es mir persönlich egal, denn:

    eine Modellbahn wird ja in Nürnberg auf der "Spielwarenmesse" verkauft, also habe ich damit kein Problem.


    Wenn ich Eisenbahn in 1:1 erleben will fahre ich sowieso immer zu unserem Verein und bin dort aktiv.


    Also seid gespannt was kommt, jetzt habe ich erst mal ganz andere Sorgen :(

    Schöne Grüße aus dem württembergischen Schwarzwald,


    Markus

  • ... und könnte dann in Anlehnung an die Variante mit Bogenweiche und rechts hinten liegendem Lagerhaus des Landhandels so aussehen, wobei die vordere Kante der Rampe und die untere Spitze des Lokschuppens genau an der Anlagenkante bei 60 cm liegen:


  • Servus,


    Heute mal ein kurzer Zwischenbericht von mir, damit ihr nicht denkt ich habe vor lauter mehr oder weniger guten Vorschlägen keine Lust mehr. ;)


    Im Hintergrund sind wir sehr fleissig und ich denke auf der Zielgeraden.


    Es wird praktisch eine Kombination des Gleisplan von Nick aus #31 mit der Idee von Stefan aus #36 statt der DWW zwei Linksweichen zu verwenden. So finde ich es bezüglich der Rangiermöglichkeiten echt interessant und auch optisch gefällt es mir sehr gut.


    Also habt noch ein bissle Geduld :)

    Schöne Grüße aus dem württembergischen Schwarzwald,


    Markus

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