Ladegüter - selbst gebaut

  • Hallo Luca,


    der Link zum Kistenbau und -bedrucken ist klasse! Das Bedrucken mit einem Tintenstrahldrucker direkt auf Holz brachte mich auf eine Idee:


    ich habe einen Drucker, der auch CD´s bedrucken kann. Eine CD hat ca. die Stärke von 1mm. Ins CD-Fach könnte man auch dünnes Holz einlegen und bedrucken. Mit edmondsonsche Fahrkarten habe ich das auch schon erfolgreich praktiziert. Meistens ist in einer CD-Spindelpackung eine CD-Plastikscheibe enthalten, in dieser kann man einen entsprechenden Ausschnitt mit der Laubsäge sägen und ein dünnes Holzstück einlegen. Unterhalb mit etwas Tesa fixieren.


    Ich wirde es mal testen.

    Gruß, Wolli ---> wünsche allen HP1 !


  • Hallo Forumianer,


    wer keinen Drucker hat oder ihn nicht benutzen will, kann einfache Beschriftungen auch mit Aufreibebuchstaben anfertigen. Ist zwar nicht so spektakulär, aber macht die Sache etwas origineller. Hier mein Beispiel:



    Bei mir sind die Schalbretter aus feinen Streifen eines übrig gebliebenen Umleimers entstanden.


    Grüße aus Berlin
    rmedet
    Detlef

  • Hallo,


    ich habs nochmal versucht... die Plane im Beitrag 58 gefiel (nicht nur) mir überhaupt nicht! :(
    Danke für die konstruktive Kritik!


    Hier der 1. Versuch nochmal:


    Also hier mein kleines Update... erstmal wieder eine Tempotaschentuch-Planen mit Holzleim aufkleben...


    Dann Turbo-Trocknen auf dem Kaminofen... 10 Minuten reichen ^^


    Dann eine nicht ganz so grelle Planengrundfarbe... früher hätte man "Nato Oliv" gesagt... und abschließend eine zarte Granierung mit hellerer Farbe...


    Ich meine, eine deutliche Verbesserung... aber ich weiß, es geht noch besser!


    Gruß
    Thomas


    PS: Die grellgrüne Plane wird irgendwann auch mal "entschärft"! 8|

  • Hallo Thomas,


    die Planen sehen ganz gut aus - mir wirken sie persönlich etwas "zu dünn", eher wie Stoff und nicht wie Plane. Aber egal, anderes Thema: Denkst Du auch daran, die Planen zu verzurren? So, wie sie derzeit über den Kisten liegen, gehen sie fliegen und stellen eine Betriebsgefahr dar - der Wagenmeister darf den Wagen so nicht zur Fahrt freigeben.


    Freundlicher Gruß
    Stefan

  • Hallo zusammen,


    mit meinem Beitrag möchte ich diesen interessanten Thread wieder nach oben holen :!:


    Heute habe ich mal wieder etwas recycelt ... :whistling:


    Hierbei handelt es sich um die Papprollen die bei unseren Kundenbetreuern im Mobilen Terminal (MT) anfallen.
    Auf diesen Rollen ist normalerweise das Papier zum Fahrkartendrucken aufgerollt.
    Wenn Papier alle, dann Papprolle in die Tonne ...


    Moment mal, die Papprollen eignen sich doch bestimmt, um Ladegüter daraus zu basteln :?: :!:


    Gedacht, - gemacht ...


    ... also habe ich heute jeweils drei von den Rollen mit Weißleim zusammen geklebt und anschließend mit HEKI-Betonfarbe gestrichen.
    Nach dem Trocknen der Farbe ein Wenig mit feinem Schleifpapier übergeschliffen und mit ausgeglühtem Draht, aus der Bastelabteilung des ortsansässigen Baumarktes, die Niederbindungen der Ladungs-Sicherung darum "geknotet".


    Die Drähte der Niederbindungen habe ich dann auf der Unterseite jeweils mit einem Tropfen Sekundenkleber gesichert.


    Was noch fehlt sind die Holzkeile, die verhindern, dass die Betonrohre, während der Fahrt, seitlich verrutschen können :whistling: :



    Hier liegen die Betonrohre im Bf. Blesewitz auf der probegelegten Ladestraße.


    Diese Betonrohre könnten z.B. bei der neu zu erstellenden Abwasser-Kanalisation unter der Dorfstraße verbaut werden ...


    Bei den nächsten Betonrohren mache ich dann auch Bauschrittfotos.



    Tschüß aus Leese


    Frank-Martin

    Gutes Werkzeug kann man(n) nur durch noch Besseres ersetzen !!! ;)

  • Hallo Frank-Martin,


    schön, dass Du den Beitrag mal wieder nach oben holst. Eine nette Szene hast Du da gebaut!


    Was die Verwendung als Abwasserrohre angeht, habe ich aber so meine Zweifel... Die Rohre sind ganz schön lang und natürlich auch sehr dick! Da fällt das Be- und Entladen ganz schön schwer!
    Auch mit dem Verlegen werden sich die Tiefbau-Kollegen schwer tun. 8)


    So ein Rohr mit einem geschätztem Durchmesser von 1 m wiegt etwa 1 Tonne je ldfm... das muss auch ein LKW erstmal verkraften, der die Rohre zum Einbauort bringen soll.


    Aber es ist wie es ist: alles hat seinen Sinn! Es werden so viele Dinge auf Fahrzeugen transportiert, von denen man nicht weiß wofür sie sind... dann werden dies Rohre bestimmt auch einen Abnehmer finden!


    Auf jeden Fall eine schöne Bastelei!
    Gruß
    Thomas

  • Hallo zusammen,


    auch wenn diese Sorte Betonröhren vielleicht nicht wirklich vorbildmäßig sind, habe ich doch mit den nächsten Papprollen weiter gebastelt und ein paar Fotos dazu gemacht.


    Auf dem ersten Foto seht Ihr die verwendeten Materialien und Kleber :


    In der Mitte liegen die nächsten drei Papprollen, wasserfester Holzleim, um die Papprollen zusammen und später die Holzkeile an die Rohre zu kleben.
    HEKI-Betonfarbe, damit aus den Papprollen auch Betonrohre werden, ein Bogen feines Schleifpapier, 0,3mm-Myrtendraht für die Niederbindungen und Sekunden-Kleber um die Niederbindungen auf der Unterseite zu fixieren.
    Aus den Kamin-Streichhölzern werden später die Keile geschnitzt ...


    Zuerst werden die drei Papprollen mit dem Holzleim zusammen geklebt :



    Wenn danach, so wie hier, auch ein Wenig vom Holzleim heraus schaut, fällt das nach dem Überstreichen mit der Betonfarbe kaum noch auf :



    Nun muss der Holzleim erst mal durchtrocknen, bevor die Papprollen durch die Betonfarbe zu Betonrohren werden.


    Die Trockenzeit habe ich genutzt um den Draht für die Niederbindungen abzulängen (jeweils etwa 25cm) und die Keile anzufertigen :



    Die Kamin-Streichhölzer haben eine Kantenlänge von 3mm, das entspricht in H0 etwa 25cm breiten Keilen.
    Die Markierungen zum Ablängen der Keile habe ich bei 5mm gesetzt :



    Nun können die Keile geschnitzt werden, aber nicht mit dem Cutter-Messer sondern mit der Minibohrmaschine und dem Schleifteller :



    Mit dem Schleifteller lässt sich die Schräge der Keile ganz leicht an die Kanthölzer bringen ...


    Abgelängt werden die Keile mit einer kleinen Laubsäge :


    Nun müssen die Sägeschnitte noch vorsichtig am Schleifteller versäubert werden, dann können die Keile an den Rohren positioniert werden.



    Die fehlenden Fotos mit den dazu gehörenden Erläuterungen füge ich ein, wenn die Farbe und der Sekundenkleber trocken sind ...


    ... Fortsetzung folgt ...



    Tschüß aus Leese


    Frank-Martin


    Gutes Werkzeug kann man(n) nur durch noch Besseres ersetzen !!! ;)

  • Hallo zusammen,


    ... nachdem der Leim getrocknet ist, werden die Rohre mit der Betonfarbe gestrichen, erst das eine Ende und wenn dies getrocknet ist (vonwegen der sauberen Finger), das andere Ende, jeweils innen und außen :



    Die Betonfarbe ist nun gut getrocknet und mit dem feinen, 180er-Schleifpapier vorsichtig übergeschliffen worden, also spricht nichts dagegen, die Niederbindungen um die Betonrohre zu "knoten" :



    Hier kann man gut sehen, wie der Draht der Niederbindungen auf der Unterseite verdrillt wurde (die kleine Spitzzange hat mir dabei gute Hife geleistet).
    Damit das "Rohrpaket" beim Fixieren der Niederbindungen, mit Sekundenkleber, nicht umfällt, lege ich es zwischen die Griffe der Spitzzange.


    Das Rohrpaket soll später möglichst nicht kippeln, wenn es verladen ist. Daher lege ich es auf eine Glasplatte und klebe die Keile mit einem Tropfen Holzleim unten an die Rohre, drei Keile pro Seite :



    Nachdem die Klebung der Keile getrocknet ist, können die Betonrohre verladen werden.


    Im Bf. Blesewitz der Röder-Thal-Bahn ist eben eine neue Fuhre mit den Betonrohren an der Ladestrasse angekommen ...
    ... ob der kleine "Kran" wohl zum entladen ausreicht ???



    Aber was soll hier bloß daraus gebaut werden ???
    Vielleicht eine neue Wasserleitung oder 'ne Pipeline längs der Weser (es muss selbstverständlich Röder heißen) für die Salzsole ???



    Tschüß aus Leese


    Frank-Martin

    Gutes Werkzeug kann man(n) nur durch noch Besseres ersetzen !!! ;)

    Edited once, last by Baumbauer 007: ... da habe ich doch gestern glatt ein Foto unterschlagen ... ts, ts, - ich glaub', ich werde älter ... ().

  • Hallo Frank-Martin,


    eine sehr schöne Szenerie zeigst Du hier. Danke. Auch das Ensemble Lok/Rollwagen mit Vollspurwagen - einfach schön.


    Nur die "Betonrohre" - die sind, wenn ich grob schätze ca. 5 m lang und haben einen Durchmesser von - naja sagen wir 50 bis 60 cm. Je nach Wandstärke würde ein Rohr minimal ca. 5 bis 6 Tonnen wiegen. Und das Kränchen --- kippt 100%ig vorne über. Schon der Versuch wäre "strafbar".


    Folgende Horrorszene:
    An den Kran wird ein Rohr angehängt, Versuch mit aller Kraft hochzuheben, was auch ein bisschen gelingt. Kran stinkt ab, kippt mit Ausleger samt Rohr vorneüber, knallt auf den Vollspurwagen in kippender Schräglage und reisst Vollspurwagen mit um. Dieser verkeilt sich im Kippvorgang untenrum mit dem Rollwagen und reisst den aus dem Gleis. Der Rollwagen schnappt auf, verbiegt und verdreht die eiserne Kuppelstange massiv und die drückt die Lok mit den Hinterachsen aus dem Gleis. Durch die enormen Drehkräfte kippt letztlich auch die Lok in Schräglage und dann gaaaanz langsam ganz um. Durch die insgesamte Erschütterung reisst nun auch noch eine der Ketten, an welchen das Betonrohr befestigt ist und eine Seite des Betonrohres knallt aus der Resthöhe noch in den ganzen Unfall hinen. Gott sei Dank sind alle beteiligten Arbeiter unverletzt, staunen und schimpfen und rufen Dir zu:" Frank-Martin, warum hast Du das getan - gib uns unsere Moba wieder!"


    Soviel in Anlehnung an die Varusschlacht. Zitat des römischen Kaisers Augustus: „Quintili Vare, legiones redde!“


    ;):D^^

    Gruss
    Robert
    BTB0e+0

    Edited once, last by BTB0e+0 ().

  • Hallo Robert und alle anderen Mitleser,


    zuerst möchte ich mich für die positiven Bewertungen und das Drücken des "Bedanken-Buttons" herzlich bei Euch beDANKEn !!!



    Ja, wenn dieser kleine "Kran" alleine ... dann könnte wohl die von Dir beschriebene Szene daraus entstehen ... aber das wollen wir doch tunlichst vermeiden :!:


    Also habe ich schon in Audorf(Röder), welcher den Übergabe-Bahnhof zur Regelspur darstellt, den großen 50to-Autokran bestellt.
    Mal sehen, wann der dann an der Ladestrasse in Blesewitz eintrifft, aber vielleicht könnte ja auch der alte Menk-Bagger aus der benachbarten Kiesgrube aushelfen :?:
    Nur bis der mit seinem Kettenfahrwerk vor Ort ist ... wohlmöglich muss danach dann auch die Ladestrasse neu gepflastert werden :whistling:



    Tschüß aus Leese


    Frank-Martin


    P.S.: ... in Beitrag 69 habe ich noch ein Foto eingefügt ...

    Gutes Werkzeug kann man(n) nur durch noch Besseres ersetzen !!! ;)

  • Moin,



    Eine Variante zum Laden von Holz. Dies ist Ebermannstadt, und es veranschaulicht die nur Güterverkehr auf der Wiesentalbahn, glaube ich, dass der Wagen wurde bei Veilbronn geladen.


    Mfg


    Tim

  • Hallo!


    Hier Paar Fotos Ladungen fuer Meine Industriebahn.Gewichte in Wagenrahmen und Magnete in Ladungen verhindern bewegungen. Nur versuch fuer beide Fotos gleich Hintergrund haben ist bischen ungluecklich ^^



  • Hallo zusammen,


    aktuell werden bei uns ( Verladestelle Altbach) sogenannte Tübinge für den Tunnelbau auf den Fildern mit der Bahn angeliefert und auf den Lkw`s umgeladen. Soll mindestens über ein Jahr so gehen. Interessante Ladung für einen Sechsachser und dann vielleicht wie heute gesehen im 5er-Pack. Das letzte Bild zeigt nach dem Abladen die Leerfahrt zurück zum Hersteller.


    Gruß Klaus

  • Das geht nur einmal, eine Beladung für den Ommr 32 (Linz) von Lenz.


    Hierzu mussten etwa 20 Dutzend „Union Briketts“ von Juweela Stück für Stück auf eine maßgeschneiderte Unterlage geklebt werden. Im Türbereich wurden schon einige Briketts entladen, sodass den beladenen Wagen ebenfalls als statisches Schaustück mit die benötigte Entladearbeiter und Hilfsmittel an der Ladenstraße abgestellt werden kann. Demnächst werde ich einen Villach von Lenz auf konventioneller Weise (Schüttgut) mit Briketts beladen, eine Arbeit die erheblich weiniger nervt und minder zeitraubend ist.






    Gruß,


    Jacques Timmermans

  • Hallo Jacques,


    tolle Frickelarbeit! Um ein wenig mitzufühlen habe ich die Briketts mal gezählt. Es sind ca. 1200 Stück, die man sehen kann. Mit welchem Kleber hast du sie fixiert?


    Ich hatte ein ähnliches Projekt vor, nämlich aus den Ziegelsteinen richtiges Mauerwerk zu formen, das den "human touch" hat, den keine Fräse und kein Laser(programierer) erzeugen kann oder will. Natürlich zur Erzeugung einer Gussform, mit der man dann viele Mauerstücke erzeugen kann. Aber da ich immer noch keine Anlage habe, auf der Züge fahren können, ist erst einmal "Basisarbeit" dran.


    Bastelgrüße


    Gerd

  • Hallo Jacques,


    die Briketts von Juwela sind einsame Spitze, aber dein Umgang damit ist nicht zu toppen!!! Kompliment


    von Hans


    dem Altenauer (ohne Briketts)

    Hans
    der Altenauer


    - unterwegs im schönsten Mittelgebirge Deutschlands - sowohl Regelspur als auch auf der Meterspur... ;) -

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