Ladegüter - selbst gebaut

  • Hallo Frank,


    super gemacht, insbesondere das "Stroh" und der "Fahrgastvergleich". Nun habe ich eine schöne Anleitung für mein gleiches Vorhaben, muss mir nur noch die besseren "Fahrgäste" besorgen. :thumbup:


    Meine Frage an Dich: hast Du ein Vorbild für die Anordnung des Trenngitters? Ich habe nämlich in den Ferien Ende der 60er in Vorsfelde(Grenze) gegen gutes Geld geholfen, Rinder vom Waggon auf Lkw zu verladen (Der Stift am Eiswagen? :D ). Da waren immer 2 Trenngitter so angeordnet, dass der Waggon in 2 Hälften geteilt war und der Türbereich frei blieb, damit die Fahrgäste getränkt und gefüttert werden konnten.


    Nachteil der Anordnung die ich kenne ist, dass man mit dem Vorsatzgitter kaum noch was von den Reisenden sieht ;(


    Viele Grüße
    Eckhard

  • Hallo Eckhard,


    Du hast mit Deinen Beobachtungen recht. Ich habe allerdings auch die von mir verwirklichte Variante gesehen.


    Wenn nicht, hätte ich auch meine Lösung verwirklicht, um wenigsten etwas von den "Fahrgästen" zu sehen.


    Viele Gruesse


    Frank

    "Teppichbahn in Augenhöhe",


    gesteuert per PC mit TrainController, SmartHand, iPad, Intellibox I und Daisy Funk

  • Hallo zusammen,


    Mein Sägewerk hatte mal wieder zuviel Hölzer für meinen Lokschuppen gefertigt, da kam mir die Idee aus dem Rest Schnittholzstapel für meinen Rungenwagen zu basteln.


    Als erstes baute ich mir eine Stapelvorlage für die Hölzer aus einem Stück beschichteter Spanplatte und Alu-Winkelprofilen. Die Vorlage hat eine Breite von ca. 1,20 m und eine Länge von 5,00 m umgerechnet in 1:45 ca. 2,6 cm x 11,1 cm. Dort habe ich dann meine zuvor abgelängten Hölzer rein gelegt und mit Stapelleisten aus Furnierresten gepackt.


    das Ganze habe ich mit Alleskleber verklebt. Damit ich für Stapelleisten den selben Abstand hinbekam, sind Markierungen mit dem Bleistift auf dem Alu gemacht worden.
    Nach dem Stapeln kann man die Schrauben an einer Seite der Vorlage lösen und den fertigen Stapel ohne ihn zu beschädigen entnehmen.



    An der Unterseite habe ich dann noch dickere Furnierstreifen als Lagerhölzer aufgeklebt, und damit das Ganze nicht beim Transport verrutscht sind dann noch Bandeisen angeracht worden.



    Diese habe ich aus einer Werbezeitschrift die einen passenden schwarzen Rand hatte geschnitten. Um die Stahlklammer darzustellen benötigte ich noch etwas silberfarbenes das ich bei meiner Frau in der Bastelkiste fand.
    Ein Klebebogen mit selbstklebenden Weihnachtsmotiven.



    Angebracht sieht das dann so aus.




    Die Enden der Hölzer habe ich bewust nicht ganz scharfkantig geschnitten, da beim Original auch noch Teilweise die Fällschnitte verhanden sind.


    Wenn ich dann alle Stapel fertig habe gibt es dann noch ein Bild vom fertig geladenen R 20.


    Einen schönen Abend


    Achim

  • Hallo,


    hier mal ein paar Fotos wie die Holzstapel auf meinem Rungenwagen aussehen.



    Da fehlt jetzt noch eine Lage Holzstapel, muss ich allerdings noch bauen.



    Da mir leider die Zeit fehlt, die zweite Lage anzufertigen, habe ich die ersten vier Stapel schon mal verladen.
    Um später mal die Ladung wechseln zu können, bekommen die Stapel noch einen Holzboden auf dem sie verklebt werden.


    @ Thomas
    Wenn ich die Zeit und die anderen Stapel fertig habe, wäre so eine T-Aktion auf jeden Fall machbar.


    Gruß
    Achim

  • Hallo,


    die ortsansässige Möbeltischlerei Holz & Söhne in Bischofsheim hat übergeordnete Bedeutung, die Kunden kommen aus der ganzen Gegend. Für die anstehenden Aufträge hat Herr Holz sen. schon vor Wochen eine größere Menge edles Tropenholz bestellt, das direkt aus Übersee als Stammware geliefert werden soll. Endlich ist es an der Ladestraße angekommen (fehlt eigentlich nur noch der Viessmann-Bockkran zur Entladung):


    Die Stämme haben einen Durchmesser von etwa 90 cm, so dass der Lademeister sie mittig auf dem Flachwagen, hier ein Lenz-H 10, verladen hat. Die Sicherung erfolgt mit Keilen (90 Grad-Winkel nach oben, Höhe ca. 1/5 des Stammdurchmessers), die Keile sind sauber auf den Bohlenbelag vernagelt.


    Die Ausgangsmaterialien zum Bau sahen so aus:


    Ich habe auf meiner Seite eine Beschreibung des Baus erstellt.


    Gruß aus Bischofsheim
    Thomas

  • Hallo!


    Hier moechte Ladung vorstellen, welche ist fuer Mein Holzwagen bestimmt.Wird auf Meine Werksbahn als Abfallwagen Dienen.Grund ist Schaumstoff, mit Holzkitt in Form gebracht, und Ein Bisschen zerkleinerte Beton, Ziegel, Gips, Begruenungsreste und Modellgrass sind daraufgeklebt, sammt Holzreste und Fasser.




    Gruesst


    Vladimír :)

  • Verladung Claas Superautomatik auf Lenz X 05


    Hallo zusammen,


    ein Stöbern in meiner Mobakiste förderte einen Claas Superautomatik zu Tage. Hier bot sich eine Verladung via X 05 oder R 20 an.


    Dies ist natürlich nicht neu, entsprechende Umsetzungen habe ich auch schon auf verschiedenen Anlagen gesehen. Nach den obligatorischen Trockenübungen (Stellproben) habe ich mich für die Anmietung eines X 05 entschieden.


    Erforderliches Werkzeug und Material:


    - Tischkreissäge


    - Pinzette


    - Kleiner Seitenschneider


    - Cuttermesser


    - Klöbchen mit Bohrer 0,8


    - Feile


    - Kleine Zange mit runden Backen


    - Ponal Express


    - Uhu Kraft ohne Lösungsmittel


    - Gütermann Gummifaden für Abspannungen


    - Perlenstifte aus dem Bastelbedarf


    - Fleischspiesse 250 mm lang


    - Sekundenkleber zur Fixierung der Befestigung




    Da ich die Ladung vom X 05 bei Bedarf abnehmen möchte, dient als Basis ein passender Holzboden der Fa. Zapf Modell. Diesen habe ich entsprechend mit Weathering von Modellmates gealtert.


    Nun können die Räder vom Claas abgenommen und die Achse entfernt werden. Dies ist erforderlich, da der Claas auf dem X 05 sonst übersteht. Bei dieser Gelegenheit habe ich auch den Seitenbalken abgenommen.


    Nun den Boden in den X 05 einlegen und die zu verladenden Teile anordnen. Passende Holzbalken zur Ladungssicherung habe ich auf der Proxxon nach Maß geschnitten (Herkunft Fleischspieße).


    Diese Spieße haben bei einer Stärke von 4 x 3 mm genügend „Fleisch“ zur Aufnahme der Zurrösen.


    Die Leisten der Ladungssicherung wurden mit Ponal Express auf den Holzboden geklebt. Hierbei immer die Abbindezeit abwarten. Danach kann die Position der Zurrösen angezeichnet werden. Die Ladung habe ich nun erst einmal abgenommen um die entsprechenden Löcher für die Aufnahme der Zurrösen zu bohren. Die Stege der Perlenstifte kürzen, Zurrösen versenken und mit Sekundenkleber fixieren. Aus den Stegen können zusätzlich passende Ringe hergestellt werden. Nach Aushärtung des Klebers habe ich die Sicherungsbalken mit stark verdünntem Verwitterungsmittel von Modelmates behandelt. Nun noch mit einem dünnen Filzstift die Nägel vortäuschen und …….“ Kaffee ist fertig!“


    Der Holzboden hat durch das Verkleben mit der Ladungssicherung genügend Stabilität. Er wird nun wieder auf dem X 05 positioniert. Nun kann die Beladung beginnen. Diese kann nun Stück für Stück mit dem Gummifaden gesichert werden. Die Knoten an Anfang und Ende wird mit Uhu Kraft ohne Lösungsmittel gesichert.


    Mir hat diese Bastelei grossen Spass bereitet.


    Was noch zu tun ist: Schutzgummis bei Kontakt der Sicherungsleinen mit dem Lack.


    Bilder sagen mehr als Worte.











    Wer auf den Geschmack gekommen ist… toi, toi, toi!


    Viele Gruesse


    Frank

    "Teppichbahn in Augenhöhe",


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  • Hallo Frank,


    das sieht gut aus und kommt genau passend!


    Ich habe hier einen X05, einen Claas Automatik und eine Proxxon-Säge - Potzblitz, ich dachte schon die Fotos hättest Du bei mir gemacht...


    Vielen Dank, so kann ich mir ein gutes Beispiel an Deinem Bericht nehmen.

  • Verladung Motor Grossdiesel auf Lenz R 20


    Hallo zusammen,


    als ich meine V60 bei Kieskemper in Freckenhorst abgeholt habe, fiel mein Auge auf eine Ladegutneuheit der Firma Ladegüter Bauer Spur 0 „Großdieselmotor alt limitiert“ (Länge 147 mm Höhe ca. 58 mm mit Holzrahmen). Da konnte ich nicht vorübergehen, denn vor meinem „geistigen Auge“ fand schon der Transport auf einem meiner R 20 statt.


    …..dieses Bild hatte ich im Kopf…




    Doch nun zur Umsetzung. Nach den obligatorischen Trockenübungen (Stellproben) habe ich mich für die Anmietung eines R 20 mit vollständiger Rungenbestückung entschieden. Hier kann natürlich auch jeweils anders realisiert werden. Nur Kopfrungen, ohne Rungen etc. siehe Bild weiter unten.


    Erforderliches Werkzeug und Material:


    - Tischkreissäge zum Ablängen der Balkensicherung (geht auch mit einer Feinsäge)


    - Pinzette


    - Kleiner Seitenschneider


    - Cuttermesser


    - Klöbchen mit Bohrer 0,8


    - Feile


    - Kleine Zange mit runden Backen


    - Ponal Express


    - Wagenboden R 20 von Zapf Modellbau


    - Befestigungskette


    - Brünierungsmittel


    - Kettelstifte aus dem Bastelbedarf


    - Kieferleiste 5 x 5 mm aus dem Baumarkt


    - Alterungsmittel flüssig Modelmates


    - Sekundenkleber zur Fixierung der Befestigung



    Da ich die Ladung vom R 20 bei Bedarf abnehmen möchte, dient als Basis ein passender Holzboden der Fa. Zapf Modell. Diesen habe ich entsprechend mit Weathering von Modellmates gealtert.


    Nun kann das Ladegut auf dem Wagen platziert und bei Bedarf verschoben werden. Der Motor wird schon auf einem Grundgestell geliefert.


    Bei der Ladungssicherung habe ich mich für 5 x 5 mm Fichtenleisten entschieden, sie haben genügend „Fleisch“ zur Aufnahme der Zurrösen.


    Nun bekommt die Proxxon Arbeit. Gestartet bin ich mit den jeweiligen Kupplungsseiten und habe 4 Querbalken a´ 57 mm abgelängt. Nach Anordnung auf dem Holzboden können die Streben auf Mass (ca. 34 mm) geschnitten werden. Eine Stellprobe gibt nun Auskunft darüber, ob die Ladung unbeweglich ruht. Anschliessend erfolgt die Fixierung mit Ponal Express.


    Bitte die Abbindezeit beachten!


    Die seitliche Ladungssicherung wird im nächsten Schritt abgelängt (ca. 145 mm) und ebenfalls mit Ponal Express auf den Holzboden geklebt.


    Die Ladung habe ich nun erst einmal abgenommen um die entsprechenden Löcher für die Aufnahme der Zurrösen zu bohren. Die Stege der Kettelstifte kürzen, Zurrösen versenken und mit Sekundenkleber fixieren. Aus den abgekniffenen Stegen können zusätzlich bei Bedarf passende Ringe hergestellt werden. Nach Aushärtung des Klebers habe ich die Sicherungsbalken mit stark verdünntem Verwitterungsmittel von Modelmates behandelt. Nun noch mit einem dünnen Filzstift die Nägel vortäuschen.


    Der Holzboden hat durch das Verkleben mit der Ladungssicherung genügend Stabilität. Er wird nun wieder auf dem R 20 positioniert. Nun kann die Beladung beginnen. Die Kettensicherung (nach Brünierung und Behandlung mit Modelmates Rostrot) erfolgt über Kreuz.


    Bilder sagen mehr als Worte. Die Qual der Wahl...




    Ansichten








    Übrigens: Die Zurrösen neben dem Motorblock werden evtl. mal eine Plane fixieren. Muss nicht, aber kann.


    Auf die Spitze getrieben… ;)


    Bei meiner Suche nach den Kettelstiften sind mir Antik-Prismenstifte ,auch von Rayher, in die Hände gefallen. Sie eignen sich entsprechend gekürzt hervorragend als Nagelung. Aber dies ist natürlich meine persönliche Meinung. Das werde ich jedenfalls beim nächsten Ladegut probieren.


    Wer auf den Geschmack gekommen ist… toi, toi, toi!


    Viele Gruesse


    Frank


    "Teppichbahn in Augenhöhe",


    gesteuert per PC mit TrainController, SmartHand, iPad, Intellibox I und Daisy Funk

  • Hallo Frank,


    vielen Dank für deinen neuen Bericht - du mauserst dich langsam aber sicher zum einem echten Ladegutspezialisten - und vor allen Dingen werden deine gezeigten Arbeiten immer besser! :thumbsup: Macht richtig Freude sich durch die Beiträge zu lesen...


    Wann zeigst du uns denn mal wieder ein paar Eindrücke von deiner Teppichbahn in Augenhöhe?


    Gruß, Dirk.

  • Hallo Frank,


    da hast Du eine wirklich sehr schöne Beladung gebaut. :thumbsup:


    Nur eines Frage ich mich. Wäre die Beladung im Vorbild für den R20 noch machbar oder ist der Motor zu schwer für den Rungenwagen?
    Ist nur mal so ein Gedanke....?(

    Gruß Signum oder auch Thomas
    Ich habe keine Macken, das sind Special Effects

  • Hallo Tomas,
    Du kannst einem aber einen Schrecken einjagen. Meines Wissens betrug die Ladefähigkeit 15 Tonnen.


    Ich bin davon ausgegangen, dass dies bei dem Motõrchen reicht.

    "Teppichbahn in Augenhöhe",


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  • Moin,


    also der R20 ist m.E. für einen so großen Motor ungeeignet. Ich habe mal eben bei MTU nachgesehen. Ein V20 in der Größe kann schon mal 22,8t wiegen. Gut aussehen tut es trotzdem.


    Gruß, Ian

  • Hallo Frank,


    es sieht auf jeden Fall klasse aus und ich würde es auch so lassen, aber das kleine Teufelchen im Kopf haute mir gleich in den Nacken und meinte das der Motor evtl. zu schwer sein könnte.


    Ich hatte mir mal eine Beladung (Stahlplatten) für meinen Remms gegönnt.
    Hier war es recht einfach Aufgrund der Maße das spezifische Gewicht zu ermitteln. Obwohl die Stahlplatten schick um stimmig auf dem Wagen aus sahen, war der Wagen (Lastgrenze liegt glaube ich bei knapp 60t) mit den Platten überladen. Ich hab die Beladung dann nicht für den Wagen genommen. ;(


    Ich will Dir nicht den Spaß an der schönen Beladung auf dem Wagen verderben. Es dient lediglich als Hinweis.

    Gruß Signum oder auch Thomas
    Ich habe keine Macken, das sind Special Effects

  • Hallo zusammen,


    ich möchte mich bei allen, die hier ihre Arbeiten vorstellen recht herzlich bedanken :thumbup:


    Das Thema finde ich super und habe es auch abonniert. Alle bisher vorgestellten Sachen finde ich total gelungen und gibt einem eine super Vorlage, die Dinge mal nachzubauen.


    Danke und macht weiter so tolle Sachen,


    Christoph

  • Der Circus kommt in meine Stadt …… Teil 1


    Hallo zusammen,


    ich habe noch gesehen, dass der Circus per Bahn anreiste und auf dem Gütergelände reges Treiben herrschte. Das übt nicht nur auf Kinder eine große Faszination aus. Ich rieche es förmlich schon. Am kommenden Wochenende steht ein Gastspiel des Circus Krone in meiner Heimatgemeinde an. Ein Vorauskommando, bestehend aus


    - Zugmaschine Hanomag ST 100


    - Materialhänger


    - VW Bully Plakatierung


    - Heuwagen für die Erstversorgung


    ist bereits im Güterbahnhof eingetroffen. Zugmaschine und Materialhänger sind hier ein Sonderfall. Die aufgearbeitete Einheit konnte leider bei dem ersten Gastspiel in diesem Jahr noch nicht mitreisen. Sie stoßen, frisch lackiert und aufgearbeitet, nun hier zur Truppe.


    (Man muss sich halt etwas ausdenken, denn ich wollte keinen kompletten Circus Zug in Spur 0 nachbilden!) :D


    Doch nun der Reihe nach.


    Mein Haushaltsvorstand hat mir im vergangenen Jahr diese Schuco-Einheit geschenkt:



    Nach den obligatorischen Stellproben habe ich mich für die Anmietung eines X 05 und R 20 ohne Rungenbestückung entschieden.


    Erforderliches Werkzeug und Material:

    - Tischkreissäge zum Ablängen der Balkensicherung (geht auch mit einer Feinsäge)


    - Pinzette


    - Kleiner Seitenschneider


    - Cuttermesser


    - Klöbchen mit Bohrer 0,8


    - Feile


    - Kleine Zange mit runden Backen


    - Ponal Express


    - Wagenboden R 20 + X 05 von Zapf Modellbau


    - Befestigungsketten von Zapf Modellbau


    - Brünierungsmittel


    - Kettelstifte aus dem Bastelbedarf von Rayher


    - Prismenstifte aus dem Bastelbedarf von Rayher


    - Kieferleiste 4 x 4 mm aus dem Baumarkt


    - Alterungsmittel flüssig von Modelmates


    - Sekundenkleber zur Fixierung der Befestigung Pattex lösungsmittelfrei


    Bauablauf:


    Da ich die Ladung vom X 05 und R 20 bei Bedarf abnehmen möchte, dient als Basis jeweils ein passender Holzboden der Fa. Zapf Modell. Diesen habe ich entsprechend mit Weathering von Modelmates gealtert.


    Nun kann das Ladegut auf dem Wagen platziert und bei Bedarf verschoben werden Bei der Ladungssicherung habe ich mich für 4 x 4 mm Fichtenleisten entschieden, sie haben genügend „Fleisch“ zur Aufnahme der Zurrösen und Prismenstifte.


    Nun bekommt die Proxxon Arbeit. Von den Kiefernleisten werden 8 Stücke a´ 20 mm abgelängt und einseitig angeschrägt. Nach Anordnung auf dem Holzboden erfolgt die Fixierung mit Ponal Express.


    Bitte die Abbindezeit beachten!


    Die Ladung habe ich nun erst einmal abgenommen um die entsprechenden Löcher für die Aufnahme der Zurrösen zu bohren. Die Stege der Kettelstifte kürzen und die Zurrösen versenken. Die Fixierung mit Sekundenkleber erfolgt erst mit eingehängte Kette. Hier bekommt man eine gewisse Spannung automatisch.


    Aus den abgekniffenen Stegen können zusätzlich bei Bedarf passende Ringe hergestellt werden. Nach Aushärtung des Klebers habe ich die Sicherungsbalken mit stark verdünntem Verwitterungsmittel von Modelmates behandelt. Als Nagelung habe ich dieses Mal Antik-Prismenstifte von Rayher verarbeitet.


    Der Werkstattwagen wurde mit Radkeilen und seitlich mit Kiefernleiste, beidseitig abgeschrägt, gesichert. Nagelung siehe oben.


    Nach der Durchtrocknung habe ich den Boden auf die jeweiligen Fahrzeuge gelegt.


    Nun kann die Beladung beginnen. Die Kettensicherung (nach Brünierung und Behandlung mit Modelmates Rostrot) erfolgt für die Zugmaschine über Kreuz, bei dem Werkstattwagen gerade. Hierfür hatte ich ein Vorbildfoto.


    Bilder sagen mehr als Worte.








    Und nun der Hänger..



    Stellprobe und Verzurrung. Übrigens: die Scheuersicherungen bestehen aus Schrumpfschlauch. :)



    Umzug auf den R 20....





    Wer auf den Geschmack gekommen ist… toi, toi, toi!


    Viele Gruesse


    Frank

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  • Der Circus kommt in meine Stadt …… Teil 2


    Heuladung für Brawa Omm 52 -der 2. Anlauf-


    Hallo zusammen,


    im Mittelpunkt des zweiten Teiles „Der Circus kommt in die Stadt“ steht der Heuwagen für die Erstversorgung der Tiere.


    Ja, ihr habt richtig gelesen, es ist dies mein zweiter Anlauf. Den Ersten und mein negatives Erfolgserlebnis habe ich der Vollständigkeit halber in einem eigenen Bericht dokumentiert.


    Meine Rahmenbedingungen für den 2. Anlauf:


    - wechselbarer Einsatz
    - zusätzliches Gewicht im Einsatz unterbringen
    - Möglichkeit einer Teil-Beplanung vorsehen
    - Einsatz für Brawa Omm 52
    - Der Heuwagen soll thematisch zum Circus Zug passen, aber auch separat verkehren können.
    - Es sollen die Heuballen von Paulo zum Einsatz kommen.


    Ja, ich weiß. Diese Ladung ist kein Schnäppchen und man kann alles auch selbst herstellen. Stimmt, das kann man. Aber mir ist es halt nicht gelungen! Siehe sep. Bericht.


    Doch nun der Reihe nach. Nach meinen obligatorischen Entwurfszeichnungen am PC




    habe ich folgendes Werkzeug und Material bereitgelegt:


    - Tischkreissäge zum Schneiden der Grundplatten (geht auch mit dem Cuttermesser)
    - Pinzette
    - Kleiner Seitenschneider
    - Cuttermesser
    - Klöbchen mit Bohrer 0,8
    - Feile
    - Kleine Zange mit runden Backen
    - Ponal Express
    - Kettelstifte aus dem Bastelbedarf von Rayher
    - Sekundenkleber zur Fixierung der Befestigung Pattex lösungsmittelfrei
    - Gummifaden für die Ladungssicherung (Gütermann)


    Da der Brawa Omm 52 eher leichtgewichtig ist, habe ich für ein zusätzliches Gewicht direkt über dem ersten Grundbrett gesorgt. Nun bringt der gesamte Einsatz ein „Kampfgewicht“ von 187 g auf die Waage. Dies hat dem Wagen gutgetan!


    Wie in der folgenden Abbildung gezeigt, habe ich mich nach reiflicher Überlegung für einen Schichtaufbau mit 5 mm Trittschalldämmung entschieden. Hierbei konnte ich die Höhe in 5 mm Schritten variieren.



    Hinweis: Will man auch die Möglichkeit einer künftigen Teil-Beplanung vorsehen, muß der Grundaufbau entsprechend Spiel haben.


    Die Lage der ersten Heuballenreihe wird auf der Grund- und Deckplatte angezeichnet. Die Grundplatte nimmt die Zurrösen für die Ladungssicherung auf. Nun die entsprechenden Löcher für die Aufnahme der Zurrösen bohren, die Stege der Kettelstifte kürzen und die Zurrösen versenken. Anschließend mit Sekundenkleber fixieren. Um die Abbindezeit zu überbrücken, bietet sich eine Pause mit Kaffee. Tee oder etc. an.



    Parallel zu den Zurrösen habe ich in der Deckelplatte mit einer Lochzange (wird bei mir sonst für Gürtel gebraucht) Kerben gedrückt. Sie dienen als Führung und Fixierung der Seilsicherungen.
    Der innere Kern der unteren Heulage besteht aus Styrodur und wurde mit Schmirgelpapier auf die richtige Höhe gebracht. In kleinen Dingen wird man sparsam!


    Nun kann mit lösungsmittelfreiem Kleber die erste Schicht aufgeklebt werden. Die Heuballen können in einem gewissen Umfang durch Zusammendrücken verkleinert werden. Bitte beschweren und gut durchtrocknen lassen.
    In der gleichen Vorgehensweise werden Lage 2 und 3, immer versetzt, aufgelegt und ebenfalls verklebt. Bitte immer die Flucht mit den Zurrösen im Auge behalten. Man erleichtert sich damit seine folgenden Arbeiten.
    Zuerst die Längsbildungen anbringen. Hier bewährt sich der Gütermann elastische Faden. Er behält seine Spannung.



    Danach die Querbindungen.



    Ich habe mich eine vollständige Sicherungsbindung entschieden. So habe ich es auch schon in der Praxis gesehen. Denkbar ist aber auch eine sparsamere Verwendung der Bindungen.


    Und nun….. versenken des Einsatzes! Fertig……






    Mit dem Ergebnis des 2. Anlaufes bin ich zufrieden.


    Wer auf den Geschmack gekommen ist… toi, toi, toi!


    Viele Gruesse


    Frank





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  • Heuladung für Brawa Omm 52 -der 1. Anlauf-


    Ich habe im vorherigen Beitrag versprochen, auch über den ersten Anlauf zu berichten. Nun denn….


    Meine Rahmenbedingungen für den 1. Anlauf:


    - Wechselbarer Einsatz
    - Möglichkeit einer Teil-Beplanung vorsehen

    - Einsatz für Lenz Rungenwagen R 20
    - Anfertigung entsprechender Heuballen aus Styrodur- Bestreuung mit Heki Grasprodukten nach Mischung



    Nach einer umfangreichen Recherche s.o. habe ich mich mit Blick auf die Maße des R 20 für eine Heuballengröße von 25 x 17 mm entschieden. In der Lage 1 können in der Mitte 7 Ballen unbearbeitet bleiben. Sie sind beim Endprodukt nicht zu sehen.



    Erste Stellprobe mit Blick auf die Ladungshöhe. Die Blöcke Styrodur müssen noch gem. Plan zu Ballen geschnitten werden.



    OK, passt.




    Für die Heuballen habe ich mich für eine Mischung aus verschiedenen Heki Grasfasersorten incl. einer Prise Hanf entschieden.



    Hier die Mischung..... :P :D




    Der nächste Schritt war das Wälzen der Styro-Blöcke in eingefärbten Ponal und bestreuen mit der Heumischung.


    Davon existieren keine Bilder. Die Tätigkeit und das Ergebnis waren eine einzige Katastrophe. Vielleicht kann man es mit „klebende Sauerei“ umschreiben. Mit einem dicken Hals habe ich das Ergebnis versenkt.


    ;( ?( :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing:


    Soweit zum 1. Anlauf.


    Viele Gruesse


    Frank

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