Feinmechaniker gesucht, Weichenzunge

  • Hallo,


    da mir das handwerkliche Geschick für nachfolgende Arbeit fehlt, suche ich einen hilfsbereiten und begabten Spur 0er, der mir helfen möchte.


    Es geht um folgende Weichenzunge von Hassler:


    hassler-weichenzunge-20211205.jpg


    Es soll der Schienenfuß bis zur Verjüngung rechts abgetragen werden, ca. 1,2mm von unten gemessen. Daraufhin soll ein neuer Schienenfuß aus 0,5mm Material nachgebildet werden und der Stift wieder eingesetzt werden. Am Ende soll die Weichenzunge mind. 0,6mm weniger Höhe als das normale Schienenprofil haben. Andernfalls kann ich keine sinnvollen Kleineisen mit Gleitplatten für meine Hassler Weiche konstruieren. Das Vorhaben hat keinen Anspruch auf eine 100% vorbildliche Weichenzungen. Dafür gibt es bekannte und begnadete Hersteller. Aber schön soll die Weiche trotzdem werden.


    Natürlich bin ich bereit für diese Arbeit eine fairen finanziellen Beitrag zu leisten.


    Danke und Gruß

    Djordje

  • Hallo,


    versuch‘ s doch mal mit 3D Druck, haha 😂 Da ist Dir doch schon so viel gelungen.


    Statt Resin einfach mal Neusilber in die Kammer einfüllen… 😂 8o 🙈


    Nur mal ein kleiner Advents-Scherz, nix für ungut, Tschokko

  • Quote

    Natürlich bin ich bereit für diese Arbeit eine fairen finanziellen Beitrag zu leisten.

    Du drehst Dich im Kreis......


    Die Hersteller haben die Skills und Werkzeuge dafür entwickelt und gebaut. Du solltest entweder aufhören das Rad neu zu erfinden oder anfangen, dir die nötigen Dinge zu erarbeiten. Eindach weniger schreiben, dafür etwas mehr machen 8o


    Das Anschauungsmaterial liegt quasi überall herum :S


    J09HpK.jpg


    Und wo ein Wille ist, ist auch eine Lösung.....


    ipk3.jpg


    Nicht aufgeben! Nebst ist der Mann!


    Null-Problemo 8)

  • Schraubstock und Feilen für den Anfang werden auch bei Dir vorhanden sein.

    Ja, ist vorhanden. :) Aber dafür bin ich zu grobmotorisch veranlagt. Und wie krieg ich dann das Blech verlötet ohne das es Wellen schlägt? ;) Mensch, ich weiß das man das sicherlich alles selber hinkriegt. Aber wie heißt es so schön, Schuster bleib bei deinen Leisten. 3D-Zeichnen und Lasern, damit kann ich prima dienen. Beim Rest wird es wackelig...


    Gruß

    Djordje

  • Quote

    Aber wie heißt es so schön, Schuster bleib bei deinen Leisten.

    Wenn das so ist, musst Du dir eben Fertigweichen oder entsprechend vorgefertigte Bausätze kaufen.


    Mich stören Beiträge wie Feinmechaniker gesucht, Hersteller für XY gesucht, etc.

    Nicht nur das Fähigkeiten verloren gehen, sie werden erst gar nicht mehr erworben. Es darf sich dann aber auch niemand Beschwerden, dass auf Anlagen nur noch das schön ist, was man für Geld fertig kaufen kann.



    Im Prinzip wird dir jeder Modellbauer seine Erfahrungen weiter geben und dir gerne zeigen, wie man läuft. Es wird dir aber auf Dauer keiner die Hand halten, sprich: laufen musst Du irgendwann selbst.


    Null-Problemo 8)

  • Hallo Djordje,


    nur wenn Du versuchst, die Zunge selber zu bauen, dann ist vielleicht nachfolgender Hinweis nützlich, den ich mal irgendwo gelesen habe:

    Schiene über dem Fuß auf der gewünschten Länge vorsichtig einsägen. Laubsägeblatt oder schmale Trennscheibe in der gewünschen Breite aussuchen. Fuß hochbiegen und Anlöten und meines Erachtens erst anschließend die Zunge an die Backenschiene anpassen.

    Für meinen Weichenbau in 0 und 0e war mir aber dieser Aufwand aber zu hoch.


    Gruß Wolfgang

  • Tschokko,


    schau mal bei Hegob nach. Auf Seite 15 seiner Preisliste bietet er Weichenzungen aus Neusilber an. Sie könnten

    deinen Vorstellungen entsprechen, da ich diesbezüglich schon vor ein paar Jahren bei Herrn Obst angefragt hatte.

    Aber natürlich bringt der Versuch, das Problem selbst zu lösen, auch einen Modellbahner ohne Metallerausbildung

    ein wenig weiter. Probier´s einfach. Viel Erfolg.

  • Nabend,

    guck mal hier, ich habe es hier auch mal selbst gemacht und beschrieben (und auch hinbekommen mit Feilen und einem Dremel mit Schleifsteinen). Dauert natürlich länger als 2 Minuten aber ist ja auch etwas aufwendiger als Kaugummi kauen. Letztlich hält man aber nur ein Schienenprofil an einen Schleifstein/Feile/Schleifband.Und ab und an mal schauen ob "was schief" läuft.

    Und es verbietet Dir auch niemand den Fuß der Backenschiene etwas zu schwächen, um die Zunge etwas einfacher anliegen zu lassen.

    Auf jeden Fall Zeit lassen und lieber 5 mal schauen anstatt einmal falsch schleifen.

  • Moin,


    man Djordje, du kannst einem aber auch den Spass verderben. Meine Wiechenzungen habe ich in H0 Zeiten gefeilt, mit der Laufsäge gesägt oder aus verschiedenen Profilen zusammengelötet. Ab und an fiegt mal was in die Tonne, nennt sich dann Lehrgeld. Du bearbeitest butterweiches Neusilber oder Messing, das ist doch keine Wissenschaft. Wenn du mal wochenlang an gehärtetem Werkzeugstahl mit der Diamantfeile rumgestrichen hast für 2/100mm, das macht dann keinen Spass mehr.


    Du kannst konstruktiiv denken, also such dir einen anderen Weg deine Weichenzungen zusammenzusetzen. So alà einfache Spannvorrichtung zum Abfräsen des Schienenfusses. Dann da einen Blechstreifen aufzulöten ist doch easy.


    Gruss, Dirk

  • Hallo Zusammen,


    in den bunten HP1 von Willi Kosak gibt es die Anleitung wie man bezüglich Weichenzungen vorgehen kann - ich weiß nicht mehr genau wo das los geht ... aber meiner diffusen Erinnerung folgend so Heft 12..17 irgendwo - vielleicht kann das ja jemand für Djordje konkretisieren? ( Ich hab die Hefte gerade nicht zur Hand )


    Viele Grüße,

    Stefan

  • Moin Djordje,


    jetzt spann uns nicht auf die Folter, was war denn der entscheidende Hinweis ?


    Viele Grüße,

    Stefan

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