Aus neu mach alt

  • Moin,


    gestern habe ich mich dann doch getraut. Im Internet gibt es zahlreiche Filme zum Thema altern. Einer ist dabei, der mich dann dazu getrieben hat, es selbst einmal auszuprobieren.

    Der YouTuber Kunstmichi hat in einem Film die BR24 von Lenz gealtert. Von ihm stammt auch der Tipp mit dem Window Color, doch dazu gleich mehr.


    Es kostet doch schon Überwindung ein Modell, für das man eine Menge Geld bezahlt hat, so zu bearbeiten, das es kein Zurück mehr gibt. Also sollte man es sich genau überlegen, was man tut und vor allem wie man es tut.


    Also dachte ich mir, ich beginne es ersteinmal so wie es "Kunstmichi" in seinem Video beschrieben hat.

    Ich bestellte mir von Revell matten Klarlack, Lederbraun und Aqua Color Mix. Mit Malerkrepp klebte ich von innen die Fenster ab. Window Color kam jetzt von außen auf das Fensterglas und auf die Lampen.

    Drei Tage später hatte ich die bestellte Ware im Briefkasten.

    So mischte ich den matten Klarlack mit einem Spritzerchen von dem Lederbraun und dem Aqua Color Mix so an, das ich mit der Airbrushpistole einen zarten Auftrag auf meine 24 aufbringen konnte.

    Der Glanz der Lok war verschwunden und die Pulverfarben die ich benutzen wollte konnten besser haften. Ich hatte ein Foto als vergleich gemacht, aber den Unterschied kann man auf dem Bild kaum erkennen.

    Nachdem ich die Lok komplett mit dem Pulver bearbeitet hatte, wurde reiner matter Klarlack zum fixieren aufgetragen.

    Ganz so krass wie es der Kunstmichi gemacht hatte, wollte ich nun nicht vorgehen. Hatte doch ein wenig Bammel davor, das die beweglichen Teile anschließend nicht mehr so beweglich sind, wie sie es sein sollten. Was am Gestänge noch zu glänzend aussah habe ich dann mit Tusche nachbearbeitet.


    Noch gibt es ein Zurück. Die Kontakte zwischen Lok und Tender sind abgeklebt.


    Kaum zu erkennen. Die erste Schicht mit dem Spritzerchen Braun.


    Quizfrage: was wurde hier bearbeitet?


    Sieht doch schon besser aus. Wobei ich sagen muss, das die Bilder die Farben nicht so ganz korrekt wiedergeben.





    Die Klebestreifen von der Innenseite und das Window Color wurden entfernt. Also für meine erste Lok muss ich sagen... Mir gefällt sie

    Als letztes kommt jetzt die echte Kohle noch auf den Tender, sowie ein wenig Kohlebrösel auf den Fußboden im Inneren.


    Schönen Sonntag noch

    Gruß

    Söhnke

  • Also mir gefällts ganz gut. Bist du denn selbst zufrieden und wirst es wieder tun? Ich habe mich aus den von dir genannten Gründen noch nicht rangetraut. Aber Wie mann sieht können selbst Erstlingswerke besser aussehen aus das Modell aus der Box.


    Gruß

    Oliver

  • Moin Oliver,


    ich würde es auf jeden Fall wieder machen. Mein nächstes Projekt liegt schon auf dem Tisch.

    Eine Lok von meiner Frau. Da muss ich mir besonders viel Mühe geben.

    Eine V20. Ist jetzt wieder etwas ganz anderes. Ich muss einmal schauen wie ich da ans Werk gehe.

    Im Internet gibt es ja genug Vorbildaufnahmen. (hoffe ich)

    Werde berichten.


    Gruß

    Söhnke

  • Hallo Söhnke,


    sieht doch schon recht gut aus die Lok, Glückwunsch zum mutigen Erstschritt!


    Vielleicht helfen Dir Bilder von meiner V20 für das nächste Projekt:


    Mach mal weiter so!

  • Moin Thoralf,


    hab vielen Dank für deine Bilder. Sieht klasse aus. Ist recht dezent gealtert und das gefällt mir.


    Ich bin froh das ich den Schritt gewagt habe. Jedes mal wenn ich die Lok jetzt sehe, habe ich Lust meine anderen auch einer Alterungskur zu unterziehen.

    Nur man sollte sich ganz genau überlegen was man macht, denn es gibt ja kein zurück mehr.


    Was die V20 anbelangt werde ich wohl am Wochenende loslegen. Kleiner Unterschied zu deiner ist die Farbe. Meine, bzw. die Lok von meiner Frau ist grün. Was ich sehr schön finde ist das schwarze Fahrwerk. Die Kontraste wie bei der schwarzen V20 sind nicht so stark.

    Nun, ich bin gespannt. Sonntagabend sind wir schlauer.


    Schönes Wochenende

    Gruß

    Söhnke

  • Moin,


    fertig. Obwohl die V20 eine kleine Lok ist die eigentlich nur glatte Flächen hat, war es nicht so ganz einfach, wie ich finde. So viele Vorbildfotos, an denen man sich orientieren kann, habe ich nun doch nicht gefunden. Die Lokomotiven die es noch gibt, werden wohl sehr gut gepflegt.

    Also habe ich mir andere Lok`s zum Vorbild genommen.


    Als erstes wurden wieder die Fenster und die Lampen mit Window Color eingestrichen. Schließlich wollen wir das auch der Lokführer klare Sicht hat.


    Vor dem Lackieren habe ich die Lok noch entfettet.


    Anschließend wurde die Lok wieder mit Klarlack eingenebelt.


    Sieht schon ein wenig matter aus. Die Pulverfarbe haftet jetzt auch wesentlich besser.


    Die Lüftergitter, oder Lamellen, habe ich mit nasser Pulverfarbe eingestrichen. War mein erster Versuch. Da ist auf jeden Fall noch Luft nach oben.


    Einige Rostspuren zB. an den Fensterrahmen, geben der Lok doch schon ein etwas älteres Aussehen.


    Das Dach bekam noch ein paar helle schlieren und auf der Haube macht sich der Ruß vom Auspuff breit.

    Auf diesem Foto sieht das Dach noch recht streifig aus, aber nach dem letzten Lackauftrag sind die Streifen etwas mehr in den Hintergrund getreten.


    Alles in allem muss ich sagen, gefällt mir die Lok ganz gut. Der Kommentar der Besitzerin war: Ganz schön matt.

    Nun, was soll ich davon jetzt halten?


    Ich kann nur jedem raten, versucht es einmal selbst. Mir macht es trotz allem Spaß (auch wenn die Kommentare nicht immer so ausfallen wie man es erhofft hatte). Mir gefällt sie.


    Schönen ersten Advent


    Gruß

    Söhnke

  • Hallo Söhnke,


    erst mal finde ich verdient der Mut sich da ran zu trauen Anerkennung! Daher ein Pokal für Deinen Beitrag!


    Ich habe, es ist schon mind. 2 Jahre her, in Eckhards Thread von ihm zur Patinierung mit Tuschen viele gute Infos erhalten und mittlerweile damit versucht ein paar Wagen und eine Köf auf der Zeitschiene zurück zu schicken.

    So geworden das ich es zeigen möchte ist es noch nicht, daher habe ich mich damit bisher zurück gehalten.

    Da möchte ich vorher nochmal ran.

    Was aber wirklich schwer ist, ist den realen Eindruck den das Modell danach dem Betrachter bietet, fotografisch festzuhalten.

    Mit dem heimischen Kunstlicht erscheint mir das sehr schwer zu sein. (Fotolicht + darauf abgestimmte Kameraeinstellungen böten hier mehr Möglichkeiten, erhöhen aber den Aufwand schon ziemlich)


    Die Kamera und die Beleuchtung verfälschen die Intensität von Farben auch im Vergleich zur Kunststofffläche drumherum, holen die Farben so nach "vorne", dass es dem Eindruck mit bloßem Auge auf der Anlage selten entspricht. Der ist meine ich, meist homogener als es das Foto darstellt.

    Das ist jedenfalls meine Erfahrung.

    Helles Tageslicht, ohne ! Sonne erscheint mir daher hierfür besser geeignet zum Fotografieren.


    Insofern ist es schwer für mich Dein Ergebnis vernünftig zu "beurteilen" und ich möchte es daher auch nicht tun. Das wichtigste Kriterium ist erfüllt, es gefällt Dir! Mehr muss nicht sein.


    Eckhard gelingt es meisterlich, zumal er oft oder meist gar keinen Mattlack als Basis einsetzt und so fast alles rückgängig machen kann was er an Tusche auf ein Modell aufträgt, wie er es beschrieben hat.

    Das macht es aber - für mich zumindest - schwer mit der Tusche besonders die flächigen Matteffekte zu erzielen. Mit matt lackierter Basis ist das sicher einfacher.


    Üben macht bekanntlich den Meister und zuschauen was Andere machen.

    Insofern meinen Dank an Dich für das zeigen Deiner Arbeiten!

    Beizeiten werde ich mich aber sicher auch noch mal als "Dreckspatz" outen. ;)

  • Moin Dirk,


    erst einmal vielen Dank für die positive Reaktion. Wie ich mich überhaupt bei allen bedanken möchte die positiv auf meine Beiträge reagiert haben.


    Mit dem Fotografieren ist es immer so eine Sache. Um vernünftige Bilder zu machen braucht man Licht. Viel Licht. An meinem jetzigen Basteltisch reicht es man gerade zum Basteln. Und ganz ehrlich, ich war zu faul mit den Loks dort hin zu gehen wo ich besseres Licht gehabt hätte. Sobald ich Zeit habe werde ich einige Bilder der Beiden auf meiner Anlage machen. Das Licht ist dort ein wenig besser. Mit dem passenden Drumherum sieht es dann bestimmt auch besser aus.


    Es ist schon einige Zeit her, da hatte ich in einem Beitrag von Eckhard irgend etwas von Tusche gelesen. Und du wirst lachen, diese kam auch bei mir zum Einsatz. Bei dem Fahrwerk hatte ich so meine Hemmungen dort mit Lack rüber zu gehen. Also versuchte ich es mit Tusche. Es funktioniert. Was Zuviel ist, wird einfach weggewischt.


    Der Hauptgrund warum ich mit Lack gearbeitet habe ist aber der, dass ich mit meinen Loks und Wagen an Fahrtreffen teilnehme. Sie werden also sehr oft angefasst. Arbeitet man ohne Lack, rubbelt sich die Alterungsfarbe sehr schnell ab, befürchte ich.

    Das Anfassen der Modelle hinterlässt aber immer irgendwelche Spuren. Jetzt da sie matt sind, sieht man es noch schneller. Hatte ich am Tender der 24 festgestellt. Für die Zukunft gilt also: Nur noch mit Handschuhen die Modelle anfassen.


    Also Dirk trau dich. Zeig uns allen das du ein richtiger Dreckspatz sein kannst. ;)


    Gruß

    Söhnke

  • auch ich finde die beiden Loks sind Super geworden, wenn ich mich das mal Trauen würde :)


    Mir geht es genauso, ich sehe gealterte Fahrzeuge sehr gern - bei anderen. Bei meinen eigenen habe ich eine gewisse Beißhemmung so etwas machen zu lassen, geschweige denn selbst zu versuchen. Vielleicht wäre es mal einen Versuch wert, sie schön zu trinken ;)

  • Hallo Michael,


    die brauchst du dir nicht schön zu trinken.


    Spätestens wenn so ein Zug aus gealterten Fahrzeugen über eine gut gestaltete Anlage fährt, ist es perfekt. Stelle dir doch mal Kreiensen mit nageneuen Fahrzeugen vor. Das geht gar nicht.


    Für Vitrinenfahrzeuge oder Einzelstücke auf der Anlage ist das natürlich etwas anderes.

    Meinen Nutzernamen habe ich von jk_wk geändert auf 0topia, weil ich zeigen möchte, dass mein Traum von meiner Spur 0 Anlage keine reine Utopie ist, sondern Stück für Stück in Erfüllung geht.


    Gruß aus dem Bergischen Land

    Jürgen (K)


    Nicht grübeln - mach es einfach, aber mach es einfach


    In meinem Vorstellungs-Thread habe ich Verweise auf meine bisher im Forum veröffentlichten Projekte hinterlegt.

  • Moin,

    ich habe auch einige meiner Fahrzeuge gealtert und es sieht gut aus, weil die Kunststoffteile unter Staub, Öl und Dreck verschwinden. Bei den Gebäuden sind wir ja auch nicht so zimperlich. Hübsche Bruchbuden sehen doch edel und klasse aus ... oder?

    Gruß
    Wolli

    Gruß, Wolli ---> wünsche allen HP1 !

  • @jk_wk: Also ich habe tatsächlich in Kreiensen ungealterte Fahrzeuge gesichtet .... Da läuft es einem kalt den Rücken runter, so grausam sieht das aus :)


    Mal ein Hinweis im Allgemeinen:

    Alleine das Aufbringen einer dünnen Schicht Mattlack auf die Fahrzeuge verbessert meines Erachtens schon das Erscheinungsbild.


    Damit könnte jemand, der Angst hat, seine Fahrzeuge zu versauen, ja mal anfangen ...

  • Viel mehr mache ich bei meinen Fahrzeugen auch nicht, leichter Nebel mit grau, braun, schwarz.



    Meinen Nutzernamen habe ich von jk_wk geändert auf 0topia, weil ich zeigen möchte, dass mein Traum von meiner Spur 0 Anlage keine reine Utopie ist, sondern Stück für Stück in Erfüllung geht.


    Gruß aus dem Bergischen Land

    Jürgen (K)


    Nicht grübeln - mach es einfach, aber mach es einfach


    In meinem Vorstellungs-Thread habe ich Verweise auf meine bisher im Forum veröffentlichten Projekte hinterlegt.

  • Versucht habe ich es ja auch schon, meine Güterwagen habe ich alle schon gemacht, mit Farbe und Pulver, da bin ich auch sehr zufreiden mit. Bei der Köf war es der erste versuch einer Lok, geht so. Aber an die Dampfer wage ich mich noch nicht.


    Gruß Jürgen

  • Moin,


    Stefan (Chopin) Mein erster Versuch eine Lok zu altern begann damit einige Stellen mit Pulverfarben zu bearbeiten. Was soll ich sagen, das ging natürlich ins Höschen. Die Farben hatten überhaupt keinen Halt. Also schaute ich einmal nach wie andere es machen. YouTube ist da eine große Hilfe.


    Nach einigen Stunden des Stöberns habe ich mir, in meinen Augen das beste, herausgesucht.

    Meine Vorgehensweise ist ganz einfach. Wie oben schon geschrieben, habe ich zuerst die Loks mit mattem Klarlack, gemischt mit einem winzigen Spritzer Lederbraun, eingenebelt. Dann trocknen lassen.


    Jetzt haften auch die Pulverfarben besser.


    Von PanPastel habe ich mir vor einiger Zeit eine Palette mit Farben, die man speziell zum Altern verwendet, besorgt. Diese konnte ich jetzt sehr gut gebrauchen, da in ihr verschiedene Rosttöne enthalten sind.

    Zum Altern mit Pulverfarben habe ich mir extra einige Pinsel beiseite gelegt, die nur dafür verwendet werden. Von klein bis groß ist dort alles dabei. Sogar ein Pinsel den ich meiner Frau aus ihrer Schminkschublade, als Dauerleigabe, gemopst habe. Sieht aus wie ein Fächer. Der ist sensationell.


    Bei den Stellen an denen Rostfarbe verwendet wurde, habe ich ab und an verschiedene Rosttöne genommen. Alle Pulverfarben die ich aufgetragen habe, wurden stellenweise kräftig aufgetragen, denn nach dem letzten Lackauftrag mit der Airbrushpistole verschwindet sehr viel wieder. An ein paar Stellen musste ich auch zum zweiten Mal etwas Rost auftragen, da es nach dem Lackieren verschwunden war. Bei der V20 habe ich an einigen Scharnieren der Motorhaube Rostspuren hinterlassen. Diese habe ich mit meinem kleinsten Pinsel aufgetragen.


    Ich habe einfach dort Rost hinterlassen, wo meiner Meinung nach Rost gut aussieht. Mal ein wenig mehr und mal weniger.

    Man kommt sich vor wie ein Maskenbildner.


    Ich hoffe ich konnte deine Frage beantworten.


    Gruß

    Söhnke

  • Also Dirk trau dich. Zeig uns allen das du ein richtiger Dreckspatz sein kannst. ;)

    Hallo Söhnke,


    da ja nun auch andere sich hier trauen...mal ein paar Fotos von vor ca. 2 Jahren: Eine Köf und zwei OSM Kesselwagen, die noch die gleiche Betriebsnummer tragen. Ich hatte noch keine Zeit mich mit solchen Feinheiten zu befassen, aber wollte nach Eckhards Infos mal testen wie es sich mit den Tuschen arbeiten lässt.


    Ich bin wie gesagt bisher insgesamt noch nicht zufrieden mit meinen Ergebnissen! Zusätzlich habe ich am Fahrwerk der Wagen mit Pigmentfarben Rost erzeugt. Auch hier ist das noch längst nicht wie ich es haben möchte. Ist Alles nur mit dem Pinsel gemacht.


    Dreckig kann ich wie man bei dem zweiten BP Wagen sieht, aber es gefällt mir noch nicht.


    Hier mal die Köf, die auch noch nicht fertig ist, aber mit der ich eher zufrieden bin. Allerdings bin ich am Motorvorbau mit der Farbverteilung noch unzufrieden. Das muss besser werden.

    Und der Glanz am Dach geht mit der Tusche leider nicht weg bisher. Da hadere ich auch mit.





    Hier die sanfte Verschmutzung eines BP Kesselwagens (Kauf von Gerd "Spielkind", der ihn etwas modifiziert hat):





    und die "Dreckspatz" Version:





    Die Fotos waren nur so für mich gemacht. Man sieht, das Licht ist wesentlich und nicht recht geeignet.

    Bei Tageslicht wirken die Farben viel dezenter.

    Ich habe noch Probleme den gleichmäßigen Farbauftrag mit den Tuschen hinzubekommen, ohne das der Wagen irgendwie vorbehandelt wurde, abgesehen von einer Reinigung von Staub und ggf. Fett vom "angrabbeln". ;)


    Du hast ja einen absolut plausiblen Grund für die Lackierung mit Mattlack bei Dir angegeben. Es später auch so zu machen habe ich ebenfalls überlegt, aber erst wenn ich das ohne gut genug hinbekomme.

    Handschuhe sind eh wohl unvermeidlich beim Anfassen. Keine Frage. :)


    Das nur mal als kleine, vorläufige "Nabelschau", so nicht geplant... ich werde irgendwann das Thema wieder aufgreifen und hoffentlich Fortschritte erzielt haben bis dahin.

    Für mich kommen auf Dauer auch nur gealterte, mit Betriebspuren versehene Fahrzeuge in Frage. Loks werde ich, das steht aber auch fest, bis auf die Köf-Zwillinge die ich habe, nicht selber machen.

    Statt - bis auf eine die bestellt ist - neue, weitere Loks zu kaufen, werde ich ab nächstem Jahr immer mal wieder eine Lok in professionelle Hände geben. Die Wagen versuche ich aber selber zu machen später, oder zwischendurch.

  • Moin Dirk,


    na, deine Dreckspatzversion ist doch sensationell.

    Beim Altern sage ich mir immer, es gibt nichts was es nicht gibt. Leider hatte ich von einem Wagen, den ich in Hamburg vor ein paar Jahren gesehen, hatte keine Fotos gemacht. Es war ein offener Zweiachser. Er war auf vorn komplett weiß und hinten schwarz. Keine Ahnung was ihm passiert ist. Stand wohl dazwischen als ein Kohle und Mehlwagen explodiert sind. Darum sage ich mir immer: Es gibt nichts was es nicht gibt.

    Also nur Mut.

    Deine Köf sieht doch für den Anfang schon ganz gut aus. Vielleicht muss man wenn man mit Tusche arbeitet, mehrere Schritte machen? Soll heißen mehrere Farbaufträge.

    Deine Tankwagen finde ich gut. Der eine Wagen wird sehr häufig befüllt, der andere Wagen weniger.


    Gruß

    Söhnke

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