Welches ist der richtige Kleber.....?

  • Im Moment entsteht in meinem Keller der Lokschuppen von Addie...und er lässt mich zeitweise schier verzweifeln. Gestern Abend war ich kurz davor ihn durch die geschlossenen Fensterscheibe nach draußen zu befördern.


    Wie der Titel meines Themas vielleicht schon andeutet, gibt es Probleme beim Zusammenbau. Einige Klebestellen wollen einfach nicht halten. Gestern z. B. hat eine Seitenwand unter dem sanften Druck des Pinsels beim Granieren "nachgegeben" und die Stimmung erreichte ihren Siedepunkt.


    Anfänglich hatte ich mit dem Kleber von Kibri gearbeitet. Nachdem der sich als wenig geeignet herausgestellt hat, kommt mittlerweile der Profikleber von Faller zum Einsatz. Aber so 100%tig hält der auch nicht. Einige Klebestellen mussten auch hier mittlerweile nachgearbeitet werden.


    Erschwerend kommt hinzu, dass einge Teile des Bausatzes verzogen sind. So z.B.die Stirnseiten des Schuppens. Und wenn dann auch noch Teile mit einer Gährung verklebt werden müßen, dann....ja dann wird es lustig. Leider ist es kein Bausatz aus Resin und der Wasserkocher kann ausgeschalteten Zustand bleiben. Aber dank Sekundenkleber und einer dritten Hand wurde auch diese Hürde genommen und ...toi,toi,toi, noch hält er.


    Also, wer hat den ultimativen Tipp auf Lager?

  • Wenn man davon ausgeht, dass es sich um Polystyrol-Bauteile handelt, die da verklebt werden müssen, sind die genannten Kleber eigentlich goldrichtig.
    Nachteil kann die lange Abbindezeit sein.
    Sekundenkleber ist in diesem Fall aber auch nicht toll, weil es filmbildend klebt, sich also an den mikroskopisch kleinen Unebenheiten des zu verklebenden Materials verkrallt. Besser wäre ein "Verschweißen" des Polystyrols - also nimmt man leichtflüchtige Verdünnung.
    Der allseits geschätzte Bastelvertrieb MODULOR aus Berlin hat hierfür Dichlormethan im Angebot; tolles Zeug, sehr dünnflüssig, aber auch gesundheitsschädlich und nur bei offenem Fenster und mit Einweghandschuhen zu benutzen.
    Geruchlich und gesundheitlich deutlich besser ist das Kleben mit Essigsäureester (auch Ethylacetat genannt). Gab es früher mal in Apotheken (zu ebensolchen Preisen...), ist aber auch gut online zu haben, zum Beispiel bei Kremer-Pigmente.
    Einziger Nachteil dieser "Kleber": Sie sind nicht spaltfüllend. Sie sind hochviskos, aber die Bauteile müssen wenigstens beim Klebevorgang plan aufeinander liegen. Nach der "chemischen Verschweißung" kriegt man die Bauteile zumindest an der Klebestelle jedoch nicht mehr auseinander...


    Grüße aus OHV
    Jan

  • Hallo,


    in einem anderen Beitragsbaum habe ich zur gleichen Kleber- Frage nur zu anderen Bauteilen geschrieben, was aber sicher auch auf die von Dir verarbeiteten Bauteile zutreffen wird:



    möchtest Du den gesamten Beitragsbaum anschauen bitte hier weiterlesen


    Mit Gruß, Thorsten

    Edited 2 times, last by DRG: SNM Bild 1 wieder eingefügt ().

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