Mathildenthal - ein Bahnhof im Fränkischen (anno 1976)

  • danke dir, wollte mir die mal anschauen, was du verwendest.

    Bin nun schwer ins Grübeln gekommen, ob ich nicht doch Segmente baue, bei meiner zukünftigen Heimanlage.. .

    Freundliche Grüße aus München


    Zierni

    (Thomas Ziernwald)

  • Thomas,

    solltest du machen, das hat den Vorteil, dass du jedes Segment für sich bauen kannst, indem du es raus nimmst und ggf. auf dem sogenannten Küchentisch bearbeitest.

    Außerdem ist es bei einem evt. Umzug einfacher, als wenn du eine komplette Anlage zerlegen musst.

    Viele Grüße

    Meinhard,
    der wohl immer noch nördlichste Nuller Deutschlands

  • Hallo zusammen,


    in den letzten Wochen habe ich testhalber einmal ein paar Gleise verlegt, ein wenig proberangiert und den Fuhrpark etwas erweitert. Währenddessen sind aber auch etliche Gedanken in die Gleisplanung geflossen.


    Mein ursprünglicher Gleisplan (hier verlinkt) war ja absichtlich sehr reduziert, gemäß dem Motto "weniger ist mehr". Es gab sehr viel gutes, wertvolles Feedback. Auch wenn ich den Plan doch noch etwas erweitern möchte, das Motto soll auch zukünftig gültig sein. Allerdings verkehrt sich das dann schnell ins Gegenteil, ein kleiner Bahnhof ist auch bei wenig Rangierbetrieb schnell vollgestellt. Statt dessen wirkt vermutlich ein fast leerer größerer Bahnhof deutlich vorbildgerechter. Stellvertretend für die vielen und sehr hilfreichen Rückmeldungen sei das Zitat von Ralf erwähnt:

    Daran anknüpfend möchte ich anregen, den Gleisplan des Bahnhofs und damit des betrieblichen Mittelpunkts, ja des Stars deiner Anlage, unter betriebsmodellbahnerischer Sicht nochmals zu überdenken. Zwar wurde deine Sparsamkeit in der Gleisausstattung von einigen Foristen gelobt, es ist für mich jedoch fraglich, ob du dauerhaft mit den doch recht begrenzten Möglichkeiten zufrieden sein wirst.

    (...)

    Spare nicht an Gleisen und Weichen in deinem betrieblichen Mittelpunkt, du hast nur einen und so ein kleiner Bhf. ist sehr schnell zugestellt und sieht dann auch nicht mehr vorbildgerecht aus.


    Neuer Bahnhofsplan


    Davon und z.B. auch von der Skizze von jbs angeregt, bin ich nochmal ans Planen gegangen und habe diverse Änderungen vorgenommen:

    • Gleis 3 ist jetzt durchgängig befahrbar
    • Mittels zweier Ausziehgleise auf der rechten Seite mache ich den Bahnhof (nach meiner Hobbybahnervorstellung) etwas betriebstauglicher
    • Der Güterschuppen hat nun ein eigenes Gleis bekommen
    • Links an Gleis 3 sind nun noch zwei Abstellgleise entstanden, dort könnte z.B. eine Laderampe und/oder ein Kran stehen
    • Im Grunde gibts nur eine richtige Bahnsteigkante, an Gleis 2 wird sämtlicher Personenverkehr abgewickelt. Am Hausbahnsteig befindet sich nur eine kurze Bahnsteigkante und dort hält ggf nur mal ein Schienenbus.

    Auch viele andere Beiträge (in diesem Thema hier aber auch in anderen Themen) waren sehr hilfreich. Der Gleisplan sieht nunmehr so aus:




    Zudem habe ich mich entschlossen, die Anlage doch ca. 45 cm von der Wand wegzuziehen. Die Anlage besteht ja aus Segmenten, dennoch möchte ich einen möglichst guten Zugang haben auch für die hinteren Ecken ohne einzelne Segmente vorziehen zu müssen.



    Soweit erstmal, einen schönen Abend

    Oliver

  • Guten Abend,


    den grundsätzlichen Aufbau würde ich auf alle Fälle so weiterentwickeln.


    Eine Sache, de ich anders machen würde (weiß es jedoch nicht konkret, wie auszuführen, weil von vielen Faktoren abhängig):
    Weichen sind eine teuere Sache (zumindest im Orginal). Wenn man eine kleinere Weichenbauform nehmen kann und die entsprechend zurechtgebogen wird, ist es immer noch günstiger als der nächst größere Radius.

    Hier fährt Du im geraden Strang in den Anschluß, der Abzweig ist eigentlich das Kreuzungsgleis auf Gleis 1. Im Original würde man den Anschluß aus diesem Gleis 1 abzweigen lassen, das würde wahrscheinlich eine Außenbogenweiche werden (bei Modellbahnern Y-Weiche genannt). Da es ja solche nicht gibt und wenn, dann nur selbstgebaute, könnte man die Gesamtkonfiguration ggf. noch etwas schieben, so dass der gerade Strang im Gleis 1 liegt und der Abzweig in den Anschluß geht.
    Tillig hat(te) in HO in Grenzen aufbiegbare Weichen; das ist etwas tricky, weil sich ja die Schienenlängen zwischen Herzstück und Zunge verändern (Paßstücke); die Grundgeometrie ändert sich dabei jedoch nicht. In 0 dürfte das in weiter Ferne sein.

    Frohes Basteln!


    Reiner

  • Hi Oliver,

    Dein Gleisplan gefällt mir ausnehmend gut, er hat alles was es für einen interessanten Betrieb braucht. Ich würde aus optischen Gründen lediglich das Ziehgleis rechts oben in einem Bogen wie das Streckengleis verlaufen lassen. Dann fällt dessen enger Radius weniger auf.


    Viel Spaß beim Bauen des guten Stückes.

    Jay, the K.

  • Hallo Oliver,


    evtl. kannst du die beiden unteren Gleise etwas anders anbinden.


    Meinen Nutzernamen habe ich von jk_wk geändert auf 0topia, weil ich zeigen möchte, dass mein Traum von meiner Spur 0 Anlage keine reine Utopie ist, sondern Stück für Stück in Erfüllung geht.


    Gruß aus dem Bergischen Land

    Jürgen (K)


    Nicht grübeln - mach es einfach, aber mach es einfach


    In meinem Vorstellungs-Thread habe ich Verweise auf meine bisher im Forum veröffentlichten Projekte hinterlegt.

  • Hallo Jürgen,


    danke für die Anregung mit der geänderten Anbindung! Habe hiermit auch mal eine Variante ausprobiert. Es wäre schon interessant, mit dem unteren Gleis ein längeres Abstellgleis zu haben. Andererseits ist das Gleis dann so lang und die Weiche soweit vorne, dass das Ziehgleis dafür zu kurz ist und wohl hierfür nicht genutzt werden könnte.


    Der Hinweis ist in jedem Fall sehr willkommen, immer weitere Motivation zum Nachdenken. Bis zum Baubeginn werden ohnehin vermutlich noch gut 5 Wochen vergehen, da fließt noch einiges Wasser die fränkische Saale hinab.


    Schönen Abend,

    Oliver

  • Hallo Oliver,


    Wo steht denn, das du alle Wagen auf einmal verschieben musst. Ausserdem wirkt es doch viel großzügiger, wenn die Gleise mal nicht bis zur Herzstückspitze vollgestellt sind.


    Du könntest das Ziehgleis ja auch etwas in die Kurve verlängern, dort musst du ja nicht kuppeln.

    Meinen Nutzernamen habe ich von jk_wk geändert auf 0topia, weil ich zeigen möchte, dass mein Traum von meiner Spur 0 Anlage keine reine Utopie ist, sondern Stück für Stück in Erfüllung geht.


    Gruß aus dem Bergischen Land

    Jürgen (K)


    Nicht grübeln - mach es einfach, aber mach es einfach


    In meinem Vorstellungs-Thread habe ich Verweise auf meine bisher im Forum veröffentlichten Projekte hinterlegt.

  • Gude pixelbahner,


    520 cm bei einem Durchgangsbahnhof mit zwei Weichenstraßen und den anschließenden Bögen sind nicht sehr viel in Null.

    Beide Bahnsteige sollten für Zugkreuzungen von zwei etwas längeren Reisezügen ausreichend lang sein. Das ist mit dem kurzen Hausbahnsteig nicht gegeben. Das reicht kaum für einen zweiteiligen Schienenbus und ist auf Dauer wenig abwechslungsreich.

    Wenn Du das Güterschuppengleis mit größerem Abstand zu Gleis 1 verlegst, dann kannst Du den Bahnsteig etwas zwischen die beiden Gleise verlängern, aber er reicht dann auch nur für einen Kurzzug mit Lok und z.B. zwei Umbaudreiachser.


    Auch rangiertechnisch sind Güterschuppengleis und zugehöriges Ziehgleis eher suboptimal angelegt, brauchen sie doch je eine eigene Gleissperre, weil sie in Gleis 1 münden.


    Warum also nicht die gesamte Ortsgüteranlage auf die dem Empfangsgebäude gegenüber liegende Seite verlagern.

    Dann kann in Gleis 1 auch ein Zug mit 4 Umbaudreiachsern abgefertigt werden und in Gleis 2 ginge bei Bedarf sogar ein Zug mit bis zu 4 Eilzugwagen oder Umbauvierachsern oder ein entsprechender Güterzug.


    Rechts oben wie auch links oben kommen dann am hinteren Anlagenrand die größeren Gebäude zu liegen, vorne nur ein kleiner Güterschuppen. Bei Ausführung der Gebäude teilweise als Relief verringert das zusätzlich die Anlagentiefe und verbessert die Zugriffsmöglichkeiten.


    Dazu die folgende Anregung einschließlich der Vermeidung vom abrupten Übergang aus R2 in die Gerade durch Einfügen von R10 bzw. halbe R10.


  • Hallo Nick,


    danke für diese sehr guten Gedanken und Anregungen. Insbesondere der Gedanke, den Güterschuppen nach unten rechts zu verlegen, ist mir durchaus sympathisch, insbesondere weil ich dann ein komplettes Gebäude statt eines Halbrelief-Baus verwenden könnte.


    Gleis 1 und Güterschuppen

    Beim Bahnsteig 1 bin ich auch noch am Überlegen. Mein momentaner Plan ist, dass hier keine Zugkreuzungen stattfinden sollen, zumindest nicht mit zwei Reisezügen. Der Hausbahnsteig soll mehr oder weniger nur die Zugangsmöglichkeit für Bahnsteig 2 sein, an dem planmäßig alle Personenzüge halten sollen. Dennoch habe ich den Bahnsteig mal testhalber deutlich verlängert auf ca. 126 cm - quasi zwischen dem Gütergleis und Gleis 1. Dort sind ca. 5 cm Platz in der Tiefe für den Bahnsteig, also ca. 2,25 m in echt. Das dürfte für einen Bahnsteig ausreichen, der nur im Bedarfsfall genutzt wird. Auch wenn ich den Güterschuppen dort wegverlegen sollte, könnte ich mir vorstellen, das als Abstellgleis zu behalten. Mir gefällt hierbei, dass es die "glatte Kante" etwas aufbricht, also sprich wenn es nicht da wäre, würde dort halt einfach das Gleis 1 entlang laufen, so wird das etwas aufgebrochen.


    Thema Signalisierung: Du sprichst hier einen weiteren wichtigen Punkt an, über den ich mir schon einige Gedanken gemacht habe, dazu aber mein Wissen doch noch zu lückenhaft ist. Demnächst habe ich einen Beitrag geplant wie ich mir die Signalisierung vorstelle aber vorher muss ich noch weiter recherchieren. Inbesondere hatte ich hier Gleis 3 im Sinn und wie das zu sichern ist, mir würde ja Sicherung per Ra11 gefallen, aber bloßes gefallen ist halt kein richtiger Maßstab für Vorbildtreue. Hier bin ich noch mitten im Grübeln, das nur mal vorab.


    Update Gleisplan

    Die rechte Bahnhofsausfahrt habe ich bei meinem neuesten Entwurf noch etwas mehr in den Bogen gelegt als im Beitrag #66 - und dort eine Bogenweiche eingeplant.


    Aktuell sieht es also wie folgt aus, ich packe auch mal den Industrieanschluss mit rein. Nur als Info, am unteren rechten Rand des Bildes kommt die Tür, die Weiche zum Industrieanschluss kann also nicht weiter runter, dort endet das Segment und es folgt die "Brücke".



    Also eigentlich wollte ich mich nur kurz für deinen Beitrag bedanken, Nick. Aber es hat mich dann auch direkt zu einer Antwort inspiriert. In jedem Fall gibts noch viel zu planen (Signalisierung, welche Industrie wohin usw.).



    Einen schönen Abend,

    Oliver

  • Hallo Oliver,


    vllt. kannst du die Bogenweiche und die Weiche zum Güterschuppen durch eine DKW ersetzen. Dadurch würde der Hausbahnsteig länger werden und die Einfahrt für meinen Geschmack etwas schöner aussehen.


    Grüße

    Thomas

  • Hallo,


    bei 5,2m Länge kriegt man, meiner Meinung nach, nie einen glaubwürdigen Durchgangsbahnhof hin. Außer er hat nur ein Ladegleis mit einer Weiche. Man verliert durch die Bögen auf beiden Seiten je einen Meter Länge. Mit Grenzzeichen und Signaltafeln (ganz zu Schweigen von Form- bzw. Lichtsignalen) bleiben am Ende für das längste Gleis keine 3 Meter Nutzlänge. Das wären im Vorbild gerade mal 135 Meter. Alle anderen Gleise sind erheblich kürzer. Im Modell einen 100 Meter Bahnsteig darzustellen ist absolut okay, aber beim Rest wird es unglaubwürdig bzw. einfach nur wahnsinnig eng. Gerade wenn man doch Rangieren möchte, braucht es etwas Platz um Wagen abzustellen.


    Ich würde mal über einen Kopfbahnhof nachdenken. Du gewinnst locker einen Meter mehr Nutzlänge. Das wird dir an allen Stellen nur zu Gute kommen. Bedenke das ein Güterwagen im Mittel 25cm Länge hat, du brauchst auch etwas Luft vor und hinter den Wagen , du brauchst auch Platz, damit eine Lok an- oder abkuppeln kann und idealerweise belegt die Lok dabei nicht ein anderes Gleis (Stichwort Grenzzeichen).


    Alles in allem sieht man auf deinen Entwürfen nur noch Weichen und überall kurze Stumpfgleise. Das hat mehr Ähnlichkeiten mit John Allens Timesaver als mit einem echten Bahnhof. Zuletzt wurde hier im Forum ein Kopfbahnhof auf engstem Raum vorgestellt. Diesen Bahnhof auf deine 5,2m abzubilden, würde meiner Meinung nach sehr gefällig aussehen und genug Spielspaß mitbringen. Den Industrieanschluss kannst du ja beibehalten und damit einhergehend eine Sperrfahrt durchführen.


    Gruß

    Djordje


    P.S.: Ich musste diese leidvollen Erfahrungen auch schon alle durchleben. Ich für meinen Teil habe das Thema Heimanlage in Spur 0 an den Haken gehängt. Aber das hat auch etwas mit meinem persönlichen Anspruch an Weichen und Radien zu tun. Lass dich also von meinem Entschluss nicht verwirren.

    Edited 2 times, last by Tschokko ().

  • Moin Djordje


    Das mag ja alles richtig sein. Nur war eben auch ein wichtiger Punkt, einfach mal einen Zug (längere Zeit) beim fahren zusehen zu können.


    Insofern finde ich den Bahnhof schon relativ okay. Die zwei Stummelgleise links unten begeistern mich jedoch auch nicht so richtig. Da wäre eine Anbindung, wie sie Nick in #70 vorgeschlagen hat (also die untere rechte Weiche anstelle des Bogens darüber einsetzen) schon sinnvoll. Ebenso die Verwendung als Rampen- und Freiladegleis. Thomas' Vorschlag, die Weiche(n) von Güterschuppen- und Ziehgleis zu einer DKW zu vereinen, hatte ich auch überlegt, aber dann verworfen. Eine DKW im Durchfahrtgleis, noch dazu im Abzweig befahren, könnte Probleme bereiten.


    Gruß Ralph

    Wenn die Klügeren immer nachgeben, regieren irgendwann die Dummen die Welt...

  • Das mag ja alles richtig sein. Nur war eben auch ein wichtiger Punkt, einfach mal einen Zug (längere Zeit) beim fahren zusehen zu können.

    Hallo Ralph,


    ja, ich weiß, und dieser Anforderung wird der Plan sicherlich gerecht. Aber beim Rest eben gar nicht. Die Anschlüsse wird man nicht sinnvoll bedienen können. Vor allem weil Gleis 2 nicht belegt werden darf, da ja Überholungen vorgesehen sind. Das heißt am Ende wurde lediglich viel Geld für Weichen ausgegeben, um den Zügen beim Kreisen zuzusehen.


    Gruß

    Djordje

  • Moin


    Naja, Überholungen ja. Aber wenn der überholende Zug weg ist, kann doch weiter rangiert werden? Oder es ist ein PmG/GmP und da wird halt kurzerhand mal mit der Zuglok z. B. zum Güterschuppen rangiert. Oder es sind nur Kreuzungen zwischen P-Zügen? Oder oder oder... Man muss/kann doch so viel oder wenig Verkehr machen, wie man möchte?! Und wen stört es, wenn eine längere Lücke im (Personenzug)Fahrplan ist, sobald der Güterzug unterwegs ist...

    Das liegt halt alles beim Erbauer/Betreiber.


    Gruß Ralph

    Wenn die Klügeren immer nachgeben, regieren irgendwann die Dummen die Welt...

  • Naja, Überholungen ja. Aber wenn der überholende Zug weg ist, kann doch weiter rangiert werden?

    Hallo Ralph,


    wo soll denn deiner Meinung nach rangiert werden, wenn Gleis 1 und 2 freigehalten werden müssen? Gleis 3 existiert faktisch als Abstellgleis nicht. Da passt ja gerade mal ein Wagen zwischen den zwei Weichen rein und eine Lok würde immer in der Weiche und gefährlich nahe am Überholgleis stehen. Ebenso wenig kann man einen Güterzug, bestehend aus mehr als nur einem Wagen, irgendwo sinnvoll in ein Stumpfgleis drücken, um Gleis 2 freizumachen. Das Rangierspiel erschließt sich mir bei dem oben gezeigten Bahnhof einfach nicht.


    Gruß

    Djordje

  • Moin in die Runde,
    vor der Zwickmühle stehe ich in Kaltental auch, gewissermaßen. Was ich bisher aus den Diskussionen mitgenommen habe (unter anderem) ist doch, daß im bei der großen Bahn "unnötige" Rangieraufgaben zusätzlichen Aufwand darstellten und möglichst zu vermeiden waren. Im Gegensatz dazu kann dieser Mehraufwand bei uns aber auch das Salz in der Suppe sein. Da ist zwischen Realität und der eigenen Geschichte um die eigene Bahn abzuwägen. Das entfällt natürlich, wenn ich eine tatsächliche Vorbildsituation genau wiedergeben möchte.


    Bei meinem derzeitigen Planungsstadium in Kaltental verhält es sich ähnlich wie in Mathildenthal, daß nämlich der Güterschuppen in Verlängerung zum Hausbahnsteig abzweigt. Dann kann der Güterwagen eben erst zum Schuppen geschoben werden, wenn der Zug wieder weg ist. Für solche Zwecke wird in Kaltental eine Köf bereitgestellt. Bei der Nebenbahn wird das Bahnsteiggleis ohnehin eher nicht ständig belegt sein. Insofern denke ich, daß man mit diesem Kompromiss durchaus leben kann. Wie denkt Ihr darüber? In meinem Falle werde ich es wohl zumindest versuchen und Euch über meine persönlichen Erkenntnisse berichten.


    Viele Grüße von
    Rüdiger aus Kaltental

  • daß im bei der großen Bahn "unnötige" Rangieraufgaben zusätzlichen Aufwand darstellten und möglichst zu vermeiden waren.

    Hallo Rüdiger,


    aufwändige Rangierbewegungen hat es bei der echten Bahn mehr als genug gegeben. Insofern spricht nichts dagegen, gerade diese im Modell umzusetzen. Stichwort: Salz in der Suppe.


    Aber im obigen Beispiel möchte man ja noch mehr abbilden, d.h. Durchgangsbahnhof, Zug-Überholung, zwei Bahnsteige, Absicherung mit Form- oder Lichtsignalen, zwei Anschlüsse die bedient werden sollen und Güterschuppen plus Ladegleis. Das Ganze natürlich auf engstem Raum. Dieser Plan geht meiner Meinung nach nicht auf.


    Gruß

    Djordje

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