Kaltental - erste Einsichten

  • Hallo Dirk,


    danke, das freut mich. Bis morgen früh ist das Gebüsch bis zum Pfeiler gewachsen (ich habe schon gepflanzt), daß ich
    diesen dann entfernen kann, und den Opel Blitz werde ich ebenfalls noch anpassen, Deinen Gedanken finde ich gut,
    das könnte gehen!


    Ich habe alle in Gießen erworbenen "Gartenbau-Artikel" in ihrer Schachtel fotografiert, damit ich später noch weiß,
    was das im einzelnen war. Das hat man später so schnell wieder vergessen und kauft mglw. etwas nach, was man gar
    nicht haben wollte. Auch möchte ich mir besser merken können, welche Artikel gut waren und welche weniger.

    Ich werde gern wieder berichten.

    Viele Grüße
    Rüdiger

  • Moin liebe Kaltental-Freunde,

    es ist manchmal erstaunlich, wie schnell sich die Natur ihren Lebensraum zurückholt. Das Buschwerk musste sich ja auch beeilen, sich bis zum Pfleiler (der jetzt nicht steht) auszubreiten, denn noch befindet sich der Stadtgärtner im Urlaub und kann nichts dagegen tun.....

    Auch der Opel Blitz musste weichen und einem Tempo Matador Platz machen, den ich besser (= heller) ablichten konnte und der nun die gegenüberliegende Einfahrt zum Güterschuppen ziert.


    Ich denke, ich lasse diesen Bereich erst einmal so und widme mich anderen Baustellen in Kaltental.

    Aber ich möchte Euch diesen Ausbau-Zustand nich vorenthalten:



    Für heute viele Grüße aus dem abendlichen Kaltental
    Rüdiger

  • Moin zusammen,

    ich habe es angedeutet, das nächste Bauprojekt läuft schon:

    Am rechten Anlagenschenkel entsteht eine Holzverladung (im Vordergrund), und die Landwirte haben sich mit den Waldbauern verständigt, daß sie den gleichen Gleisanschluss für die Verladung ihrer Feldfrüchte nutzen dürfen.





    Da ich die nächsten Tage kaum zum Bauen komen werde, wollte ich Euch die neue Baustelle gern schon einmal zeigen. Im Vordergrund sieht man noch ein Stück des Zufahrtsgleises zur Brennstoffhandlung Karl Brenner, Inhaber Olli Öl. Er handelt mit Kohlen und mittlerweile auch mit Heizöl. Man muss ja mit der Zeit gehen!

    Aber eins nach dem anderen, das Kapitel kommt später.

    Viele Grüße aus dem sommerlichen Kaltental

    Rüdiger

  • Hi Rüdiger,


    "tote Ecken" sinnvoll nutzen und gut gestalten - das hast Du drauf. Besonders gut gefällt mir der Rungenwagen mit der frisch geladenen Fuhre, evtl per Ladekran - wobei mir dieser für die schweren Stämme etwas zu schmalbrüstig erscheint!?


    Frage: Wäre der Wagen mit Ladung bereits abfahrbereit, müsste diese dann noch mit Ketten/Gurten gesichert sein?


    Ansonsten noch viel Spass mit der Ecke ...

  • Hallo Robert,


    Danke für die Blumen. Mit der Ladungssicherung hast Du Recht, aber wenn der Wagen dort beladen wird, weiss ich nicht so recht, wie ich dort hinkommen soll. Ich habe die Baumstämme auf dem Wagen als "Block" zusammengeklebt und kann diesen in einem vom Wagen herunternehmen. Natürlich händisch, nicht mit dem Kran, der wäre dazu wirklich zu schwach. Diese Wagenladung passt dann auf den vorderen Stapel. So können leere Wagen gebracht und volle Wagen abgeholt werden.


    Vielleicht lagere ich die Wagenladung auch neben der Anlage - dann ist der Holzplatz nicht so vollgestopft.


    Mal sehen, ist ja noch nicht fertig...


    Viele Grüsse

    Rüdiger

  • Hallo Leute!


    Früher gab es nicht so viele Kräne zum Holz laden. Es wurde eher mit Seilwinden gearbeitet. Entweder wurden die Rungen abgeklappt (sofern es überhaupt ging) oder es wurde eine provisorische Rampe gebaut und die Stämme mit Seilen auf die Fahrzeuge gezogen.

    Heute ist das natürlich viel bequemer mit der Krantechnik, die auf den LKW montiert werden kann.

    Zum einen kann der LKW damit das Holz im Wald aufladen, zum anderen kann der LKW damit an Ladeplätzen das Holz auch direkt auf Waggons verladen.

    Aber aufgepasst, nicht jeder Holztransporter hat einen Ladekran montiert, meistens fahren mehrere LKW als Verband. Einer hat einen Ladekran montiert und die anderen besitzen keinen.

    Das hat auch damit zu tun, dass Ladekräne auch heute noch ihr Eigengewicht haben und dieses Gewicht von der Tragfähigkeit des LKW abgezogen werden muss. Daher hat ein LKW einen Ladekran montiert und die Anderen eben nicht. Hier steht der Platz und die Masse für das zu transportierende Holz zur Verfügung.


    Na dann einen guten Start ins Wochenende, Andrej.

  • Hallo Andrej,


    vielen Dank für Deinenn Hinweis. Grundsätzlich hast Du zur Anwesenheit des Krans natürlich Recht.
    Warum also der Kran in der Kaltentaler Holzverladung?

    In der Vergangenheit wurden die Holzstämme mühsam mit Muskel- und Seilwindenkraft verladen.
    Doch dann gab es einen tragischen Betriebsunfall, so daß die Gewerbeaufsicht den Betreiber der
    Verladestelle vor die Wahl gestellt hat, entweder einen Kran zu verwenden oder die Holzverladestelle
    wird geschlossen. Da haben die Waldbauern ihr letztes Erspartes zusammengekratzt und den Kran
    gebraucht gekauft. Dieser erfüllt gerade so die geforderten Auflagen und so musste das Gewerbeauf-
    sichtsamt wohl oder übel dem Betrieb zustimmen.

    Das ist die wahre Geschichte. Jetzt folgt meine Erklärung dazu: Der Kran gefiel mir gut und ich suchte eine
    einigermaßen glaubwürdige Situation dazu. Mit der Geschichte (s.o.) sollte mir das hoffentlich gelungen sein.
    Aber diese Wahrheit wäre nur sehr schwer zu ertragen...

    Übrigens: Die heute üblichen hydraulischen Kräne auf den Holztransport-LKWs kämen für mich in Epoche 3
    überhaupt nicht in Frage. Die Kraftübertragung per Hydraulik hat ohnehin erst später auf breiter Ebene
    Verwendung gefunden. Das betrifft die Industrie, den Bau und auch die Landwirtschaft. Zum Beispiel gab es
    zu der zeit kaum Hydraulik-Bagger, sondern mit Seilzügen betriebene (z.B. den berühmten Fuchs-Bagger,
    Krupp Dolberg, Weserhütte und wer sie alles baute). Da würde mich eher stören, wenn ein moderner Liebherr
    Hydraulikbagger die aus diesem Jahrtausend bei der Kaltentaler Holzverladung zum Einsatz käme.

    Übrigens: Seit dieser Kran in Kaltental eingesetzt wird, hat es hier keine Betriebsunfälle mehr gegeben. Die
    Entscheidung der Waldbauern kann also so ganz falsch nicht gewesen sein.

    Viele Grüße
    Rüdiger

  • Ladungssicherung, ein Immer wiederkehrendes Thema…


    In Epoche 5 und 6 unabdingbar, so war es jedoch früher anders:



    Sogar in Epoche IV nicht soooo wichtig, ist alles Okay!


    Gruß

  • Hallo Arnold,

    manchmal kaufe ich Modellbahn-Artikel "auf Vorrat", obwohl ich in dem Moment noch keine Verwendung dafür habe.

    Das war auch bei dem Kran so.


    Genau den von Dir gezeigten Kran hatte ich seinerzeit schon mal im Auge. Auch ich halte hn für sehr passend. Zu dem
    Zeitpunkt hatte ich allerdings noch keinerlei Erfahrung mit dem Bau von Spur 0 - Bausätzen, und so habe ich mich für
    den Kran den von Peco und nicht für den von Jaffa entschieden, weil mir dieser seinerzeit zu kompliziert vom Zusammenbau
    her erschien (vor allem wegen der "vielen" Seilzüge). Nicht lachen, heute würde ich wahrscheinlich anders handeln.

    Für ein späteres Umbauprojekt behalte ich das Dreibein in jedem Fall im Auge.

    Viele Grüße
    Rüdiger



  • Hallo Rüdiger,


    Moba "lebt" ja auch von - manchmal zunächst abstrus erscheinenden - Anregungen/Ideen. Deine Geschichte zur Stammladerei als solche ist ja o. k., (also Seilwinden/Muskelkraft/Kran mit letzten Mitteln der Bauern u.s.w.) trotzdem erscheint mir der erste Eindruck beim Betrachten der Szene halt nicht ganz schlüssig, weil entweder dies oder das. Wenn Kran, dann auch ein "Richtiger" der die Stämme zuverlässig heben kann oder eben ohne Kran nur mit bäuerlicher Muskelkraft, Seilwinden und Ketten, dann muss aber auch der Kran nicht `rumstehen. However, versteh´ mich bitte nicht falsch, Dir muss es gefallen - was jetzt kommt versteht sich nur als Anregung/Idee.


    Hier noch zwei Ideen dazu:


    1. Überladekran von Jaffa


    2. Wenn Du gerne selbstbaust, dann ist ein einfacher Überladekran aus Kunststoff/Messing/Aluprofilen nach Deinem Geschmack und Deinen Betriebsbedürfnissen leicht selbst hergestellt. Sh. angehängtes Beispielbild, das ist nur ein Stilbeispiel, kann ja auch kürzer, länger, höher, niedriger oder sonstwie gebaut werden. Mein hier gezeigter Fabrikkran ist aus Messing/Kunststoffprofilen gebaut und hebt 5000 kg.


    3. Den "Derrik", ebenfalls von Jaffa, hat Dir Arnold bereits empfohlen, der hebt Deine Stämme auch gut.


    Damit hast Du jetzt insges. drei Variationsmöglichkeiten, welche realistisch wirken würden. Aber wie gesagt, Dir muss es gefallen, es ist Deine Moba.

  • Hallo Robert,

    nein, ich verstehe Dich nicht falsch, und ich freue mich sehr über ernsthafte, andere Sichtweisen als die meine.
    Auf diese Weise habe ich (nicht nur hier im Forum) schon eine Menge gelernt. Dass ich dann meinen eigenen Weg
    gehe, ist für mich klar, das habe ich schon an anderen Stellen gezeigt. Sonst würde ich mein Projekt hier ja auch nicht
    immer wieder präsentieren und Euch nach Euren Meinungen fragen. Abgesehen davon macht es mir natürlich auch Spaß.

    Aber zurück zum eigentlichen Kran-Thema:
    Über Kurz oder lang werde ich wohl den jetzigen Kran gegen "Derrick" von Jaffa austauschen. Das habe ich mir vorhin schon
    auf meine Aktivitäten-Liste geschrieben. Solche Dinge gehören dann aber zum Update der Anlage, denn ich möchte erst einmal
    die grundsätzliche Gestaltung / EInteilung der Anlage voranbringen, um schon mal etwas Betrieb in einem glaubwürdigeren
    Ambiente machen zu können als auf einer mit Kork belegte Grundplatte.

    Auf dieser Liste stehen schon u.a. Gestaltung der landwirtschaftlichen Verladestelle, die Ausstaffierung von Güterschuppen und EG,
    der Bau der Kohle- und Heizölhandlung sowie eine Dieseltankstelle, Gleiswaage und Lademaß und und und...


    Arbeit über Jahre Hinaus :)


    Viele Grüße
    Rüdiger

  • Hi Rüdiger,

    Solche Dinge gehören dann aber zum Update der Anlage, denn ich möchte erst einmal
    die grundsätzliche Gestaltung / EInteilung der Anlage voranbringen, um schon mal etwas Betrieb in einem glaubwürdigeren
    Ambiente machen zu können als auf einer mit Kork belegte Grundplatte.

    Gefällt mir sehr gut - "gesunde" Vorgehens/Sichtweise :D :D :thumbup: :thumbup: :thumbup:

  • Hallo Rüdiger, hallo Robert!


    Ich sehe das genauso. Eine entspannte Arbeitsweise lege ich auch an den Tag.

    Zum einen geht einem die Arbeit nicht aus und man bekommt keine Langeweile und zum anderen möchte ich die Modellbahn genießen und mich nicht unter Druck setzen.


    Bis dann und allen ein schönes Wochenende, Andrej.

  • Hallo Freunde der Kaltentaler Eisenbahn,


    mein heutiger Beitrag hat mal ein ganz anderes Thema als üblich.

    Ich hatte ja schon mal darüber berichtet, daß ich am vorderen Anlagenrand eine "Blende" anbauen möchte, in welche der Gleisplan eingezeichnet und die Schalter zur Betätigung der Weichen integriert ist.




    Jetzt ist es so weit. Die Blende besteht aus drei Sperrholzstreifen, die mit dunkler Farbe lackiert wurden. Mit einer Fräse wurde im linken und rechten Teilstück jeweils die Gleispläne der linken und der rechten Bahnhofsausfahrt (=Anlagenteil) mit Gleisbezeichnungen und Weichennummern "eingraviert". Im mittleren Stück befindet sich eine Aussparung, in welche die Anschlussplatte für die Lenz1schen Handregler genau hineinpasst. Die Unordnung im Kaltentaler Bahnof bitte ich zu entschuldigen, aber da wird eben gabaut, und wo gehobelt wird, da fallen Späne.


    Ich habe schon damit begonnen, das Ganze zu verkabeln, wobei ich an der Schnittstelle zur Anlage jeweils eine Lüsterklemmen-Steckerleisten vorgesehen habe, so daß die einzelnen Blenden bei Bedarf einfach abgenommen werden können.


    Also mir gefällt´s, und ich freue mich auf ein Rangieren im Bahnhof, bei dem ich die Weichen nicht erst auf dem Handregler suchen und dabei den Blick von meiner Rangiereinheit abwenden muss ;)


    Mein Hauptarbeitsgerät der nächsten Zeit wird also der Lötkolben sein...

    Viele Grüße
    Rüdiger

  • Hallo Uwe,

    der Baustop in Oxstedt ist erst einmal schade, Aber Du hast ja nun eine andere Perspektive,
    und die ist auch nicht schlecht. Dennoch würde mich freuen, wenn zumindest in kleinerem
    Umfang in Oxstedt weiter gebaut würde...


    Ich wünsche Dir und Deinen Fahrzeugen viel Freude in der "großen weiten Welt" :) .


    Viele Grüße
    Rüdiger

  • Nachtrag:

    Da war der Bildreporter schneller als der Bautrupp:

    Zwei wichtige Details mussten dringend noch ergänzt werden (die Getränkekarte wechselt am frühen Abend ;) )


    ... und die Aufräumungsarbeiten haben bereits begonnen ...



    Einen schönen Abend wünscht
    Rüdiger

  • Hallo Rüdiger,


    so Du noch nicht zu weit mit dem Verkabeln bist, könntest Du in Deine

    Überlegungen evtl. Folgendes noch mit einfließen lassen: Wenn Du die

    Blenden -wie im Beitrag 235 gezeigt- anbringst, mußt Du beim Rangieren

    immer von links ... nach rechts ... und umgekehrt, wenn Du die Weichen

    schalten willst. Ersparen ließe sich dies, wenn die Blenden mit dem GBS

    näher am Lenz LA 152 wären und links und rechts vom LA 152 noch zwei

    Halter für die Handregler angebracht wären, stünde m.M.n. einem

    ungestörten Rangierspaß nichts mehr im Wege. Zur Veranschaulichung

    habe ich etwas an Deinem diesbezüglichen Bild "herum gepfuscht":




    Beste Güße und viel Spaß beim LötenArnold

  • Hallo Arnold,

    vielen Dank für Deinen Hinweis. Ja, ich habe auch lange überlegt, wie ich die Einteilung vornehme. Die Dreiteilung ergab sich aus der Gesamtlänge (ca. 2,60 m). Teile bis 1 m Länge ließen sich in der Fräse meines Sohnes einspannen, also schied eine Zweiteilung schon mal aus. So entschied ich mich für 3 Teile mit gleicher Länge.

    Der linke Bereich ist für die linke Bahnhofseinfahrt sowie das Güterschuppengleis und die Zufahrt zum Ladegleis zuständig und orientiert sich z.T. recht weit nach links. Der rechte Bereich bezieht sich auf die rechte Bahnhofseinfahrt sowie das Gleis für die Verladung von Holz bzw. landwirtschaftlicher Produkte sowie noch weiter nach rechts zur Kohlenhandlung (noch in der Planungsphase).


    So zieht sich der "Bedienbereich" recht weit auseinander, und die beiden Gleisbilder sind jetzt ziemlich zentral an den Stellen angeordnet, wo die entsprechenden Weichen bzw. Entkuppler sind. Gerade bei den Entkupplern ist ja eine gute Einsicht kein Fehler.


    Aber ich gebe Dir Recht: beide Hälften könnten näher zusammen liegen. Da ich die mittlere Platte mit dem LA152 ohnehin noch mal neu machen will (keine schöne Lackierung, aus der Nähe betrachtet) kann ich das Ganze auch noch in der Mitte etwas zusammenziehen.

    Am Ende kommt es dann oft doch anders als man ursprünglich geplant hat.

    Übrigens: den einen Halter für den Handregler hast Du vielleicht schon in dem Nachtrag entdeckt, ein zweiter befindet sich derzeit noch in der Lackierung...

    Ab morgen wird gelötet.

    Viele Grüße
    Rüdiger

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